Frage zur Lagerung 18650 Akku

WhiteLight

Flashaholic
11 Oktober 2012
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Hessen
Hallo zusammen,

ich hoffe, dass ich das Thema im richtigen Bereich erstellt habe, ich könnte es ja auch unter "Olight" erstellen... Ggfs. bitte an die richtige Stelle verschieben, danke ;)

Meine Frage betrifft die Lagerung von 18650 Akkus, wie sie z. B. für die Olight S30R II benutzt werden. Die Lampe habe ich erst kürzlich gekauft, überlege aber mir schon einen Ersatzakku zuzulegen und einfach ungeöffnet und so wie ab Werk auf Lagerspannung zu lagern. Nun die Frage ansich: Wie lange kann man so einen Akku der frisch aus dem Werk kommt und unter Lagerspannung steht lagern? Wären z. B. 1,5 - 2 Jahre kein Thema und er würde dann genau so gut funktionieren, als hätte ich ihn erst neu gekauft?

Die S30R II ist mein täglicher Begleiter auf der Arbeit und wird dort viel genutzt, daher ist alle 2 - 3 Tage ein Ladevorgang fällig, sodass der Akku innerhalb kurzer Zeit doch so einige Ladevorgänge durchleben wird. Laut Beschreibung des Akkus auf Amazon hält er 500 Ladezyklen aus. Da ich diese Anzahl eher früher als später erreichen werden, die Frage wie lange ein Ersatzakku gelagert werden könnte. Möglicherweise ist ja auch eine jahrelange Lagerung auf Lagerspannung überhaupt kein Problem.

Vielleicht könnt ihr mir etwas dazu sagen :)

Danke und Gruß
Chris
 
20 März 2014
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Hallo White Light!!

Ich würde,da du die Lampe ja eh alle 2-3 Tage laden musst die Akkus untereinander Tauschen. Immer im Wechsel.
Ist für den Akku eh besser,die Akkus Lagern sich sonst zu Tode.

lg

Markus
 

WhiteLight

Flashaholic
11 Oktober 2012
186
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Hessen
Danke euch für die Antworten :) Könntet ihr trotzdem noch etwas zur eigentlichen Frage sagen, ob auch eine z. B. 2-jährige Lagerung kein Problem wäre? Auch wenn ich es wahrscheinlich wie von euch vorgeschlagen handhaben werde, interessiert mich doch, wie es mit längerer Lagerung aussieht.
 

Megalodon

Flashaholic**
16 November 2010
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Danke euch für die Antworten :) Könntet ihr trotzdem noch etwas zur eigentlichen Frage sagen, ob auch eine z. B. 2-jährige Lagerung kein Problem wäre? Auch wenn ich es wahrscheinlich wie von euch vorgeschlagen handhaben werde, interessiert mich doch, wie es mit längerer Lagerung aussieht.
Frage mich das nochmal in 2-3 Jahren :D

Ich habe vor von einigen Akkus die kalendarische Alterung zu testen unter verschieden Bedingungen.
Allerdings muss ich mit dem Test erst noch anfangen, aber geplant ist es :)

Ich 2-3 Jahren, kann ich Dir dann mehr dazu sagen!
 

Moinschön

Flashaholic
19 September 2016
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Mir stellen sich schon Fragen bei deinem Vorhaben:

- warum immer nur einen Satz verwenden und nicht in bereitschaft immer tauschen? (weil man hetz dann doch nicht so immer vollgeladenen Akkus zu haben)

- Warum einen Akkusatz ohne Nutzungswillen kaufen? Die Akkus unterliegen genauso einer stetigen Entwicklung und Preisverfall wie die TaLas selbst.

Zu deiner Frage: Deine 2 Jahre im Kühlschrank gelagert, sollten die Akkus kaum schaden nehmen.
 

WhiteLight

Flashaholic
11 Oktober 2012
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Hessen
@Megalodon

Dass du so einen Test machen willst, passt ja zu meiner Frage, wie die Faust aufs Auge :D Du kannst mich wenn erste Erkenntnisse vorliegen, gerne mal informieren, was sich so ergeben hat ;)
 

Roger K3

Flashaholic*
17 Oktober 2016
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OWL --> GT
www.qrz.com
Eine eigene Erfahrung habe ich mit einem Akkuschrauber in der Firma gemacht. Der mitgelieferte Reserveakku hatte ungefähr 1 Jahr ungenutzt im Schreibtisch gelegen bis ich mal in die Verlegenheit kam ihn nutzen zu müssen. Also erst mal auf die Schnelle rein in den Schrauber und nach nach Verrichtung geladen. Seit dem nutze ich die Akkus auch abwechselnd und kann keinen Leistungsunterschied bemerken. Genau nachgemessen habe ich allerdings nicht.
 

WhiteLight

Flashaholic
11 Oktober 2012
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Hessen
Mir stellen sich schon Fragen bei deinem Vorhaben:

- warum immer nur einen Satz verwenden und nicht in bereitschaft immer tauschen? (weil man hetz dann doch nicht so immer vollgeladenen Akkus zu haben)

- Warum einen Akkusatz ohne Nutzungswillen kaufen? Die Akkus unterliegen genauso einer stetigen Entwicklung und Preisverfall wie die TaLas selbst.

Zu deiner Frage: Deine 2 Jahre im Kühlschrank gelagert, sollten die Akkus kaum schaden nehmen.

Danke. Ich werde falls ich mir einen weiteren Akku bestelle die in #2 und #3 vorgeschlagene Verfahrensweise umsetzen und die Akkus im Tausch benutzen. Es hat mich nur mal interessiert, wie es mit einer längeren Lagerung aussieht.

...kann keinen Leistungsunterschied bemerken.

Das klingt doch recht gut.
 
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Lichtmichl

Flashaholic**
6 April 2014
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Thüringen
Könntet ihr trotzdem noch etwas zur eigentlichen Frage sagen, ob auch eine z. B. 2-jährige Lagerung kein Problem wäre?
Auf Lagerspannung (ca. 3,6 V) und ordentlich in einer gut verschließbaren Box (Tupperdose z.B.) kannst du ihn ruhig für ein Jahr im Kühlschrank an der trockensten Stelle (in einem Fach oben in der Tür) lagern.

Dann würde ich ihn prüfen (messen) und gegebenenfalls etwas nachladen, wieder auf 3,6 - 3,7 V. Dann kann er ein zweites Jahr Winterschlaf halten. Er wird zwar auch langsam altern, aber nur geringfügig. Wieviel Kapazität er nach zwei Jahren bei dieser Lagerung verliert, ist schwierig zu sagen, aber mehr als etwa 8 Prozent bestimmt nicht.

Ich lagere so alle Reserveakkus, die sich außerhalb von Lampen befinden.

Gruß Micha
 

WhiteLight

Flashaholic
11 Oktober 2012
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Hessen
Auf Lagerspannung (ca. 3,6 V) und ordentlich in einer gut verschließbaren Box (Tupperdose z.B.) kannst du ihn ruhig für ein Jahr im Kühlschrank an der trockensten Stelle (in einem Fach oben in der Tür) lagern.

Danke für die ausführlichen Infos :)

Ich bin leider in Sachen Akkus nicht wirklich fachkundig. Klar ich weiß wie man sie benutzt :D aber auch wenn es doof klingt, warum die Lagerung im Kühlschrank und nicht z. B. bei Zimmertemperatur irgendo im Schrank oder einer Schublade?
 

Bluzie

stv. Admin
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Moinschön

Flashaholic
19 September 2016
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Zumal "hinten drin" ist schon recht feucht gelagert in einem Kühlschrank, besonders bei NoFrost Gräten. Das Eierfach bietet sich mehr an.

Man kann sie auch im Keller auf dem Boden lagern (Orginalverpackt und natürlich trocken)... im Winter ist dann aber bei einem Nachladen wichtig, sie erst mal 1 Stunde bei Zimmertemperatur aufwärmen zu lassen, bevor man sie dann nachlädt.
 

Lichtmichl

Flashaholic**
6 April 2014
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Thüringen
warum die Lagerung im Kühlschrank und nicht z. B. bei Zimmertemperatur irgendo im Schrank oder einer Schublade?
Weil die kalte Lagerung (egal ob NiMH, Li-Ion oder stinknormale Alkali-Batterien) den immer vorhandenen Alterungsprozess herabsetzt.
Wärme begünstigt ihn.

Aber eine Wissenschaft mache ich jetzt auch nicht daraus. ;) Wenn ich weiss, wird länger nicht gebraucht - Lagerspannung und ab in den Kühlschrank. So auch den Akku meiner Akkuheckenschere über den Winter. Oder neue Akkus, die ich auf Reserve kaufe, wenn mal einer kaputt gehen sollte. Aber ich hole die Akkus nicht für paar Tage aus den Lampen, wenn ich die mal zwei Wochen nicht benutze.

Akkus sind und bleiben für mich Verbrauchsmaterial.

Gruß Micha
 

WhiteLight

Flashaholic
11 Oktober 2012
186
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Hessen
Dass man den Akku nicht unbedingt übers Wochenende aus der Lampe holt und in den Kühlschrank legt, weil man die Lampe für die Arbeit nutzt und bis Montag nicht mehr braucht ist ja klar ;) Bei Akkus die einfach als Ersatz gekauft und länger gelagert werden, macht die kühle Lagerung dann wohl doch mehr Sinn :thumbup:
 

WhiteLight

Flashaholic
11 Oktober 2012
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Hessen
Ich wollte dafür nicht extra einen Thread aufmachen, daher hier eine Frage: Ich habe eben einen original Olight 18650 Spezialakku geliefert bekommen, der als Ersatz gedacht ist. Allerdings sind mir an der Oberseite kleine "Punkte" aufgefallen, vielleicht kann mir ja jemand sagen, ob die "normal" sind oder ob es eine Beschädigung ist. Der Akku, der meiner S30R II beilag, hat diese Stellen nicht.

Akku.JPG
 

LED

Flashaholic**
19 März 2011
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Das sind Schweißpunkte. Könnte also ein recycelter Akku sein.
 

WhiteLight

Flashaholic
11 Oktober 2012
186
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Hessen
Macht das einen Unterschied zu einem nicht recycelten Akku? Also kann ich davon ausgehen, dass er trotzdem die gleiche Leistung wie ein neu hergestellter bringt und die in der Beschreibung angegebenen 500 Lade-/Entladezyklen schafft? Gekauft wurde er über Amazon (Verkauf durch Olight direct) mit Angabe zum Zustand "Neu".
 

Banane

Flashaholic**
3 August 2016
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Stuttgart
Bei einem recycelten Akku kann man irgendetwas bekommen, die Spezifikationen sind völlig unklar, wie auch die (verbliebene) Kapazität. Ich halte es allerdings für unwahrscheinlich, dass man von Olight solche Akkus bekommt. Ein Fake ist bei einem Verkauf durch Olight auch eher unwarscheinlich...
Wenn es wirklich Schweisspunkte sind: evtl. wg. der Schutzschaltung (Plusleiter)?
Stimmen Größe (Durchmesser und Länge) und Gewicht mit dem anderen Akku überein?
 

WhiteLight

Flashaholic
11 Oktober 2012
186
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Hessen
Jap passt soweit alles
Beide wiegen 50g.

Akkus vergleich.jpg

Am Rande: Ich habe auch einen 26650 Olight Akku für meine R50 Pro bestellt, dieser zeigt solche Schweißpunkte nicht, ebenso wie der, der der R50 Pro beilag.
 
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Banane

Flashaholic**
3 August 2016
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Stuttgart
...sehe ich hier einen Pluspol-PCB? Dann würde ich mir um die Punkte keine Gedanken machen, man sieht dann nur das PCB an der Oberseite des Akkus - ist dann wohl produktionsbedingt...
 

WhiteLight

Flashaholic
11 Oktober 2012
186
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Hessen
Okay danke dir. Habe eben mal schnell einen Freund kontaktiert, der diese Olight Akkus, bzw. die S30R II ebenfalls benutzt und er sagt bei ihm haben alle Akkus dieses Typs die er hat, auch der mit der Lampe mitgelieferte, diese Punkte... scheint dann wohl wirklich normal zu sein, aber sieht natürlich schon erstmal komisch aus.
 

light-wolff

Flashaholic***²
14 September 2011
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im Süden
Die "Schweißpunkte" sind ja nicht auf der Zelle, sondern am hinzugefügten Pluspol-PCB. Deuten also ganz sicher nicht auf Recycling hin. Würde mich bei Olight auch sehr wundern.

Vermutlich sind das einfach die Stellen, an denen der äußere Kontaktring (welcher wahrscheinlich der Minuspol ist) mit dem darunterliegenden PCB verschweißt/verlötet wurde.
 
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  • Danke
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ger-slash

Moderator
Teammitglied
15 Dezember 2013
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Rhein-Sieg-Kreis
Die "Schweißpunkte" sind ja nicht auf der Zelle, sondern am hinzugefügten Pluspol.
Oder sogar Minuspol wenn die Abbildung wirklich die Oberseite zeigt :haeh:
Es ist ja ein Spezial-Akku, der die eingebaute Ladefunktion ermöglicht. Die Schweißpunkte gehen bestimmt an die Bänder zur Kathode. Es scheinen immer vier Punkte zu sein, allerdings ist die Lage sehr variabel.