Entladekurven von Akkus

Der Fux

Erleuchteter
4 Januar 2026
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Hanau
Da sich seit meinen letzten, wirklich belastbaren Messungen (war wohl um die 2010er rum) doch sehr viel getan hat, möchte ich das mal wieder angehen.
Grundsätzlich werde ich dabei so vorgehen, dass ich mit konstanter Leistung entlade, da dies in der Regel in Geräten passiert. Alternativ wäre resistive Entladung, also mit weniger Spannung auch weniger Strom, Konstantstrom kommt in der Praxis eigentlich nie vor.
Natürlich bei verschiedenen C-Raten, und verschiedenen Temperaturen, wobei ich einen Sensor auf die Zelle aufbringe, da sich bei hohen C-Raten diese definitiv erwärmen wird. Konstant halten kann man diese nicht, aber auch das wäre ja praxisfern. Ich werde die Umgebung nur konstant halten.

Spannungsmessung natürlich direkt an der Zelle.

Auch wenn eben die klassische Konstantstrom-Entladung gerne verwendet wird, da ja nur so eine fixe C-Rate realisiert werden kann, so ist mir das eben zu praxisfern, weil ich ja eine Messung will, mit der ich direkt Laufzeiten bestimmen kann. Um fair gegenüber klassischen Messungen zu sein, werde ich solche Leistungen nehmen, wo ich gegenüber Vergleichsmessungen erst gegen Ende der Entladung bei dem Strom der entsprechenden C-Rate bin, nicht schon bei Nennspannung. Schließlich reden wir fast 30 % mehr Strom am Ende als am Anfang. Eventuell mache ich auch Versuche mit 4s Packs, messe dabei jede Zellspannung, da dies einfach etwas Statistik ohne zu viel Mehraufwand reinbringt.

Wenn es noch Ideen gibt, dies kundtun, ich plane ja erst den Aufbau. Gemessen wird mittels Graphtec Datenlogger, der hat 20 Kanäle, da ist Raum für Ideen was noch interessant sein könnte…

Gruß
Thomas
 

SammysHP

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Der Fux

Erleuchteter
4 Januar 2026
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Hanau
Konstantstrom hat ausschließlich der Linearregler, allerdings auch nicht bis Ladeschluss. Buck/Boost haben Konstantleistung, Vorwiderstand mit der Ladung sinkenden Strom, Direct drive ist eine völlig unkalkulierbare Last, da gepulste, sehr hohe Ströme.

Abseits der Taschenlampen wird sowieso fast alles geregelt betrieben, was meist konstante Leistung bedeutet.

Jup, genau das ist ja bei 4s die Idee, die Streuung zu erfassen. Denn auch das ist eben die Sache, ich will mich auf die Laufzeit verlassen. Deswegen muss ich sogar prüfen, ob die Zellen streuen, und gehe in der Anwendung immer vom unteren Wert aus, wenn ich eine nicht vorher gemessene Zelle verwende.

Achso, die Last baue ich ohnehin selbst, habe noch mehrere hundert Leistungs-Linear-Bipolartransistoren rumfliegen, sowie riesige Kühlkörper, da ich schon vor 35 Jahren Audioendstufen gebaut habe und sich da sehr, sehr viel angesammelt hat. Also 1 kW/100 A/100 V (natürlich nicht 100 V bei 100 A, es gilt immer jede Grenze oder-verknüpft) ist so eine Idee.
 
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