Der Reflow der LED hat nur dann Einfluss, wenn man die Schrauben festzieht. Eigentlich ist die Konstruktion so, dass die Schrauben nur Verdrehsicherung sind und das MCPCB auf der Wärmeleitpaste schwimmen kann. Der Druck kommt durch den Reflektor.Also, da kann ich auch mal meinen Senf dazu geben, ich habe nämlich auch versucht eine L21B mit einer SFT25R zu kreuzen und hatte mit einem asymmetrischen Lichtbild zu kämpfen.
Zum Einen ist eine minimale Verschiebung, innerhalb der Toleranzen der Zentrierhilfe Schuld daran, dass beim Zuschrauben sich der Beam von gut zu eher nicht gut verformt.
Zum Zweiten, muss die LED selbst perfekt eben auf das Board gelötet sein, es reicht bei diesen sehr kleinen LEDs (in großen Reflektoren) wenn diese auch nur einen Hauch "schräg" aufgelötet sind, also wenn unter dem einen Pol eine winzige Menge mehr Lötzinn vorhanden ist. Das hat wirklich einen absolut unterschätzten Einfluss.
Ich habe lange rumgedoktert, bis ich ein ok-ishes Ergebnis erzielt habe, ich habe es aber nicht perfekt hinbekommen und da sind wirklich einige Stunden Versuchszeit investiert worden.
Lange Rede, kurze Antwort, nehmt für die L21A / B eine SFT42R, der Beam ist wundervoll perfekt, gebt der LED etwas mehr Strom (die verträgt ja auch mehr), dann bekommt ihr auch die gleiche Reichweite.
Dass die LED gekippt auf einem Board sitzt hatte ich in dem Mas noch nicht, halte ich aber auch für unwahrscheinlich, da würde ja auch die Wärmeabfuhr drunter leiden, vermute ich.
Was du hier beschreibst deutet entweder auf festgezogene Schrauben hin, oder lässt sich durch Bewegen des MCPCBs beheben. Dann kann es nämlich wieder auf der Paste schwimmen und an seinen Platz rutschen, bis es wieder festgedrückt wird.

