Armytek Prime C2 Pro Max - Passaround Erfahrungsberichte und -reviews

amaretto

Moderator
Teammitglied
12 August 2010
22.106
27.460
113
NRW
Armytek hat freundlicherweise die Prime C2 Pro Max für einen Passaround zur Verfügung gestellt. Einen Anmeldethread zum Passaround findet ihr hier. Die Teilnehmer der Testreihe können in diesem Thread ihre Erfahrungen zur Lampe posten.

Schöne Testberichte gibt es bereits hier:
https://www.taschenlampen-forum.de/threads/review-armytek-prime-c2-pro-max-warm-light.91938/
https://www.taschenlampen-forum.de/threads/review-armytek-prime-c2-pro-max-–-das-neue-flaggschiff-der-prime-serie.91942/

Hier ein paar kurze Eindrücke meinerseits. Ich bitte um Verständnis, dass ich nur die Handyknipse verwende.
Ich war nach den ersten Reviews erst skeptisch wegen der Lichtqualität. Farbverschiebungen kann ich nämlich überhaupt nicht leiden, da bin ich empfindlich. Dementsprechend war ich nach dem ersten kurzen Probeleuchten auf weißer Wand nicht sehr erbaut. Um den Spot herum war schon ein deutlich gelblicherer Kranz (Corona) sichtbar. Freude kam dann später doch auf, als ich mit anderen Leuten die Lampe draußen ausprobiert habe. Dort hat niemanden ein Verfärbung gestört. Die Testlampe kommt mit kaltweißer LED, es gibt auch eine warmweiße Alternative.
Zwischenablage02.jpg
  • Lichtstrom max. 4.000 Lumen, minimal 0,4 Lumen
  • Leuchtweite max. 260 Meter
  • Emitter: CREE XHP70.2 LED kaltweiß oder warmweiß
  • Energieversorgung 1x 21700
  • hart anodisiertes Alu-Gehäuse
  • Maße 133* 41 * 25 mm (L * Kopf * Body)
  • Gewicht 133/203 g (ohne/mit Akku)
  • IP68 wasserdicht (10 m bis 5 Std)
  • hält Fallhöhen bis 10 m aus
  • Preis ca. 115 €
Leuchtstufe
Lichtstrom​
Leuchtdauer​
Firefly 1
0,4 lm​
64 Tage​
Firefly 2
7 lm​
10 Tage​
Main 1
45 lm​
64 Std​
Main 2
150 lm​
21 Std​
Main 3
450 lm​
6 Std 25 Min​
Turbo 1
1.300 lm / 900 lm​
4 Min / 3 Std​
Turbo 2
4.000 lm / 900 lm​
2 Min / 3 Std​
Strobe 1 (1 Hz)
150 lm​
90 Std​
Strobe 2 (1 Hz)
4.000 lm / 900 lm​
25 Min / 12 Std​
Strobe 3 (10 Hz)
4.000 lm / 900 lm​
4 Min / 6 Std 40 Min​

Lieferumfang​

- Prime C2 Pro Max Lampe, 21700 Akku, Magnetladekabel, Holster, Adapter für Akku, Fangschnur, Ersatzdichtungen, Anleitung
20231231_132823.jpg
Dem Aussehen nach haben wir hier ein typisches Armytek-Design mit matter Anodiserung, verdickter Tailcap und knallig gelbem Schaltergummi. Die Oberfläche ist auch ohne zusätzliche Strukturierung (knurling) griffig, jedoch sieht man extrem leicht jeglichen Abrieb auf dem Gehäuse. Fingernägelabrieb und trockene Hände hinterlassen ihre Spuren, die man jedoch genauso leicht wieder feucht abwischen kann.
Zwischenablage03.jpg

Die Prime C2 Pro Max nutzt als Energieversorgung einen sehr effizienten Li-Io-Akku der Baugröße 21700 (die ersten beiden Ziffern stehen für den Durchmesser in mm, die drei anderen für die Akkulänge), der über einen Kontakt in der Tailcap intern per USB aufgeladen werden kann. Allerdings geht kein normales USB-Kabel sondern nur das Armytek-Kabel mit Magnetkopf. Das ist einerseits ein Nachteil, andererseits hat es den Vorteil eines unproblematischen und wasserfesten Kontakts. An der Tailcap finden wir noch eine (leider nur kleine) Öse für eine Fangschnur.
Zwischenablage04.jpg

Zwischenablage10.jpg
Beidseitige vergoldete Federn sichern auch bei Erschütterungen einen guten Kontakt.
Zwischenablage05.jpg

Zwischenablage06.jpg
Sehr gut: kein proprietärer Spezialakku mit Mehrfachpol sondern eine Standard-Bauform.
Zwischenablage09.jpg
Das schlichte Trage-Holster ist Armytek-Standard und ich finde es gut, dass der Hersteller darauf nicht verzichtet.
Zwischenablage08.jpg
Vergleich zur Dobermann und Viking.
20231231_135215.jpg
Vor der ersten Verwendung muss der Akkupack abgeschraubt und das Kunststoffplättchen zwischen Kopf und Akkupack entfernt werden. Die mehrsprachige Bedienungsanleitung kann unter diesem Link heruntergeladen werden. Die Bedienung über den Seitenschalter ist im "normalen" Modus denkbar simpel und auch für Laien schnell erlernt. Weniger gefällt mir, dass sich die Lampe beim Umschalten von einer anderen Stufe auf den Turbo kurz ausschaltet.

Darüber hinaus gibt es auch einen erweiterten Modus. Wechsel zwischen beiden Modi: bei ausgeschalteter Lampe Tailcap etwas lösen und mit gedrückt gehaltenem Schalter wieder festziehen.

Für den erweiterten Bedienmodus konnte ich mich nicht erwärmen, da ich die Bedienung im Vergleich zu Standard-UIs nicht intuitiv finde. Andererseits kann man in diesem Modus die Lampe auf spezielle Wünsche einstellen. Ist vielleicht Geschmackssache. Mir war Doppelklick um zu den drei mittleren Stufen zu gelangen und Dreifachklick für die beiden Turbostufen zu kompliziert. Man sollte noch wissen, dass die gewählte Turbostufe (1 oder 2) beim Wechsel in den einfachen Modus mitgenommen wird. So lässt sich dann für den simplen Modus auch 1.300 anstatt 4.000 lm für den Turbo voreinstellen. Aber eben immer nur eine der beiden Turbostufen, nicht beide.

AusgangslageAktionResultat
einfacher Modus
aus1 Cein (mit Memory)
aus1 HFireflight 1
an/aus2 CTurbo
anHWechsel dunkel zu hell
an1 Caus
Turbo2 Cvorher genutzte Stufe
erweiterter Modus
aus1 Cein (mit Memory)
aus1 HFirefly 1
an/aus2 CMain 1/2/3
an/aus3 CTurbo 1/2

Aufladen
Eine unerwartete Besonderheit: die Tailcap darf für den Ladevorgang nicht festgezogen sondern muss ein Stück gelöst sein. Dann beiliegendes USB-Magnetladekabel mit einer geeigneten Energiequelle (optimal mit >2 A) verbinden. Die Indikator-LED im Ladekabel bedeutet:
- rot blinkend = lädt nicht, da Tailcap festgezogen ist -> Tailcap lösen
- orange blinkend = Kontakte in der Tailcap/am Batterierohr müssen gereinigt werden
- konstant rot = Ladevorgang
- konstant orange = lädt wegen schwacher Energiequelle mit niedrigerer Leistung
- konstant grün = vollgeladen (das heißt bei Armytek >4.0 V)

Messungen​

Ich bin Laie mit Hobbyequipment, alle Messungen stellen nur Näherungswerte dar ohne Gewähr oder Anspruch auf Einhaltung irgendwelcher Messnormen.

Alle Messwerte sofort nach dem Einschalten abgelesen.
  • Lumenmessungen: Ceiling Bounce, mögliche Abweichung bei Flutern i.d.R. bis zu +/- 5-10%
  • Luxmessungen: Messdistanz 5 m mit entsprechender Umrechung auf 1 m
  • Laufzeitmessungen: mit Ventilatorkühlung
  • Strommessungen: Kleinströme mit DMM, höhere Ströme mit Zangenampèremeter
  • Farbtemperatur, Farbwiedergabeindex und PWM mit Opple Lightmaster Pro
Verwendete Geräte:

Firefly 1​
Firefly 2​
Main 1​
Main 2​
Main 3​
Turbo 1​
Turbo 2
lt. Hersteller
0,4​
7​
45​
150​
450​
1.300​
4.000​
Lichtstrom
0,2​
7​
17​
133​
420​
1.190​
3.960​
Intensität
1​
30​
104​
785​
2.900​
8.200​
28.500​

- Ladeschluss 4,10 V (etwas niedrig)
- Stromverbrauch >8,5 A
- PWM >19 kHz (= flimmerfreies Licht)

Farbtemperatur und Farbwiedergabeindex
Zwischenablage11.jpg
Screenshot_20240208_171550_Light Master Pro.jpg
Zwischenablage12.jpg

Laufzeittests mit Ventilatorkühlung
Hier das Diagramm für Turbo 2 (= 4.000 lm), das darunter für die ersten 3 Minuten.
Zwischenablage15.jpg
Zwischenablage16.jpg

Die Lampe konnte noch erträglich in der Hand gehalten werden, da die Hitzeentwicklung moderat ist.
Xinf_240214_202158_256.jpg

Leuchtergebnis​

Die Lichtqualität wird etwas durch eine inhomogene Farbverteilung getrübt. So ist der Spot reinweiß, die daran anschließende Corona eher wärmer und gelb/grüner, der Spill wieder kaltweiß.

Die unterschiedliche Lichtfarbe mit teilweise einem Stich grün ist typisch für die XHP70.2 LED. An der weißen Wand kann das den einen oder anderen stören, beim Leuchten draußen fällt es dagegen kaum auf und stört auch nicht.
Zwischenablage13.jpg
20240110_062307.jpg
Zwischenablage14.jpg

Fazit​

Letztlich habe ich Gefallen an der Armytek gefunden, da in der Summe die positiven Eigenschaften wie Qualität, Formfaktor und Output überzeugen können. Von mir aus hätte man auf das erweiterte UI und auf das hellere Firefly im Standardmodus verzichten können, da ich keine 6 Leuchtstufen benötige. Ansonsten für mich eines der besten Modelle des Herstellers.

pro
+ gute Lichtleistung
+ konstante Helligkeitsregelung
+ umschaltbares User Interface
+ Shortcuts zu niedrigster und höchster Stufe
+ Memory auch für Firefly und Turbo
+ interne Aufladung per USB-Magnetladekabel

contra
- ungleichmäßige Lichtfarbe (Tint shift)

neutral
o erweitertes UI nicht intuitiv
 

Buteo

Flashaholic***
25 März 2015
8.453
5.147
113
Erfahrungsbericht über die Lampe des Passarounds :)

Die Lampe macht wie für Armytek üblich einen wertigen Eindruck.

Die Gewinde sind sehr sauber und fein geschnitten, die Anodisierung ist ebenfalls schön matt und samtig.
Das UI ist wie gewohnt Klasse,
Auch der Schalter ist super.

01.jpg
02.jpg
Die Handlage ist TOP!
Das Format gefällt mir echt super.

03.jpg
Auch die viereckige Tailcapform macht ordentlich was her.
Mir gefällt die Lampe so schon einmal super.
Aber wo Licht ist, ist auch Schatten.
Ich muss @SammysHP Recht geben...der Magnet ist etwas zu scharfkantig und das Lanyard Hole hat gleich zwei Beanstandungspunkte: Zum Einen ist das Loch viel zu klein für ein normales Lanyardband - es passt nur ein schmaler Ring durch - und zum Anderen ist der Steg für das Lanyardhole scharfkantig.

04.jpg
Beim Reflektor hat Armytek m.E.n. zwei Fehler gemacht.
Der verbaute Smoothreflektor ist zu kurz, wodurch man mit der Lampe kaum nach vorne raus kommt...sie ist so eher für den Nahbereich geeignet.
Hier hätte Armytek einen deutlich tieferen Orangepeelreflektor verbauen sollen, so wie es z.B. Convoy bei der XHP 70.2 macht.
Dadurch kommt man auf eine gute Reichweite, hat ein besseres Lichtbild, das noch flutig genug ist und hat so einen prima Allrounder.

05.jpg
Wie man hier gut erkennen kann, gibt es zwischen Spot und Spill einen unschön gefärbten Ring, der einen blass-gelblichgrünen Tint besitzt.
Das fällt draußen meist nicht weiter auf, wenn dann nur im direkten Nahbereich vor den Füßen.


Ein kleines Fazit...

Die Prime C2 Pro CW macht insgesamt einen ganz guten, aber für mich nicht ganz durchdachten Eindruck.

Als Negativpunkte möchte ich hier nur anbringen, dass man keinen Clip anbringen kann, dass man ohne Ring kein normales Lanyard anbringen kann und auch, dass mir die Ausleuchtung nicht weit genug nach vorne geht.
Bei einer Lampe für über 100€ erwarte ich schon, dass die Lampe überlegter und ausgereifter wirkt.
Wenn ich durch Zufall mal günstig dran komme, nehme ich die Prime V2 Pro Max CW gerne...aber nicht für den angesagten Preis.
Da habe ich einfach andere und mir zusagendere Lampen.
 

Komet41

Erleuchteter
14 Februar 2024
85
20
8
Armytek hat freundlicherweise die Prime C2 Pro Max für einen Passaround zur Verfügung gestellt. Einen Anmeldethread zum Passaround findet ihr hier. Die Teilnehmer der Testreihe können in diesem Thread ihre Erfahrungen zur Lampe posten.

Schöne Testberichte gibt es bereits hier:
https://www.taschenlampen-forum.de/threads/review-armytek-prime-c2-pro-max-warm-light.91938/
https://www.taschenlampen-forum.de/threads/review-armytek-prime-c2-pro-max-–-das-neue-flaggschiff-der-prime-serie.91942/

Hier ein paar kurze Eindrücke meinerseits. Ich bitte um Verständnis, dass ich nur die Handyknipse verwende.
Ich war nach den ersten Reviews erst skeptisch wegen der Lichtqualität. Farbverschiebungen kann ich nämlich überhaupt nicht leiden, da bin ich empfindlich. Dementsprechend war ich nach dem ersten kurzen Probeleuchten auf weißer Wand nicht sehr erbaut. Um den Spot herum war schon ein deutlich gelblicherer Kranz (Corona) sichtbar. Freude kam dann später doch auf, als ich mit anderen Leuten die Lampe draußen ausprobiert habe. Dort hat niemanden ein Verfärbung gestört. Die Testlampe kommt mit kaltweißer LED, es gibt auch eine warmweiße Alternative.
  • Lichtstrom max. 4.000 Lumen, minimal 0,4 Lumen
  • Leuchtweite max. 260 Meter
  • Emitter: CREE XHP70.2 LED kaltweiß oder warmweiß
  • Energieversorgung 1x 21700
  • hart anodisiertes Alu-Gehäuse
  • Maße 133* 41 * 25 mm (L * Kopf * Body)
  • Gewicht 133/203 g (ohne/mit Akku)
  • IP68 wasserdicht (10 m bis 5 Std)
  • hält Fallhöhen bis 10 m aus
  • Preis ca. 115 €
Leuchtstufe
Lichtstrom​
Leuchtdauer​
Firefly 1
0,4 lm​
64 Tage​
Firefly 2
7 lm​
10 Tage​
Main 1
45 lm​
64 Std​
Main 2
150 lm​
21 Std​
Main 3
450 lm​
6 Std 25 Min​
Turbo 1
1.300 lm / 900 lm​
4 Min / 3 Std​
Turbo 2
4.000 lm / 900 lm​
2 Min / 3 Std​
Strobe 1 (1 Hz)
150 lm​
90 Std​
Strobe 2 (1 Hz)
4.000 lm / 900 lm​
25 Min / 12 Std​
Strobe 3 (10 Hz)
4.000 lm / 900 lm​
4 Min / 6 Std 40 Min​

Lieferumfang​

- Prime C2 Pro Max Lampe, 21700 Akku, Magnetladekabel, Holster, Adapter für Akku, Fangschnur, Ersatzdichtungen, Anleitung
Dem Aussehen nach haben wir hier ein typisches Armytek-Design mit matter Anodiserung, verdickter Tailcap und knallig gelbem Schaltergummi. Die Oberfläche ist auch ohne zusätzliche Strukturierung (knurling) griffig, jedoch sieht man extrem leicht jeglichen Abrieb auf dem Gehäuse. Fingernägelabrieb und trockene Hände hinterlassen ihre Spuren, die man jedoch genauso leicht wieder feucht abwischen kann.

Die Prime C2 Pro Max nutzt als Energieversorgung einen sehr effizienten Li-Io-Akku der Baugröße 21700 (die ersten beiden Ziffern stehen für den Durchmesser in mm, die drei anderen für die Akkulänge), der über einen Kontakt in der Tailcap intern per USB aufgeladen werden kann. Allerdings geht kein normales USB-Kabel sondern nur das Armytek-Kabel mit Magnetkopf. Das ist einerseits ein Nachteil, andererseits hat es den Vorteil eines unproblematischen und wasserfesten Kontakts. An der Tailcap finden wir noch eine (leider nur kleine) Öse für eine Fangschnur.
Beidseitige vergoldete Federn sichern auch bei Erschütterungen einen guten Kontakt.
Sehr gut: kein proprietärer Spezialakku mit Mehrfachpol sondern eine Standard-Bauform.
Das schlichte Trage-Holster ist Armytek-Standard und ich finde es gut, dass der Hersteller darauf nicht verzichtet.
Vergleich zur Dobermann und Viking.
Vor der ersten Verwendung muss der Akkupack abgeschraubt und das Kunststoffplättchen zwischen Kopf und Akkupack entfernt werden. Die mehrsprachige Bedienungsanleitung kann unter diesem Link heruntergeladen werden. Die Bedienung über den Seitenschalter ist im "normalen" Modus denkbar simpel und auch für Laien schnell erlernt. Weniger gefällt mir, dass sich die Lampe beim Umschalten von einer anderen Stufe auf den Turbo kurz ausschaltet.

Darüber hinaus gibt es auch einen erweiterten Modus. Wechsel zwischen beiden Modi: bei ausgeschalteter Lampe Tailcap etwas lösen und mit gedrückt gehaltenem Schalter wieder festziehen.

Für den erweiterten Bedienmodus konnte ich mich nicht erwärmen, da ich die Bedienung im Vergleich zu Standard-UIs nicht intuitiv finde. Andererseits kann man in diesem Modus die Lampe auf spezielle Wünsche einstellen. Ist vielleicht Geschmackssache. Mir war Doppelklick um zu den drei mittleren Stufen zu gelangen und Dreifachklick für die beiden Turbostufen zu kompliziert. Man sollte noch wissen, dass die gewählte Turbostufe (1 oder 2) beim Wechsel in den einfachen Modus mitgenommen wird. So lässt sich dann für den simplen Modus auch 1.300 anstatt 4.000 lm für den Turbo voreinstellen. Aber eben immer nur eine der beiden Turbostufen, nicht beide.

AusgangslageAktionResultat
einfacher Modus
aus1 Cein (mit Memory)
aus1 HFireflight 1
an/aus2 CTurbo
anHWechsel dunkel zu hell
an1 Caus
Turbo2 Cvorher genutzte Stufe
erweiterter Modus
aus1 Cein (mit Memory)
aus1 HFirefly 1
an/aus2 CMain 1/2/3
an/aus3 CTurbo 1/2

Aufladen
Eine unerwartete Besonderheit: die Tailcap darf für den Ladevorgang nicht festgezogen sondern muss ein Stück gelöst sein. Dann beiliegendes USB-Magnetladekabel mit einer geeigneten Energiequelle (optimal mit >2 A) verbinden. Die Indikator-LED im Ladekabel bedeutet:
- rot blinkend = lädt nicht, da Tailcap festgezogen ist -> Tailcap lösen
- orange blinkend = Kontakte in der Tailcap/am Batterierohr müssen gereinigt werden
- konstant rot = Ladevorgang
- konstant orange = lädt wegen schwacher Energiequelle mit niedrigerer Leistung
- konstant grün = vollgeladen (das heißt bei Armytek >4.0 V)

Messungen​

Ich bin Laie mit Hobbyequipment, alle Messungen stellen nur Näherungswerte dar ohne Gewähr oder Anspruch auf Einhaltung irgendwelcher Messnormen.

Alle Messwerte sofort nach dem Einschalten abgelesen.
  • Lumenmessungen: Ceiling Bounce, mögliche Abweichung bei Flutern i.d.R. bis zu +/- 5-10%
  • Luxmessungen: Messdistanz 5 m mit entsprechender Umrechung auf 1 m
  • Laufzeitmessungen: mit Ventilatorkühlung
  • Strommessungen: Kleinströme mit DMM, höhere Ströme mit Zangenampèremeter
  • Farbtemperatur, Farbwiedergabeindex und PWM mit Opple Lightmaster Pro
Verwendete Geräte:

Firefly 1​
Firefly 2​
Main 1​
Main 2​
Main 3​
Turbo 1​
Turbo 2
lt. Hersteller
0,4​
7​
45​
150​
450​
1.300​
4.000​
Lichtstrom
0,2​
7​
17​
133​
420​
1.190​
3.960​
Intensität
1​
30​
104​
785​
2.900​
8.200​
28.500​

- Ladeschluss 4,10 V (etwas niedrig)
- Stromverbrauch >8,5 A
- PWM >19 kHz (= flimmerfreies Licht)

Farbtemperatur und Farbwiedergabeindex

Laufzeittests mit Ventilatorkühlung
Hier das Diagramm für Turbo 2 (= 4.000 lm), das darunter für die ersten 3 Minuten.

Die Lampe konnte noch erträglich in der Hand gehalten werden, da die Hitzeentwicklung moderat ist.

Leuchtergebnis​

Die Lichtqualität wird etwas durch eine inhomogene Farbverteilung getrübt. So ist der Spot reinweiß, die daran anschließende Corona eher wärmer und gelb/grüner, der Spill wieder kaltweiß.

Die unterschiedliche Lichtfarbe mit teilweise einem Stich grün ist typisch für die XHP70.2 LED. An der weißen Wand kann das den einen oder anderen stören, beim Leuchten draußen fällt es dagegen kaum auf und stört auch nicht.

Fazit​

Letztlich habe ich Gefallen an der Armytek gefunden, da in der Summe die positiven Eigenschaften wie Qualität, Formfaktor und Output überzeugen können. Von mir aus hätte man auf das erweiterte UI und auf das hellere Firefly im Standardmodus verzichten können, da ich keine 6 Leuchtstufen benötige. Ansonsten für mich eines der besten Modelle des Herstellers.

pro
+ gute Lichtleistung
+ konstante Helligkeitsregelung
+ umschaltbares User Interface
+ Shortcuts zu niedrigster und höchster Stufe
+ Memory auch für Firefly und Turbo
+ interne Aufladung per USB-Magnetladekabel

contra
- ungleichmäßige Lichtfarbe (Tint shift)

neutral
o erweitertes UI nicht intuitiv
Ich war von der Lampe auch positiv überrascht, gibt es in der Preisklasse überhaupt noch was besseres. So ein Lichtbild habe ich noch nie gesehen. Unglaublich gut die Lampe . Lg
 
  • Danke
Reaktionen: heiligerbimbam

Grantlbart

Flashaholic*
28 Dezember 2023
999
1.083
113
Heidelberg
ArmyTek ist für mich ja Neuland, in meiner Sammlung befindet sich derzeit nur die Wizard C2 WR Warm, welche im Beruf und auch in der Freizeit sehr gerne genutzt wird. Den Akku habe ich bisher immer im Ladegerät geladen. Hier meine Frage zur Prime C2 Pro - ist der magnetische Lader identisch zu der Wizard C2 und kann bei beiden Modellen verwendet werden?
 

Tarvandyr

Flashaholic*
17 Juni 2020
466
334
63
Vielen Dank für die Möglichkeit, die Lampe zu testen.
Ich bin mit der Lampe nicht so richtig warm geworden.
Verarbeitung, Haptik und Handlage sind gut. Schalter und normales UI sind auch shr gut.
Das erweiterte UI ist nicht so einfach und die Bedienungsanleitung hilft hier auch nicht wirklich weiter.
Das Lichtbild hat mir nicht so gut gefallen. Auch nicht draußen. Es ist sehr inhomogen. Zwischen Spot und Spill ist ein dunklerer und andersfarbiger Bereich.
Fazit: Sicher keine schlechte Lampe, aber bei der Bedienungsanleitung, beim UI und beim Lichtbild besteht Luft nach oben. Da bleibe ich lieber bei meiner Wizard WR.
 
  • Danke
Reaktionen: amaretto und Buteo

Buteo

Flashaholic***
25 März 2015
8.453
5.147
113
Schalter und normales UI sind auch sehr gut.
Ich muss sagen, dass der Schalter einer der besten ist, die ich bisher so erlebt habe. :)
Das erweiterte UI ist nicht so einfach und die Bedienungsanleitung hilft hier auch nicht wirklich weiter.
...
Fazit: Sicher keine schlechte Lampe, aber bei der Bedienungsanleitung, beim UI und beim Lichtbild besteht Luft nach oben. Da bleibe ich lieber bei meiner Wizard WR.
Ich habe mir einfach die Reviews von @SammysHP und @Jonas1N23456 zur Lampe 2-3 mal durchgelesen, da hatte ich zumindest die Grundfunktionen des Advanved UI raus und habe einige Dinge aktiviert (voller Turbo, Schalterbeleuchtung) bekommen. :)
 
Zuletzt bearbeitet:

Jonas1N23456

Flashaholic
9 Januar 2019
124
414
63
Ich muss sagen, dass der Schalter einer der besten ist, die ich bisher so erlebt habe. :)

Ich habe mir einfach die Reviews von @SammysHP und @Jonas1N23456 zur Lampe 2-3 mal durchgelesen, da hatte ich zumindest die Grundfunktionen des Advanved UI raus und habe einige Dinge aktiviert (voller Turbo, Schalterbeleuchtung) bekommen. :)
@Buteo, freut mich, dass mein Review für dich hilfreich war :kopflampe:
 

Buteo

Flashaholic***
25 März 2015
8.453
5.147
113
@Buteo, freut mich, dass mein Review für dich hilfreich war :kopflampe:
Naja ich hab bisher nur eine Zebralight selbst von einem Forenmitglied bekommen und da waren sowohl der Max-Turbo als auch das Schalterlicht schon aktiviert, so musste ich mich da mit dem Advanced UI erstmal gar nicht beschäftigen.
Es war schon interessant, soch bei der Passaroundlampe mal etwas detaillierter damit zu beschäftigen. :)
Eure beiden Passarounds sind gut gelungen und hilfreich. :)
 

Buteo

Flashaholic***
25 März 2015
8.453
5.147
113
Moin. :)

Nochmal eine kurze Anmerlung zur Prime C2 Pro Max. :)

Die Lampe hat ja die XHP70.2 verbaut...
Da ich jetzt die Zebralight SC700d HI mit der XHP70.3HI besitze, kann ich such rückwirkend noch einen ganz kurzen Vergleich ziehen...

Ich finde, der Prime C2 Pro Max würde diese LED deutlich besser stehen als die XHP70.2, zumal die LED mehr Reichweite besitzt und auch diesen typischen Tintshift um den Spot herum nicht besitzt.

Es wäre schön, wenn Armytek hier nachliefern würde...dann würde die Prime C2 Pro Max auch sehr sicher auf meinem Wunschzettel stehen.
Der Schalter und das UI der Armytek bleiben ungeschlagen. :)
 

LittleHelper

Flashaholic*
30 Oktober 2020
412
445
63
Entenhausen
disney.fandom.com
Vielen Dank an @Armytek fürs Zurverfügungstellen und an @amaretto für sein Review und für die Möglichkeit zur Teilnahme am Passaround mit der Armytek Prime C2 Pro Max!

(+=positiv; o=neutral; -=negativ)

+ Klasse Lichtleistung

o bei einer sehr niedrigen Leuchtstufe hat sich die LED so dargestellt, keine Ahnung, warum.
20240421_121549.jpg

+ Tolle Farbwiedergabe (Kelvin- und CRI-Herstellerangabe habe ich nicht gefunden).

+ Liegt bei mir richtig gut in der Hand und in der Jackentasche.

+ Schalter gefällt mir gut. Allerdings habe ich mich gefragt, was eigentlich die Blinksignale der Schalterbeleuchtung bedeuten, in der Bedienungsanleitung habe ich nichts dazu gefunden (Akku leer?)

- Das UI finde ich etwas gewöhnungsbedürftig bzw. mir sich nicht so einfach erschließend beschrieben.

- Beschriftung am Lampenkopf nicht in einer Linie mit dem Schalter
20240421_121718.jpg

- Holster: Verpackung sagt, dass eins dabei sei, es kam aber keins mit.

o auf der Verpackung steht 5:20h zum Aufladen über den Magnetadapter. Dürfte für mich auch gerne schneller gehen.

- Der Armytek-Akku vom Passaround ("flat top battery") hat einen zu sehr versenkten Pluspol, als dass mein Ladegerät Fenix ARE01 ihn kontaktieren würde. Sollte man berücksichtigen, wenn man sich einen Zweit-/Ersatzakku kauft und außerhalb der Lampe laden möchte.
20240421_122357.jpg

+ Wasserdichtigkeit ist mit 5 Stunden auf 10 Metern Wassertiefe angeben. Super!
 
Zuletzt bearbeitet:

Buteo

Flashaholic***
25 März 2015
8.453
5.147
113
+ Klasse Lichtleistung
Ich glaub ich war der erste Teilnehmer nach Amaretto...ich hab den Vollturbo eingeschaltet, vorher war der deutlich dunkler.
Ich habe aber auch keine Extremtests mit dem Turbo durchgeführt, immer nur für max. 10-20 Sekunden an und dann wieder runtergeschaltet. :)
+ Schalter gefällt mir gut. Allerdings habe ich mich gefragt, was eigentlich die Blinksignale der Schalterbeleuchtung bedeuten, in der Bedienungsanleitung habe ich nichts dazu gefunden (Akku leer?)
Das mit der Schalterbeleuchtung war ebenso ich...mit dem Blinken findet man die Lampe im Dunkeln einfach besser...habe ich bei meiner Prime C2 Pro (18650er Format) ebenso an.

Blinkt der Schalter grün, Akku noch rel. voll.
Blinkt der Schalter rot, Akku muss geladen werden. :)

Ohne Übertreibung...die Armytelschalter sind mit das beste, was ich bisher erleben durfte an Seitenschaltern. :)
- Das UI finde ich etwas gewöhnungsbedürftig bzw. mir sich nicht so einfach erschließend beschrieben.
Da musste ich auch mehrfach die Reviews durchlesen bis ich das meiste raushatte, aber das UI ist völlig in Ordnung. :)
 
  • Danke
Reaktionen: LittleHelper

SammysHP

Flashaholic**
6 Oktober 2019
3.873
6.060
113
Celle
www.sammyshp.de
bei einer sehr niedrigen Leuchtstufe hat sich die LED so dargestellt, keine Ahnung, warum.
Das ist normal bei dieser Art von LED. Leichte Unterschiede in der Vorwärtsspannung der Dies.

+ Schalter gefällt mir gut. Allerdings habe ich mich gefragt, was eigentlich die Blinksignale der Schalterbeleuchtung bedeuten, in der Bedienungsanleitung habe ich nichts dazu gefunden (Akku leer?)
Das findet man versteckt in den Bildern der Produktbeschreibung. Die vollständige Anleitung bietet Armytek ja leider nicht mehr an. In meinem Review habe ich das genauer beschrieben.

- Beschriftung am Lampenkopf nicht in einer Linie mit dem Schalter
Hat sich der Bezel vielleicht gelockert? Bei mir ist das in einer Linie.

- Holster: Verpackung sagt, dass eins dabei sei, es kam aber keins mit.
Hat @amaretto bestimmt vor dem Passaround aus der Packung genommen. Normal ist da ein Holster dabei.

o auf der Verpackung steht 5:20h zum Aufladen über den Magnetadapter. Dürfte für mich auch gerne schneller gehen.
Das ist der Nachteil, wenn das gleiche Ladegerät für verschiedene Akkugrößen genutzt wird.

- Der Armytek-Akku vom Passaround ("flat top battery") hat einen zu sehr versenkten Pluspol, als dass mein Ladegerät Fenix ARE01 ihn kontaktieren würde.
Ich konnte ihn auch nicht extern laden, so weit reicht keines meiner Ladegeräte. Ein kleiner Magnet hat geholfen. Allerdings kann der leicht verrutschen und dann an dieser Stelle einen katastrophalen Kurzschluss verursachen.
 

Tarvandyr

Flashaholic*
17 Juni 2020
466
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Ich habe mal nachgeschaut. Bei mir liegt kein Holster rum. Kann mich aktuell auch nicht an ein Holster erinnern.
 

Buteo

Flashaholic***
25 März 2015
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Ich habe mal nachgeschaut. Bei mir liegt kein Holster rum. Kann mich aktuell auch nicht an ein Holster erinnern.
Ein Holster war mit in der Packung.
Wie gesagt ich muss zuhause in Ruhe nachgucken...ich hab gestern schonmal nachgeschaut und nur 2 kleinere Holster gefunden (eines von Wuben und ein No Name), aber ich schaue gerne nochmal nach.
 

amaretto

Moderator
Teammitglied
12 August 2010
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NRW
Ja, kann durchaus durch mich selbst gewesen sein. Ich wollte den Bezel nicht mit Gewalt zudrehen.
 

heiligerbimbam

Flashaholic**
8 Oktober 2012
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Darmstadt (1.Liga am Bölle :-) )
Die Lampe kam gestern bei mir an und meine Neugier war ziemlich groß .
Fangen wir mal beim Formfaktor an . Als bekennender Freund von kompakten Lampen (Zebralight) war
ich tatsächlich vom Handgefühl der Lampe sehr angetan .
Das Batterierohr liegt ausgezeichnet in der Hand , der Schalter ist gut zu ertasten und die von
Armytek bekannt gute Anodisierung ist auch bei dieser Lampe richtig gut .
Im Größenvergleich mit anderen von mir häufig genutzten Lampen hat die Prime C2 Pro Max das beste
Verhältnis von Größe zu Leistung .

Die üblichen Vorzüge von Armyteklampen kommen auch hier zum Tragen. Robustheit, Wasserdichte (10 Meter), hochwertiger Schalter
sowie Federn an beiden Seiten des Akkus . Das sorgt neben der Dämpfung bei einem Sturz vor allem auch dafür das quasi jeder
Akku in der Lampe funktioniert . IMG_7716.jpg
Beim ersten Einschalten war ich direkt zufrieden weil der Fireflymode nicht zu hell ist , was andere Hersteller leider oft nicht so gut hinbekommen.
Beim Rampen durch die Stufen kam dann aber schnell das Gefühl bei mir auf das man zwischen der höchsten Mainstufe und Turbo (2)
noch ein oder zwei Stufen dazwischen hätte unterbringen können(müssen ?). Der Sprung von 450 auf 4000 Lumen ist viel zu groß.
Nach dem Wechsel ins Advanced UI relativierte sich das dann aber etwas da man hier zwischen den beiden Turbostufen wechseln kann .
Hätte man den Turbo 1 im General UI als zusätzliche Stufe mit untergebracht und Zugriff auf Turbo 2 mit Doppelklick bräuchte es für mich
das Advanced UI gar nicht , so ist es aber unumgänglich.
Das Lichtbild sieht an der Wand nicht ganz so sauber aus wie ich das gerne hätte . Es sind (leichte ) Ringe um den Spot zu erkennen
und auch die Lichtfarbe sieht hier etwas verwaschen aus .
Im Einsatz draußen spielt das aber keine Rolle und ist auch nicht zu sehen .
Der recht breite Spot und der sehr große Spill ergeben für mich ein nahezu perfektes Lichtbild für den alltäglichen Gebrauch .
Die Reichweite empfinde ich als absolut ausreichend.
Die Lichtleistung ist wirklich gut und mit dem großen Akku auch mit ordentlicher Laufzeit zu nutzen .

Letztenendes hat mich die Lampe wirklich überzeugt und wird ihren Weg (in warmweiß) in meine Sammlung finden .
Dort wird sie wohl die Viking Pro , welche ich bisher viel im Einsatz hatte ersetzen.
 

Bastelnator

Flashaholic*
13 Februar 2023
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Ostalb
Die Meldung hier habe ich doch tatsächlich noch vergessen. :pfeifen:

Liegt vielleicht auch daran, dass mich die Lampe im Vergleich zu den beiden Nitecore aus dem anderen PA nicht so begeistert hat.

Handgefühl (Haptik der Anodisierung, Gewicht und Balance) ist super, die Lademöglichkeit über den magnetischen Anschluß am Lampenende finde ich gut und funktioniert einwandfrei. Ich habe mal testweise versucht den Olight MCC3 mit der Armytek zu koppeln, aber die Polarität der Magnete ist identisch und verhindert die Verbindung zuverlässig.

Die Bedienung empfand ich als etwas ungewohnt im Vergleich zu meinen anderen Lampen, aber es ging dann nach kurzer Eingewöhnung und Konsultation der Bedienungsanleitung flüssig von der Hand.
Das Lichtbild gefällt mir indoor durch die Ringe um den Spot nicht besonders, draußen fällt das aber (wie bei fast allen anderen Lampen auch) überhaupt nicht auf.

Letztlich ist es eine solide Lampe, die bei mir aber keine großen Emotionen und auch keinen Kaufreiz ausgelöst hat.

Danke @Armytek Optoelectronics und @amaretto für die Möglichkeit der Teilnahme an diesem PA.
 

Grantlbart

Flashaholic*
28 Dezember 2023
999
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Heidelberg
Mit einiger Verzögerung schreibe ich nun meinen Erfahrungsbericht zur Armytek Prime C2 Pro Max. Ich war nach dem Passaround dermaßen begeistert, dass ich via @Gatzetec die Pro Max in Warmweiß geordert habe. Die kleine Schwester Prime C2 Pro wurde gleich mitgenommen. Seit der Lieferung habe ich nahezu jeden (trockenen) Abend die C2 Pro Max mit dabei.

Die Lampe liegt sehr gut in der Hand, bei den Kühlrippen gibt es kleine Fingeraussparungen. Die Anodisierung ist typisch Armytek, leider kann man die Haptik schwer beschreiben - sie fühlt sich leicht rau, jedoch irgendwie samtig an. Die Lampe nutzt den selben magnetischen USB-Lader wie die Wizard C2 Lampen. Gerade im Urlaub oder auf längeren Treckingtouren war für mich das der entscheidende Vorteil, ich kann die Hand- sowie die Stirnlampe mit dem selben Kabel laden.
Bei der Lampe handelt es sich um keinen Dragster, auch wenn der Turbo mit 4000 Lumen (3720 Lumen in Warmweiß) für Freude sorgt. Die Abstufungen im Advanced UI gefallen mir, generell finde ich das Advanced UI sehr gelungen. Nach ein zwei Abenden ging die Steuerung in Fleisch und Blut über und vermisse sie bei anderen Lampen. Die normalen Mainleuchtstufen reichen für den Alltrag völlig aus, angenehm ist, dass die Lampe einfach sehr lange durchhält.
Zwischen Spot und Spill gibt es auch bei der warmweißen Version eine leicht unschöne Verfärbung, fällt jedoch im Gegensatz zur kaltweißen Version ein bisschen weniger auf.

Ein negativer Punkt - der magnetische Ladering ist wie bei den Wizard C2 Modellen scharfkantig, was eventuell für Kratzer an der metallenen Oberfläche sorgen kann. Das nervt mich tatsächlich gewaltig, da ich gerne Taschenlampen per Magnet irgendwo befestige.

Danke @Armytek Optoelectronics und @amaretto für die Möglichkeit die Lampe zu testen.

Zu guter Letzt noch für den Größenvergleich ein Familienfoto!

IMG_1601.jpg
 
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