Fenix LD12 - Lampenproblem? Akkuproblem? ... oder beides?

fux

12 November 2022
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Hallo Forums-Gemeinde,


ich habe eine Frage, bei der ich alleine nicht weiter komme. Ich habe wenig Elektrotechnik-Wissen und auch meine Erfahrungen mit Taschenlampen sind eher durch das Benutzen dieser geprägt, denn durch intensive Beschäftigung damit. Daher möchte ich hier mein Problem kurz schildern in der Hoffnung, der eine oder die andere mit technischem Verständnis weiß einen Rat oder hatte ähnliche Probleme und kann von der Überwindung dieser berichten.

Beginnen möchte ich ganz von vorne, da hier bereits vielleicht wichtige Infos dabei sind.

2017 erwarb ich eine Lumapower EDC LM31 und nach kurzer Internetrecherche, welche Akkus gut sind, zwei 14500-Akkus von Keepower.

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Doch die Lumapower funktionierte mit den 14500-Akkus nicht, wohl aber mit AA-Zellen. Ich wandte mich an den Verkäufer und fragte nach, dieser sandte mir ein 2. Exemplar der Lumapower. Doch auch dieses Exemplar funktionierte nicht mit den 14500-Akkus, sodass ich weitere zwei Keepower-Akkus orderte, was jedoch nicht half. Die Lumnapower funktionierte ausschließlich mit einer AA-Zelle. (An dieser Stelle möchte ich www.msitc-shop.com für seinen super Kundendienst hervorheben!)

So machte ich mich auf die Suche nach einer anderen Lampe und wurde bei Sofin mit der SF14 fündig.

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Diese funktionierte mit den 14500er-Akkus von Keepower - bis vor ca. 2 Wochen, da ging sie von ein auf den anderen Tag nicht mehr. Ich lud die Akkus und reinigte die Kontakte der Taschenlampe, doch sie blieb dunkel. Der Kundendienst von Sofirn antwortete, dass eine Nutzungsdauer von 5 Jahren (ich erwarb die Sofirn 2017) sehr gut sei, normalerweise würden LED-Taschenlampen bereits nach einer kürzeren Zeit den Dienst quittieren. Es wurde mir eine neue Lampe zu günstigeren Konditionen angeboten.

Ich machte mich auf die Suche nach etwas verlässlicherem und bestellte die Fenix LD12 2017.

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Nun stellt sich die Situation so dar, dass die Fenix mit zwei der insgesamt vier Keepower-Akkus funktioniert, bei den anderen zwei bleibt sie dunkel. Zudem kann ich bei Verwendung der 14500-Akkus nicht wirklich eine Zunahme der Helligkeit gegenüber dem Betrieb mit einer AA-Zelle feststellen. Laut Fenix müsste sie 320 Lumen emittieren gegenüber 150 Lumen im Betrieb mit einer AA-Zelle. Alle vier 14500-Akkus haben eine Spannung von 4,1 V, daher gehe ich nicht davon aus, dass sie defekt sind.

Jetzt beschäftigen mich einigen Fragen, zu denen ich im Internet keine Antworten finde. Eventuell weiß jemand hier im Forum Rat.

(1) Ist die Fenix LD 12 fehlerhaft?
(2) Sind die Akkus inkompatibel? Lohnt es sich, weiter Geld auszugeben und bspw. einen 14500-Akku von Fenix zu bestellen?

Über einige Tipps würde ich mich sehr freuen.
Herzlichen Dank vorab!


Beste Grüße
Mathias
 

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Buteo

Flashaholic***
25 März 2015
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Hallo Forums-Gemeinde,
Erstmal Moin und Herzlich Willkommen. :)
2017 erwarb ich eine Lumapower EDC LM31 und nach kurzer Internetrecherche, welche Akkus gut sind, zwei 14500-Akkus von Keepower.

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Doch die Lumapower funktionierte mit den 14500-Akkus nicht, wohl aber mit AA-Zellen. Ich wandte mich an den Verkäufer und fragte nach, dieser sandte mir ein 2. Exemplar der Lumapower. Doch auch dieses Exemplar funktionierte nicht mit den 14500-Akkus, sodass ich weitere zwei Keepower-Akkus orderte, was jedoch nicht half. Die Lumnapower funktionierte ausschließlich mit einer AA-Zelle. (An dieser Stelle möchte ich www.msitc-shop.com für seinen super Kundendienst hervorheben!)
Es kann sein, dass die Lumapower eine Überspamnungsschutzregelung hat und einfach nicht mit der hohen Spannung arbeitet.
Ich kenne die Lampe nicht, aber alternativ...vielleicht ist der Button einfach zu kurz, so dass er keinen Kontakt zum Lampen kopf bekommt. :)
So machte ich mich auf die Suche nach einer anderen Lampe und wurde bei Sofin mit der SF14 fündig.

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Diese funktionierte mit den 14500er-Akkus von Keepower - bis vor ca. 2 Wochen, da ging sie von ein auf den anderen Tag nicht mehr. Ich lud die Akkus und reinigte die Kontakte der Taschenlampe, doch sie blieb dunkel. Der Kundendienst von Sofirn antwortete, dass eine Nutzungsdauer von 5 Jahren (ich erwarb die Sofirn 2017) sehr gut sei, normalerweise würden LED-Taschenlampen bereits nach einer kürzeren Zeit den Dienst quittieren. Es wurde mir eine neue Lampe zu günstigeren Konditionen angeboten.
Taschenlampen gehen nun einmal kaputt, in der Elektronik steckt man nicht drin. :)
Ich machte mich auf die Suche nach etwas verlässlicherem und bestellte die Fenix LD12 2017.

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Nun stellt sich die Situation so dar, dass die Fenix mit zwei der insgesamt vier Keepower-Akkus funktioniert, bei den anderen zwei bleibt sie dunkel.
Auch hier könnte der Button zu kurz sein, ein ähnliches Problem hatte ich vorgestern mit einer Jetbeam RRT01 älteren Baujahrs.
2 identische Akkus, einer funktionierte davon. Der Button bekam einfach keinen Kontakt zum Lampenkopf (Pluspol).
Zudem kann ich bei Verwendung der 14500-Akkus nicht wirklich eine Zunahme der Helligkeit gegenüber dem Betrieb mit einer AA-Zelle feststellen. Laut Fenix müsste sie 320 Lumen emittieren gegenüber 150 Lumen im Betrieb mit einer AA-Zelle. Alle vier 14500-Akkus haben eine Spannung von 4,1 V, daher gehe ich nicht davon aus, dass sie defekt sind.
Um sichtbar eine doppelte Helligkeit zu erreichen, muss die Lumenanzahl verfierfacht werden.
Man sieht den Unterschied schlichtweg kaum. :)
(1) Ist die Fenix LD 12 fehlerhaft?
Nein, das liegt an der Bauform der Akkus. :)
(2) Sind die Akkus inkompatibel? Lohnt es sich, weiter Geld auszugeben und bspw. einen 14500-Akku von Fenix zu bestellen?
Es gibt von verschiedenen Herstellern z.B. bei Akkuteile.de und Nkon.nl 14500er Akkus, da musst Du nicht Unsummen für einen Fenixakku hinblättern. :)
 
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steidlmick

Flashaholic***
15 August 2012
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2017 erwarb ich eine Lumapower EDC LM31 und nach kurzer Internetrecherche, welche Akkus gut sind, zwei 14500-Akkus von Keepower.
Doch die Lumapower funktionierte mit den 14500-Akkus nicht, wohl aber mit AA-Zellen.
...
Ich machte mich auf die Suche nach etwas verlässlicherem und bestellte die Fenix LD12 2017.
Nun stellt sich die Situation so dar, dass die Fenix mit zwei der insgesamt vier Keepower-Akkus funktioniert, bei den anderen zwei bleibt sie dunkel.
Ich kann natürlich von hier aus der Ferne nur mutmaßen, aber alle die Symptome weisen darauf hin, dass zumindest einige der Keeppower-Akkus schlicht zu lang sind.

Solche Lampen sind für Akkus in der Größe 14 mm Durchmesser, 50 mm Länge (Lithium 14500 bzw. AA-Alkaline/NiMH) ausgelegt. Diese Größe haben auch ungeschützte Lithium-Akkus (solche ohne elektronische Schutzschaltung).
Bei geschützten Akkus (mit elektronischer Schutzschaltung) wird aber auch noch etwas Platz für die Schutzschaltung benötigt, weshalb diese immer ein paar Millimeter länger sind, meistens ca. 52 - 53 mm.
Gute und kompetente Händler wissen von dieser Problematik und weisen auch darauf hin, z.B. akkuteile.de bei den Keeppower-Akkus (Beispiel hier, fett geschriebener Absatz).

Wegen der größeren Länge bekommen dann die Tailcap und das Batterierohr keinen elektrischen Kontakt mehr im zugeschraubten Zustand = Lampe leuchtet nicht.

Ich vermute, dass deine Keeppower-Akkus nicht alle exakt gleich lang sind und die Fenix-Lampe bzgl. der Baulänge gerade so an der Grenze liegt, so dass daher nur zwei der Akkus in der Fenix-Lampe funktionieren.
Zudem kann ich bei Verwendung der 14500-Akkus nicht wirklich eine Zunahme der Helligkeit gegenüber dem Betrieb mit einer AA-Zelle feststellen. Laut Fenix müsste sie 320 Lumen emittieren gegenüber 150 Lumen im Betrieb mit einer AA-Zelle.
Das ist nicht verwunderlich, denn der für den Menschen sichtbare Helligkeitsunterschied zwischen 150 und 320 Lumen ist gering..

Der Mensch empfindet Sinneseindrücke gemäß dem Weber-Fechner-Gesetz, was in der Praxis bedeutet, dann man für eine empfundene Verdoppelung der Helligkeit ungefähr den vierfachen Lichtstrom benötigt!
Ausgehend von 150 Lumen würdest du ungefähr 600 Lumen benötigen, um das ungefähr als doppelt so hell zu empfinden.
Der bezüglich der reinen Zahlenwerte große Sprung von 150 zu 320 Lumen ist jedoch sichtbar eher mickrig...

(1) Ist die Fenix LD 12 fehlerhaft?
Nein, das denke ich eher nicht.
(2) Sind die Akkus inkompatibel?
Ja, vermutlich, in gewisser Weise, siehe vorherige Erläuterung, sie sind voraussichtlich z.T. ein kleines bisschen zu lang.
Lohnt es sich, weiter Geld auszugeben und bspw. einen 14500-Akku von Fenix zu bestellen?
Nein, die Fenix-Akkus sind insgesamt überteuert und auch kein Stück besser als "andere" hochwertige Akkus.

Dieser Akku von Soshine ist auch mit Schutzschaltung, aber dafür eher kurz und nicht teuer, der wäre auch gut geeignet.
Alternativ gibt es auch von XTAR einen ungewöhnlich kurzen geschützten 14500er-Akku und auch Trustfire hat einen ca. 51 mm langen 14500er mit Schutzschaltung im Programm.

Sollte wirklich die relativ große Akkulänge der Keeppower-Akkus das Problem sein, dann wären die zuvor genannten Akkumodelle bessere Alternativen als die teuren Fenix-Akkus.

Du kannst übrigens selbst ganz einfach testen, ob die "nicht funktionierenden" Keeppower-Akkus wirklich zu lang sind:
- Tailcap abschrauben
- einen der "nicht funktionierenden" Keeppower-Akkus einsetzen
- Tailcap nicht aufschrauben
- statt dessen den Akku-Minuspol (Akku-Boden) und das Lampenrohr mit etwas metallischem verbinden, z.B. einem Stückchen Alufolie (einfach mit 'nem Finger draufdrücken)
- Lampe ausprobieren

Wenn die Lampe jetzt leuchtet, obwohl es sonst mit Tailcap nicht geht, dann ist der Akku schlicht und einfach zu lang
 
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tdmtreiber11

Flashaholic**
6 Juli 2015
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fux

12 November 2022
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Hallo zusammen,


vielen Dank für Eure Antworten! Da sind viele interessante Punkte dabei und ich stehe nun nicht mehr im dunklen Wald! :)
Ich wollte "Daumen" verteilen, konnte jedoch nicht herausfinden, wo ich klicken muss ... :confused:

@tdmtreiber11 : Ja, die Keepower-Akkus haben einen erhöhten Plus-Pol. Die LM 31 hat keinen mechanischen Verpolungsschutz, der Kontakt am Lampenkopf sieht anders aus, wie auf Deinem geposteten Foto.

@steidlmick : Das mit dem Weglassen der Tailcap war ein super Tipp! Ich habe mit einem Stück Draht überbrückt. So konnte sowohl die LD12 als auch die LM31 mit den Keepower-Akkus zum Leuchten bringen. So denke ich, ist das Problem der zu lange Keepower-Akku.

@Buteo : Danke für Deine Infos zur Wahrnehmung von Helligkeitsunterschieden! Ich hatte so etwas in diese Richtung bereits vermutet, war mir jedoch nicht sicher. Nun muss ich mal vor diesem Hintergrund überlegen ob es mir Wert ist, nochmals Geld auszugeben, um kürzere Akkus zu kaufen aber hierdurch ein kaum wahrnehmbares Helligkeits-Plus zu erhalten.
... doch wäre es interessant, die paar Kröten für kürzere Akkus auszugeben, einfach aus dem Grund, dann auch die LM31 damit nutzen zu können. Bei Ihr ist der Unterschied ähnlich wie bei der LD12: 310 Lumen mit Li-Ionen-Akku und 130 Lumen mit AA-Zelle.

Mit dem Überbrücken mittels Draht konnte ich übrigens auch die Sofirn wieder zum Leuchten bringen. Somit scheint lediglich etwas am Schalter im Tailcap der Lampe defekt zu sein. Er klickt akustisch und haptisch wie immer, dennoch tut die Lampe nix. Schade!

1000 Dank an Euch!


Grüße
Mathias
 
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steidlmick

Flashaholic***
15 August 2012
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@steidlmick : Das mit dem Weglassen der Tailcap war ein super Tipp! Ich habe mit einem Stück Draht überbrückt. So konnte sowohl die LD12 als auch die LM31 mit den Keepower-Akkus zum Leuchten bringen. So denke ich, ist das Problem der zu lange Keepower-Akku.
Ja, das ist dann eindeutig.
Die Keeppower-Akkus sind zwar gut, aber bekanntermaßen oft etwas zu lang für Lampen, die mechanisch knapp konzipiert sind.
... doch wäre es interessant, die paar Kröten für kürzere Akkus auszugeben, einfach aus dem Grund, dann auch die LM31 damit nutzen zu können.
Ja, warum nicht, wenn du darauf achtest, dass die neuen Akkus kurz genug sind.

Ich hatte dir ja bereits an dieser Stelle einige Links zu guten geschützten Akkus genannt, die voraussichtlich besser passen sollten, je kürzer desto besser.
Mit dem Überbrücken mittels Draht konnte ich übrigens auch die Sofirn wieder zum Leuchten bringen. Somit scheint lediglich etwas am Schalter im Tailcap der Lampe defekt zu sein.
Na ja, solche Schalter sind kein technisches Wunderwerk und haben eine begrenzte Lebensdauer - aber sie sind als Ersatzteile erhältlich.
Du müsstest lediglich löten können - oder frage hier im Forum nach jemandem, der dir die Tailcap mit einem neuen Schalter bestückt, das ginge ja auch.
 
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fux

12 November 2022
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Die Keeppower-Akkus sind zwar gut, aber bekanntermaßen oft etwas zu lang für Lampen, die mechanisch knapp konzipiert sind.
Habe gerade gesehen, dass der von Fenix angebotene 14500-Akku genauso lang ist, wie der von Keepower. Beide sind mit 52 mm angegeben.
(1) Fenix 14500
(2) Keepower 14500
Naja, werde aber auf jeden Fall einen nehmen, der 50 mm hat.

Muss es unbedingt ein geschützter sein? Ich denke, dass die Lampe ja runter regelt und somit der Akku nur dann kaputt gehen würde, wenn ich die Lampe nicht ausschalte, bzw. sie unbeabsichtigt und ohne Aufsicht angeht. Oder hat der Schutz des Akkus auch Vorteile beim Laden?

Na ja, solche Schalter sind kein technisches Wunderwerk und haben eine begrenzte Lebensdauer - aber sie sind als Ersatzteile erhältlich.
Du müsstest lediglich löten können - oder frage hier im Forum nach jemandem, der dir die Tailcap mit einem neuen Schalter bestückt, das ginge ja auch.
Das behalte ich auf jeden Fall auf dem Schirm!
 

steidlmick

Flashaholic***
15 August 2012
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Habe gerade gesehen, dass der von Fenix angebotene 14500-Akku genauso lang ist, wie der von Keepower. Beide sind mit 52 mm angegeben.
Ja, das sind die "Papierwerte", in der Realität gibt es größere Abweichungen von Exemplar zu Exemplar.
Es kann durchaus so sein, dass auch der "Original"akku von Fenix für deine Lampe zu lang wäre...
Muss es unbedingt ein geschützter sein?
Das liegt bei dir und hängt von deinen Sicherheitsvorstellungen und Erfahrungen ab.
Bei Anfängern ohne fundierte Erfahrungen mit Lithium-Akkus wird tendenziell eher zu geschützten Akkus geraten.
Oder hat der Schutz des Akkus auch Vorteile beim Laden?
Geschützte Akkus schützen bei drei Fehlerfällen:
- Tiefentladung (z.B. Lampe an gelassen bzw. Lampe ohne eigene Schutzabschaltung)
- Überladung (z.B. durch Fehler im Ladegerät)
- Überlastung (z.B. durch Kurzschluss oder Defekt in der Lampe)
 
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Flashaholic*
15 August 2010
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nah am Tor zur Welt
Moin,

bezüglich deiner nicht mehr funktionierenden SF14: betrachte mal deine sogenannte Tailcap (der letzte Teil der Lampe der den Schalter beherbert).
Sie sollte so aussehen wie hier rechts im Bild zu sehen.
img_4884-jpg.95836
Quelle: https://www.taschenlampen-forum.de/threads/review-sofirn-sf14-v2-0-14500-tailclicky-edc.65545/

Die zwei Löcher im äußeren silbernen Ring dienen dazu (für gewöhnlich mit "Spezial"-Werkzeug) den Ring an sich in der Tailcap festzuschrauben. Geht aber an und für sich sehr einfach ohne viel Aufwand: Such dir einen spitzen Gegenstand (z.B. Nagel) und prüfe ob du den Ring evtl. wider fest ziehen kannst. Müsste eigentlich gegen den Uhrzeigersinn bewegt werden wenn ich mich nicht täusche. (Tu dir bitte dabei nicht weh).

Ist bei meiner LD10 und der LD20 genauso des öfteren behebbar gewesen und die haben die gleiche Bauform wie die SF14.
 
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fux

12 November 2022
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@Erleuchteter : Habe das mal gecheckt. Solch ein silberner Ring ist bei meiner SF14 sowohl in der Tailcap als auch im Lampenkopf verbaut. Beide sind fest. Danke für Deinen Hinweis!

Ich habe bei der SF14 festgestellt, dass bei einem der vermeintlich nicht funktionierenden Keeppower-Akkus nach dem Einschalten der Lampe diese ganz kurz aufflackerte und dann erst aus geht (nicht immer). Weiter habe ich einige Artikel hier im Forum gelesen bzgl. der abweichenden Größen von geschützten und ungeschützen Akkus. Hier ist in einem Absatz die Problematik dargestellt, dass es bei der Verwendung von zu langen Akkus dazu kommen kann, dass sie am Minuspol eingedellt werden. Das ist bei mir bei allen 4 Keeppower-Akkus der Fall. Vielleicht ist das der Grund, weshalb die SF14 nun nicht mehr funktioniert. Zudem kann es eine Erklärung sein, dass nur 2 der 4 Akkus bei der LD12 funktionieren.

Wie auch immer. Ich werde die Keeppower-Akkus entsorgen. Zudem habe ich je einen der von @steidlmick verlinkten Akkus bestellt: Soshine 14500, Xtar 14500 und Trustfire 14500. Diese werde ich dann in den 3 Lampen LM31, SF14 und LD12 probieren und darauf achten, wie schwer die Lampe zuzudrehen geht und ob es Druckspuren auf dem Minuspol gibt.

Desweiteren habe ich den deutlichen Hinweis gesehen, bitte die Akkus regelmäßig mittels Multimeter zu prüfen. Hier bin ich noch am gucken, welcher Multimeter es werden wird.
 

steidlmick

Flashaholic***
15 August 2012
6.316
5.439
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Bielefeld, NRW
Hier bin ich noch am gucken, welcher Multimeter es werden wird.
Hier reicht für Anwendungen im reinen Niederspannungsbereich auch ein günstiges Gerät völlig aus.

Falls du aber auch - wenn auch nur gelegentlich - mal an Netzspannung arbeiten musst, dann solltest du die elektrische Sicherheit im Auge haben und mehr Geld in die Hand nehmen.
 

fux

12 November 2022
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Hallo, kurze Rückmeldung:

Die bestellten Akkus sind angekommen. Sie sind merklich kürzer als die Keeppower-14500-Akkus.

20221117_184504_Gimp.jpg

... und was soll ich sagen? Alle drei Taschenlampen (Lumapower EDC LM31, Sofirn SF14 und Fenix LD12) funktionieren jeweils mit jedem der 3 neu bestellten Akkus. Die Sofirn SF14 ist also doch nicht defekt. :)

Großen Dank an dieser Stelle für Eure Unterstützung!

Schönen Sonntag
Mathias