Convoy S8 und S21A Qualitätsmangel?

DaHamstah

Flashaholic**
2 Mai 2013
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München
dahamstah.de
Also, da kann ich auch mal meinen Senf dazu geben, ich habe nämlich auch versucht eine L21B mit einer SFT25R zu kreuzen und hatte mit einem asymmetrischen Lichtbild zu kämpfen.
Zum Einen ist eine minimale Verschiebung, innerhalb der Toleranzen der Zentrierhilfe Schuld daran, dass beim Zuschrauben sich der Beam von gut zu eher nicht gut verformt.
Zum Zweiten, muss die LED selbst perfekt eben auf das Board gelötet sein, es reicht bei diesen sehr kleinen LEDs (in großen Reflektoren) wenn diese auch nur einen Hauch "schräg" aufgelötet sind, also wenn unter dem einen Pol eine winzige Menge mehr Lötzinn vorhanden ist. Das hat wirklich einen absolut unterschätzten Einfluss.
Ich habe lange rumgedoktert, bis ich ein ok-ishes Ergebnis erzielt habe, ich habe es aber nicht perfekt hinbekommen und da sind wirklich einige Stunden Versuchszeit investiert worden.
Lange Rede, kurze Antwort, nehmt für die L21A / B eine SFT42R, der Beam ist wundervoll perfekt, gebt der LED etwas mehr Strom (die verträgt ja auch mehr), dann bekommt ihr auch die gleiche Reichweite.
Der Reflow der LED hat nur dann Einfluss, wenn man die Schrauben festzieht. Eigentlich ist die Konstruktion so, dass die Schrauben nur Verdrehsicherung sind und das MCPCB auf der Wärmeleitpaste schwimmen kann. Der Druck kommt durch den Reflektor.
Dass die LED gekippt auf einem Board sitzt hatte ich in dem Mas noch nicht, halte ich aber auch für unwahrscheinlich, da würde ja auch die Wärmeabfuhr drunter leiden, vermute ich.

Was du hier beschreibst deutet entweder auf festgezogene Schrauben hin, oder lässt sich durch Bewegen des MCPCBs beheben. Dann kann es nämlich wieder auf der Paste schwimmen und an seinen Platz rutschen, bis es wieder festgedrückt wird.
 

singlecell

Flashaholic**
15 Dezember 2022
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Ich hab im letzten Jahr die meisten meiner Convoys nachzentriert, teils mit unverhältnismäßigen Zeitaufwand. Aaaber die Ergebnisse sprechen für sich. Für mich ist Convoys eher so ein Bananen-Bausatz-laden, die Produkte müssen noch nachreifen. Die genial geregelten Treiber lassen dann aber wieder einiges verschmerzen.
Es folgt bla:
Seit einem halben Jahr ist die Lieblingslampe von mir und meiner Frau: eine silberne s2+ mit lhp531 in 4000K. Die 10%-Stufe reicht ums Haus, Wald spazieren mehr als aus. Mit einem 3500er Akku haste die Leistung für ca. 3,5 h. gefühlt ca 1000 Lumen.
Inzwischen bin ich beim Verschenken und herausgeben von TaLas an Muggel eh super vorsichtig, da sich der ein oder andere schon Geblitzdingst hat. Gerade mit Convoys.
 

Palladin

Flashaholic*
22 Dezember 2010
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Das Ganze ist halt nicht so einfach.

Im Grunde bräuchte fast jedes Emitter-Modell sein eigenes Gasket für fast jeden einzelnen Reflektor.

Es gibt zwar Formfaktoren für LEDs, das heißt aber noch lange nicht, daß alle dieselbe Kantenlänge hätten… bereits beim kleinen 3535er Format variiert das um 2/10mm, diagonal umso mehr. Bei kritischen Emittern ist das fatal.

Der Führungsring des Gaskets ist auch ganz entscheidend für den Beam. Bei manchen LED/Reflektor Kombinationen sollte der tunlichst flach sein, in anderen Fällen zwingend hoch.

Da die Höhe der Leuchtfläche nicht normiert ist, ist auch der einzustellende Abstand zum Reflektor elementar. Dieser wird bekanntermaßen durch die Basis des Gaskets bestimmt.

Dazu kommen noch unvermeidbare Schwankungen in der Produktion, etc…

Die meisten Hersteller machen es sich halt einfach. Da gibt es ein, manchmal auch zwei Emitter für eine Lampe als Option
zusammen mit einem Reflektor – feddisch.

Eigentlich ist die Konstruktion so, dass die Schrauben nur Verdrehsicherung sind und das MCPCB auf der Wärmeleitpaste schwimmen kann.

Tut mir leid, aber da bin ich diametral anderer Meinung.
Das mag zwar für die Vitrinenfraktion noch gutgehen. Spätestens für Lampen, die aber auch regelmäßig hart herangenommen werden sehe ich das kritisch.

Im Vergleich zu Alu und Messing hat Wärmeleitpaste – auch die Beste – eine hundsmiserable Wärmeleitfähigkeit. Sie ist halt nur die beste Alternative zu einen Luftspalt. Folglich sollte die Schichtstärke wirklich nur auf das absolute Minimum begrenzt sein.
Beim Anziehen einer Pill läßt sich schon kaum das Drehmoment aufbringen, welches benötigt wird, um die überschüssige zähe Paste herauszuquetschen. Allein das anziehen eines Bezels wird in noch viel selteneren fällen, zu einem zufriedenstellenden Ergebnis führen.

Richtig kritisch wird dies dann im Laufe der Zeit. Lockert sich die Verschraubung allmählich, fängt das Board durch den Kapillareffekt an unbemerkt aufzuschwimmen, evtl. mit fatalen Konsequenzen. Außerdem versteh ich nicht: Ich hatte noch nie irgendein Problem damit, ein Board zentriert festzuschrauben.
 

DaHamstah

Flashaholic**
2 Mai 2013
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Tut mir leid, aber da bin ich diametral anderer Meinung.
Das mag zwar für die Vitrinenfraktion noch gutgehen. Spätestens für Lampen, die aber auch regelmäßig hart herangenommen werden sehe ich das kritisch.

Im Vergleich zu Alu und Messing hat Wärmeleitpaste – auch die Beste – eine hundsmiserable Wärmeleitfähigkeit. Sie ist halt nur die beste Alternative zu einen Luftspalt. Folglich sollte die Schichtstärke wirklich nur auf das absolute Minimum begrenzt sein.
Beim Anziehen einer Pill läßt sich schon kaum das Drehmoment aufbringen, welches benötigt wird, um die überschüssige zähe Paste herauszuquetschen. Allein das anziehen eines Bezels wird in noch viel selteneren fällen, zu einem zufriedenstellenden Ergebnis führen.

Richtig kritisch wird dies dann im Laufe der Zeit. Lockert sich die Verschraubung allmählich, fängt das Board durch den Kapillareffekt an unbemerkt aufzuschwimmen, evtl. mit fatalen Konsequenzen. Außerdem versteh ich nicht: Ich hatte noch nie irgendein Problem damit, ein Board zentriert festzuschrauben.
Ich will Simons Konstruktion da nicht in Schutz nehmen, er ist aber nicht der Einzige, der das so handhabt. Sogar Acebeam baut das in einigen Lampen so, nur halt mit Stehbolzen.

Selbst bei Ner 8A s2+ funktioniert das über Jahre, daher kannst so kritisch auch nicht sein. Trotzdem wär konstruktiv natürlich richtig fest verschraubt schöner.

War übrigens auch nicht meine Meinung, sondern einfach nur das, was Simon Mal im BLF erklärt hat auf die Frage, warum die Schrauben von Werk ab immer lose sind.
Ich verschrauben eigentlich auch immer, aber z.B. bei Ner C8+ mit PM1 war zentrieren nur mit lockeren schrauben möglich.

Dass manche convoys abenteuerlich konstruiert sind, da brauchen wir eh nicht reden, ich sag nur 3x21C!
 
24 Februar 2026
8
7
3
Guten Morgen,

die Ersatzlieferung ist mittlerweile eingetroffen:
S8 mit KW CSLNM1.TG:
photo_2026-03-27_S8.jpg

S21a mit SFT40:
photo_2026-03-27_07-00-15.jpg


Sehen beide schon viel besser aus.
Danke für euer Unterstützung

LG
 
  • Danke
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DaHamstah

Flashaholic**
2 Mai 2013
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Gott sei Dank hatte ich bei Hank (Emisar) und Fireflylite solche Probleme bisher noch nicht, nur bei der einen Convoy.
Glück gehabt - meine D1 NM1 kam mit viel zu großem Gasket war schlimm dezentriert. Gabs auch schon mehrere Berichte dazu auf Reddit, scheint also auch bei Hank ein Thema zu sein.
FFL scheint da in Konstruktion und QC weiter zu sein, aber kosten halt auch mehr.
 
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Flashaholic***
25 März 2015
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Guten Morgen,

die Ersatzlieferung ist mittlerweile eingetroffen:
S8 mit KW CSLNM1.TG:
Anhang anzeigen 180104

S21a mit SFT40:
Anhang anzeigen 180105


Sehen beide schon viel besser aus.
Danke für euer Unterstützung

LG
Sind nicht perfekt, aber nutzbar und OK. :)

Ich hab heute mal meine Comvoy L21A mit SFT-40 in 5000K an die Wand gehalten.
Ergebnis: Wie bei Dir vorher, ist also schon meine zweite Comvoy mit dem Problem.
Bei der L21A habe ich es durch aufschrauben und mehrfach neu zentrieren nun auf etwa 80% saubere Zentrierung geschafft...immerhin. ;)