Der ultimative Whisky/Whiskey-Thread

Hrcl.-MC2

Flashaholic*
10 Juli 2013
353
1.157
93
Niederrhein
[FONT=Verdana, sans-serif]So einen Schwager hätte ich wohl auch ganz gerne.:thumbsup:[/FONT]

[FONT=Verdana, sans-serif]Der Port Charlotte wir doch aber sicherlich nicht seine gesamte Reifezeit in dem 1st fill Portweinfass verbracht haben....;)[/FONT]

[FONT=Verdana, sans-serif]Ich habe mir vor etlichen Jahren mal ein dutzend Flaschen aus einer privaten Einzelfassabfüllung der Brennerei Tobermory gegönnt. Da konnte ich den „Stoff“ allerdings zuvor testen. Zwei davon haben es bis in die heutige Zeit geschafft.[/FONT]

[FONT=Verdana, sans-serif]Den üblicher Weise im Handel zu bekommenden Einzelfassabfüllungen aus div. Brennereien, meist von kleineren sog. unabhängigen Abfüllern angeboten, stehe ich persönlich eher skeptisch gegenüber. Zumindest konnten mich unter den bisher Probierten nur sehr wenige überzeugenden. Da war dann zwar was „relativ“ Seltenes im Glas, dass letztlich aber oftmals weit von der Qualität vergleichbarer Standartabfüllungen der Brennereien entfernt war. [/FONT]

[FONT=Verdana, sans-serif]Ansonsten hoffe ich, wahrscheinlich vergebens, darauf, dass die „Macher“ bei Diageo es sich bitte, bitte doch noch einmal überlegen mögen, den innig geliebten Talsiker 10 J. tatsächlich vom Markt zu nehmen u. langfristig durch die „Skye-Pleurre“ ohne Altersangabe zu ersetzen. :thumbdown:[/FONT]
[FONT=Verdana, sans-serif]Unerfreulicher Weise schießen die Abfüllungen ohne Altersangabe geradezu wie Pilze aus dem Boden.[/FONT]

[FONT=Verdana, sans-serif]Das Segment der qualitativ guten und zugleich vergleichsweise erschwinglichen Whisky wird jedenfalls konsequent weiter ausgedünnt, wenn jetzt nach Macallan 10 J. Sherry Oak und Bowmore Enigma 12 J. auch noch der Talisker 10 J. von der Bildfläche verschwinden sollte.[/FONT]

[FONT=Verdana, sans-serif]Die Kursentwicklung der letzten Jahre bei einigen der beliebten, u.a. auch von mir sehr gern genossenen, Standartabfüllungen im (ursprünglich mal) „mittleren Preissegment“, wie z.B. Talisker 18 J., Highland Park 18 J. oder Laphroiag 18 J., lässt erahnen wohin die Reise geht... [/FONT]
 
Zuletzt bearbeitet:

Fewur

Flashaholic*
16 Januar 2015
520
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63
Neuweiler bei Saarbrücken
Es liegt halt an der Nachfrage nach Single Malts. Auf der ganzen Welt gibt es Runs auf die verfügbaren Flaschen. Wenn man sich Ardbeg anschaut, dann bringen die eine Spezialabfüllung nach der anderen raus, schrauben die Preise hoch und werden weiterhin leergekauft.

Viele Spezialabfüllungen werden auch nur als Spekulationsobjekt gesehen, und garnicht getrunken.

Ich vermute das zB. Macallan nicht aus Lust und Laune ihre Range auf NAS umgestellt hat Anstatt eines 12Y gibt es nun den Gold. Da kann man verschiedene Alterswhiskys reinschütten, und muss nur denselben Geschmack herstellen. Das liegt vermutlih daran das die Lager etwas überstrapaziert waren.

Als ich dieses Jahr bei Macallan vorbeigekommen bin, da haben sie gerade neue Lagerhallen gebaut.
 

light-wolff

Flashaholic***²
14 September 2011
16.304
12.438
113
im Süden
Der Port Charlotte wir doch aber sicherlich nicht seine gesamte Reifezeit in dem 1st fill Portweinfass verbracht haben....;)
Aber sicher. 15 Jahre. Jährlich per Probefläschchen verfolgt. :)

Den üblicher Weise im Handel zu bekommenden Einzelfassabfüllungen aus div. Brennereien, meist von kleineren sog. unabhängigen Abfüllern angeboten, stehe ich persönlich eher skeptisch gegenüber. Zumindest konnten mich unter den bisher Probierten nur sehr wenige überzeugenden. Da war dann zwar was „relativ“ Seltenes im Glas, dass letztlich aber oftmals weit von der Qualität vergleichbarer Standartabfüllungen der Brennereien entfernt war.
Ja, bei Einzelfass fehlt die Möglichkeit, ausgleichend zu mischen. Ein gewisses Risiko.

Ansonsten hoffe ich, wahrscheinlich vergebens, darauf, dass die „Macher“ bei Diageo es sich bitte, bitte doch noch einmal überlegen mögen, den innig geliebten Talsiker 10 J. tatsächlich vom Markt zu nehmen u. langfristig durch die „Skye-Pleurre“ ohne Altersangabe zu ersetzen.
Skye und Storm. Der 10y war bisher einer meiner Standards, gab's günstig im Supermarkt. Jetzt nicht mehr. Sehr schade.

Unerfreulicher Weise schießen die Abfüllungen ohne Altersangabe geradezu wie Pilze aus dem Boden.
+1
Es geht leider nur noch ums Geld.

Das Segment der qualitativ guten und zugleich vergleichsweise erschwinglichen Whisky wird jedenfalls konsequent weiter ausgedünnt, wenn jetzt nach Macallan 10 J. Sherry Oak und Bowmore Enigma 12 J. auch noch der Talisker 10 J. von der Bildfläche verschwinden sollte.
Der Talisker wird verschwinden, sicher (meine persönliche Einschätzung).
Deswegen die Privatfässer!

Viele Spezialabfüllungen werden auch nur als Spekulationsobjekt gesehen, und garnicht getrunken.
Fragt sich nur, wer das dann irgendwann mal alles kaufen soll.
Wenn man Bilder von so manchen Privatlagern mit tausenden Flaschen sieht, fragt man sich schon, was das soll. Trinken kann das keiner. Verkaufen - an wen? Gibt's schon Whisky-Sammlerbörsen?

Wenn jeder pro Jahr 4 Spezialabfüllungen rausbringt, dann ist das nicht mehr Spezial, sondern Standard. Da fehlt auch die Kontinuität. Ich will nicht sammeln, ich will was kaufen von dem ich weiß dass es schmeckt, und nicht jedes Mal eine Überrraschung erleben.

M.E. sollen die "Spezialabfüllungen" auch nur verschleiern, dass keine Kontinuität mehr gegeben ist, d.h. man den Whisky nicht mehr so hinkriegt wie früher. Wenn man innerhalb kürzester Zeit die Produktion vervielfacht, kann auch gar nicht das gleiche Resultat herauskommen. Sind ja neue Anlagen, andere Mälzung, andere Prozesse, größere Bottiche, andere Lagerbedingungen, was weiß ich. Und so viele gute Fässer gibt's ja auch nicht.
 

Fewur

Flashaholic*
16 Januar 2015
520
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Neuweiler bei Saarbrücken
Die Produktionsmethoden, und das Volumen sind sicherlich sogar noch viel besser geworden. Was auch dem Run zuzuschreiben ist.
Aber letztendlich ist es so das Scotch nur aus Schottland kommen kann, und wenn die ganze Welt den kaufen möchte dann werden die Produktionsmöglichkeiten schwer gefordert.

Viele Destillen sind mittlerweile in Konzernhand, und die Konzerne denken eher kurz bis mittelfristig. Bei einem guten Whisky ist es aber eher so das langfristiges denken gefordert ist. Das können die großen nicht liefern. Das Resultat sind schwindende Lager und das herausbringen von NAS Whiskys. Privat geführte Destillen denken da eher langfristig (zB. Glenfiddich), die haben keine Probleme und immernoch gute Whiskys mit Altersangabe im Angebot.

Was die Spezialabfüllungen angeht, so ist da immernoch Luft nach oben. Highland Park hat letztens erst einige teure Spezialabfüllungen angeboten. Ardbeg und Bruichladdich machen dies ebenso. Und die Abfüllungen werden gekauft, fast schon egal wie hoch die Preise sind.

Ich vermute das sich hier eine weitere Blase auftut die irgendwann platzen wird. Überall wo Geld und Gier groß sind kommt das böse erwachen.

Ich für meinen Teil beschränke mich auf die ungehypten Sorten. Da zahl ich nicht soviel drauf, und habe ein leckeres Tröpfchen :)
 

BangkokDangerous

Stammgast
28 Oktober 2015
74
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Erlangen
Was gibt es denn für Einsteiger als quasi Standard-Empfehlungen?

Komme eher aus der Vodka-Ecke (Stolychnaya, Belvedere) und hatte auf der Weihnachtsfeier jetzt das erste Mal seit gut 25 Jahren wieder mit Whisky Bekanntschaft gemacht.
 

Zambo

Flashaholic
10 Mai 2011
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Berlin
Eine Standardempfehlung kann man nicht geben. Whisky gibt es in so vielen geschmacklichen Ausprägungen, dass man schon etwas mehr über die Vorlieben der Person wissen muss.

Grundsätzlich kann man aber wohl folgendes sagen:

Du stehst auf ...

... gaanz milde Whiskys:
-> Ein Ire, Tullamore D.E.W. 10y Single Malt

... klassische, schottische Single Malts, welche im Bourbonfass gereift worden
-> Glen Grant 10y / Glen Grant 16y

... Whiskys aus dem Sherryfass, schön fruchtig soll es sein:
-> Glendronach 15y Revival

... eine Mischung von Nr. 2 und Nr. 3:
-> Balvenie 12y double wood

... rauchige Whiskys, mit mehr Rauch und noch etwas Torf oben drauf ;) :
-> Lagavulin 16y / Ardbeg Uigeadail

... leicht rauchige Whiskys:
-> Highland Park 12y / Bowmore 18

Wenn dir jetzt ex-Bourbon, Sherry und Rauch so gar nichts sagt, greif zum Balvenie 12y. Den gibt es für unter 40 € im Netz und lecker ist er auch.
 
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urausb

Flashaholic**
18 September 2011
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Kr. AB
Eine Standardempfehlung kann man nicht geben. Whisky gibt es in so vielen geschmacklichen Ausprägungen, dass man schon etwas mehr über die Vorlieben der Person wissen muss.

So ist es.
Eine Empfehlung, die ich gerne immer wieder gebe, ist der 10y Ardbeg.
Leicht rauchig, saulecker und nicht so teuer.
 
H

Helmie

Guest
Rauchige Whiskys muss man aber mögen, selbst leichte. Das kann gutgehen muss aber nicht.
 

BangkokDangerous

Stammgast
28 Oktober 2015
74
28
18
Erlangen
Was wären denn zwei typische, aber gegensätzliche Empfehlungen zum Herausfinden, in welche Richtung es geht?

Torf/Rauch vs. Süße z.B.?

Mir wurde z.B. ein Aberlour A’bunadh empfohlen als Sherry-lastiger Whisky vs. einem Lagavulin Distiller`s Edition.
 

urausb

Flashaholic**
18 September 2011
2.992
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Kr. AB
Was wären denn zwei typische, aber gegensätzliche Empfehlungen zum Herausfinden, in welche Richtung es geht?

Torf/Rauch vs. Süße z.B.?

Mir wurde z.B. ein Aberlour A’bunadh empfohlen als Sherry-lastiger Whisky vs. einem Lagavulin Distiller`s Edition.

Beispielsweise ein Jura 10y (evtl. auch der Superstition) und mit ordentlich Rauch und Kanten ein Laphroig 10y.
Das sind die beiden, die ich gerne zeige, wenn mal jemand die Unterschiede schmecken will.
Vorteil bei beiden, die kosten nicht die Welt.
Ein super Whisky aus dem Sherry Faß hat meine Göga mal gekauft: Tobermory 18y, der kostet aber auch an die 80 Euro die Pulle.
 
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paradoxa

Flashaholic*
27 Dezember 2011
528
122
43
EN ER WEH :)
Was wären denn zwei typische, aber gegensätzliche Empfehlungen zum Herausfinden, in welche Richtung es geht?

Torf/Rauch vs. Süße z.B.?

Mir wurde z.B. ein Aberlour A’bunadh empfohlen als Sherry-lastiger Whisky vs. einem Lagavulin Distiller`s Edition.

Kauf dir zu den dir empfohlenen Whiskys noch einen Highland Park 12, der liegt irgendwo dazwischen. Süß, Sherry, leichter rauch.
 
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Fewur

Flashaholic*
16 Januar 2015
520
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Neuweiler bei Saarbrücken
Den Highland Park 12 kann ich auch empfehlen. Ein guter runder Whisky, welcher mit knapp 35€ auch nicht zu teuer ist.

Wenn es "extreme" aus allen Lagern sein sollen. Dann empfehle ich Laphroaig bei den rauchigen, Aberlour o. Glenfarclas bei den Sherrywhiskys und Glenfiddich allgemein. Letzterer ist nicht herausragend, aber gut im Glas zu genießen.

Aber wie gesagt, mit dem Highland Park hat man eine gute runde Mischung aus allem.
 

lampi123

Flashaholic*
6 November 2010
378
50
28
Weddelbrook
Moin, bei den sehr rauchigen kann ich auch den Ardbeg 10 empfehlen, der ist aber auch schon recht kräftig, muß man mögen. Milder und etwas runder ist Laphroig Quarter Cask-- Oh sehe gerade fast alle, muß bald neu ordern.

Gruß Lars
 

Fewur

Flashaholic*
16 Januar 2015
520
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Neuweiler bei Saarbrücken
Ardbeg ist ein guter Whisky, aber mir persönlich etwas zu teuer und zu overhyped. Da hat man bei Laphroaig mehr von seinem Geld.

Auch sehr rauchig, und verdammt lecker ist der Tomintoul Peaty Tang, ein leckeres Tröpfchen:thumbup:
 

BangkokDangerous

Stammgast
28 Oktober 2015
74
28
18
Erlangen
Ich bin bei Kaffee auch direkt in die komplexeren Röstungen eingestiegen und habe da ein gutes Näschen gehabt.

Ich versuche mal am Sonntag nach (hoffentlich) zwei Runden meine Eindrücke hier zu schildern.
 
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Zambo

Flashaholic
10 Mai 2011
249
112
43
Berlin
Tue dir selbst einen Gefallen und verdünne den Aberlour auf jedenfall mit Wasser. Die knapp 60 % Alkoholstärke sind auch für "geübte" Whiskygenießer eine sehr ordentliche Hausnummer. Auf 2cl Whisky kannst du locker einen Teelöffel Wasser geben.
Das Wasser verdünnt den Whisky logischerweise, das macht ihn jedoch nur besser. Wasser, im Gegensatz zu Eis, "öffnet" den Whisky und sorgt dafür, dass mehr Aromen freigegeben werden. Das führt meistens zu einer positiven Veränderung des Whiskys. (Mehr Aromen, weniger alkoholische Schärfe.)
 

urausb

Flashaholic**
18 September 2011
2.992
1.782
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Kr. AB
Tue dir selbst einen Gefallen und verdünne den Aberlour auf jedenfall mit Wasser. Die knapp 60 % Alkoholstärke sind auch für "geübte" Whiskygenießer eine sehr ordentliche Hausnummer. Auf 2cl Whisky kannst du locker einen Teelöffel Wasser geben.
Das Wasser verdünnt den Whisky logischerweise, das macht ihn jedoch nur besser. Wasser, im Gegensatz zu Eis, "öffnet" den Whisky und sorgt dafür, dass mehr Aromen freigegeben werden. Das führt meistens zu einer positiven Veränderung des Whiskys. (Mehr Aromen, weniger alkoholische Schärfe.)

Muß aber nicht sein.
Ich würde mich erst mal so versuchen und dann evtl. ein paar Tröpfchen, am besten mit einer Pipette :D hinzugeben. Nicht gleich einen ganzen Teelöffel.
Und wenn wir es gerade vom Wasser haben.
Irgendwo hat mal jemand einen Test gemacht, welches Wasser hierfür am besten geeignet ist (hat neulich jemand auf einem Whisky-Tasting erzählt). Antwort war: Volvic, das ist arm an allem.
 

urausb

Flashaholic**
18 September 2011
2.992
1.782
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Kr. AB
Übrigens, der 10y Laphroig ist gerade für 28,-€ für 0,7l in den Blitzangeboten von Amazon. Das sind 35 für einen Liter.:thumbup:
 

light-wolff

Flashaholic***²
14 September 2011
16.304
12.438
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im Süden
Irgendwo hat mal jemand einen Test gemacht, welches Wasser hierfür am besten geeignet ist (hat neulich jemand auf einem Whisky-Tasting erzählt). Antwort war: Volvic, das ist arm an allem.
Schlichtes Leitungswasser, wenn man gutes hat. Wir haben hier hervorragendes, ungechlort, aus einer Quelle im Waldgebiet (recht hart allerdings).
 

DO7LR

Ehrenmitglied des TLF-Teams
29 Januar 2010
4.307
692
113
Bei uns im real gerade nen Ardbeg 10 für 35 Euro gekauft. Jetzt ist die Whisky und Rum Truhe aber voll ...
 

urausb

Flashaholic**
18 September 2011
2.992
1.782
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Kr. AB
Schlichtes Leitungswasser, wenn man gutes hat. Wir haben hier hervorragendes, ungechlort, aus einer Quelle im Waldgebiet (recht hart allerdings).

Hartes Wasser hat allerdings viele Mineralstoffe, das ist leider das, was die "Whisky-Mit-Wasser-Verdünner" nicht haben wollen.
Aber jeder so wie es ihm schmeckt.
Ich verdünne eigentlich gar nicht.
 

light-wolff

Flashaholic***²
14 September 2011
16.304
12.438
113
im Süden
Volvic ist ein Mineralwasser und hat vermutlich mehr Mineralien als Leitungswasser.

Ich verdünne auch nur Fassstärken (wenn überhaupt), keinen mit 40-46%.

Soll ja auch Leute geben, die sich extra torfiges Wasser aus Schottland kommen lassen, am besten von genau der Quelle, die auch die Destillerie benutzt. Wobei die Destillerien ja auch nicht selbst abfüllen - karren die dann das Wasser zum Abfüller?
 

paradoxa

Flashaholic*
27 Dezember 2011
528
122
43
EN ER WEH :)
Volvic schmeckt sehr neutral, da schmeckt unser Leitungswasser übler.
Volvic hat übrigens sehr wenig Mineralien, genau wie Evian und Vittel.
 
Zuletzt bearbeitet:

light-wolff

Flashaholic***²
14 September 2011
16.304
12.438
113
im Süden
Leitungswasser kommt darauf an, wo du wohnst.
Würde ich aber weg lassen. Wird teilweise aufbereitet, gechlort oder versilbert usw.
Hier nicht. Reinstes Luxusleitungswasser. Schmeckt wie auf der Alpe direkt aus dem Bergbrunnen. Ich trinke nichts anders zu Hause. Außer Whisky ;) (im Augenblick ein Glenfiddich 15y, wollte mal wieder was schlichtes ganz ohne Inselcharakter).
Mancherorts kommt aber schon übles Zeug aus der Leitung, das würde ich auch nicht in den Whisky tun.
 

Hrcl.-MC2

Flashaholic*
10 Juli 2013
353
1.157
93
Niederrhein
Wobei die Destillerien ja auch nicht selbst abfüllen - karren die dann das Wasser zum Abfüller?

Die Destillerien nutzen ihr eigenes Quellwasser i.d.R. zur Herstellung des New Spirit, aber nicht zur "Verdünnung auf Trinkstärke" bei der Flaschenabfüllung.
Das Ouellwasser zum Abfüller zu karren, dürfte den logistischen Rahmen dann doch etwas sprengen.
( evntl. mit Ausnahme der sehr wenigen, die tasächlich noch über eine eigene Abfüllstation direkt am Ort verfügen )

https://www.youtube.com/watch?v=nsOg5-NCQzY
 

BangkokDangerous

Stammgast
28 Oktober 2015
74
28
18
Erlangen
So, dann mal ein kurzes Feedback zu den beiden Stöffchen.

Am ersten Abend beide jeweils einmal angetestet, am zweiten Abend den Ardbeg alleine, am dritten Abend den Aberlour alleine.

Am ersten Abend haben beide einfach nur gebrannt, wobei die unterschiedliche Richtung der beiden Whisky durchaus sofort zu erkennen war - wäre schlimm um meine Geschmacksnerven, wenn nicht.

Der Ardbeg alone: wow, was für ein toller Stoff. Bei der Soloverköstigung hat der mich sofort mitgenommen und begeistert.

Der Aberlour alleine, da tue ich mich schwer. Egal ob pur oder verdünnt, der brennt mir zu sehr. Interessant, wie lange ich getrocknete Rosinen im Mund hatte danach. Mal sehen, ob das noch was wird.

Durch Zufall bin ich auf den Whiskey meiner Heroen aus der Jugend getroffen - The Pogues Whiskey
Bestellt, und um Versandkosten zu umgehen, noch:

Nikka from the Barrel (Japan)
Glenfarclas 15 Jahre (Miniatur)
Auchentoshan Three Wood (Miniatur)
Edradour 10 Jahre (Miniatur)
Glen Els Journey (Miniatur)
 

urausb

Flashaholic**
18 September 2011
2.992
1.782
113
Kr. AB
Der Ardbeg alone: wow, was für ein toller Stoff. Bei der Soloverköstigung hat der mich sofort mitgenommen und begeistert.

Wußt ich doch, daß der mundet.
Den 10er Ardbeg finde ich absoluter Preis-Leistungssieger in dieser Geschmacksrichtung.:thumbup:

Der Aberlour alleine, da tue ich mich schwer. Egal ob pur oder verdünnt, der brennt mir zu sehr. Interessant, wie lange ich getrocknete Rosinen im Mund hatte danach. Mal sehen, ob das noch was wird.

Kauf Dir mal ne Flasche Volvic und mache ein oder zwei Tröpfchen davon rein. Hilft möglicherweise.
Der ist in Faßstärke abgefüllt, das braucht etwas Gewöhnung.
 

BangkokDangerous

Stammgast
28 Oktober 2015
74
28
18
Erlangen
So, die kommenden Tage werden interessant. Heute kam noch ein Laphroaig Quarter Cask aus dem Amazon-Deal. Der duftet schon mal sehr interessant.

Was geruchstechnisch eine Granate im positiven Sinne ist: der Nikka. Da bin ich sehr gespannt aufs Probieren.
 

Gonzo1975

Erleuchteter
2 Januar 2016
99
43
28
Dinslaken
Bei den Japanern habe ich mich gerade erst herangetraut, von Blumenwiese bis fast schottisch.
Ist für mich noch sehr überraschend, was da ins Glas kommt. Da komme ich mit den Schotten besser klar.
 

urausb

Flashaholic**
18 September 2011
2.992
1.782
113
Kr. AB
Vor ein paar Tagen waren zwei Freunde bei mir und wir haben ein paar (jeder 8) Whiskys getrunken.
Ich warte mit den Einzelheiten bis das Forum umgestellt ist.:thumbsup:

Eins vorne weg: Mein persönlicher Favorit von den 8ten:
Talikder 57° North.
Wer es rauchig mag, für den ein absoluter Tip.
Und noch ein Tip: direkt nachher einen Salzbrezel essen.
Paßt wie die Faust aufs Auge.
Schokolade (sehr gut zu Wein kombinierbar) geht gar nicht in Kombination mit Whisky.

Habe noch mal nachgezählt, waren nicht 8, sondern 10 verschiedene. Jetzt weiß ich auch wo die Kopfschmerzen her waren. Ich dachte schon eines von den zwei Bieren wäre schlecht gewesen...

1. The Balvanie 16y
balvenie_16yrjuqm.jpg


2. Jura 10y
jura_10yszu0v.jpg


2a: Sogar mit schottischer Steuermarke:klatschen:
jura_10y_steuermarke6eu1s.jpg


3. Jura Superstition
jura_superstitionj0uqz.jpg


4. Zacapa (mal was anderes...)
zacapa20tu70.jpg


5. Hay Creek (was deutsches)
haycreekfvu0j.jpg


6. Dalmore Valour (gaaanz lecker)
dalmore_valouruzupw.jpg


7. Laphroig 10y
laphroig_10yj1uts.jpg


8. Laphroig 18y
laphroig_18yinumk.jpg


9. Säntis Malt, Edition Dreifaltigkeit (sehr rauchig, schmeckt nach Schinken, muß man getrunken haben, extrem aber saulecker)
sntis_malt_editiondre95ujj.jpg


10. Talisker 57° North (super, in Faßstärke abgefüllt - 57%)
talisker57northtjuaq.jpg


:sonnenbrille: