Armytek hat freundlicherweise die Prime C2 Pro Max für einen Passaround zur Verfügung gestellt. Einen Anmeldethread zum Passaround findet ihr hier. Die Teilnehmer der Testreihe können in diesem Thread ihre Erfahrungen zur Lampe posten.
Schöne Testberichte gibt es bereits hier:
https://www.taschenlampen-forum.de/threads/review-armytek-prime-c2-pro-max-warm-light.91938/
https://www.taschenlampen-forum.de/threads/review-armytek-prime-c2-pro-max-–-das-neue-flaggschiff-der-prime-serie.91942/
Hier ein paar kurze Eindrücke meinerseits. Ich bitte um Verständnis, dass ich nur die Handyknipse verwende.
Ich war nach den ersten Reviews erst skeptisch wegen der Lichtqualität. Farbverschiebungen kann ich nämlich überhaupt nicht leiden, da bin ich empfindlich. Dementsprechend war ich nach dem ersten kurzen Probeleuchten auf weißer Wand nicht sehr erbaut. Um den Spot herum war schon ein deutlich gelblicherer Kranz (Corona) sichtbar. Freude kam dann später doch auf, als ich mit anderen Leuten die Lampe draußen ausprobiert habe. Dort hat niemanden ein Verfärbung gestört. Die Testlampe kommt mit kaltweißer LED, es gibt auch eine warmweiße Alternative.
- Ladeschluss 4,10 V (etwas niedrig)
- Stromverbrauch >8,5 A
- PWM >19 kHz (= flimmerfreies Licht)
Farbtemperatur und Farbwiedergabeindex
Laufzeittests mit Ventilatorkühlung
Hier das Diagramm für Turbo 2 (= 4.000 lm), das darunter für die ersten 3 Minuten.
Die Lampe konnte noch erträglich in der Hand gehalten werden, da die Hitzeentwicklung moderat ist.
Die unterschiedliche Lichtfarbe mit teilweise einem Stich grün ist typisch für die XHP70.2 LED. An der weißen Wand kann das den einen oder anderen stören, beim Leuchten draußen fällt es dagegen kaum auf und stört auch nicht.
pro
+ gute Lichtleistung
+ konstante Helligkeitsregelung
+ umschaltbares User Interface
+ Shortcuts zu niedrigster und höchster Stufe
+ Memory auch für Firefly und Turbo
+ interne Aufladung per USB-Magnetladekabel
contra
- ungleichmäßige Lichtfarbe (Tint shift)
neutral
o erweitertes UI nicht intuitiv
Schöne Testberichte gibt es bereits hier:
https://www.taschenlampen-forum.de/threads/review-armytek-prime-c2-pro-max-warm-light.91938/
https://www.taschenlampen-forum.de/threads/review-armytek-prime-c2-pro-max-–-das-neue-flaggschiff-der-prime-serie.91942/
Hier ein paar kurze Eindrücke meinerseits. Ich bitte um Verständnis, dass ich nur die Handyknipse verwende.
Ich war nach den ersten Reviews erst skeptisch wegen der Lichtqualität. Farbverschiebungen kann ich nämlich überhaupt nicht leiden, da bin ich empfindlich. Dementsprechend war ich nach dem ersten kurzen Probeleuchten auf weißer Wand nicht sehr erbaut. Um den Spot herum war schon ein deutlich gelblicherer Kranz (Corona) sichtbar. Freude kam dann später doch auf, als ich mit anderen Leuten die Lampe draußen ausprobiert habe. Dort hat niemanden ein Verfärbung gestört. Die Testlampe kommt mit kaltweißer LED, es gibt auch eine warmweiße Alternative.
- Lichtstrom max. 4.000 Lumen, minimal 0,4 Lumen
- Leuchtweite max. 260 Meter
- Emitter: CREE XHP70.2 LED kaltweiß oder warmweiß
- Energieversorgung 1x 21700
- hart anodisiertes Alu-Gehäuse
- Maße 133* 41 * 25 mm (L * Kopf * Body)
- Gewicht 133/203 g (ohne/mit Akku)
- IP68 wasserdicht (10 m bis 5 Std)
- hält Fallhöhen bis 10 m aus
- Preis ca. 115 €
| Leuchtstufe | Lichtstrom | Leuchtdauer |
|---|---|---|
| Firefly 1 | 0,4 lm | 64 Tage |
| Firefly 2 | 7 lm | 10 Tage |
| Main 1 | 45 lm | 64 Std |
| Main 2 | 150 lm | 21 Std |
| Main 3 | 450 lm | 6 Std 25 Min |
| Turbo 1 | 1.300 lm / 900 lm | 4 Min / 3 Std |
| Turbo 2 | 4.000 lm / 900 lm | 2 Min / 3 Std |
| Strobe 1 (1 Hz) | 150 lm | 90 Std |
| Strobe 2 (1 Hz) | 4.000 lm / 900 lm | 25 Min / 12 Std |
| Strobe 3 (10 Hz) | 4.000 lm / 900 lm | 4 Min / 6 Std 40 Min |
Lieferumfang
- Prime C2 Pro Max Lampe, 21700 Akku, Magnetladekabel, Holster, Adapter für Akku, Fangschnur, Ersatzdichtungen, AnleitungDem Aussehen nach haben wir hier ein typisches Armytek-Design mit matter Anodiserung, verdickter Tailcap und knallig gelbem Schaltergummi. Die Oberfläche ist auch ohne zusätzliche Strukturierung (knurling) griffig, jedoch sieht man extrem leicht jeglichen Abrieb auf dem Gehäuse. Fingernägelabrieb und trockene Hände hinterlassen ihre Spuren, die man jedoch genauso leicht wieder feucht abwischen kann.
Die Prime C2 Pro Max nutzt als Energieversorgung einen sehr effizienten Li-Io-Akku der Baugröße 21700 (die ersten beiden Ziffern stehen für den Durchmesser in mm, die drei anderen für die Akkulänge), der über einen Kontakt in der Tailcap intern per USB aufgeladen werden kann. Allerdings geht kein normales USB-Kabel sondern nur das Armytek-Kabel mit Magnetkopf. Das ist einerseits ein Nachteil, andererseits hat es den Vorteil eines unproblematischen und wasserfesten Kontakts. An der Tailcap finden wir noch eine (leider nur kleine) Öse für eine Fangschnur.
Beidseitige vergoldete Federn sichern auch bei Erschütterungen einen guten Kontakt.
Sehr gut: kein proprietärer Spezialakku mit Mehrfachpol sondern eine Standard-Bauform.
Das schlichte Trage-Holster ist Armytek-Standard und ich finde es gut, dass der Hersteller darauf nicht verzichtet.
Vergleich zur Dobermann und Viking.
Die Prime C2 Pro Max nutzt als Energieversorgung einen sehr effizienten Li-Io-Akku der Baugröße 21700 (die ersten beiden Ziffern stehen für den Durchmesser in mm, die drei anderen für die Akkulänge), der über einen Kontakt in der Tailcap intern per USB aufgeladen werden kann. Allerdings geht kein normales USB-Kabel sondern nur das Armytek-Kabel mit Magnetkopf. Das ist einerseits ein Nachteil, andererseits hat es den Vorteil eines unproblematischen und wasserfesten Kontakts. An der Tailcap finden wir noch eine (leider nur kleine) Öse für eine Fangschnur.
Beidseitige vergoldete Federn sichern auch bei Erschütterungen einen guten Kontakt.
Sehr gut: kein proprietärer Spezialakku mit Mehrfachpol sondern eine Standard-Bauform.
Das schlichte Trage-Holster ist Armytek-Standard und ich finde es gut, dass der Hersteller darauf nicht verzichtet.
Vergleich zur Dobermann und Viking.
Vor der ersten Verwendung muss der Akkupack abgeschraubt und das Kunststoffplättchen zwischen Kopf und Akkupack entfernt werden. Die mehrsprachige Bedienungsanleitung kann unter diesem Link heruntergeladen werden. Die Bedienung über den Seitenschalter ist im "normalen" Modus denkbar simpel und auch für Laien schnell erlernt. Weniger gefällt mir, dass sich die Lampe beim Umschalten von einer anderen Stufe auf den Turbo kurz ausschaltet.
Darüber hinaus gibt es auch einen erweiterten Modus. Wechsel zwischen beiden Modi: bei ausgeschalteter Lampe Tailcap etwas lösen und mit gedrückt gehaltenem Schalter wieder festziehen.
Für den erweiterten Bedienmodus konnte ich mich nicht erwärmen, da ich die Bedienung im Vergleich zu Standard-UIs nicht intuitiv finde. Andererseits kann man in diesem Modus die Lampe auf spezielle Wünsche einstellen. Ist vielleicht Geschmackssache. Mir war Doppelklick um zu den drei mittleren Stufen zu gelangen und Dreifachklick für die beiden Turbostufen zu kompliziert. Man sollte noch wissen, dass die gewählte Turbostufe (1 oder 2) beim Wechsel in den einfachen Modus mitgenommen wird. So lässt sich dann für den simplen Modus auch 1.300 anstatt 4.000 lm für den Turbo voreinstellen. Aber eben immer nur eine der beiden Turbostufen, nicht beide.
Aufladen
Eine unerwartete Besonderheit: die Tailcap darf für den Ladevorgang nicht festgezogen sondern muss ein Stück gelöst sein. Dann beiliegendes USB-Magnetladekabel mit einer geeigneten Energiequelle (optimal mit >2 A) verbinden. Die Indikator-LED im Ladekabel bedeutet:
- rot blinkend = lädt nicht, da Tailcap festgezogen ist -> Tailcap lösen
- orange blinkend = Kontakte in der Tailcap/am Batterierohr müssen gereinigt werden
- konstant rot = Ladevorgang
- konstant orange = lädt wegen schwacher Energiequelle mit niedrigerer Leistung
- konstant grün = vollgeladen (das heißt bei Armytek >4.0 V)
Darüber hinaus gibt es auch einen erweiterten Modus. Wechsel zwischen beiden Modi: bei ausgeschalteter Lampe Tailcap etwas lösen und mit gedrückt gehaltenem Schalter wieder festziehen.
Für den erweiterten Bedienmodus konnte ich mich nicht erwärmen, da ich die Bedienung im Vergleich zu Standard-UIs nicht intuitiv finde. Andererseits kann man in diesem Modus die Lampe auf spezielle Wünsche einstellen. Ist vielleicht Geschmackssache. Mir war Doppelklick um zu den drei mittleren Stufen zu gelangen und Dreifachklick für die beiden Turbostufen zu kompliziert. Man sollte noch wissen, dass die gewählte Turbostufe (1 oder 2) beim Wechsel in den einfachen Modus mitgenommen wird. So lässt sich dann für den simplen Modus auch 1.300 anstatt 4.000 lm für den Turbo voreinstellen. Aber eben immer nur eine der beiden Turbostufen, nicht beide.
| Ausgangslage | Aktion | Resultat |
|---|---|---|
| einfacher Modus | ||
| aus | 1 C | ein (mit Memory) |
| aus | 1 H | Fireflight 1 |
| an/aus | 2 C | Turbo |
| an | H | Wechsel dunkel zu hell |
| an | 1 C | aus |
| Turbo | 2 C | vorher genutzte Stufe |
| erweiterter Modus | ||
| aus | 1 C | ein (mit Memory) |
| aus | 1 H | Firefly 1 |
| an/aus | 2 C | Main 1/2/3 |
| an/aus | 3 C | Turbo 1/2 |
Aufladen
Eine unerwartete Besonderheit: die Tailcap darf für den Ladevorgang nicht festgezogen sondern muss ein Stück gelöst sein. Dann beiliegendes USB-Magnetladekabel mit einer geeigneten Energiequelle (optimal mit >2 A) verbinden. Die Indikator-LED im Ladekabel bedeutet:
- rot blinkend = lädt nicht, da Tailcap festgezogen ist -> Tailcap lösen
- orange blinkend = Kontakte in der Tailcap/am Batterierohr müssen gereinigt werden
- konstant rot = Ladevorgang
- konstant orange = lädt wegen schwacher Energiequelle mit niedrigerer Leistung
- konstant grün = vollgeladen (das heißt bei Armytek >4.0 V)
Messungen
Ich bin Laie mit Hobbyequipment, alle Messungen stellen nur Näherungswerte dar ohne Gewähr oder Anspruch auf Einhaltung irgendwelcher Messnormen.
Alle Messwerte sofort nach dem Einschalten abgelesen.

Alle Messwerte sofort nach dem Einschalten abgelesen.
- Lumenmessungen: Ceiling Bounce, mögliche Abweichung bei Flutern i.d.R. bis zu +/- 5-10%
- Luxmessungen: Messdistanz 5 m mit entsprechender Umrechung auf 1 m
- Laufzeitmessungen: mit Ventilatorkühlung
- Strommessungen: Kleinströme mit DMM, höhere Ströme mit Zangenampèremeter
- Farbtemperatur, Farbwiedergabeindex und PWM mit Opple Lightmaster Pro

Firefly 1 | Firefly 2 | Main 1 | Main 2 | Main 3 | Turbo 1 | Turbo 2 | |
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| lt. Hersteller | 0,4 | 7 | 45 | 150 | 450 | 1.300 | 4.000 |
| Lichtstrom | 0,2 | 7 | 17 | 133 | 420 | 1.190 | 3.960 |
| Intensität | 1 | 30 | 104 | 785 | 2.900 | 8.200 | 28.500 |
- Ladeschluss 4,10 V (etwas niedrig)
- Stromverbrauch >8,5 A
- PWM >19 kHz (= flimmerfreies Licht)
Farbtemperatur und Farbwiedergabeindex
Laufzeittests mit Ventilatorkühlung
Hier das Diagramm für Turbo 2 (= 4.000 lm), das darunter für die ersten 3 Minuten.
Die Lampe konnte noch erträglich in der Hand gehalten werden, da die Hitzeentwicklung moderat ist.
Leuchtergebnis
Die Lichtqualität wird etwas durch eine inhomogene Farbverteilung getrübt. So ist der Spot reinweiß, die daran anschließende Corona eher wärmer und gelb/grüner, der Spill wieder kaltweiß.Die unterschiedliche Lichtfarbe mit teilweise einem Stich grün ist typisch für die XHP70.2 LED. An der weißen Wand kann das den einen oder anderen stören, beim Leuchten draußen fällt es dagegen kaum auf und stört auch nicht.
Fazit
Letztlich habe ich Gefallen an der Armytek gefunden, da in der Summe die positiven Eigenschaften wie Qualität, Formfaktor und Output überzeugen können. Von mir aus hätte man auf das erweiterte UI und auf das hellere Firefly im Standardmodus verzichten können, da ich keine 6 Leuchtstufen benötige. Ansonsten für mich eines der besten Modelle des Herstellers.pro
+ gute Lichtleistung
+ konstante Helligkeitsregelung
+ umschaltbares User Interface
+ Shortcuts zu niedrigster und höchster Stufe
+ Memory auch für Firefly und Turbo
+ interne Aufladung per USB-Magnetladekabel
contra
- ungleichmäßige Lichtfarbe (Tint shift)
neutral
o erweitertes UI nicht intuitiv
































