Elektronische Last mit PD

6 November 2017
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Mal ne etwas speziellere Frage - ich suche eine einstellbare elektronische Last zum testen von USB Netzteilen und Powerbanks, bei dem ich den Power Delivery Level einstellen kann, also z.B. max. 20V oder max 9V oder whatever bei PD möglich ist sowie den Laststrom.
Max Last soll bis ca. 60W reichen.

Kennt da jemand etwas entsprechendes (bezahlbares)?
 

astrowolfgang

Flashaholic
15 Juli 2025
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Moin,
da kann ich dir helfen. Ich habe mir vor ca. einem Jahr diesen hier gekauft:

ARCELI FNB58 USB-Tester​

Kostet ca. 53.-€. Der kann alle Protokolle PD und QC emulieren und darüber noch viel mehr (z.B. Innenwiderstandsmessung der Kabel etc.)
Dazu brauchst du aber noch 'ne elektronische Senke. Da habe ich diese für ca. 90.-€ gekauft. Lieber etwas größer kaufen als deine 60W. Die rauchen sonst gerne mal ab....

Vastarry 180 W DC Elektronischer Lasttester, USB-Lasttester​

Bis jetzt bin ich mit beiden sehr zufrieden.
 

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schmadde

Flashaholic
14 September 2015
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Muss der Trigger wirklich in die Last integriert sein? Warum nicht einfach ein externes Triggerboard für ne Hand voll Euro davor schalten?

Für die Atorch DL24 gibt es ein Triggerboard, das man anstatt des Adapters für die diversen USB Buchsen und den rundstecker einsetzen kann. Ich habe beides und bin soweit zufrieden.

kosten ca 30€ für die Last (150W) und 7€ fürs Triggerboard bei Ali.

Für eine 60W Last mit Triggerboard hatte ich mal 15€ bezahlt aber die scheint es nicht mehr zu geben.
 
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astrowolfgang

Flashaholic
15 Juli 2025
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Ich habe ja das "Triggerboard" FNB58 auch vor der Last. Das FNB58 ist aber wesentlich komfortabler als ein einfacher Emulator vom Ali.
Mag sein, daß man beim Ali für kleines Geld auch 'ne vernünftige Last bekommt (werden ja sowieso alle in China gefertigt :confused: )
 

schmadde

Flashaholic
14 September 2015
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Das FNIRSI FNB58 habe ich auch, ich bin nicht gerade besonders begeistert von diesem Gerät, obwohl es als Mess- und Diagnosegerät seinen Dienst leistet (leider mit überflüssigem Messfehler durch notwendige Kabel bei USB-C Geräten).

Aber als PD-Trigger ist es viel zu teuer (kostet 10x so viel wie eines der üblichen Triggerboards) und eher kompliziert zu bedienen. Zusätzliche Kabel auch notwendig.

Hier meine Geräte.
Die 65W Last mit PD Trigger:
1000076146.jpg
und hier die große last mit dem zusätzlichen Board noch eingepackt (ersetzt das Buchsenterminal auf der linken Seite):
1000076147.jpg
 
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astrowolfgang

Flashaholic
15 Juli 2025
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Das FNIRSI FNB58 habe ich auch, ich bin nicht gerade besonders begeistert von diesem Gerät, obwohl es als Mess- und Diagnosegerät seinen Dienst leistet (leider mit überflüssigem Messfehler durch notwendige Kabel bei USB-C Geräten).
Meßfehler mit vernünftigen Kabeln ( Ri < 50mOhm) kann ich nicht bestätigen.
eher kompliziert zu bedienen.
Da gebe ich dir Recht. Man muß sich in das doch recht verschachtelte Menü erst einarbeiten. Dann hat man aber viel Optionen, die ein einfacher Trigger nicht hat.
Es hängt, wie so vieles, immer von der Aufgabenstellung ab. Auch ich nutze diese Technik sehr sporadisch, da ich sehr selten USB-Ladegeräte oder Powerbanks teste - in der letzten Zeit gar nicht mehr. Deswegen schmeiße ich ja auch meine Generatoren, Oszis, Meßbrücken, etc. nicht weg, nur weil ich sie selten nutze.
Noch ein Tipp für die Senke. Vielleicht möchtest du mal die "Restkapazität" deines KFZ-Akkus messen. Dann sollte man schon ein paar mehr Watt als nur 60W haben. Für der DL24P, den ich nutze, gibt es einige Mods im Netz, wo durch FET-Tausch eine deutlich höhere Leistung erzielt wird. Der Kühlkörper und der Lüfter sind groß genug. ( Wir sind doch hier u.a. Modder - oder? :D:sleeping:)
 

schmadde

Flashaholic
14 September 2015
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Da gebe ich dir Recht. Man muß sich in das doch recht verschachtelte Menü erst einarbeiten. Dann hat man aber viel Optionen, die ein einfacher Trigger nicht hat.
Ein Messgerät braucht man ja sowieso, wenn man Powerbanks und USB-Netzteile testen will, wie es der TE vor hat. Nur kann man mit keinem mir bekannten USB Tester gleichzeitig triggern und bei dem getriggerten Profil auch messen, habe das mit dem FNB58 auch noch nicht geschafft. Oder gibts da einen Trick?

Ein zweites Messgerät nur zum triggern dazwischenschalten ist nicht nur teuer, sondern verfälscht auch die Messung. Grade das FNB58 braucht ziemlich viel Leistung IIRC über 2W - dazu kommen noch die Übergangswiderstände an Steckern und Kabeln (trigger kann man idR direkt in Lasten und Messgeräte einstecken, sodass da 2-4 Kontaktübergänge weniger dazu kommen). Wenn man bei hohen Strömen misst, kommt da durchaus was zusammen.


Noch ein Tipp für die Senke. Vielleicht möchtest du mal die "Restkapazität" deines KFZ-Akkus messen.
Das ist IMHO kaum sinnvoll. Bei Bleiakkus kann man ohnehin nur einen geringen Teil der Nennkapazität entnehmen. Genutzt werden die im Auto meist auch bei kurzzeitigen Leistungen von 1kW und mehr und bei sehr geringen Dauerverbräuchen. Also Innenwiderstand messen ist da schon wichtiger, aber mit welchem Gerät misst du 100A, die beim Starten des Motors durchaus vorkommen können?
Für die Kapazität beim Ruhestromverbrauch reicht auch eine sehr kleine Last. Da muss man aber recht lange messen ;)
 

astrowolfgang

Flashaholic
15 Juli 2025
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Das ist IMHO kaum sinnvoll. Bei Bleiakkus kann man ohnehin nur einen geringen Teil der Nennkapazität entnehmen. Genutzt werden die im Auto meist auch bei kurzzeitigen Leistungen von 1kW und mehr und bei sehr geringen Dauerverbräuchen. Also Innenwiderstand messen ist da schon wichtiger, aber mit welchem Gerät misst du 100A, die beim Starten des Motors durchaus vorkommen können?
Für die Kapazität beim Ruhestromverbrauch reicht auch eine sehr kleine Last. Da muss man aber recht lange messen ;)
Das stimmt so nicht ganz. Bei Bleiakkus , insbesondere Aufbauakkus im Wohnmobil, die große Kapazitäten vorhalten (200-400Ah) fließen selten große Ströme. Ausnahmen bilden lediglich Wechselrichter zum Betreiben von Backöfen etc. Natürlich spielt bei großen Strömen der Peukert-Effekt zunehmend eine Rolle.
Bei der Messung muß der C-Wert , der vom Hersteller angegeben wird, beachtet werden.

1753865722400.png

Messungen von hohen Strömen (bei mir bis 300A) messe ich freilich mit einer Gleichstrom-Stromzange.
1753877787220.png
 
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Roger66

Flashaholic*
26 November 2020
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Rodgau
Atorch DL24MP kann ich nur empfehlen. Ist modular erweiterbar bis auf 4 Einheiten=600W Last.
Es gibt für kleines Geld ein Zusatzboard, mit dem man den PD Standard einstellen kann. Und noch wichtiger: es gibt auch einen optionalen Akkuhalter mit integrierter 4-Leiter-Messung, der sämtliche Größen abdeckt und 20A Dauerlast abkann.
 
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