Enerpower 18650 "2600" Schwarz

26 Dezember 2013
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Bremen
Hi,

habe seit Anfang des Jahres meine
Fenix TK35 U2 und mir direkt passend dazu
Xtar WP2 II Ladegerät mit 2x ENERPOWER 18650 2600 mAh Li-Ion Akkus geholt.

Meine Frage bezieht sich auf das Aufladen.
Ich benutze meine Fenix ausschließlich im Turbo Modus.
Nach einer gewissen Gesamtlaufzeit schaltet meine Fenix allerdings dann einen Gang zurück. (Max. ununterbrochene Laufzeit nicht länger als 25 min.)

Sobald ich dann die Möglichkeit zum Aufladen habe, tue ich dies dann auch.

Ist mein Verhalten richtig? (Habe bedenken das ich noch mit "zuviel" Leistung im Akku wieder auflade)

Danke im Voraus :thumbup:

P.S.: Fenix wird an 7/7 Tagen genutzt.
 

buwuve

Flashaholic**
14 Dezember 2010
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Ich benutze meine Fenix ausschließlich im Turbo Modus.
Nach einer gewissen Gesamtlaufzeit schaltet meine Fenix allerdings dann einen Gang zurück. (Max. ununterbrochene Laufzeit nicht länger als 25 min.)

Sobald ich dann die Möglichkeit zum Aufladen habe, tue ich dies dann auch.

Verstehe ich das richtig:
1.Du nutzt sie 25 Minuten in turbo, sie schaltet zurück und dann willst Du sie wieder aufladen oder
2.Du lässt sie auch mal etwas auf high laufen und schaltest dann wieder zurück auf turbo und erst wenn sie dort recht schnell wieder runter schaltet, willst Du sie aufladen?

Falls 1. : Die Fenix schaltet automatisch nach 25 Minuten runter - das ist vom Hersteller so vorgesehen (Stichwort Übersitzungsschutz).

Wie Masamune schon schrieb: Du kannst die Akkus jederzeit wieder aufladen. Wenn Du sie 7 mal die Woche lädst, werden sie zwar nicht so lange halten, was aber nicht mit der Restenergie im Akku zu tun hat, sondern mit der hohen Anzahl von Ladezyklen im Monat.
 

9x6

Flashaholic**
2 Dezember 2012
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Da bei der TK35 die beiden Akkus in Serie betrieben werden, wird die Lampe im Turbo-Modus sicherlich weniger als 1,5A ziehen. Die Kapazität der 2600er läßt sich in der TK35 voll ausnutzen, also 2600mAh /1,5A ergibt 1,7 Stunden. Bei 25 Minuten pro Tag musst Du nur alle drei Tage aufladen.

Gruß Jörg
 

horido

Flashaholic*
14 Juni 2013
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Verstehe ich das richtig:
Wie Masamune schon schrieb: Du kannst die Akkus jederzeit wieder aufladen. Wenn Du sie 7 mal die Woche lädst, werden sie zwar nicht so lange halten, was aber nicht mit der Restenergie im Akku zu tun hat, sondern mit der hohen Anzahl von Ladezyklen im Monat.

Das kann man so nicht stehen lassen.

Wenn ein halb leerer Akku geladen wird, zählt das auch nur als halber Zyklus.

Tendenziell ist es in der Summe sogar besser, die Akkus nicht sehr weit zu entladen, also zweimal halb laden besser als einmal voll.
 
26 Dezember 2013
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Bremen
@Masamune: Dickes Danke.

@buwuve
-Die Fenix schaltet runter aufgrund der zu geringen Energie.
-Der Überhitzungsschutz trat bis jetzt noch nicht ein, da es draußen eh fröstelt :)

@ 9x6: Und ja, ich lade jede 3. Nacht wieder auf, also geht die Rechnung auf ;)

@horido: Interessant zu wissen.


Danke danke danke.
 
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tbyte

Flashaholic**
2 Januar 2012
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-Die Fenix schaltet runter aufgrund der zu geringen Energie.
-Der Überhitzungsschutz trat bis jetzt noch nicht ein, da es draußen eh fröstelt :)

Die TK35 hat gar keinen Temperaturfühler. Die schaltet einfach immer nach 25 Minuten von Turbo auf High. Das passiert auch bei "vollen" Akkus.
 

tbyte

Flashaholic**
2 Januar 2012
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Lübeck
Wenn ein halb leerer Akku geladen wird, zählt das auch nur als halber Zyklus.

Zyklus bleibt Zyklus, ob nun 1/4 oder voll entladen und geladen.

So wie ich die Technik verstanden habe kommt die Zyklenalterung von Li-Akkus hauptsächlich von der Volumenänderung des Elektrodenmaterials bei Ladungsänderung. Entlädt man einen Akku also nur zur hälfte und lädt ihn dann wieder voll, so "atmen" die Elektroden "flacher".
Die Annahme, dass dadurch zumindest etwas weniger Strukturschäden entstehen ist nicht ganz unplausibel.
Die Kehrseite der Medaille ist jedoch, dass dann die "Atemfrequenz" steigt weil man dadurch öfter laden muss.

Die Rolle von Anode und Kathode in Li-Akkus bring ich immer durcheinander. Da ich gerade keine Lust hab nachzuschauen hab ich einfach von "Elektroden" geschrieben.
 
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light-wolff

Flashaholic***²
14 September 2011
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im Süden
Zyklus bleibt Zyklus, ob nun 1/4 oder voll entladen und geladen.
Je flacher man zykliert, desto mehr Zyklen halten die Akkus - und desto öfter muss man laden. Der Lebensdauergewinn ist aber überproportional.
Besser, als sich zwischen 50 und 100% zu bewegen, wäre 25-75%, also weder ganz voll noch ganz leer.
Auf Wikipedia unter "Lebensdauer" ist es ganz gut beschrieben.

...Die Rolle von Anode und Kathode in Li-Akkus bring ich immer durcheinander. Da ich gerade keine Lust hab nachzuschauen hab ich einfach von "Elektroden" geschrieben.
Mache ich auch immer wieder so :D
Eselsbrücke: anders als bei Dioden. Also Kathode=Plus und Anode=Minus.
 
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rutzki73

Flashaholic*
23 Juli 2012
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So kann man das auch so nicht stehen assen

Das kann man so nicht stehen lassen.

Wenn ein halb leerer Akku geladen wird, zählt das auch nur als halber Zyklus.

Tendenziell ist es in der Summe sogar besser, die Akkus nicht sehr weit zu entladen, also zweimal halb laden besser als einmal voll.

Diese Frage hat mich auch sehr interessiert, denn man findet kaum dazu irgendwelche Erkentnisse und Veröffentlichungen. Weder von den Herstelern, noch von "Technik - Freaks".

Ich weiß es nur, dass eine Fa. aus Israel ein Experiment mit dem Panasonic CGR18650CG diesbezügich gemacht hat. Die Fa. setzte die Zelle in einem Verbraucher und sobald die Spannung unter 3.6V fiel, wurde die Zelle automatisch voll aufgeladen.
Wenn ich mich gut erinnern kann ist diese einfache Übertragung von halb leer = halber Zyklus gilt nicht. In meiner Erinnerung ist ein Wert von ca. 25% Verlust gebieben.
Also...angenommen die Zelle schafft 300 komplete Ladezyklen (bis zu 80% Restkapazität der Nennkapazität), sollten es 300 + 300 x 0,75 = 525 Teilzyklen. Ob man das auf alen Zellen übertragen kann, glaube ich nicht, dennoch bleibt dieser Wert als ein Indiz. Ob das bei anderen Zellen +5%, oder - 5% sind....dass muss man messen
 
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Photon

Flashaholic**
8 Juni 2012
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Besser, als sich zwischen 50 und 100% zu bewegen, wäre 25-75%, also weder ganz voll noch ganz leer.

Genau auf diese Art macht das auch ein japanischer Hybridautohersteller, der 7 oder 8 Jahre Garantie auf die NiMh-Batterie gibt. Das Teil kann 1kWh speichern, davon werden aber nur 300Wh zwischen ~40 und ~70%) genutzt.

Gruß
Volker
 

light-wolff

Flashaholic***²
14 September 2011
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im Süden
Hast du auch eine Eselsbrücke dafür ob jetzt die Anode oder die Kathode aus Lithiumcobaltoxid/Manganspinell besteht und die andere die aus Graphit oder sonstwas ist?
Nicht wirklich, ich schaue immer hier nach. Inzwischen hat sich das Bild schon fast eingeprägt, und in 1-2 Jahren weiß ich's dann endlich ohne Hilfe :D. Und 2 Jahre später fällt es der Altersdemenz anheim. Oder es gibt eine neu ganz tolle Chemie, bei der es genau andersrum ist.


...angenommen die Zelle schafft 300 komplete Ladezyklen (bis zu 80% Restkapazität der Nennkapazität), sollten es 300 + 300 x 0,75 = 525 Teilzyklen. Ob man das auf alen Zellen übertragen kann, glaube ich nicht, dennoch bleibt dieser Wert als ein Indiz. Ob das bei anderen Zellen +5%, oder - 5% sind....dass muss man messen
Heiß also: wenn man den CGR18650CG zwischen 50 und 100% SOC zykliert statt von 0 bei 100%, schafft man statt 300 Vollzyklen (300x2000mAh=600Ah) 525 Teilzyklen (525*1000mAh=525Ah)?
Dann würde es insgesamt gesehen ja nichts bringen.
 
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rutzki73

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23 Juli 2012
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Und was ist mit der Spannungsage?

Heiß also: wenn man den CGR18650CG zwischen 50 und 100% SOC zykliert statt von 0 bei 100%, schafft man statt 300 Vollzyklen (300x2000mAh=600Ah) 525 Teilzyklen (525*1000mAh=525Ah)?
Dann würde es insgesamt gesehen ja nichts bringen.

Zunächst mag es ja absolut wahr sein, aber für den Anwender hat es mehr mit der Sicherheit zu tun, dass er mit ca. 500 Zyken rechnen kann.

Ferner darf man die Spannungsage nicht außer Acht lassen, denn zwischen 4.2V - 3.6V hat der Verbraucher bessere Spannungsage. Bei Step-Up-Regler gibt es stets Verlust
 

Blinkybill

Flashaholic
20 November 2012
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Die ganze Theorie ist aber leider der Praxis untergeordnet, einen vollen Zyklus schaffe ich im Smartphone vielleicht, weil das eh soviel Strom zieht das es dauernd leer ist ;-)
Oder im Akkuschrauber, der Liion Akku schafft nur 30-60min bei wirklicher Arbeit.
Aber eigentlich bin ich ja eher bestrebt immer mit möglichst vollem Akku unterwegs zu sein und nicht diesen zu schonen.

In der TaLa ist ja auch keiner bereit nur auf 4,1 oder 4,0 Volt zu laden, oder gar nur 3,9, was der 75% Ladung entspricht.
Da hätte ich zwar lt. Batt. University bis zu 4000 Teilzyklen, aber keine Laufzeiten in der Lampe.
 
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rutzki73

Flashaholic*
23 Juli 2012
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Handys

Die ganze Theorie ist aber leider der Praxis untergeordnet, einen vollen Zyklus schaffe ich im Smartphone vielleicht, weil das eh soviel Strom zieht das es dauernd leer ist ;-)
Oder im Akkuschrauber, der Liion Akku schafft nur 30-60min bei wirklicher Arbeit.
Aber eigentlich bin ich ja eher bestrebt immer mit möglichst vollem Akku unterwegs zu sein und nicht diesen zu schonen.

In der TaLa ist ja auch keiner bereit nur auf 4,1 oder 4,0 Volt zu laden, oder gar nur 3,9, was der 75% Ladung entspricht.
Da hätte ich zwar lt. Batt. University bis zu 4000 Teilzyklen, aber keine Laufzeiten in der Lampe.

Ich kenne mich nicht so gut aus mit der Betriebsspannung eines Handys, aber angenommen wird das Handy bei 3V Schluss haben...so hat die Zelle immer noch Saft drin, also kein komplettes Ladezyklus...kann auch eventuell noch ein paar Zyklen machen...