Armytek Predator Pro 2.5 flackert

3 Mai 2013
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Hallo liebe Community. Ich habe hier eine Armytek Predator Pro (2.5 mit Cree XP-G2) die ich seit vielen Jahren (sporadisch) benutze. Schon längere Zeit flackert die Lampe beim betätigen des heckschalters. Ich hatte dazu auch bereits Armytek angeschrieben und dazu keine Antwort bekommen und es dann wieder gelassen weil die ja prinzipiell trotzdem funktioniert hat. Das wurde im Laufe der Zeit schlimmer. Jetzt ist es so dass sie nicht nur beim betätigen des Schalters flackert sondern auch während sie eingeschaltet (also Schalter ganz durchgedrückt und eingerastet) ist.
Habt ihr eine Idee was es sein könnte und ob ich das gegebenenfalls selbst beheben kann.
Was mir auffällt:
-bei allen meinen Taschenlampen ist es so dass die Lampe stromlos ist wenn ich die Kappe nur minimal aufdrehe, bei der Predator ist es anders, je nach gewindestelle leuchtet sie trotzdem.

-Wenn ich den Schalter langsam drücke (der Schalter“weg“ ist ja bei der Predator sehr lange) kann ich das flackern verstärkt reproduzieren. Egal ob der Schalter zuvor komplett durchgedrückt wurde oder nicht.

Gewinde und o-Ringe sind gefettet.


Ich habe gerade ein Video davon gemacht, bin mir nicht sicher ob man es darauf erkennen kann (es ist mittags und die Sonne brutzelt sommerlich).

Edit: Danke @Ulder
 
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Buteo

Flashaholic***
25 März 2015
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@hei_q - ich würde hier auf ein Kontaktproblem im Schalter tippen, der ja mechanisch funktioniert und nun auch schon älter ist.

Normalerweise kann man den Schalter aus der Tailcap mittels einer O-Ring-Zange herausdrehen, da sollten 2 Löcher von innen zu sehen sein.

Mein Tipp: Den Schalter harausdrehen und erst einmal auseinandergenommen genau angucken.
Dann reinigen (falls kein Defekt zu erkennen ist) und ggf. etwas Kontaktspray drauf.

Einer meiner alten Surefireschalter hatte ein mechanisches Problem...ich hab dann einfach ellenlang im Imternet gesucht bis ich im CPF (Dandlepowerforum) fündig wurde...ein paar Tropfen Öl haben das Schaltproblem beseitigt.

Manchmal sind die Fehler echt versteckt und man kommt nicht so leicht drauf. :)
 
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3 Mai 2013
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Danke für den Tip - das versuche ich gerne, allerdings scheitere ich bereits daran die tailcap zu öffnen. Von innen sind keine Löcher zu sehen - ich denke der silberne Ring außen muss ab. Allerdings möchte ich da nicht mit ner Zange ran weil ich dann sicher Kratzer mache. Das schreit nach nem Tool aus Kunststoff. 3d Drucker hab ich leider keinen.
 
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Buteo

Flashaholic***
25 März 2015
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Danke für den Tip - das versuche ich gerne, allerdings scheitere ich bereits daran die tailcap zu öffnen. Von innen sind keine Löcher zu sehen - ich denke der silberne Ring außen muss ab. Allerdings möchte ich da nicht mit ner Zange ran weil ich dann sicher Kratzer mache. Das schreit nach nem Tool aus Kunststoff. 3d Drucker hab ich leider keinen.
Hast Du bitte einmal Detailfotos der Tailcap von innen und außen? :)
 
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3 Mai 2013
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Ja gerne, hab ich schon gemacht, aber sie sind laut Forum zu groß und ich kann sie nicht hochladen.
Edit: habs nun hinbekommen. Was ist denn das grössenlimit?
 

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Buteo

Flashaholic***
25 März 2015
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Ja gerne, hab ich schon gemacht, aber sie sind laut Forum zu groß und ich kann sie nicht hochladen. iPhone 14… was ist denn das grössenlimit?
Ich bearbeite meine Fotos immer mit Photoshop Express auf dem Handy und speichere sie mit 49% Qualität ab...das reicht größentechnisch. :)
 
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Ulder

Erleuchteter
20 April 2026
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Ist das in jeder Stufe?

Habe das hier noch gefunden:

Actually, there is a reoccurring signal on the second Firefly mode (but not the first or third) of both the Viking Pro and Predator Pro. Unfortunately, the light intensity is too low for my oscilloscope sensor to detect, but I can measure the frequency by freeze-frame photography: it is 180 Hz on both lights. Without an oscilloscope trace to examine, I am unable to ascertain whether or not this is actual PWM. But regardless, this frequency of "flicker" is detectable by eye.
Quelle
 
3 Mai 2013
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Danke, aber es ist etwas mechanisches und ja, auf allen Stufen. Wenn ich den Schalter langsam drücke kann ich das flackern „auslösen“.
 
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Palladin

Flashaholic*
22 Dezember 2010
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Alles deutet auf ein Kontaktproblem and der Tailcap bzw. Schalter hin.

Mach zuallererst sämtliche Kontaktflächen mit etwas Alkohol sauber.
Dann überbrücke doch bitte mal den Akku zum blanken Tubus mit einer Büroklammer. Wenn mit diesem Behelfs-Schalter nichts flackert, ist der Schuldige bestätigt.:)
Zum öffnen der Tailcap wirst Du, wie bereits richtig erkannt, die silberne Krone rings um den Gummi lösen müssen.
Dazu braucht es weder einen speziellen Schlüssel noch einen 3D-Drucker. Lediglich ein Abfallstück Flachmaterial, welches zurechtgeschnitzt in zwei gegenüberliegende Mulden greift. Eine Aussparung für den Gummi sollte klar sein. Alu ist als Material wohl ideal, Hart-PVC oder Buche sollten aber auch gehen.
 
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3 Mai 2013
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Vielen Dank für den Tipp mit der Büroklammer, ich hab mich jetzt mal vorab mit ein wenig Utensilien versorgt da ich weder kontaktspray noch isopropanol da hatte. Und da es zum Thema „kontaktspray für Taschenlampen - ja/nein“ ja offensichtlich ein lang diskutiertes Grundsatzthema ist, mich damit auch (noch) nicht versorgt. Was ich bis jetzt herausgefunden habe: mit der Büroklammer (ohne Bewegung dieser) scheint nichts zu flackern, das ist mit dem Schalter manchmal ähnlich, es gibt aber Situationen in denen die Lampe auch ohne berühren des Schalters flackert.
Ich könnte zu folgendem noch ein wenig eures Fachwissens gebrauchen: die Gewinde und o-ringe sind mit nyogel (recht üppig) geschmiert, das sollte grundsätzlich nach meinem Kenntnisstand in Ordnung sein - ABER: bei der Predator steuert man ja mit der Drehung des lampenkopfs die Modi. Somit muss sich das Gewinde doch hier anders verhalten als bei der Tailcap (hier fließt doch nur Strom wenn der Boden der tailcap auf die blanke Stirnseite des akkurohrs drückt, korrekt? Was bedeutet das für das Leitverhalten für das Gewinde am lampenkopf. Hier sieht das nyogel nämlich nicht mehr, wie gewohnt, transparent, sondern grau aus. Spielt das eine Rolle? Ich mache gleich ein paar Fotos, aber ich vermute fast ich sollte ALLE beweglichen Teile sauber machen mit IPA und dann neu fetten - aber korrekt. Darf/soll das Gewinde zum Ende des Rohrs auch gefettet sein? Die inneren Kontakte mache ich mich wattestäbchen und IPA- was nehme ich für die Gewinde? N baumwolltuch? Mikrofaser oder wattestäbchen fasern da rein.
 

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Palladin

Flashaholic*
22 Dezember 2010
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die Gewinde und o-ringe sind mit nyogel (recht üppig) geschmiert, das sollte grundsätzlich nach meinem Kenntnisstand in Ordnung sein - ABER: bei der Predator steuert man ja mit der Drehung des lampenkopfs die Modi.
Gut zu wissen, denn ich kenne die Lampe nicht.

Hier sieht das nyogel nämlich nicht mehr, wie gewohnt, transparent, sondern grau aus. Spielt das eine Rolle?
Ja. Das ist Abrieb. Blanke Gewinde sind Wartungsgewinde. Deshalb versucht man sie ja mittlerweile so weit möglich zu vermeiden. Das Fett wird zäher und die Gewinde schwimmen auf.

Reinige mal sämtliche Gewinde und Kontaktflächen an beiden Enden gründlich. Ein Stück Mullbinde aus einem abgelaufenen Verbandskasten ist z.B. ein hervorragender Lappen für die Rillen. Vielleicht hat der Spuk dann schon ein Ende.
Laß das Fett erst mal weg.
Falls alles wieder funktionieren sollte wie gewünscht, dann darfst Du einen Hauch Fett auftragen, wobei Du die Stoßkanten im Anschluss vorsorglich noch mal entfetten solltest.
Viel Schmiere bringt rein gar nichts, außer daß es vielleicht übermäßige Toleranzen im Gewinde ausgleicht. Was es aber garantiert macht: Es bereitet regelmäßig eine Menge Ärger, deshalb lass es.:)
 
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3 Mai 2013
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Update: habe jetzt mit isopropanol alles sauber gemacht und dann nochmal mit Büroklammer getestet. Es ist definitiv der Schalter. Also diesen aus Tailcap heraus geschraubt. Allerdings bringt mich das nun nicht weiter. Der Schalter sitzt auf einer Platine mit Gewinde. Und nun- wie kann ich die Kontaktprobleme des Schalters beheben?
 

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3 Mai 2013
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@hei_q - ich würde hier auf ein Kontaktproblem im Schalter tippen, der ja mechanisch funktioniert und nun auch schon älter ist.

Normalerweise kann man den Schalter aus der Tailcap mittels einer O-Ring-Zange herausdrehen, da sollten 2 Löcher von innen zu sehen sein.

Mein Tipp: Den Schalter harausdrehen und erst einmal auseinandergenommen genau angucken.
Dann reinigen (falls kein Defekt zu erkennen ist) und ggf. etwas Kontaktspray drauf.

Einer meiner alten Surefireschalter hatte ein mechanisches Problem...ich hab dann einfach ellenlang im Imternet gesucht bis ich im CPF (Dandlepowerforum) fündig wurde...ein paar Tropfen Öl haben das Schaltproblem beseitigt.

Manchmal sind die Fehler echt versteckt und man kommt nicht so leicht drauf. :)
Sollte ich nun einen Tropfen Öl in den Schalter geben oder doch mit etwas kontaktspray? Welches Produkt empfehlt Ihr hier? Teslanol t6?
 

Palladin

Flashaholic*
22 Dezember 2010
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Versuch doch mal bitte, ein paar aussagekräftigere Bilder hinzubekommen.

Ist die Messingkappe auf der Feder verlötet oder nur stramm aufgesteckt?
Ist die Schalterplatine in das Alu Gewinde verpresst, geklebt?
Käme man zur Not durch die Rechteckige Öffnung an die zwei Lötpads des Clickies? Sind diese diagonal?

Sollte ich nun einen Tropfen Öl in den Schalter geben oder doch mit etwas kontaktspray? Welches Produkt empfehlt Ihr hier? Teslanol t6?
Mit Öl wirst Du die Sache noch schlimmer machen.
Eine Dose Kontaktspray wird vielleicht den Einzelhandel retten, aber kaum dauerhaft Deinen Schalter. Falls der Clicky der Schuldige ist, sind vermutlich die feinen Kontaktbleche/Federn am Ende. Schmutz bzw. nennenswerte Oxidation sind unwahrscheinlich.
Wenn Du Zugriff auf eine Dose Kontaktreiniger hast, kannst Du es gerne versuchen, aber bitte nicht kaufen, es sei denn Du brauchst noch dringend was zum vererben ;) Wenn Du partout was kaufen willst, dann besorge Dir eine Dose Bremsenreiniger, z.B. von Caramba.
Das Zeug erfüllt den gleichen Zweck und ist weitaus universeller nutzbar als Reiniger und Entfetter.
 
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t-soung

Flashaholic*
8 Februar 2012
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Wie wäre es denn mit einer Anfrage an Armytek .Evtl. gibt es ja für einen schmalen Euro einen neuen Schalter. Eine freundliche Mail wirkt manchmal Wunder
 
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Buteo

Flashaholic***
25 März 2015
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Sollte ich nun einen Tropfen Öl in den Schalter geben...
Nein, das Öl war bei mir damals bei dem Surefireschalter wichtig bzw. notwendig, weil dieser mechanisch nicht schaltete...mit dem Öl arbeitete er wieder wie vorgesehen.

oder doch mit etwas kontaktspray? Welches Produkt empfehlt Ihr hier? Teslanol t6?
Kannst Du probieren, ja.
Aber letztendlich wird Dir am Ende vermutlich nur der Weg zu Armytek bleiben.
Vielleicht hat sich einer der Lötpunkte des Schalters gelöst?

Versuch doch mal bitte, ein paar aussagekräftigere Bilder hinzubekommen.
Wäre ich für. :)

Wenn Du partout was kaufen willst, dann besorge Dir eine Dose Bremsenreiniger, z.B. von Caramba.
Das Zeug erfüllt den gleichen Zweck und ist weitaus universeller nutzbar als Reiniger und Entfetter.
Mit absiluter Sicherheit geht man NICHT mit Bremsemreiniger an einen Schalter, an Platinen und co!
Bremsenreiniger löst Farben, greift verschiedene Kunststoffe an, etc.

Was Du bei Dir machst in allen Ehren, aber solche Tipps sollte man einfach lassen. ;)
 
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Nuss

Flashaholic**
5 November 2016
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Am Rhein
Kontakt Chemie, früher Wacker, stellt speziell solche Sachen für die gesammte Elektronik /Elektrotechnik her. Hier könnte eine Reinigung mit dem Spray Kontakt 60 mit anschließender Spülung mit Kontak WL helfen.
 
3 Mai 2013
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Versuch doch mal bitte, ein paar aussagekräftigere Bilder hinzubekommen.
ok, ich hoffe mit den angehängten Bildern kann man was anfangen.

Ist die Messingkappe auf der Feder verlötet oder nur stramm aufgesteckt?
Du meinst vermutlich das Ende an der Feder das auf den Minuspol des Akkus drückt - kann ich nicht sagen ohne es zerstören zu wollen - ist zumindest so fest dass ich mit viel Kraft dran ziehen müsste. Das bringt aber keinen Mehrwert weil ich (vermutlich) in das Schwarze Kunststoffgehäuse des eigentlichen Schalters muss.

Ist die Schalterplatine in das Alu Gewinde verpresst, geklebt?
auch hier - ich möchte es nicht zerstören, aber von Hand lässt sich da gar nichts lösen - ich könnte versuchen mit minimaler Hebelwirkung in den kleinen Spalt zwischen Platine und Gewinde zu gehen..

Käme man zur Not durch die Rechteckige Öffnung an die zwei Lötpads des Clickies? Sind diese diagonal?
hier kann ich Dir nicht folgen, sorry, kannst Du das bitte genauer erläutern?


Mit Öl wirst Du die Sache noch schlimmer machen.
ok, danke. In einem YouTube Video wurde empfohlen dass man den Schalter (im beweglichen Bereich des schwarzen Kunststoffs?) mit Nyogel fetten soll, was ist davon zu halten?
Eine Dose Kontaktspray wird vielleicht den Einzelhandel retten, aber kaum dauerhaft Deinen Schalter. Falls der Clicky der Schuldige ist, sind vermutlich die feinen Kontaktbleche/Federn am Ende. Schmutz bzw. nennenswerte Oxidation sind unwahrscheinlich.
Wenn Du Zugriff auf eine Dose Kontaktreiniger hast, kannst Du es gerne versuchen, aber bitte nicht kaufen, es sei denn Du brauchst noch dringend was zum vererben ;) ....
Ich habe nun den Einzelhandel gerettet und ne Dose für Teslanol T6 400ml für 9,- Euro bestellt. Von der brachialeren und teureren Methode die Kontakt Serie zu kaufen und zu benutzen habe ich mal abgesehen, also K60, dann mit WL waschen, dann 61. Ich hoffe das Teslanol hier auch Besserung bringen könnte.

Wenn Du partout was kaufen willst, dann besorge Dir eine Dose Bremsenreiniger, z.B. von Caramba.
Das Zeug erfüllt den gleichen Zweck und ist weitaus universeller nutzbar als Reiniger und Entfetter.
Bremsenreiniger und auch ein Degreaser (RC Modellbau) besitze ich, sind mir aber für die feine Elektronik, Platine und Kunststoffteile in der Armytek zu aggressiv, trotzdem Danke für den Tipp.

Wie wäre es denn mit einer Anfrage an Armytek .Evtl. gibt es ja für einen schmalen Euro einen neuen Schalter. Eine freundliche Mail wirkt manchmal Wunder
Danke, das habe ich gestern Abend getan, ich habe ja bereits mehrmals an Armytek (ursprünglich in Canada dann ein deutscher Vertreter) vor Jahren geschrieben aber nie eine Antwort erhalten. Vielleicht habe ich ja bei armytekstore.de mehr Glück und ich erhalte eine Antwort und sogar einen neuen Schalter. :)
 

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Palladin

Flashaholic*
22 Dezember 2010
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Mit absiluter Sicherheit geht man NICHT mit Bremsemreiniger an einen Schalter, an Platinen und co!
Bremsenreiniger löst Farben, greift verschiedene Kunststoffe an, etc.

Was Du bei Dir machst in allen Ehren, aber solche Tipps sollte man einfach lassen. ;)
Ach.
Jahrzehntelang bestand bei vielen Herstellern der Unterschied zwischen Bremsen- und Elektronikreiniger lediglich im Etikett und einer Vervielfachung des Preises. Nachdem sich diese Erkenntnis mit der Zeit auch in gewerblichen Kreisen herumgesprochen hatte, blieb den Herstellern zwar nichts anderes übrig, wie die Rezeptur ihres Elektronikreinigers zu "updaten". Was aber nicht zwingend bedeuten muß, daß "echter" neuer Elektronikreiniger für unsere Zwecke besser geeignet wäre.
Ich verwende das Zeug regelmäßig für Lampen seit zwei Jahrzehnten und kaufe den Reiniger mittlerweile Kartonweise weil ich ihn auch für andere Zwecke nutze, gerade weil er im Vergleich zu den meisten anderen Lösungsmitteln recht materialschonend ist.
ACK Silikon (Dichtungen, Lötmatte) weicht es oberflächlich leicht auf, davon abgesehen ist es das Mittel der Wahl, wenn schnödes Isopropanol nicht weiterhilft.

Wie komm ich jetzt auf Dieter Nuhr?

Wie wäre es denn mit einer Anfrage an Armytek .Evtl. gibt es ja für einen schmalen Euro einen neuen Schalter.
Das Problem wird wohl sein, daß das Modell schon etliche Jährchen auf dem Buckel hat.

ok, ich hoffe mit den angehängten Bildern kann man was anfangen.
Danke, das hilft schon mal enorm viel weiter.

Du meinst vermutlich das Ende an der Feder das auf den Minuspol des Akkus drückt - kann ich nicht sagen ohne es zerstören zu wollen
Da sollte doch ein Blick in das Näpfchen reichen um Lot auszumachen.
Es geht darum auszuschließen, daß ein dortiges Kontaktproblem ursächlich für Dein flackern ist.

ich könnte versuchen mit minimaler Hebelwirkung in den kleinen Spalt zwischen Platine und Gewinde zu gehen..
Versuche einfach, mit beiden Daumen den Clicky aus der Alu-Hülse zu drücken. Falls das nicht fruchtet, lass erst mal weitere Versuche.

hier kann ich Dir nicht folgen, sorry, kannst Du das bitte genauer erläutern?
Hat sich mit den Fotos erübrigt. Das ist durch die Hülse verborgen.

In einem YouTube Video wurde empfohlen dass man den Schalter (im beweglichen Bereich des schwarzen Kunststoffs?) mit Nyogel fetten soll, was ist davon zu halten?
Das hilft (nur), wenn der Clicky knarzt oder schwergängig geht. Das erkaufst Du Dir dann aber mit dem Risiko, daß das Fett mit der Zeit in den Schalter kriecht und sich dort als Isolator auf die Kontakte legt.

Momentan spricht alles für einen Clicky Defekt. Das kommt teilweise selbst bei nur sporadisch benutzten Lampen vor, insbesondere wenn der Schaltergummi stramm sitzt. Wird der Schalter auch nur minimalst konstant eingedrückt, erlahmt mit der Zeit die Feder. Nur marginal, aber wenn der Anpressdruck sinkt, erhöht sich zwangsläufig der Widerstand des Kontaktes.
Sprüh ihn ein, kaputt machen kannst Du nichts mehr. Vielleicht hilft es, zumindest kurzfristig.
 

Nuss

Flashaholic**
5 November 2016
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Am Rhein
gerade weil er im Vergleich zu den meisten anderen Lösungsmitteln recht materialschonend ist.
Bist Du sicher?

Vor allem Gummi und andere Kunststoffe laufen Gefahr, vom Bremsenreiniger beschädigt zu werden. Der Reiniger auf Basis von Kohlenwasserstoff ist in der Lage, die bindenden Bestandteile im Kunststoff herauszulösen.
Quelle: https://www.schmierstoff-zentrale.de/blog/bremsenreiniger-alle-wichtigen-informationen#:~:text=Nicht alle Materialen vertragen sich,vom Bremsenreiniger beschädigt zu werden.

Der Clicky besteht zu großen Teilen aus Kunststoff.
 
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Palladin

Flashaholic*
22 Dezember 2010
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Och langsam nervt's :rolleyes: ...

Na dann würde ich von deren Krempel mal besser die Finger lassen.


Originaltext Caramba:
Das Produkt ist silikon- und acetonfrei und greift Materialien wie Gummi, Kunststoff und Lack nicht an.

Das kann ich auch für Konkurrenzprodukte, von Sonax, Nigrin und Presto bestätigen.
Caramba ist vergleichsweise günstig und läßt sich gut dosieren, deshalb mein Standard.

Ich kenne eine mittelständige PC Firma, die im großen Umfang Custom-PCs vertreibt.
Auch Gamer PCs aber primär High-End Workstations und Server. Bei denen wirst Du auch nichts anderes in deren großer Werkstatt finden - zu Recht.

Das Einzige was passieren kann, ist daß Dein Clicky danach restlos entfettet ist und danach etwas knarziger läuft.
 
3 Mai 2013
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Update: service@armytekstore.de hat tatsächlich geantwortet, aber leider nur mit dem Hinweis auf (Kauf 2013) abgelaufene Garantie und dass sowohl diese tailcaps als auch clickys nicht mehr erhältlich sind.
Aber der Spritzer Teslanol t6 in den beweglichen Teil des Schalters hat tatsächlich geholfen. Die Lampe flackert auch beim langsamen Betätigen des Schalters kein bisschen mehr. Da der Schalter sich danach allerdings eher schwergängig betätigen lies, habe ich nach 2-3 Stunden auslüften tatsächlich eine Spur nyogel am Schaft des drückers aufgetragen und mehrmals geklickt. Jetzt lässt sich der Schalter auch wieder geschmeidig betätigen. Wie lange das nun so bleibt? Keine Ahnung. Zum jetzigen Zeitpunkt kann ich allerdings sagen: erfolgreich repariert! Vielen Dank für Eure Tipps, das hat sehr geholfen Schritt für Schritt sich dem Problem anzunähern!
 
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