Hallo Leute,
ich habe meine BLF A6 3D heute auch bekommen und erst mal ausgiebig bespielt.
An der Lampe gefällt mir besonders das UI, die Lichtfarbe und die Kompaktheit.
Beim messen der Stromaufnahme mit einem Keeppower IMR 3200mAh fiel mir jedoch auf daß nur ein Strom von 4,2A fliest und die Temperatur bei Turbo nicht gerade tolle hoch wird.
Von daher beschloß ich die Lampe zu zerlegen. Der Lampenkopf lies sich leicht auf drehen, zum Vorschein kam folgendes Bild:
Das MCPCB scheint zu groß für den Lampenkopf zu sein und wurde dennoch hinein gepresst.
Mit Mühe bekam ich das LED Board heraus, indem ich von unten durch eine Kabeldurchführung mit einem kleinen Schraubendreher drückte. Das MCPCB klemmte dermaßen im Rand des Kopfes, das es nicht mal richtig auf lag, wie man es im nächsten Bild an der Masse Wärmeleitpaste in der Mitte sieht. Daher wurde der Kopf auch im Turbo nicht sonderlich heiß.
Hier von der Seite noch mal das verformte MCPCB
Nach dem beseitigen der Verformung und anpassen des Durchmessers des LED Boards, sah das Ganze schon besser aus.
Als nächstes beschloß ich die Kabel zur LED zu tauschen, da diese nicht sonderlich dick sind und auch sehr starr. Das Minuskabel hatte ich nach kurzem Erwärmen der Lötstelle auch gleich in der Hand, es hatte gar keine richtige Verbindung. Das Loch im Lötzinn ist auf dem nächsten Bild jetzt noch zu sehen. Ebenfalls wurde das Lötzinn beim Erwärmen nicht richtig flüssig, trotz Flussmittel, weshalb ich es auch entfernte.
Hier die Kabel im Vergleich
Als nächstes nahm ich mir die Feder am Treiber vor, ich verlötete hier ein Stück Entlötlitze vom Treiber Pluspol bis zur vorletzten Windung.
Das Selbe geschah natürlich auch am Schalter Board
Und weil ich schon mal dabei war und sowieso mehr Output haben wollt, nahm ich mir auch gleich noch die LED vor. Dedomen ist ja grad sehr angesagt
Ich ließ also die LED ca. 15 Sek. auf Turbo laufen und enfernte den Dome spielend leicht mit einem Schraubendreher. Das hab ich noch nie erlebt, bei einer XM-L hat man zu kämpfen und hier ist es als wenn der nur drauf liegt... Keinerlei Rückstände, absolut saubere DIE.
Ich machte mir natürlich Sorgen um die Zentrierung und den Abstand der LED zum Reflektor, die erwies sich aber als unbegründet, da ich den Zentrieradapter (reflector positioning gasket) wieder verwenden konnte, und die LED den Reflektor absolut ausleuchtete, wie im nächsten Bild zu sehen ist
Am Ende des Tunings kam der Moment der Warheit. Als erstes machte ich wieder eine Tailcap Messung und kam auf einen Wert von 4,85A
Auch mit dem Netzteil war wieder nicht mehr raus zu holen. Ich denke fast hier geht nix mehr, ich frage mich wie man hier auf 6A kommen will.Die Messung des Luxwertes ergab 17,5 kLux, das gefiel mir schon besser. Vorher lag der so um die 9-10 kLux. Die Lichtfarbe hat sich nicht verschlechtert, geht jetzt mehr in Richtung WW, also die 5A Variante.
Was mir jetzt ebenfalls positiv auffiel, ist der Temperaturanstieg des Lampenkopfes. Nach ca. 25 Sek. ist der Kopf ordentlich heiß, da konnte man vorher noch mit der Zunge dran lecken.
Die Lampe hat jetzt ebenfalls ordentlich Spot bekommen und leuchtet auch in der Ferne gut aus.
Gruß, Gerd
ich habe meine BLF A6 3D heute auch bekommen und erst mal ausgiebig bespielt.
Beim messen der Stromaufnahme mit einem Keeppower IMR 3200mAh fiel mir jedoch auf daß nur ein Strom von 4,2A fliest und die Temperatur bei Turbo nicht gerade tolle hoch wird.
Von daher beschloß ich die Lampe zu zerlegen. Der Lampenkopf lies sich leicht auf drehen, zum Vorschein kam folgendes Bild:
Das MCPCB scheint zu groß für den Lampenkopf zu sein und wurde dennoch hinein gepresst.
Mit Mühe bekam ich das LED Board heraus, indem ich von unten durch eine Kabeldurchführung mit einem kleinen Schraubendreher drückte. Das MCPCB klemmte dermaßen im Rand des Kopfes, das es nicht mal richtig auf lag, wie man es im nächsten Bild an der Masse Wärmeleitpaste in der Mitte sieht. Daher wurde der Kopf auch im Turbo nicht sonderlich heiß.
Hier von der Seite noch mal das verformte MCPCB
Nach dem beseitigen der Verformung und anpassen des Durchmessers des LED Boards, sah das Ganze schon besser aus.
Als nächstes beschloß ich die Kabel zur LED zu tauschen, da diese nicht sonderlich dick sind und auch sehr starr. Das Minuskabel hatte ich nach kurzem Erwärmen der Lötstelle auch gleich in der Hand, es hatte gar keine richtige Verbindung. Das Loch im Lötzinn ist auf dem nächsten Bild jetzt noch zu sehen. Ebenfalls wurde das Lötzinn beim Erwärmen nicht richtig flüssig, trotz Flussmittel, weshalb ich es auch entfernte.
Hier die Kabel im Vergleich
Als nächstes nahm ich mir die Feder am Treiber vor, ich verlötete hier ein Stück Entlötlitze vom Treiber Pluspol bis zur vorletzten Windung.
Das Selbe geschah natürlich auch am Schalter Board
Und weil ich schon mal dabei war und sowieso mehr Output haben wollt, nahm ich mir auch gleich noch die LED vor. Dedomen ist ja grad sehr angesagt
Ich machte mir natürlich Sorgen um die Zentrierung und den Abstand der LED zum Reflektor, die erwies sich aber als unbegründet, da ich den Zentrieradapter (reflector positioning gasket) wieder verwenden konnte, und die LED den Reflektor absolut ausleuchtete, wie im nächsten Bild zu sehen ist
Am Ende des Tunings kam der Moment der Warheit. Als erstes machte ich wieder eine Tailcap Messung und kam auf einen Wert von 4,85A
Was mir jetzt ebenfalls positiv auffiel, ist der Temperaturanstieg des Lampenkopfes. Nach ca. 25 Sek. ist der Kopf ordentlich heiß, da konnte man vorher noch mit der Zunge dran lecken.
Gruß, Gerd
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