Moin zusammen,
heute ... also eigentlich ja gestern *gähn* ... wurde meine neue Fenix TK75 endlich geliefert. Da mir dieses Forum sehr bei der Auswahl der richtigen Taschenlampe für mich geholfen hat, möchte ich auch meine ersten Eindrücke hier berichten.
Zunächst mal, ich habe noch nicht so viel Erfahrungen mit "hellen" Taschenlampen. Genau genommen kenne ich bisher nur eine, nämlich die MTE MC-G33, die ich mir gelegentlich ausleihen durfte. Die ist auch schon sehr hell, aber ich wollte schon noch etwas mehr haben.
Erster Eindruck nach dem Auspacken: sie ist doch etwas wuchtiger, als ich gehofft hatte. Zweiter Eindruck: gar nicht so schlimm, denn sie liegt gut in der Hand, und ist schön leicht. Auch mit Akkus sind es nicht mehr als 700g.
Was mir gefällt, ist die stabile Box, in der die Lampe geliefert wird. Das Zubehör ist gelinde gesagt mager, immerhin hat der freundliche Händler einen Holster mitgeliefert. Übrigens, ich habe die neue Version mit 2900 Lumen erhalten, obwohl im Onlineshop des Händlers die 2600er angeboten war. Da will ich mich nicht beschweren.
Auch die Lampe selbst ist sehr gefällig, sie liegt gut in der Hand und ihre Verarbeitung ist tadellos. Die beiden Tasten haben einen guten Druckpunkt, einen Hauch zu leicht lassen sie sich drücken. Da kann es schon mal passieren, dass man die Lampe versehentlich einschaltet.
Ungeduldig habe ich also den Nachmittag damit verbracht, dem Ladegerät zuzuschauen, wie es gemächlich langsam die Akkus lädt. Dann das erste Einschalten - wow, da kommt schon ordentlich Licht raus. So hatte ich mir das vorgestellt.
Mir fehlt zwar noch der direkte Vergleich, den kann ich erst morgen machen, aber gefühlt ist sie doppelt so hell wie die MTE.
Heute Abend habe ich dann noch das gute und klare Wetter genutzt, mal ein paar Probeaufnahmen zu machen. Auch die möchte ich euch hier nicht vorenthalten. Ich habe versucht, die Bilder so zu belichten, dass das Ergebnis möglichst genau den subjektiven Eindruck der tatsächlichen Helligkeit wiedergibt. Ich denke, das ist mir ganz gut gelungen.
Die ersten Fotos entstanden auf einer kleinen Anhöhe mit ein paar Windrädern. Leider war es hier etwas diesig, bei klarer Luft sollte noch etwas mehr Reichweite drin sein. Alle Fotos hier wurden mit folgenden Kameraeinstellungen geschossen: Blende F/8, 10 Sekunden, ISO 400, Brennweite 28,8mm
Die beiden Windräder auf den ersten beiden Fotos sind 225m bzw. 525m entfernt. Bei ersten Bild habe ich auf das vordere, beim zweiten auf das hintere gezielt.

Auf Bild drei ist das vordere Windrad 305m und das dahinter 545m entfernt. Das Windrad auf Bild vier schließlich ist 670m entfernt. Die vom Hersteller angegebene Reichweite von 690m wird also tatsächlich erreicht.

Die nächsten drei Bilder zeigen eine stockfinstere Landstraße, mit den drei Leuchtmodi "mid" (450 lm), "high" (1200 lm) und "turbo" (2900 m). Das Schild am Ende der Straße ist genau 830m entfernt.
Kameraeinstellung bei diese drei Bildern: Blende F/8, 13 Sekunden, ISO 200, Brennweite 45mm


Da ich heute keine andere Taschenlampe zum Vergleich dabei hatte, hier mal der Vergleich zu einem Autoscheinwerfer (stinknormales Halogenlicht), einmal Abblendlicht und dann Fernlicht. Auch hier kann sich die TK75 hervorragend behaupten.
Kameraeinstellungen wie zuvor, also: Blende F/8, 13 Sekunden, ISO 200, Brennweite 45mm


Alles in allem bin ich absolut begeistert von der Fenix TK75. Genau so habe ich mir eine helle Taschenlampe vorgestellt.
Einen Kritikpunkt habe ich dennoch: Die mitgelieferte Anleitung ist ein schlechter Witz. Nicht, dass sie unverständlich geschrieben oder schlecht übersetzt wäre. Aber warum muss die Anleitung so klein gedruckt sein, dass sie selbst mit Lupe kaum zu lesen ist? So extrem Kleingedrucktes findet man ja nicht mal auf Versicherungspolicen!!! Ist ja nicht so, dass Fenix hier was zu verstecken hätte. Und bei einem Produkt in der Preisklasse >100€ sollte doch ein etwas größerer Bogen Papier drin sein, oder?
So, zum Abschluss noch ein weiteres Foto. Bei dem super klaren Himmel heute konnte ich es mir nicht verkneifen, die Kamera mal in den Himmel zu richten. Dabei habe ich Jupiter erwischt, zusammen mit drei der vier großen Monde:

Das ist ein 100%-Ausschnitt aus dem Bild. Wen es interessiert, auch hierfür die Belichtungsdaten: Blende F/8, 1/4 Sekunde, ISO 1600, Brennweite 400mm
Vielleicht schaffe ich es die Tage noch, mal ein paar Vergleichsbilder mit der MTE MC-G33 zu schießen. Die stelle ich dann auch hier rein.
Gruß, André
heute ... also eigentlich ja gestern *gähn* ... wurde meine neue Fenix TK75 endlich geliefert. Da mir dieses Forum sehr bei der Auswahl der richtigen Taschenlampe für mich geholfen hat, möchte ich auch meine ersten Eindrücke hier berichten.
Zunächst mal, ich habe noch nicht so viel Erfahrungen mit "hellen" Taschenlampen. Genau genommen kenne ich bisher nur eine, nämlich die MTE MC-G33, die ich mir gelegentlich ausleihen durfte. Die ist auch schon sehr hell, aber ich wollte schon noch etwas mehr haben.
Erster Eindruck nach dem Auspacken: sie ist doch etwas wuchtiger, als ich gehofft hatte. Zweiter Eindruck: gar nicht so schlimm, denn sie liegt gut in der Hand, und ist schön leicht. Auch mit Akkus sind es nicht mehr als 700g.
Was mir gefällt, ist die stabile Box, in der die Lampe geliefert wird. Das Zubehör ist gelinde gesagt mager, immerhin hat der freundliche Händler einen Holster mitgeliefert. Übrigens, ich habe die neue Version mit 2900 Lumen erhalten, obwohl im Onlineshop des Händlers die 2600er angeboten war. Da will ich mich nicht beschweren.
Auch die Lampe selbst ist sehr gefällig, sie liegt gut in der Hand und ihre Verarbeitung ist tadellos. Die beiden Tasten haben einen guten Druckpunkt, einen Hauch zu leicht lassen sie sich drücken. Da kann es schon mal passieren, dass man die Lampe versehentlich einschaltet.
Ungeduldig habe ich also den Nachmittag damit verbracht, dem Ladegerät zuzuschauen, wie es gemächlich langsam die Akkus lädt. Dann das erste Einschalten - wow, da kommt schon ordentlich Licht raus. So hatte ich mir das vorgestellt.
Mir fehlt zwar noch der direkte Vergleich, den kann ich erst morgen machen, aber gefühlt ist sie doppelt so hell wie die MTE.
Heute Abend habe ich dann noch das gute und klare Wetter genutzt, mal ein paar Probeaufnahmen zu machen. Auch die möchte ich euch hier nicht vorenthalten. Ich habe versucht, die Bilder so zu belichten, dass das Ergebnis möglichst genau den subjektiven Eindruck der tatsächlichen Helligkeit wiedergibt. Ich denke, das ist mir ganz gut gelungen.
Die ersten Fotos entstanden auf einer kleinen Anhöhe mit ein paar Windrädern. Leider war es hier etwas diesig, bei klarer Luft sollte noch etwas mehr Reichweite drin sein. Alle Fotos hier wurden mit folgenden Kameraeinstellungen geschossen: Blende F/8, 10 Sekunden, ISO 400, Brennweite 28,8mm
Die beiden Windräder auf den ersten beiden Fotos sind 225m bzw. 525m entfernt. Bei ersten Bild habe ich auf das vordere, beim zweiten auf das hintere gezielt.

Auf Bild drei ist das vordere Windrad 305m und das dahinter 545m entfernt. Das Windrad auf Bild vier schließlich ist 670m entfernt. Die vom Hersteller angegebene Reichweite von 690m wird also tatsächlich erreicht.

Die nächsten drei Bilder zeigen eine stockfinstere Landstraße, mit den drei Leuchtmodi "mid" (450 lm), "high" (1200 lm) und "turbo" (2900 m). Das Schild am Ende der Straße ist genau 830m entfernt.
Kameraeinstellung bei diese drei Bildern: Blende F/8, 13 Sekunden, ISO 200, Brennweite 45mm


Da ich heute keine andere Taschenlampe zum Vergleich dabei hatte, hier mal der Vergleich zu einem Autoscheinwerfer (stinknormales Halogenlicht), einmal Abblendlicht und dann Fernlicht. Auch hier kann sich die TK75 hervorragend behaupten.
Kameraeinstellungen wie zuvor, also: Blende F/8, 13 Sekunden, ISO 200, Brennweite 45mm


Alles in allem bin ich absolut begeistert von der Fenix TK75. Genau so habe ich mir eine helle Taschenlampe vorgestellt.
Einen Kritikpunkt habe ich dennoch: Die mitgelieferte Anleitung ist ein schlechter Witz. Nicht, dass sie unverständlich geschrieben oder schlecht übersetzt wäre. Aber warum muss die Anleitung so klein gedruckt sein, dass sie selbst mit Lupe kaum zu lesen ist? So extrem Kleingedrucktes findet man ja nicht mal auf Versicherungspolicen!!! Ist ja nicht so, dass Fenix hier was zu verstecken hätte. Und bei einem Produkt in der Preisklasse >100€ sollte doch ein etwas größerer Bogen Papier drin sein, oder?
So, zum Abschluss noch ein weiteres Foto. Bei dem super klaren Himmel heute konnte ich es mir nicht verkneifen, die Kamera mal in den Himmel zu richten. Dabei habe ich Jupiter erwischt, zusammen mit drei der vier großen Monde:

Das ist ein 100%-Ausschnitt aus dem Bild. Wen es interessiert, auch hierfür die Belichtungsdaten: Blende F/8, 1/4 Sekunde, ISO 1600, Brennweite 400mm
Vielleicht schaffe ich es die Tage noch, mal ein paar Vergleichsbilder mit der MTE MC-G33 zu schießen. Die stelle ich dann auch hier rein.
Gruß, André

