Alkaline-Batterien laufen leicht aus und sind nicht wiederverwendbar. Lithium-Batterien sind zuverlässig, aber teuer und ebenfalls nicht wiederverwendbar. Bleiben noch NiMH-Akkus, gerne auch als LSD (Low Self Discharge) Variante. Diese sind hunderte bis tausende Male wiederaufladbar, laufen so gut wie nie aus und können hohe Ströme abgeben. Allerdings haben sie eine niedrigere Spannung von nur rund 1,2 V. Manche Geräte laufen damit gar nicht oder zeigen eine Batteriewarnung an.
Li-Ion-basierte 1,5 V Akkus versuchen, diese Lücke zu füllen: Sie sind wiederaufladbare Li-Ion Akkus mit integriertem Step-Down Converter, um konstante 1,5 V über die gesamte Laufzeit bereitzustellen.
XTAR hat mir ein Set ihrer neuen 1,5 V AAA Akkus für ein Review zukommen lassen.
Dieses Review ist wie immer auch auf meiner Webseite zu finden: https://www.sammyshp.de/betablog/post/139
Die „Anleitung“ umfasst zehn Sprachen (EN, DE, FR, IT, ES, GR, TR, RU, CN, PL), sagt jedoch nicht viel über die Verwendung oder Eigenschaften aus. Zieht man Angaben zur Garantie und wo sich der USB-Anschluss befindet ab, bleibt noch der Teil zum Aufladen der Akkus:
Lasse ich mal so stehen. Insgesamt braucht man keinen Blick in die Anleitung werfen. USB-Kabel rein, Akkus rein, fertig.
Als Beispiel habe ich zwei Geräte, die mit NiMH-Akkus Probleme bereiten. Als Erstes ein UNI-T UT210E Zangenamperemeter, das bereits bei noch fast vollen NiMH-Akkus eine Batteriewarnung anzeigt. Es funktioniert zwar damit, man weiß aber nicht, wann die Akkus wirklich kurz vor ihrem Ende stehen.
Die XTAR-Akkus lösen dieses Problem, wie zu erwarten war. Sie liefern konstant 1,5 V – mit einem kleinen Extra: Wenn sie fast leer sind, fällt ihre Spannung sprunghaft auf etwa 1,08 V ab, sodass die Warnung in den Geräten angezeigt werden kann. Eine sehr sinnvolle Funktion, damit man nicht von leeren Akkus überrascht wird.
Bei einem anderen Gerät handelt es sich um eine Funkuhr mit Thermometer und Funk-Außensensor. Bereits bei 1,3 V lässt der Kontrast des Displays stark nach, bei 1,2 V ist kaum noch etwas zu erkennen. Leider ist das auch der Bereich, den NiMH-Akkus die längste Zeit über haben. So müssen die Akkus schon bei etwa 75% wieder geladen werden. Die XTAR-Akkus sorgen für konstant guten Kontrast. Durch die Akkuwarnung würde zwar das Display plötzlich fast unleserlich werden, aber der Wecker würde beispielsweise noch gehen.
Leider kann ich die XTAR-Akkus dennoch nicht in der Uhr benutzen: Der Funk-Außensensor wird nicht mehr empfangen und das Zeitsignal auch nur, wenn ich die Uhr nach draußen stelle. Die Akkus scheinen also den Funkempfang zu stören. Ebenfalls funktionieren die Tasten nur sporadisch.
Daher habe ich mir die Spannung der Akkus bei unterschiedlicher Belastung genauer angesehen. Klar, in der kleinen Bauform ist kaum Platz für eine gute Entstörung, das hat aber auch Konsequenzen bei der Nutzung. Empfindliche Geräte, wie z.B. die Funkuhr oder Radios, können durch die unsaubere Spannung gestört werden.
Die Entladung habe ich mit unterschiedlichem Strom von 600 bis 1600 mA getestet. Selbst bei der hohen Belastung wird die Spannung noch gut gehalten, allerdings erhitzen sich die Akkus dabei stark. Bei meiner Messung lagen sie offen auf dem Tisch, in einem Gerät verbaut könnte das ein größeres Problem sein.
Die Kapazität der Akkus wurde mit 1,2 Wh angegeben. Bei langsamer Entladung dürfte das auch fast erreicht werden. Am Ende der Entladung bricht die Spannung immer wieder kurz auf 0 V ein, bis sich die Akkus wieder etwas erholt haben und der Ausgang wieder aktiviert wird. Dabei blinkt die Status-LED grün.
Die Selbstentladung der Akkus konnte ich in der kurzen Zeit nicht bestimmen. Leider wird dazu vom Hersteller auch keine Angabe gemacht.
Alle positiven und negativen Kontakte sind jeweils miteinander verbunden und weisen eine Spannung von 5 V auf. Die Stromversorgung erfolgt über einen USB-C Anschluss auf der Rückseite des Geräts.
Der eigentliche Laderegler selbst steckt in jedem Akku. Dieser lädt den Akku mit 250 mA in rund 1:15 h auf. Während des Ladevorgangs blinkt die Status-LED in jedem Akku – in leicht unterschiedlicher Geschwindigkeit, wodurch das Geblinke etwas störend wirkt. Besser nicht im direkten Blickfeld laden.
Das Loch in der Rückseite hilft, die Akkus wieder zu entnehmen. Die Verarbeitung des „Ladegeräts“ ist hochwertig und robust. Es gibt keine Schrauben, das Gehäuse ist verschweißt oder wird mit Clips zusammengehalten.
Man muss nur aufpassen, ob das Gerät mit der verrauschten Spannung der XTAR-Akkus zurecht kommt. Für Geräte mit Funkempfängern scheinen sie nicht gut geeignet zu sein.
Produktseite bei xtar.cc
Li-Ion-basierte 1,5 V Akkus versuchen, diese Lücke zu füllen: Sie sind wiederaufladbare Li-Ion Akkus mit integriertem Step-Down Converter, um konstante 1,5 V über die gesamte Laufzeit bereitzustellen.
XTAR hat mir ein Set ihrer neuen 1,5 V AAA Akkus für ein Review zukommen lassen.
Dieses Review ist wie immer auch auf meiner Webseite zu finden: https://www.sammyshp.de/betablog/post/139
Überblick
Von XTAR habe ich ein Komplettset bestehend aus einem „Ladegerät“ und vier AAA-Akkus erhalten. Außerdem sind ein USB-C Kabel und eine Anleitung dabei. Die Akkus lagen lose im Karton und klapperten umher.Die „Anleitung“ umfasst zehn Sprachen (EN, DE, FR, IT, ES, GR, TR, RU, CN, PL), sagt jedoch nicht viel über die Verwendung oder Eigenschaften aus. Zieht man Angaben zur Garantie und wo sich der USB-Anschluss befindet ab, bleibt noch der Teil zum Aufladen der Akkus:
Legen Sie die Batterien ein und overbidding Sie ads Gerber mit Dem Restroom. Es bird fort Angeleno zu laden.
Lasse ich mal so stehen. Insgesamt braucht man keinen Blick in die Anleitung werfen. USB-Kabel rein, Akkus rein, fertig.
Die Akkus
Äußerlich kaum von regulären AAA-Akkus zu unterscheiden: Flacher Minuspol, erhöhter Pluspol (Button-Top), 44,5 mm und 10,3 mm im Durchmesser mit einem Gewicht von 8,8 g. Das Spannende steckt im Inneren: Beim Plus-Pol sitzt ein kleiner Step-Down Converter, welcher aus den 2,8 – 4,2 V des Li-Ion-Akkus konstante 1,5 V macht. Die Schaltung beinhaltet auch den Laderegler und eine Status-LED.Als Beispiel habe ich zwei Geräte, die mit NiMH-Akkus Probleme bereiten. Als Erstes ein UNI-T UT210E Zangenamperemeter, das bereits bei noch fast vollen NiMH-Akkus eine Batteriewarnung anzeigt. Es funktioniert zwar damit, man weiß aber nicht, wann die Akkus wirklich kurz vor ihrem Ende stehen.
Die XTAR-Akkus lösen dieses Problem, wie zu erwarten war. Sie liefern konstant 1,5 V – mit einem kleinen Extra: Wenn sie fast leer sind, fällt ihre Spannung sprunghaft auf etwa 1,08 V ab, sodass die Warnung in den Geräten angezeigt werden kann. Eine sehr sinnvolle Funktion, damit man nicht von leeren Akkus überrascht wird.
Bei einem anderen Gerät handelt es sich um eine Funkuhr mit Thermometer und Funk-Außensensor. Bereits bei 1,3 V lässt der Kontrast des Displays stark nach, bei 1,2 V ist kaum noch etwas zu erkennen. Leider ist das auch der Bereich, den NiMH-Akkus die längste Zeit über haben. So müssen die Akkus schon bei etwa 75% wieder geladen werden. Die XTAR-Akkus sorgen für konstant guten Kontrast. Durch die Akkuwarnung würde zwar das Display plötzlich fast unleserlich werden, aber der Wecker würde beispielsweise noch gehen.
Leider kann ich die XTAR-Akkus dennoch nicht in der Uhr benutzen: Der Funk-Außensensor wird nicht mehr empfangen und das Zeitsignal auch nur, wenn ich die Uhr nach draußen stelle. Die Akkus scheinen also den Funkempfang zu stören. Ebenfalls funktionieren die Tasten nur sporadisch.
Daher habe ich mir die Spannung der Akkus bei unterschiedlicher Belastung genauer angesehen. Klar, in der kleinen Bauform ist kaum Platz für eine gute Entstörung, das hat aber auch Konsequenzen bei der Nutzung. Empfindliche Geräte, wie z.B. die Funkuhr oder Radios, können durch die unsaubere Spannung gestört werden.
Die Entladung habe ich mit unterschiedlichem Strom von 600 bis 1600 mA getestet. Selbst bei der hohen Belastung wird die Spannung noch gut gehalten, allerdings erhitzen sich die Akkus dabei stark. Bei meiner Messung lagen sie offen auf dem Tisch, in einem Gerät verbaut könnte das ein größeres Problem sein.
Die Kapazität der Akkus wurde mit 1,2 Wh angegeben. Bei langsamer Entladung dürfte das auch fast erreicht werden. Am Ende der Entladung bricht die Spannung immer wieder kurz auf 0 V ein, bis sich die Akkus wieder etwas erholt haben und der Ausgang wieder aktiviert wird. Dabei blinkt die Status-LED grün.
Die Selbstentladung der Akkus konnte ich in der kurzen Zeit nicht bestimmen. Leider wird dazu vom Hersteller auch keine Angabe gemacht.
Das Ladegerät
In einem normalen Ladegerät können die Akkus nicht geladen werden. Dafür benötigt es das XTAR LC4 „Ladegerät“ – eigentlich nichts anderes als ein kleiner Adapter, welcher die 5 V vom USB über Federkontakte bereitstellt.Alle positiven und negativen Kontakte sind jeweils miteinander verbunden und weisen eine Spannung von 5 V auf. Die Stromversorgung erfolgt über einen USB-C Anschluss auf der Rückseite des Geräts.
Der eigentliche Laderegler selbst steckt in jedem Akku. Dieser lädt den Akku mit 250 mA in rund 1:15 h auf. Während des Ladevorgangs blinkt die Status-LED in jedem Akku – in leicht unterschiedlicher Geschwindigkeit, wodurch das Geblinke etwas störend wirkt. Besser nicht im direkten Blickfeld laden.
Das Loch in der Rückseite hilft, die Akkus wieder zu entnehmen. Die Verarbeitung des „Ladegeräts“ ist hochwertig und robust. Es gibt keine Schrauben, das Gehäuse ist verschweißt oder wird mit Clips zusammengehalten.
Fazit
Die XTAR 1,5 V Akkus füllen eine Lücke zwischen NiMH- und Li-Ion-Akkus. Sie stellen eine gute Lösung dar, wenn Geräte mit der niedrigeren Spannung von NiMH-Akkus nicht zurecht kommen und man dennoch wiederaufladbare Akkus verwenden möchte.Man muss nur aufpassen, ob das Gerät mit der verrauschten Spannung der XTAR-Akkus zurecht kommt. Für Geräte mit Funkempfängern scheinen sie nicht gut geeignet zu sein.
Produktseite bei xtar.cc
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