Der Hersteller sowie Gatzetec haben aus der Defender-Modellreihe von Acebeam die P17 und P18 für einen Passaround zur Verfügung gestellt.
Hier im Thread können die Teilnehmer des Passarounds (aber natürlich auch andere) ihre Erfahrungen zu den Lampen weitergeben.
Als Vergleich wird noch die Acebeam P16 mitgeschickt.
Hier ein paar subjektive Eindrücke von mir zu den Passaroundlampen:
Bei den Gehäusen sehen wir bei der P16 ein anderes Design als bei den größeren Schwestern, besonders beim Knurling und den Ausfräsungen am Kopf. Schalter und Wippe sind gleich. Für die Aufladung des Akkus (18650 bei P16, 21700 bei P17 und P18) müssen bei der P16 und P17 die Akkus aus der Lampe entnommen werden, die P18 hat im Gehäuse eine sehr solide abgedichtete Ladebuchse. Somit geht die Punktwertung für eine möglichst komfortable Aufladung des Akkus an die P18.
Bei der Haptik geht der erste Platz an die P16. Als einzige der drei Lampen hatte ich bei ihr Spaß, sie in der Hand zu halten. Die größeren Lampen fassten sich aufgrund ihrer schärferen und hervorstehenden Kanten am Lampenkopf und dort wo die Trageclips an der Lampe festgeklemmt sind nicht sehr handschmeichelnd an. Mit Handschuhen fällt dieser negative Punkt weg. Auch optisch ist für mich die P16 am stimmigsten.
Bei jeder Leuchteinheit ein anderer Weg:
- P16 mit 1* SFT40 LED und TIR-Linse
- P17 mit großer XHP70.3 Hi und OP-Reflektor
- P18 als Multiemitter mit 4* SFT40
Lichtintensität P17: 28 - 716 - 7.250 - 20.325 - 48.500 Lux
Lichtstrom P18: 3 - 75 - 500 - 1.920 - 4.760 Lumen
Lichtintens. P18: 53 - 1.418 - 9.750 - 38.150 - 94.600 Lux
Der Lieferumfang erscheint sehr überschaubar, was wohl am fehlenden Trageholster liegen mag. Nicht einmal eine Fangschnur liegt bei. Man hat jedoch mit dem beigelegten Akku alles zusammen, um sofort losleuchten zu können.
Die scharfkantigen Kühlrippen am Lampenkopf finde ich nicht so sehr gelungen. Ein etwas weicheres Design und eine etwas wärmere Lichtfarbe hätte aus der P17 eine tolle(re) Lampe machen können.
Ich kenne den Grund nicht, warum zwischen Akkurohr und Lampenkopf so ein Spalt bleiben musste.
Für mich ist die Kombination aus großer dedomter LED im strukturierten Reflektor hinsichtlich der Lichtverteilung das beste der drei Konzepte. Auf mittlere Distanz von 50 - 100 Metern dürfte die P17 den am meisten "dichten" Lichtkegel und gefühlt die meiste Power haben. Die P16 kommt zwar auf die gleiche max. Leuchtweite, hat jedoch kaum Spill. Die P18 kommt mit dem Spot am weitesten, hat aber durch die breiteste Abstrahlung einen weniger starken Spill.
Da man die Schalterendkappe zum Aufladen/Entnehmen des Akkus ständig auf- und zuschrauben muss, hätte ich zumindest auf der Tailcapseite ein anodisiertes Gewinde besser gefunden. Abrieb von blankem Aluminium in Verbindung mit Schmierung ergibt auf Dauer eine schwarze Pampe auf dem Gewinde.
Lampenkopf von hinten, dicke vergoldete Federn auf beiden Seiten für unterbrechungsfreien Kontakt.
Tailcap mit vergoldeter Feder
Beide Gewinde des Akkurohres sind nicht anodisiert
Lichtfarbe/Farbtemperatur
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Lieferumfang: genauso überschaubar wie oben
Der größere Kopf der P18 geht in der Hosentasche wohl nicht mehr so gut. Man muss daher abwägen, ob bei annähernd gleicher Lichtleistung wie bei der P17 einem effektiv etwa 90 Meter mehr Leuchtweite das unhandlichere Format wert ist.
So wie es Acebeam hier verwirklicht hat, finde ich die Installation der Buchse optimal. Durch einen festschraubbaren Ring ist die Buchse vor Einflüssen geschützt, besser als es eine Gummikappe könnte.
Lichtfarbe/Farbtemperatur
Hier im Thread können die Teilnehmer des Passarounds (aber natürlich auch andere) ihre Erfahrungen zu den Lampen weitergeben.
Als Vergleich wird noch die Acebeam P16 mitgeschickt.
Hier ein paar subjektive Eindrücke von mir zu den Passaroundlampen:
| Datenvergleich | P16 | P17 | P18 |
|---|---|---|---|
| Emitter | 1* SFT40 mit TIR-Linse | 1* XHP70.3 Hi im OP-Reflektor | 4* SFT40 im Reflektor |
| Maße / Gewicht inkl. Akku | 131 * 32 * 23 mm / 161 g | 147 * 41 * 26 mm / 227 g | 145 * 51 * 26 mm / 256 g |
| Leuchtstufen | 50 - 260 - 900 - 1.800 lm | 3 - 90 - 580 - 2.200 - 4.900 lm | 1 - 100 - 580 - 2.200 - 5.000 lm |
| Leuchtweite | 484 m / 58.564 cd | 445 m / 49.506 cd | 629 m / 98.910 cd |
| Stromversorgung | 1* 18650 USB-C / 2* CR123 /2* 16340 | 1* 21700 USB-C | 1* 21700, interne Aufladung |
Bei den Gehäusen sehen wir bei der P16 ein anderes Design als bei den größeren Schwestern, besonders beim Knurling und den Ausfräsungen am Kopf. Schalter und Wippe sind gleich. Für die Aufladung des Akkus (18650 bei P16, 21700 bei P17 und P18) müssen bei der P16 und P17 die Akkus aus der Lampe entnommen werden, die P18 hat im Gehäuse eine sehr solide abgedichtete Ladebuchse. Somit geht die Punktwertung für eine möglichst komfortable Aufladung des Akkus an die P18.
Bei der Haptik geht der erste Platz an die P16. Als einzige der drei Lampen hatte ich bei ihr Spaß, sie in der Hand zu halten. Die größeren Lampen fassten sich aufgrund ihrer schärferen und hervorstehenden Kanten am Lampenkopf und dort wo die Trageclips an der Lampe festgeklemmt sind nicht sehr handschmeichelnd an. Mit Handschuhen fällt dieser negative Punkt weg. Auch optisch ist für mich die P16 am stimmigsten.
Bei jeder Leuchteinheit ein anderer Weg:
- P16 mit 1* SFT40 LED und TIR-Linse
- P17 mit großer XHP70.3 Hi und OP-Reflektor
- P18 als Multiemitter mit 4* SFT40
Messungen (ohne Gewähr)
Lichtstrom P17: 3 - 71 - 485 - 1.905 - 4.700 LumenLichtintensität P17: 28 - 716 - 7.250 - 20.325 - 48.500 Lux
Lichtstrom P18: 3 - 75 - 500 - 1.920 - 4.760 Lumen
Lichtintens. P18: 53 - 1.418 - 9.750 - 38.150 - 94.600 Lux
Zur P17
Der Lieferumfang erscheint sehr überschaubar, was wohl am fehlenden Trageholster liegen mag. Nicht einmal eine Fangschnur liegt bei. Man hat jedoch mit dem beigelegten Akku alles zusammen, um sofort losleuchten zu können.
Die scharfkantigen Kühlrippen am Lampenkopf finde ich nicht so sehr gelungen. Ein etwas weicheres Design und eine etwas wärmere Lichtfarbe hätte aus der P17 eine tolle(re) Lampe machen können.
Ich kenne den Grund nicht, warum zwischen Akkurohr und Lampenkopf so ein Spalt bleiben musste.
Für mich ist die Kombination aus großer dedomter LED im strukturierten Reflektor hinsichtlich der Lichtverteilung das beste der drei Konzepte. Auf mittlere Distanz von 50 - 100 Metern dürfte die P17 den am meisten "dichten" Lichtkegel und gefühlt die meiste Power haben. Die P16 kommt zwar auf die gleiche max. Leuchtweite, hat jedoch kaum Spill. Die P18 kommt mit dem Spot am weitesten, hat aber durch die breiteste Abstrahlung einen weniger starken Spill.
Da man die Schalterendkappe zum Aufladen/Entnehmen des Akkus ständig auf- und zuschrauben muss, hätte ich zumindest auf der Tailcapseite ein anodisiertes Gewinde besser gefunden. Abrieb von blankem Aluminium in Verbindung mit Schmierung ergibt auf Dauer eine schwarze Pampe auf dem Gewinde.
Lampenkopf von hinten, dicke vergoldete Federn auf beiden Seiten für unterbrechungsfreien Kontakt.
Tailcap mit vergoldeter Feder
Beide Gewinde des Akkurohres sind nicht anodisiert
Lichtfarbe/Farbtemperatur
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Zur P18
Lieferumfang: genauso überschaubar wie oben
Der größere Kopf der P18 geht in der Hosentasche wohl nicht mehr so gut. Man muss daher abwägen, ob bei annähernd gleicher Lichtleistung wie bei der P17 einem effektiv etwa 90 Meter mehr Leuchtweite das unhandlichere Format wert ist.
So wie es Acebeam hier verwirklicht hat, finde ich die Installation der Buchse optimal. Durch einen festschraubbaren Ring ist die Buchse vor Einflüssen geschützt, besser als es eine Gummikappe könnte.
Lichtfarbe/Farbtemperatur
Leuchtvergleich
v.l.n.r.: P16, P17, P18 (nicht auf Maximum)
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