Eneloop und Co. ???

Ahlon

Flashaholic*
23 März 2010
400
21
18
Ich hab den 2015 also ne Nummer kleiner mit 4 Ladeschächten.
Was mich an dem Teil stört ist das man den Ladestrom nicht einstellen kann.
Ist das beim 2020 anders?
 

2000wolf

Flashaholic
28 November 2010
246
19
0
Woher weiß ich dass es die 2.Generation ist?? Wen UTGA dabei steht??
...
/QUOTE]


Wenn HR3GUTA drausteht und - viel auffälliger - das Symbol einer kleinen Krone abgebildet ist. Ausserdem glänzen die "+" und "-" Markierungen in Blau metallic, bei der alten 1. Generation waren sie nur blau, ohne Metalliceffekt.
 

2000wolf

Flashaholic
28 November 2010
246
19
0
Hallo Ahlon,

OT:

wenn ich mich richtig erinnere, kann man AA auch mit 2 A laden. Nutze es aber nie, da AA das ohne Kühlung schnell übel nehmen.

Du kannst auf der von mir geposteten conrad HP auch die Bedienungsanleitung des 2020 runterladen.
 

Ahlon

Flashaholic*
23 März 2010
400
21
18
Hallo Ahlon,

OT:

wenn ich mich richtig erinnere, kann man AA auch mit 2 A laden. Nutze es aber nie, da AA das ohne Kühlung schnell übel nehmen.

Du kannst auf der von mir geposteten conrad HP auch die Bedienungsanleitung des 2020 runterladen.

Hallo,
laut dem Datenblatt auf der Seite läd der A´s Standardmäßig mit 2A und Baby und Mono mit 4A:eek:

Edit:
Okay laut dem Handbuch ist das dann der Powermodus.
 
Zuletzt bearbeitet:
23 November 2010
5
0
0
Was nehm ich für ein Ladegerät?? Reicht das von Eneloop oder was empfehlt ihr?? Ich lade die sicher nicht jeden Tag!

ich lade meine ganzen eneloops mit DEM hier ... klein, handlich, 200/500/700 mA ladestrom, einfache bedienung. :)
das teil wir unter verschiedenen bezeichnungen angeboten.
einfach mal die rezesionen dort lesen.

für anderen kram (RC-akkus und so^^) hab ich 'nen ROBBE Power Peak MAXAMP 8121-Lader
 

realive

Urgestein des Forums
5 Januar 2010
2.464
1.102
113
Kreis Heinsberg, NRW
Ich habe vorgestern 8 Stück der neuen Eneloop XX bekommen, und dazu noch weitere 20 fabrikneue Zellen aus dem Hause Sanyo.:)


Eneloop XX / 2.Generation / 1.Generation / Sanyo 2700 mAh

full



Seit gestern ist mein MH-C 9000 Lader mit der formierung der Zellen (nach IEC-Standard) beschäftigt. Dieser Vorgang dauert pro 4er-Satz etwa 40 Stunden.:eek:
Ab Mitte übernächster Woche werde ich dann einen 6-monatigen Langzeit-Vergleichstest dieser 4 Zellentypen zur Ermittlung der echten Selbstentladung unter Praxisbedingungen durchführen.

Dazu werde ich dann einen eigenen Thread eröffnen.:)
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:

JAG

Flashaholic*
10 Dezember 2010
866
118
43
Saarländer
was bringt die formierung der zellen in der praxis ?

ich nutze verschiedene lader: BC-900, Ansmann Powerline 4 Zerowatt und ein älteres ladegerät von varta.
da lege ich meine sanyo eneloops ein, lasse sie aufladen und dann tun sie ihren dienst. wenn sie dann irgendwann nicht mehr ihre leistung bringen werden sie entsorgt und es gibt neue.

ich habe mir da noch nie solche gedanken über formierung gemacht, aber ich lerne gerne dazu.;)
 

realive

Urgestein des Forums
5 Januar 2010
2.464
1.102
113
Kreis Heinsberg, NRW
was bringt die formierung der zellen in der praxis ?

ich nutze verschiedene lader: BC-900, Ansmann Powerline 4 Zerowatt und ein älteres ladegerät von varta.
da lege ich meine sanyo eneloops ein, lasse sie aufladen und dann tun sie ihren dienst. wenn sie dann irgendwann nicht mehr ihre leistung bringen werden sie entsorgt und es gibt neue.

ich habe mir da noch nie solche gedanken über formierung gemacht, aber ich lerne gerne dazu.;)


Man liest immer wieder daß "normale" NiMH-Hochkapazitätszellen formiert werden sollten, um ihre Maximalkapazität zu erreichen. Das kann ich bestätigen!
Bei den LSD-Zellen soll dies aber nicht mehr nötig sein, liest man öfter.
Ich weiß es aber nicht!
Auch dies werde ich in diesen Test überprüfen, denn einen Teil der LSD-Zellen werde ich nicht formieren!
 

JAG

Flashaholic*
10 Dezember 2010
866
118
43
Saarländer
Man liest immer wieder daß "normale" NiMH-Hochkapazitätszellen formiert werden sollten, um ihre Maximalkapazität zu erreichen. Das kann ich bestätigen!
Bei den LSD-Zellen soll dies aber nicht mehr nötig sein, liest man öfter.
Ich weiß es aber nicht!
Auch dies werde ich in diesen Test überprüfen, denn einen Teil der LSD-Zellen werde ich nicht formieren!

prima, danke dir ...da bin ich auch mal gespannt auf das ergebnis. :thumbup:
 

isek

Flashaholic*
28 November 2010
272
11
0
www.thomasglaser.com
Wirst du erst in 6 Monate Ergebnisse posten oder Zwischendurch ein paar Vergleiche (zb Zeit bei voller Leistung) durchführen?

Brauche evtl bald Akkus :)).

Habe aktuell die 2000er Eneloops
 

realive

Urgestein des Forums
5 Januar 2010
2.464
1.102
113
Kreis Heinsberg, NRW
Wirst du erst in 6 Monate Ergebnisse posten oder Zwischendurch ein paar Vergleiche (zb Zeit bei voller Leistung) durchführen?

Brauche evtl bald Akkus :)).

Habe aktuell die 2000er Eneloops


Zum Testbeginn werde ich natürlich die Kapazitäten der einzelnen Typen angeben können.

Dann werde ich nach 30 Tagen (1 Monat) die ersten Zellen entladen und lass mich überaschen was von der Anfangskapazität noch übrig ist.:)

Weitere Meßentladungen werde ich dann nach 60 / 90 / 180 Tagen durchführen.

Die Höhe des Entladestroms wird dabei 1,0 A betragen.

Vorab kann ich dir nur raten:
Wenn du deine Akkus regelmäßig innerhalb eines Monats leerziehst, nimm die Sanyo 2700er.
Wenn du die Lampe aber immer nur kurz oder mit langen Abständen nutzt, nimm die 2000er Eneloop`s.

Zu den neuen Eneloop XX gibts ja noch keine Erfahrungen, und da sie sehr teuer sind, würde ich dir raten, den Test abzuwarten!;)
 

Ahlon

Flashaholic*
23 März 2010
400
21
18
Ja das denk ich auch, bis ich 500 Zyklen hab dauert das ja ewig, brauch die Leuchte 1-2 mal die Woche..


Und wie lange ist dann die Nutzungsdauer pro Einsatz? Wenn Du die Lampe dann immer nur kurz brauchst, dann machen Akkus ja keinen Sinn.
Da nimmste dann besser ein paar Duracell Batterien oder ähnlich und fertig.

MFG
Sven
 

meckisteam

Flashaholic*
26 Dezember 2010
531
141
43
Köln
meckiweb.blogspot.com
Ich liebe meine Eneloops und habe eine größere Zahl davon in Gebrauch. 2000er AA Zellen seit 12/2005. Dieser älteste Akkusatz hat derzeit 1850 mAh Kapazität. Das ist eigentlich ein sehr guter Wert da ich meine Akkus ziemlich mies behandele. Ich lade sie in 30 Minuten mit einem Schnellader (also statt der empfohlenen max. 2 A mit rund 4,4 Ampere). Allerdings hat das Ladegerät eine Einzelzellen-Themperatur-Überwachung und regelt ab wenn es dem Akku zu warm wird. Dieser älteste Akkusatz hat die 2000 Zyklen bereits überschritten. Auch ein AAA-Akkusatz ist bereits ohne größere Leistungsverluste nahe an der von Sanyo angegeben Nutzungsdauer. Er ist 4 Jahre alt, hat 1500 Zyklen hinter sich und stellt noch immer 803 mAh bereit.

Eingesetzt werden meine Akkus in Taschenlampen, DSLR-Kamera, Aufsteckblitz, Kompaktkamera, für ferngesteuerte Modelle, für die Rollstuhl-Beleuchtung sowie für drahtlose Maus und Tastatur.

Gerade im Modellbau werden die Akkus teilweise 5 bis 6 mal täglich geladen und leergefahren. So sind auch die hohen Zyklenzahlen erreicht worden. Hierbei werden auch Ströme erreicht die von Sanyo ausdrücklich nicht empfohlen werden. Bislang habe ich noch keine Schäden die auf diesen Betrieb zurückzuführen sind. Nur ein Akku (von rund 60 Stk.) war nach kurzer Zeit defekt. Er hatte einen Fabrikationsfehler.

Meine bisherigen Versuche mit Hochleistungs-AA-Zellen (2750 und 2850 mAh Marken-Zellen) waren bisher alle sehr enttäuschend. Schon nach weniger als einem Jahr hatten die Zellen weniger Kapazität als die Eneloops.


VG, Holger
 

cuxhavener

Flashaholic***²
7 März 2010
19.478
8.324
113
Moin Holger,

vielen Dank für deine Langzeiterfahrungen:thumbsup:

Wie ist die Typbezeichnung von deinem Ladegerät?

Gruß
Klaus
 

meckisteam

Flashaholic*
26 Dezember 2010
531
141
43
Köln
meckiweb.blogspot.com
Ich nutze ein Kleinserien-Ladegerät das mal im Rahmen eines Gemeinschaftsprojektes von mehreren Modellbauern gebaut wurde. Das ist also leider nicht zu bekommen.

Wenn du ein preisgünstiges, gutes Ladegerät suchst würde ich mir an deiner Stelle mal das BC 900 näher ansehen. Achtung : tiefentladene Akkus erkennt der Ladecomputer nicht. Dann musst du vorher mit einem Billiglader ein paar Minuten pushen. Das BC 900 schafft 1800 mA Ladestrom und lädt die 2000er Eneloop in ca. 60 Minuten. Es liegt damit auch deutlich näher an den Freigaben von Sanyo.
 

realive

Urgestein des Forums
5 Januar 2010
2.464
1.102
113
Kreis Heinsberg, NRW
Dieser älteste Akkusatz hat die 2000 Zyklen bereits überschritten. Auch ein AAA-Akkusatz ist bereits ohne größere Leistungsverluste nahe an der von Sanyo angegeben Nutzungsdauer. Er ist 4 Jahre alt, hat 1500 Zyklen hinter sich und stellt noch immer 803 mAh bereit.

Ein wirklich interessanter Erfahrungbericht, insbesondere da Sanyo bei den Eneloops der ersten Generation nur 1000 Zyklen angibt!:eek:
 
19 Dezember 2010
43
11
0
Dieser älteste Akkusatz hat derzeit 1850 mAh Kapazität. Das ist eigentlich ein sehr guter Wert da ich meine Akkus ziemlich mies behandele. Ich lade sie in 30 Minuten mit einem Schnellader (also statt der empfohlenen max. 2 A mit rund 4,4 Ampere).Dieser älteste Akkusatz hat die 2000 Zyklen bereits überschritten.

:confused: Hört sich alles ziemlich unglaublich an.

In den Tech-Docs gibt Sanyo für die Eneloops bei 1C Lade-/Entladestrom (= 2A) gerademal eine Lebenserwartung von 200 - 250 Zyklen an - dann haben die Akkus weniger als 80 % ihrer ursprünglichen Kapazität.

Die werbewirksamen 1000 Zyklen errreicht Sanyo nur bei sehr niedrigem Ladestrom (0,25 C) und dem "Trick", dass die meisten Zyklen nicht komplett zu Ende gefahren werden.

Deine Akkus haben jetzt über 2.000 Zyklen erreicht und ein Ende ist noch nicht einmal absehbar ... die Widersprüche könnten kaum größer sein.

Fragen:

- Wie wurden die Zyklen ermittelt bzw. definiert ?
- Mit welcher Last wurde die Kapazität ermittelt ?
- Um wieviel hat sich der Innenwiderstand der Zellen verschlechtert ?
- Wurde die Spannungslage ermittelt ? Wenn ja, wieviel schlechter ggü. Ursprungsmessung ?


Allerdings hat das Ladegerät eine Einzelzellen-Themperatur-Überwachung und regelt ab wenn es dem Akku zu warm wird.

Wann ist zu warm ?

Was heißt "regelt ab" ? Wird der Ladestrom reduziert oder einfach für eine gewisse Zeit unterbrochen ?

Gruß
 

meckisteam

Flashaholic*
26 Dezember 2010
531
141
43
Köln
meckiweb.blogspot.com
:confused: Hört sich alles ziemlich unglaublich an.

In den Tech-Docs gibt Sanyo für die Eneloops bei 1C Lade-/Entladestrom (= 2A) gerademal eine Lebenserwartung von 200 - 250 Zyklen an - dann haben die Akkus weniger als 80 % ihrer ursprünglichen Kapazität.

Die werbewirksamen 1000 Zyklen errreicht Sanyo nur bei sehr niedrigem Ladestrom (0,25 C) und dem "Trick", dass die meisten Zyklen nicht komplett zu Ende gefahren werden.
Mittlerweile werden von Sanyo 2000 Zyklen angegeben. 1000 Zyklen wurden nur in den ersten Veröffentlichungen genannt. Ob es zwischen der ersten Generation (mit der Angabe 1000 Zyklen) und der zweiten Generation (mit der höheren Angabe) wirklich technische Änderungen an den Zellen gab oder ob man nur auf die in der Praxis vorkommende Haltbarkeit reagierte ist mir nicht klar. Für mich sieht es so aus als ob die Zellen baugleich sind.

Deine Akkus haben jetzt über 2.000 Zyklen erreicht und ein Ende ist noch nicht einmal absehbar ... die Widersprüche könnten kaum größer sein.
Wobei ich zugeben muss das das bis jetzt nur bei einem Satz der Fall ist. Der nächste Satz danach liegt bis jetzt bei rund 1200 Zyklen.

Fragen:

- Wie wurden die Zyklen ermittelt bzw. definiert ?
Ganz einfach mit einer Strichliste. Jeder Ladevorgang wird notiert. Wobei natürlich "Praxis-Zyklen" gezählt werden. Die Akkus waren nicht immer ganz leer. Unter 50% waren sie allerdings immer. Ein Teil der Ladevorgänge wurde im Entladen/Laden-Modus durchgeführt. Das heißt die teilentladenen Akkus wurden erst kontrolliert entladen (1C) und dann wieder geladen. Dabei wird durch das Ladegerät auch die Kapazität ermittelt.

Das es sich dabei nicht immer um "echte" 100% Zyklen handelt ist mir bewusst. Nur wer hat solche Zyklen schon in der Praxis ? Für mich ist das mitschreiben der Daten nur aus einem Grund wichtig : ich will wissen wann ein Akkusatz stark einknickt um ihn dann ersetzen zu können und nicht bei wichtigen Einsätzen (z.B. Modellboot-Regatten oder wichtigere Fotogeschichten) plötzlich ohne Strom dazustehen. Es geht mir dabei nicht darum eine Wirtschaftlichkeitsanalyse oder einen Dauertest unter wissenschaftlichen Bedingungen für die Akkus anzufertigen.
- Mit welcher Last wurde die Kapazität ermittelt ?
Wie gesagt, das Ladegerät errechnet die geladene Kapazität. Gegenprüfungen (Entladung mit 1C) ergeben aber identische Werte.
- Um wieviel hat sich der Innenwiderstand der Zellen verschlechtert ?
- Wurde die Spannungslage ermittelt ? Wenn ja, wieviel schlechter ggü. Ursprungsmessung ?
Genau an der Stelle hört es dann auf mit meiner Kontrolle. Weitere Messungen habe ich nicht durchgeführt.
Wann ist zu warm ?
Ich habe die Schwelle bei 55° eingestellt da ich in einer Abhandlung gelesen habe das Themperaturen über 60° den NIMH Akkus schaden.
Was heißt "regelt ab" ? Wird der Ladestrom reduziert oder einfach für eine gewisse Zeit unterbrochen ?
Der Ladestrom wird reduziert und bleibt so bis der Akku auf 48° runter ist. Das ist aber eigentlich nur selten der Fall. Bis jetzt nur wenn in einem Raum geladen wurde in dem es sehr warm war (Sommer, nahe am Fenster). Normalerweise bleiben die Akkus unter der Schaltschwelle.

Ca. 1/4 meiner Ladevorgänge werden als Schnell-Laden (~ 60 Minuten, ~ 45 Minuten oder etwas über 30 Minuten) durchgeführt. Der Rest sind normale Ladevorgänge.

Die höchsten bei mir vorkommenden Entladeströme liegen bei ca. 3 Ampere kurzzeitig oder 2 Ampere dauerhaft (beides im Schiffsmodell) für die AA-Zellen. Viele Anwendungen liegen aber auch ganz weit darunter. So ziehen die Rückleuchten des Rollis 15 mA, Tastatur und Funkmaus liegen noch weit darunter.

Die ältesten Akkusätze (ab 1000 Zyklen) werden mittlerweile etwas mehr geschont. Sie müssen nur noch seltener Entladungen/Ladungen über 1C mehr mitmachen. Ich denke so werden sie für meine Verwendungen noch eine Zeit lang durchhalten und gute Dienste in den kleineren Anwendungen leisten können.

Markiert sind meine Akkusätze (immer 4 Stück bilden einen Satz) mit Punkten rund um den Pluspol. 1 Punkt, 2 Punkte, 3 Punkte usw.

Übrigens hatte ich mehrere Akkus die nach 15 Entlade/Ladevorgängen sogar mehr als 2000 mAh hatten. Die lagen zum Teil bei bis zu 2150 mAh. Hat noch jemand diese Erfahrung gemacht ?

VG, Holger
 

Lichtinsdunkel

Flashaholic**
2 Juni 2010
4.557
5.040
113
Witten
taschenlampen-tests.de
Wenn es irgendwann im Forum einen Sticky-Thread "Lesenswerte Beiträge" geben sollte, gehören die Ausführungen Holgers meiner Meinung nach unbedingt da hinein.

Denn was könnte es besseres geben als einen Langzeittest, der unter Einsatzbedingungen stattgefunden hat und der auch noch protokolliert wurde?

Dass es sich hier um keine wissenschaftliche Abhandlung handelt, ist zweitrangig, wichtig ist das Ergebnis!

Gruß
Walter
 
  • Danke
Reaktionen: femto
19 Dezember 2010
43
11
0
Wie gesagt, das Ladegerät errechnet die geladene Kapazität. Gegenprüfungen (Entladung mit 1C) ergeben aber identische Werte.

Prinzipbedingt haben NiMH-/NiCd-Akkus einen schlechten Ladewirkungsgrad, so dass die geladene Kapazität um den Faktor 1,3 bis 1,6 höher liegt. Somit ist es faktisch unmöglich, dass die entnommene Kapazität die Messwerte bestätigen konnte - schon gar nicht bei einer Last von 2A.


Ich bin immer noch der Meinung, dass dein Testprozedere entscheidende Fehler enthält. Die von den Herstellern genannten Zyklenzahlen sind in der Praxis unmöglich zu erreichen und sind sogar als utopisch anzusehen, nimmt man die von dir genannten Lade-/Entladeströme sowie die Ladetemperaturen als Grundlage.

Für Akkupacks, um die es hier wohl geht, gilt das oben gesagte umso mehr. Näheres kann man hier (http://wiki.rc-network.de/Lebensdauer_von_Akkus) nachlesen.

Im CPF hat ein User Sanyo 2700 und eneloop über 100 Zyklen getestet und die Ergebnisse veröffentlicht (Sanyo 2700 vs Eneloop - 100 Charge Cycles Analysis) - hier sieht es nicht so rosig aus wie bei dir.

Ich selber habe LSD-Akkus bei Praxisbedingungen über ca. 100 Zyklen beobachtet und war vom geringen Kapazitätsverlust wirklich angetan. Als problematisch erwiesen sich aber bereits die Ergebnisse von Innenwiderstand und Spannungslage - und das sind entscheidende Indikatoren für die Leistungsfähigkeit der Zellen.

Gruß
 
30 November 2010
20
0
0
Irgentwie kann man auch immer alles kaputt reden :(

Ich selber habe auch Eneloop Akkus die schon mehr als 700 zyklen auch dem Buckel haben, die funzen auch noch prima.

Man muss nicht aus jedem Pups ne Wissenschaft machen!

Ich finde den Langzeit Bericht jedenfalls sehr gut ! :thumbup:


gruss
Mümmel
 

meckisteam

Flashaholic*
26 Dezember 2010
531
141
43
Köln
meckiweb.blogspot.com
Es handelt sich NICHT um fest verlötete Akkupacks sondern um lose 4er Sätze die nahezu immer zusammen betrieben werden. So will ich gewährleisten das nur Akkus mit dem selben Leistungsstand zusammen arbeiten.

Natürlich kann es sein das meine Daten auf Fehlberechnungen beruhen. Das will ich nicht ausschließen. Schließlich bin ich kein Experte. Allerdings zeigt die Praxis-Arbeit mit den Akkusätzen das der älteste AA-Akkusatz nur wenig Abweichung in der Leistungsfähigkeit gegenüber dem neuesten Akkusatz zeigt.

Z.B. die Anzahl der möglichen Auslösungen des Blitzes, der Kamera, die Betriebszeit des Modellbootes bis zur Unterspannungswarnung ...
Sicher, es gibt Unterschiede. Aber recht geringe.

VG, Holger
 

deSede

Flashaholic
17 Dezember 2010
209
123
43
Schweiz, ZH
Mal ne Frage:

Wie stark dürfen die Eneloops entladen werden? Bzw bis zu welcher Spannung?

Nach einer Velotour mit der TK45 hab ich mal die Akkus entnommen da die Tala die volle Lichtstärke nicht mehr bieten konnte.
Die BC700 zeigte mir dann ne Spannung von 0.91V an.

Grüsse
Rafi
 

2000wolf

Flashaholic
28 November 2010
246
19
0
Die Zellen sind bei 0,91 V ziemlich leer. Mein Lader entlädt die Eneloops mit 1 A und schaltet dicht unterhalb von 0,9 V um in den Lade Modus.
 
  • Danke
Reaktionen: deSede

deSede

Flashaholic
17 Dezember 2010
209
123
43
Schweiz, ZH
Hm ok.
Gemäss Wikipedia liegt die typische Entladeschlussspannung für Einzelzellen bei Nickel-Metallhydrid-Akku bei 1,00 Volt.

Unter 1V ist also nicht mehr so gesund für die Akkus.
Welche Erfahrungen habt ihr gemacht?

Gruss
Rafi
 
19 Dezember 2010
43
11
0
Unter 1V ist also nicht mehr so gesund für die Akkus.

Kommt immer auf die verwendeten Akkus an. Manche Zellen reagieren empfindlich auf eine solche Behandlung, anderen dagegen macht das nichts aus. Insbesondere LSD-Akkus (wie z. B. die eneloop) kommen mit niedrigen Entladeschlussspannungen i. d. R. gut zurecht.

Werden Zellen durch Tiefentladung geschädigt, bedeutet das immer einen irreversiblen Kapazitätsverlust und (möglicherweise) einen höheren Innenwiderstand. Mit einer Kapazitätsmessung im BC 700 kannst du also relativ sicher feststellen, wie deine Akkus die "Misshandlung" weggesteckt haben.

Gruß
 

realive

Urgestein des Forums
5 Januar 2010
2.464
1.102
113
Kreis Heinsberg, NRW
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:

realive

Urgestein des Forums
5 Januar 2010
2.464
1.102
113
Kreis Heinsberg, NRW
Pennst wohl auch nie? :D

Schlafen? Was`n das?

Nein, gerade nachts ist die einzige Zeit, wo ich nicht gestört werde, und das lesen im Netz genießen kann. Besonders am Wochenende!:)

In der Woche laufen nach Feierabend immer meine beiden Rechner Privat/Firma, da ist das stressig, dauernd seine Aufmerksamkeit hin und her zu schalten. :(