Überladener 30Q

Gammel

Flashaholic***
1 Dezember 2010
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Gronau-Epe, an der niederländischen Grenze
Hallo Leute!!

Ich habe gestern eine Lampe bekommen.

Nachdem ich sie im Nachtdienst mehrfach benutzt habe, habe ich den Akku (ungeschützter 30Q) mit der internen Ladefunktion geladen.

Nach wenigen Stunden habe ich ihn dann gemessen und war doch sehr überrascht, das das DMM 4,72 V anzeigte....

Habe ein paar andere Akkus zur Kontrolle gemessen, die hatten zwischen 4,18 und 4,20 V.

Am Messgerät liegts also nicht....

Das man tiefentladene Akkus entsorgen muss, ist klar.
Wie sieht das denn bei derart überladenen Akkus aus?

Weg damit?

Bestehen die gleiche Gefahren wie beim Tiefentladen??

Gruß,

Bodo
 

FrankFlash

Ehrenmitglied
28 Dezember 2013
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dem schönen Bayern
Hi Bodo,
Ich würde sagen Du hattest Glück, dass sich Deine neue Taschenlampe nicht in eine Rohrbombe verwandelt hat. Beim Überladen fangen LiIO Akkus häifig zum Entgasen an und fangen unter Umständen sogar Feuer. Ich würde die überladene Zelle nicht im Haus lagern und baldmöglichst fachgerecht entsorgen.
Ich habe einen alten ausgemusterten Akku mal draussen absichtlich überladen. Das war schon spektakulär und ich möchte mir nicht vorstellen, was passiert, wenn dies in einem geschllssenen Rohr passiert.
Die Taschenlampe würde ich, wenn in der Anleitung nicht ausdrücklich davor gewarnt wird, keine ungeschützten Akkus zu verwenden umgehend zurückschicken.
Gruß Frank
 

Nuss

Flashaholic**
5 November 2016
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Am Rhein
Ich hatte mal den Fall, daß ein (geschützter) Akku einfach nicht aufhöhren wollte zu Laden. Egal bei welchem Ladegerät ging der in den oben genannte Spannungsbereich.

Ich fands sehr seltsam, konnte es mir nicht erklären und hab den Akku entsorgt.
 
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mkr

Flashaholic***²
2 Februar 2013
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Nanda Parbat
Nach wenigen Stunden habe ich ihn dann gemessen und war doch sehr überrascht, das das DMM 4,72 V anzeigte....
Deswegen sehe ich solche Aussagen ...
Naja, ich hab jetzt keine Bedenken, nen ungeschützten 30Q in die GT zu stopfen
auch relativ kritisch.

Man wird mit der Zeit, wenn man nur noch mit ungeschützten Akkus hantiert, einfach etwas unbekümmert und die Sorgfalt läßt nach, und stopft ungeschützte Akkus auch in neue Lampen, deren Ladeverhalten man noch gar nicht kennt.

So eine Schutzsicherung am Akku ist wie ein Sicherheitsgurt im Auto: den brauchst du im Leben vielleicht ein einziges mal, wenn's drauf ankommt.

Hast Glück gehabt, dass dir das Ding nicht um die Ohren geflogen ist.
 
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Gammel

Flashaholic***
1 Dezember 2010
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Gronau-Epe, an der niederländischen Grenze
Stimmt schon.

Allerdings kann man nur etwas über das Ladeverhalten der Lampe erfahren, wenn man es ausprobiert.

Deshalb habe den Akku ja auch nach dem Laden gemessen und nicht einfach so weiter genutzt.

Normalerweise lade ich die Akkus ohnehin in einem externen Ladegerät.

Gruß,

Bodo
 
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9x6

Flashaholic**
2 Dezember 2012
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Die Taschenlampe würde ich, wenn in der Anleitung nicht ausdrücklich davor gewarnt wird, keine ungeschützten Akkus zu verwenden umgehend zurückschicken.

Ich würde die Lampe auch dann zurückschicken, wen in der Bedienungsanleitung vor ungeschützten Akkus gewarnt wird, weil ja die Schutzschaltung normalerweise erst über 4,25V anspricht und das den Akku schon etwas schädigt.

Gruß Jörg
 

mkr

Flashaholic***²
2 Februar 2013
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Nanda Parbat
Allerdings kann man nur etwas über das Ladeverhalten der Lampe erfahren, wenn man es ausprobiert.
Sprach der dreifingrige Mann: "Das Ladevehalten dieser Lampe ist schlääächt". :)

Ein schlechtes Ladeverhalten kann man auch mit einem geschützten Akku feststellen (die Schutzschaltung macht ja nicht gleich bei 4,2000000V zu).
 
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ger-slash

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15 Dezember 2013
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Ich hätte den Akku zum entladen in ein Ladegerät mit Powerbankfunktion gesteckt und daran dann einen Verbraucher angeschlossen, z.B. eine Taschenlampe, deren interner Lader funktioniert ;)
 

urquattroblack

Flashaholic**
22 Januar 2017
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Ich würde ihn in meinem externen Ladegerät runterladen, in nem Lipobag packen und mal 2 Zyklen rauf und runter laden um zu sehen wie sich der Akku verhält.

Geht halt nur mit passendem Ladegerät
 

FrankFlash

Ehrenmitglied
28 Dezember 2013
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dem schönen Bayern
Ich würde ihn in meinem externen Ladegerät runterladen, in nem Lipobag packen und mal 2 Zyklen rauf und runter laden um zu sehen wie sich der Akku verhält.
Geht halt nur mit passendem Ladegerät

Ich will nicht überheblich sein, aber sind die paar €, die der Akku kostet das Risiko wirklich wert?
Mal abgesehen vo der Feuergefahr, sind die Substanzen, die der Akku von sicht gibt, wenn er ausgast nicht lustig. Ich habe das mal im Garten erlebt und war einige Meter entfernt, trotzdem war der Gestank inerträglich. Das wollte ich nicht im Haus haben.
Ich würde das als Lehrstunde abhaken, einen neuen Akku kaufen und gut ist.
Gruß
Frank
 

urquattroblack

Flashaholic**
22 Januar 2017
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Nicht falsch verstehen. Mir ginge es dabei nicht um den Akku zu retten sondern zu Analysieren inwieweit das dem Akku verändert hat. Forschung sozusagen. Sowas mach ich immer draußen auf meinem Granit Gartentisch.

Akku sollte natürlich nicht mehr regulär verwendet werden!
 
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Dachfalter

Flashaholic***
30 September 2014
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Allgäu
Nicht falsch verstehen. Mir ginge es dabei nicht um den Akku zu retten sondern zu Analysieren inwieweit das dem Akku verändert hat. Forschung sozusagen. Sowas mach ich immer draußen auf meinem Granit Gartentisch.
Auch mein Gedanke: Was versprichst Du dir von Deinem Forschungsvorhaben? Forschung ist ein klein wenig mehr als nur die den Spieltrieb befriedigende Abenteuerlust "Mal sehen was passiert".
 
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urquattroblack

Flashaholic**
22 Januar 2017
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Ich hatte schon mal so einen Akku der warum auch immer auf 4,4 Volt geladen wurde.

Nach Analyse hat sich gezeigt das Dadurch der Innenwiderstand sich auf die Hälfte reduziert hat und der Akku deutlich mehr Strom liefern konnte.

So ähnlich haben wir das früher mit Gepushten NICD Zellen gemacht im Modellbau um entweder eine höhere Spannungslage oder mehr Kapazität rauszuholen. Da gab's halt noch keine Lipo s.

Gut 4.4 und 4.8 ist schon nochmal ein Unterschied abereits interessant ist sowas schon.
 
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Nuss

Flashaholic**
5 November 2016
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Am Rhein
Nach Analyse hat sich gezeigt das Dadurch der Innenwiderstand sich auf die Hälfte reduziert hat und der Akku deutlich mehr Strom liefern konnte.
Ich hatte mal den Fall, daß ein (geschützter) Akku einfach nicht aufhöhren wollte zu Laden. Egal bei welchem Ladegerät ging der in den oben genannte Spannungsbereich.

Ich fands sehr seltsam, konnte es mir nicht erklären und hab den Akku entsorgt.
Danke.
 

light-wolff

Flashaholic***²
14 September 2011
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im Süden
Ich hatte schon mal so einen Akku der warum auch immer auf 4,4 Volt geladen wurde.

Nach Analyse hat sich gezeigt das Dadurch der Innenwiderstand sich auf die Hälfte reduziert hat und der Akku deutlich mehr Strom liefern konnte.
Kann schon sein, mit ordentlich Lithium-Plating auf der Elektrode. Auch die Spannung ist dann etwas höher. Das geht halt so lange gut, bis es knallt.
 
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