18650 im Regen

7355

Flashaholic*
17 Oktober 2012
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Hallo,

wenn man im Schneesturm oder bei Sturm und Regen die 18650er der Taschenlampe wechseln muss könnten die ja durchaus "etwas" feucht/nass werden ...

Wie gut sind die eigentlich gekapselt? Kann man die dann einfach bei trockenem Zimmer-Klima 24h trocken liegen lassen und alles ist gut?

Oder leitet die Feuchtigkeit unausweichlich den Zellen-Supergau ein und diese sollte dann nicht mehr verwendet werden? (Bzw. bei Sturm und Regen würde man es besser einfach dunkel lassen, falls die Zellen leer sind ....)?

Hat jemand mal aus Experimentierfreunde Zellen in Wasser gelegt?
 

wertzius

Flashaholic**
4 September 2012
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Neubrandenburg
1 - 2 Tropfen machen nichts und wenn man sich etwas nach vorne beugt, bleibt ja auch alles trocken. Ins Wasser legen ist ist der Supergau, die Zelle wird kurzgeschlossen und im schlimmsten Fall geht sie hoch.

Gubt es ein paar schöne Youtube Videos zu!
 

7355

Flashaholic*
17 Oktober 2012
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Aber wenn man sich den Aufbau anguckt kann doch eigentlich kein Wasser IN die Zelle kommen, die ist ja zumeist mit einem Überdruckventil ausgestattet, was normalerweise zu ist. (Elektrolyt soll ja schließlich auch nicht austrocknen ...).
 

balloonix

Flashaholic**
18 Juli 2012
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Waldachtal im Schwarzwald
Bei Youtube gibt es vieles, aber bestimmt kein Video wo eine Zelle hoch geht, weil sie ins Wasser gelegt wurde. Da fließen nur ein paar µA oder mA und eine Zelle muß schon ein paar Monate unter Wasser liegen, bis sie dann irgend wann man durchrostet. Ansonsten passiert da auße ein klein wenig Bläschenbildung nichts.

Batterien brauchen ein Elektrolyt, das ist eine elektrisch leitende Flüssigkeit. Das sind fast durchweg wäsrige Systeme. Aber nicht bei LiIon, die sind wasserfrei. Und deshalb ist die Zelle absolut gasdicht. Einfache Entlüftungsöffnungen wie sie eine Autobatterie hat wären für eine LiIon Zelle sofort tödlich. Deswegen kannst du sir auch sehr sicher sein, dass kein Wasser in die Zelle eindringt. Wäre das auch nut theoretisch möglich, hätte die Luftfeuchtigkeit die Zelle schön längst gekillt.

Ein anderes Problem ist, wenn einmal ein paar Tropfen Wasser in die TaLa gekommen sind, dann verdunsten die durch die Wärme und schlagen sich an den Innenwänden nieder. Dann hast du erst mal das Glas von innen beschlagen.
 

wertzius

Flashaholic**
4 September 2012
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Neubrandenburg
In den Videos die ich meine wurde Salzwasser benutzt.

Nichtsdestotrotz muß man seine Zellen nicht unbedingt durchs Wasser schleifen, das ist weder förderlich, noch absolut ungefährlich.
 
D

Dortmunda

Guest
In den Videos die ich meine wurde Salzwasser benutzt.

Nichtsdestotrotz muß man seine Zellen nicht unbedingt durchs Wasser schleifen, das ist weder förderlich, noch absolut ungefährlich.

Dann poste doch mal ein paar Links, statt weiter Panik zu verbreiten.
Danke!
 

7355

Flashaholic*
17 Oktober 2012
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Ich habe welche gefunden, aber da wird die Zelle vorher zerstört. Und die Reaktion ist ja eher langweilig:

https://www.youtube.com/watch?v=RWxzDTK6lwM
https://www.youtube.com/watch?v=Q9_SMZ8abVE

... falls ich also im Regel mal die Zelle wechseln muss werde ich darauf achten das ich nicht aus versehen dabei mit dem Hammer auf die Zelle kloppe.

In dem Produktionsvideo (1 min 40s) sieht man übrigens auch einen Schritt "dehumidification", mit großem Aufwand wird jeder Feuchtigkeit der Zelle entzogen:

https://www.youtube.com/watch?v=6vBH6zlrXuM

Damit die dann nicht wieder rein kommt müssen die ja schon deshalb 100% Wasserdicht sein .... (Ok, keine Rundzellen in dem Video, aber sinngemäß dürfte das bei jeder Bauform so sein).
 
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Flashaholic*
17 Oktober 2012
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ach Leute, ist das lustig hier :rolleyes:
Meine Akkus halte ich vom Wasser immer fern, ob es ihnen schadet oder nicht.

Klar, das sagt mir mein Bauchgefühl auch. Dennoch möchte ich immer wissen was passieren würde wenn dies oder das Ereignis (z.B. nasse Zelle) eintritt.
 
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Gast3

Guest
In einer Arbeitshose von mir wurde mal eine Trustfire 16340 Zelle mit gewaschen. Außer etwas Rost war da nix! ;)

Thomas
 

User01

Flashaholic*
3 Februar 2013
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Klar, das sagt mir mein Bauchgefühl auch. Dennoch möchte ich immer wissen was passieren würde wenn dies oder das Ereignis (z.B. nasse Zelle) eintritt.
Nichts. LEg sie einfach in's Waschbecken, oder wenn Dir das zu riskant erscheint, schnapp Dir einen Suppenteller mit Wasser, ab auf den Balkon damit und dann rein den Akku.
Eine Zelle, die gasdicht ist, ist auch zwangsläufig wasserdicht, die Moleküle von Wasser sind denn doch ein klein wenig größer als die von Gasen, aus welchen unsere Atemluft zusammengesetzt ist. Und selbst Salzwasser dürfte nicht genug Leitfähigkeit aufweisen, um mehr als einige mA aus so einer Zelle herauszukitzeln. Gut gekühlt wird sie dabei vom Wasser ja sowieso ;)

solche Sätze sollte man sich vielleicht verkneifen, lustig ist es nicht.
Find ich doch.
 
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FrittenUndBier

Flashaholic
13 August 2012
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Finde ich spannend, dass das nichts macht. Ich hätte gedacht es macht **pooof**

Ich habe mal in einem anderen Forum gesehen, dass diese Platine bei den Akkus oft mit Pappe vom eigentlichen Akku nur getrennt ist. Macht das nichts, wenn diese Pappe Wasser aufnimmt? Durch den Schumpfschlauch müsste sich doch sogar das Wasser gut zwischen Hülle und Akku saugen, oder? Und wieso leitet das Wasser nicht. Ich hatte mal Feuchtigkeit bei meinem Auto im Steckverbinder, und da ging dann was nicht mehr... wieso ist das dann ein Funktionsfehler, und beim Akku nicht...? Kann das bitte jemand erklären... :(
 

7355

Flashaholic*
17 Oktober 2012
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... klar ist es für die Schutzschaltung nicht gut wenn da Nässe rein kommt, bei der LiIonen-Zelle wird es aber wenn überhaupt unangenehm wenn Feuchtigkeit IN die Zelle kommt (wg. Lithium), aber das geht wohl nicht ohne weiteres da diese Gasdicht ist.

Eine triefend nasse Zelle würde ich vermutlich (vorsichtshalber) doch entsorgen, ich hatte nur Bedenken das die Zelle dann irgendwie chemisch reagiert, das war der Hintergrund meiner Frage.
 
  • Danke
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balloonix

Flashaholic**
18 Juli 2012
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Waldachtal im Schwarzwald
Elektrischer Strom und Wasser sind keine guten Freunde und Elektronik und Wasser noch weniger.

Wenn Feuchtigkeit und Stromfluß zusammen treffen gibt es gerne Korrosion. Und vorhandene Korrosion wirk förderlich auf weiteres Korrodieren. Von daher sollte man schon Feuchtigkeit in der TaLA vermeiden.

Der Schrumpfschlauc h liegt normalerweise recht dicht an der Zelle an. Ist da ein Spalt kriecht Wasser rein und geht nur schlecht wieder raus. Ebenso wenn das PCB nass wird. Dann ist es sehr wahrscheinlich, dass es nicht mehr funktioniert und beschädigt wird. Aber auc hda liegt der Schrumpschlauch drum und schützt das Ganze vor Spritzwasser.

Für das Material, also TaLa Innenleben und Akku ist es nicht schonend, wenn es feucht wird. Aber es geht bei ein paar Regentropfen nicht gleich was kaputt. Und den Super-Gau, also einen explodierenden Akku, braucht man nciht zu befürchten.
 
  • Danke
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