Verständnisfragen Hochstrom-Akkus

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alexp

Flashaholic*
3 Januar 2018
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303
63
Der Spannungsunterschied unter Last könnte grob geschätzt durchaus 0,6V oder sogar etwas mehr betragen haben, das ist natürlich enorm und deshalb dann doch nicht sehr überraschend.
 

User02

Flashaholic*
16 September 2015
264
89
28
Meine Bedenken wegen möglicher Umpolung-->Explosion bei den Shockli´s, ist einfach durch das viele lesen jetzt geschürt worden.

Ob die (Shockli 25A Vs NoName 5A) jetzt "schneller" Gefahr laufen das so etwas passiert:

mehr Ampere Ausgangsspannung -->also schnellere Gefahr der Umpolung->Explosion???


Ich weiß nicht wie ich es sonst ausdrücken soll :pfeifen:

benutz doch einfach lampen mit schutzschaltung und gut ist es.
da ist es wurst was für akkus du reinpackst.

was ist ne schutzschaltung, zum verständnis:

die zentralle"im grunde auch einzig relevante"gefahr im umgang mit li-ion akkus liegt darin, nen akku wärend dem entladen auf ne spannung von unter 2,5Volt zu bringen.
dabei ist es auch recht belanglos bei welcher stromstärke"Ampere" das sein sollte, sobald ein li-ion akku 2,5 Volt oder weniger wärend dem entladevorgang erreicht kommt es in der chemie zu schädigungen"dentritabspaltung,brückenbildung, microkurzschlüsse,...was eben sogar in ner explosion resultieren kann!!".

darum ist man als anwender eben dazu verpflichten li-ion akkus immer mit schutzschaltung zu betreiben.

ob hochstromakku oder niedrigstromakku spielt dabei keine rolle, kein li-ion akku darf unter 2,5 Volt aktiv gebracht werden.
in der theorie passiert das erreichen von 2,5 Volt bei hochstromakkus erst bei deutlich grösseren strömen.
bei nem abgenutzen hochstromakkus halt bei niedrigen strömen......
der spannungeinbruch/spannungslage wärend dem entladeprozess spiegelt 1:1 die tatsächiche belastung auf den akku selber.

für die praktische nutzung ist das halt ........, da ne schutzschaltung so oder so jeden akku zum richtigen zeitpunkt runterrregelt"helligkeits-step-down,....." oder abschaltet.

bei E-bike nennt sich das dann BMS.
bei taschenlampen, eben schutzschaltung/low-voltage protection, akku leer abschaltung.....alles das gleiche prinzip.
ein protected akku hat diese spannungsüberwachung als kleine platine draufgeklebt.

alle fertig-endverbraucher geräte haben das natürlich auch drin, ohne das es aufgeführt ist. "smartphone,tablet,smartwatch,....."
wie gesagt ohne diese überwachung darf man nen li-ion akku garnicht entladen.

nun haben 95% aller taschenlampen die es so gibt genau das drin und darum packst da auch jeden akku da rein den du willst.
in ne taschenlampe die ne schutzschaltung drin hat ist nen protected akku rein zu packen irgendwo sinfrei.
viele taschenlampen die diese schutzschaltung eh haben sind innen so kurz das ein protected akku nicht mal reinpasst, weil wie gesagt sinfrei.

da es aber doch vereizelnte aussreisser gibt die sowas nicht haben würd ich bei ner lampe die du hast auch immer nachfragen, ob dein modell xyz das auch hat.

solltest du wirklich ein TaLa-modell besitzten die nicht jeden akku spannungstechnisch überwacht , kommst um das kaufen von geschützen akkus für dieses modell nicht drum rum.
jeden=in lampen mit mehreren akkus muss natürlich jeder akku für sich selber spannungtechnisch überwacht werden.

bei parallel geschalteten akkus ist die spannung einheitlich, da reicht eine überwachung für alle.
bei seriell geschalteten akkus muss jeder einzelne für sich selber überwacht werden.

jezt bin ich verwirrt, ich dache das wäre so ein "hochstromakku"....
erklärt mir mal jezt einer den Unterschied zwischen

LG MJ1 & Samsung 35E
VS

Sony VTC6 &Samsung 30Q

Ich dachte die Unterscheiden sich nur in der Entladekurve.

die bezeichnung hochstrom wird einfach generell für akkus genommen die gut strom abgeben können ohne nennenstwerten spannungseinbruch.
dafür gibt keine norm, darum kann im grunde alles so bezeichnet werden.

ein neuer akku entlädt sich völlig anders als ein alter akku." akkus altern!!"
irgendwelche entladekurven brauchste dafür nicht da der alterungszustand deiner akkus für dich nicht ersichtlich ist.
eine theoretische entladekurve eines fabrikneuen akkus ist so spannend wie klosbrühe im praktischen leben.:pfeifen:

mit akku 1 läuft dein lämple im turbo,
mit akku 2 macht die lampe bei einschalten sofort nen step-down auf medium helligkeit.
beide akkus selbes modell, hoffe jetzt verstanden worum es geht.

darum braucht man ja schutzschaltungen und keine belanglosen kurven.;)
 
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Flashaholic**
19 März 2011
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1.830
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darum ist man als anwender eben dazu verpflichten li-ion akkus immer mit schutzschaltung zu betreiben.
Wer verpflichtet mich dazu?
kein li-ion akku darf unter 2,5 Volt aktiv gebracht werden.
Bitte, bitte, nicht immer diese Pauschalisierungen, LiFePO4 Akkus haben eine Entladeschlussspannung von 2V

wie gesagt ohne diese überwachung darf man nen li-ion akku garnicht entladen.
Wer verbietet mir das?

nun haben 95% aller taschenlampen die es so gibt genau das drin und darum packst da auch jeden akku da rein den du willst.
Da hast du sicher eine Quelle für die 95%? Die meisten meiner Lampen haben so etwas nicht (eigentlich habe ich nur eine, die das kann und die ist auch noch selber so umgebaut;))
 

alexp

Flashaholic*
3 Januar 2018
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303
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...ein neuer akku entlädt sich völlig anders als ein alter akku." akkus altern!!"
irgendwelche entladekurven brauchste dafür nicht da der alterungszustand deiner akkus für dich nicht ersichtlich ist.
eine theoretische entladekurve eines fabrikneuen akkus ist so spannend wie klosbrühe im praktischen leben.:pfeifen:

mit akku 1 läuft dein lämple im turbo,
mit akku 2 macht die lampe bei einschalten sofort nen step-down auf medium helligkeit.
beide akkus selbes modell, hoffe jetzt verstanden worum es geht.

darum braucht man ja schutzschaltungen und keine belanglosen kurven.;)

Naja, die Zellen altern ja bei normaler Behandlung nicht auf einen Schlag.
Entladekurven sind wunderbar zum Vergleichen, sonst würde man sie nicht zeigen.
Wir sehen die Spannung unter Last bei entnommener Kapazität und damit auch den Energiegehalt (Wh) der Zelle.
 

kirschm

Flashaholic***
13 April 2017
5.384
2.611
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ein neuer akku entlädt sich völlig anders als ein alter akku

Naja, die Zellen altern ja bei normaler Behandlung nicht auf einen Schlag

Doch, tun sie, besonders krass ist der Unterschied zwischen neu und nur ca. 50 Ladezyklen (und das selbst bei meiner Schonbehandlung... ist mir bei meinen eigenen Messungen von Hochstromakkus aufgefallen)... im weiteren Verlauf ist die Änderung wesentlich 'flacher'.

Bei Entladekurven sollte man also schon angeben, wann sie gemacht wurden, z.B. 'Neuzustand', 'nach 50 Zyklen', 'nach 100 Zyklen'...
 

alexp

Flashaholic*
3 Januar 2018
585
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@kirschm
Das ist natürlich klar. Deshalb werden normalerweise neue Akkus getestet bzw. entladen, damit der Vergleich tatsächlich gegeben ist.
Man sollte das auch nicht zu eng sehen, halt mit Toleranzen.
 

light-wolff

Flashaholic***²
14 September 2011
16.304
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im Süden
solltest du wirklich ein TaLa-modell besitzten die nicht jeden akku spannungstechnisch überwacht , kommst um das kaufen von geschützen akkus für dieses modell nicht drum rum.
...
bei seriell geschalteten akkus muss jeder einzelne für sich selber überwacht werden.
Stimmt. Mir ist nur bisher keine mehrzellige Lampe mit seriell geschalteten Akkus bekannt, die Einzelzellenüberwachung hat. Also heißt das: mehrzellig seriell = geschützte Akkus verwenden.

für die praktische nutzung ist das halt ........, da ne schutzschaltung so oder so jeden akku zum richtigen zeitpunkt runterrregelt"helligkeits-step-down,....." oder abschaltet.

bei E-bike nennt sich das dann BMS.
Eine Schutzschaltung ist kein BMS.
Was wir unter einer Schutzschaltung (PCB) verstehen, macht folgendes:
1. Schutz vor Tiefentladung,
2. Schutz vor Überstrom und Kurzschluss (ist nicht dasselbe),
3. Schutz vor Überladung.
Die Schutzschaltung soll das schlimmste verhindern, wenn andere Dinge versagen. Ähnlich wie Sicherheitsgurt oder Airbag.

Ein BMS tut das ebenfalls (meistens), hat aber noch mehr Funktionen. Wie der Name schon sagt, geht es da um Batterien, also Zusammenschaltungen von Zellen, nicht um Einzelzellen. Balancing, Einzelzellenüberwachung, Ladungsbilanzierung, Kommunikation, ...

in ne taschenlampe die ne schutzschaltung drin hat ist nen protected akku rein zu packen irgendwo sinfrei.
Es ist nur an einem Ort sinnfrei, an dem nie etwas kaputtgehen kann.
Ein solcher Ort ist meine Wohnung wohl nicht, denn folgendes ist mir schon passiert:

1. Eine neue Olight hatte einen Elektronikdefekt, der den Akku glatt kurzgeschlossen hat, und zwar sehr niederohmig und mit hoher Stromtragfähigkeit. Der geschützte Akku hat einfach abgeschaltet, nix passiert. Eine ungeschützte Hochstromzelle hätte locker 20-30A reingepumpt und es wäre mindestens irgendwas unangenehm heiß geworden.

2. Taschenlampe: Kontaktfeder am Pluspol schlecht verlötet, hat sich gelöst, lag schräg drin, Pluspol Akku direkt mit Gehäuse (=Minuspol) verbunden. Akku-PCB hat abgeschaltet, nix passiert. Ohne PCB wäre wahrscheinlich die Feder weggeglüht und hätte sonstwas anrichten können, z.B. die Isolierung am Zellen-Pluspol durchschmelzen.

3. Powerbank zum Selbstbestücken mit 4x 18650. Hochwertig gebaut, von HKJ sehr gut getestet.
Die Elektronik ist bei einem normalen Ladevorgang kaputtgegangen, hat mir 2 ungeschützte Zellen kurzgeschlossen, der Kurzschlussstrom hat die Platine schwarz werden lassen, das Kunststoffgehäuse war angeschmort, großer Gestank, so habe ich's auch bemerkt, ich saß 3m entfernt.
Zwei Faktoren hatten da schlimmeres verhindert:
a) Die Zellen hatten keine Schutzeletronik, aber einen integrierten PTC zur Strombegrenzung. Zellen, die über 10A liefern können, haben diesen PTC aber nicht. Alle aktuellen interessanten Zellen haben also keinen solchen Strombegrenzer eingebaut (LG MJ1, SDI 35E, NCR GA, Sony VC7, SDI 30Q, LG2 HG2, Sony VTC6, etc.).
b) Die spiraligen Kontaktfedern waren recht dünn und hochohmig, wurden glühend heiß, dadurch weich, und hatten somit keinen Kontaktdruck mehr.

4. Ein Ladegerät, das ich schon mehrfach verwendet hatte, hatte plötzlich einen Bauteildefekt und fing an, die Zellen zu überladen. Ich hab's bei 4,3V gemerkt und abgebrochen. Der Lader war mit 12V versorgt und hätte vermutlich auch so weit hoch geladen.

Das sind 4 selbst erlebte Vorfälle, bei denen eine Schutzschaltung schlimmeres verhindert hat oder hätte können. Und das, obwohl ich (Tests nicht eingerechnet) pro Woche höchstens 1 Akku lade und nur 2 Lampen im Einsatz habe. Beides sind Zebralight, bestückt mit ungeschützten Zellen ohne PTC, aber hochwertig (NCR GA und Sony VC7).


Wenn in diesen Schockli-Zellen wie oben behauptet LG MJ1 oder SDI 35E sind, dann können die sicher keine 25A Dauerstrom liefern. Die genannten Zellen sind schon bei 10A Dauerstrom grenzwertig. Und man muss sich fragen, warum man dann nicht gleich einfach MJ1 oder 35R kauft.


die zentralle"im grunde auch einzig relevante"gefahr im umgang mit li-ion akkus liegt darin, nen akku wärend dem entladen auf ne spannung von unter 2,5Volt zu bringen.
dabei ist es auch recht belanglos bei welcher stromstärke"Ampere" das sein sollte, sobald ein li-ion akku 2,5 Volt oder weniger wärend dem entladevorgang erreicht kommt es in der chemie zu schädigungen"dentritabspaltung,brückenbildung, microkurzschlüsse,...
Gefährlich wird es erst ein gutes Stück weit unter 2,0V.
Gerade Hochstromzellen in Powertools kommen unter Last auch unter 2,5V. Das dürfen die auch.
Dendritenbildung und Kupferbrücken gibt's erst beim Wiederaufladen tiefentladener Zellen. Das hat dieser Kollege hier erfahren dürfen:
Hab das bei einem guten Freund mitbekommen, wie ihm ein 20er Haufen 18650er um die Ohren geflogen ist, das ist kein Spaß, und dann sowas in dem Alurohr...Naja. (er hat auch versucht das Pack wieder zu beleben, es war schon "tot").
Tiefentladene Li-Ion "wiederbeleben" zu wollen ist einfach nur Irrsinn.
 

User02

Flashaholic*
16 September 2015
264
89
28
Stimmt. Mir ist nur bisher keine mehrzellige Lampe mit seriell geschalteten Akkus bekannt, die Einzelzellenüberwachung hat. Also heißt das: mehrzellig seriell = geschützte Akkus verwenden.

das hab ich leider auch mitbekommen"olight X7 war glaub ich", dachte eigentlich markenlabels handeln da verantwortungsvoller.

lampen anzubieten die frei befüllbare akkukäfige haben aber diese dann nicht ausdrücklich dann zu beschriften:
das die akkus in diesen käfigen nicht einzeln korrekt überwacht werden und man gezwungen ist geschützte akkus zu kaufen....

bei solchen lampen gehört dickt und fett in die gebrauschsanweisung geschrieben das nur geschützte akkus zu verwenden sind.
und nicht irgendwo mit glück im kleingedruckten zu finden.

beim alternativprodukt X7R ist dann alles wieder korrekt.....

geschützte akkus für solche lampen kosten im 4er pack gleich mal 80€ !!!
ist auch geldmacherei, die schutzschaltung in der lampe wegzulassen damit ich vom selbigen hersteller dann sündteure geschütze akkuversionen kaufen muss....

deswegen lass ich solche lampen"2 bzw.4 seriellen geschaltete 18650" vorerst links liegen, solange die hersteller die lampen nicht korrekt sichern.
oder geschützte zellen für seriell laufende lampen mondpreise kosten.

gibt ja zum glück genug voll parallel geschaltete lampen die ne 1A schutzschaltung haben...:D

Da hast du sicher eine Quelle für die 95%? Die meisten meiner Lampen haben so etwas nicht (eigentlich habe ich nur eine, die das kann und die ist auch noch selber so umgebaut;))

ich weiß nicht was du für lampen hast aber bei mir haben alle ~12 lampen die ich hab ne sehr gute schutzschaltung.
von den verschiedensten herstellern.
das ist keine quelle sonder was ich aufgrund vom meinen käufen sehe.

wenn bei dir keine und bei mir alle schutzschaltungen haben würde das doch ein sehr großer zufall sein?

exemplarisch: die hier mehrfach erwähnte emisar D4:
bei 3 Volt lastspannung= helligkeits step-down.
bei 2,8 volt lastspannung im niedirigen modus wird der akku abgewürgt.


ich hab zwar nur die D1 aber diese hat gleiche schutzschaltung und das ist wie im bilderbuch umgesetzt.

die einzigen 2 schutzschaltungen die sehr merkwürdig programmiert sind sind von meinen 2 haikelite, das helligkeitsgezappel ist unnötig.
wenn akku x strom x nicht meh´r abgeben kann dann gleich nen sinvollen step-down wie ich es von den meisten produkten kenne.


bei mir haben aber alle lampen ausnahmslos ne schutzschaltung!!!!

gut meine astrolus S41 hat jetzt keine mehr, da wollt ich am treiber was machen und hab ihn geschrotten.
von 7 sind nur noch 3 helligkeitsstufen nutzbar und die schutzschaltung ist im eimer, die kann ich jetzt auch nur noch mit geschütztem akku nutzen.
 
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LED

Flashaholic**
19 März 2011
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ich weiß nicht was du für lampen hast aber bei mir haben alle ~12 lampen die ich hab ne sehr gute schutzschaltung.
von den verschiedensten herstellern.
Du merkst aber schon, dass du deiner Aussage etwas weiter oben im Text selber widersprichst? Der Großteil der Lampen, die mehr als eine Zelle in Reihe haben, haben keine Schutzschaltung;)

das ist keine quelle sonder was ich aufgrund vom meinen käufen sehe.
Ok, dann kann ich sagen, 70% aller Taschenlampen sind Surefire;)
 

User02

Flashaholic*
16 September 2015
264
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28
Du merkst aber schon, dass du deiner Aussage etwas weiter oben im Text selber widersprichst? Der Großteil der Lampen, die mehr als eine Zelle in Reihe haben, haben keine Schutzschaltung;)

nicht ganz.
ich sagte ich habe keine lampe ohne schutzschaltung im besitzt.
auch alle meine multiiakkulampen sind parallel.

die erste lampe die im mit seriellem akkuverbund kaufen wollte hat eben auch keine schutzschaltung was mich erst dazu gebracuht hat drüber nachzudenken.
das vereinzelte seriell laufende akku lampen eben nicht ne einzelzellen überwachung haben, seh ich als kleines problem.

aso das hab ich übersehn:

Bitte, bitte, nicht immer diese Pauschalisierungen, LiFePO4 Akkus haben eine Entladeschlussspannung von 2V

ich denk mal es ist klar das wir hier von normalen li-ion 3,7 Volt akkus sprechen und keinen sonderlingen?

jeder li-akku typ hat nen eigenen grenzberreich von dem er fern gehalten werden muss mit nem 10% sicherheitspolster.

LiFe= 2V +10%=2,2 Volt schutzschutzschaltung nötig
normale Li-ion =2,5V+10%=2,8 Volt schutzschaltung nötig

dann gibts da noch diesen exotenchemiemix der auf 4,35 Volt geladen wird."hat das ding nen eigenen namen?"
der darf auf jeden fall keine 3 Volt erreichen+10%= 3,3 Volt schutzschaltung nötig

und zuletzt gewöhnliche li-pos die zwar 2,5Volt als grenze haben aber wegen ihrer extremen empfindlichkeit und gefahrenpotential in der praxis +20% =3 Volt oder mehr, schutzschaltung nötig ist.

ich geh mal davon aus das keiner in nen verbraucher der für normale 3,7 volt akkus gedacht ist"und nur dafür die passende abschaltung hat" irgend was anderes rein packt und meint das passt irgendwie schon.8|

aber du hast recht eigentlich gibt 4 li-akku typen die allesammt eigene schutzschatungen benötigen.
 

light-wolff

Flashaholic***²
14 September 2011
16.304
12.438
113
im Süden
normale Li-ion =2,5V+10%=2,8 Volt schutzschaltung nötig

dann gibts da noch diesen exotenchemiemix der auf 4,35 Volt geladen wird."hat das ding nen eigenen namen?"
der darf auf jeden fall keine 3 Volt erreichen+10%= 3,3 Volt schutzschaltung nötig
Das wird auch nicht richtiger, wenn du es laufend wiederholst. Lies einfach mal ein Zellendatenblatt.
 
  • Danke
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User02

Flashaholic*
16 September 2015
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das sich in der praxis +10% bewährt hat und es deswegen auch so in verbrauchergeräten gehandhabt wird soll ich wo lesen?

sieste ja eh auch bei taschenlampen, normale li-ion zellen nehmen bei 2,5 Volt schaden, um dem anwender größtmögliche sicherheit beim nutzen zu geben hält man sich entsprechend davon fern.

2,8-3 Volt ist bei taschenlampen zum beispiel am gängigsten und auch richtig so umgesetzt.

du findest es demnach falsch von herstellern dem anwender größtmögliche sicherheit beim umgang mit li-ion akkus zu geben?

sicher manche hersteller übertreiben es durchaus mit der sicherheit, beispielsweise mein bluetooth lautsprecher der bei 3,2 Volt absichert und mit einer 18650er betrieben wird.
so verliere ich nur einiges an nutzbarer kapazität.
 
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alexp

Flashaholic*
3 Januar 2018
585
303
63
Vor einigen Jahren, als solche Zellen wie die Sanyo UR18650FM aktuell waren und bis 3,0V freigegeben wurden, griff der Schutz der Lampen meist unter 3,0V ein (variierte ähnlich wie heute sehr stark). Die Schutzschaltungen der Akkus schalteten erst bei 2,4V ab. Der aktuelle Schutz vor Tiefentladung ist ähnlich wie damals. Ich denke, es wurde einfach kaum etwas geändert bzw. angepasst und liegt nicht darin begründet, dass die 2,5V der aktuellen Zellen nicht erreicht werden sollen.
 

User02

Flashaholic*
16 September 2015
264
89
28
Die Schutzschaltungen der Akkus schalteten erst bei 2,4V ab.

da musste auch nochmal differenzieren.

ne schutzschatung auf nem akku selber"protected akku" ist ne "notlösung" die einzig den supergau selber verhindern soll.
da wird plump bei 2,4-2,5V der akku entkoppelt um das schlimmste zu verhindern.

in der theorie bekommt ein li-ion/li-po 3,7V ab ~2,5V schwere schäden ab die weit über nen gebrauchsschaden hinaus gehen.
das wird einzig mit dem dummen selbstschutz auf akkus verhindert.

li-pos sind dafür ein gutes beispiel das es ganz anders ist:
nimmr zum beispiel ältere schutzsysteme wo li-pos bei 2,8 Volt gesichert wurden"also mit 10% sicherheitspolter" kommt es selbst damit immer noch ständig zu aufgeblähten tüten!!!

also ne schädigung die weit über gebrauch hinaus geht!!!.

erst wenst li-pos bei 3 Volt oder besser 3,2 Volt absicherst kannst nen li-po ewig nutzen bis er mal abgenutzt ist.

bei 3,7 volt li-ion ist es ähnlich, erst bei 2,8Volt nehmen die teile keinen echten schaden mehr ausser die abnutzung selber.
zudem sind schutzschaltungen in verbrauchern selber schlau, sie regeln den akku einfach nur nach unten wenn er was nicht mehr hergeben kann und töten ihn nicht einfach nur dumm ab wie die supergau sicherungen.

akku von voll bis leer nutzen ohne ihn zu schädigen ist nur auf diese art möglich.

ich bin kein fan von diesen protection auf akkus und greif darum im zweifelsfall lieber zu ner lampe mit sinvoller schutzschaltung.
 

light-wolff

Flashaholic***²
14 September 2011
16.304
12.438
113
im Süden
in der theorie bekommt ein li-ion/li-po 3,7V ab ~2,5V schwere schäden ab die weit über nen gebrauchsschaden hinaus gehen.
In welcher Theorie? In der Praxis nicht. Aktuelle Li-Ion 18650 sind bis von den Herstellern 2,5V Entladeschluss spezifiziert. D.h. sie erreichen ihre offiziell angegebene Zyklenzahl, wenn man sie in jedem Zyklus bis 2,5V entlädt (Spannung unter Last).
Was nicht heißen soll, dass sie nicht noch länger leben, wenn man sie nur im Bereich 20%-80% SOC betreibt.

nimmr zum beispiel ältere schutzsysteme wo li-pos bei 2,8 Volt gesichert wurden"also mit 10% sicherheitspolter" kommt es selbst damit immer noch ständig zu aufgeblähten tüten!!!
LiPos sind ein anderes Thema. Damit gemachte Erfahrungen sind nicht auf Rundzellen 18650/21700 übertragbar.

Vor einigen Jahren, als solche Zellen wie die Sanyo UR18650FM aktuell waren und bis 3,0V freigegeben wurden, griff der Schutz der Lampen meist unter 3,0V ein
Das war damals auch sinnvoll, da diese Kobalt-Zellen schon bei 3,3V keine Ladung mehr lieferten. Die heute übliche Mischchemie mit Al und Ni hat "hintenraus" eine ganz andere Spannungscharakteristik und man verschenkt einiges, wenn man (unter Last) nur bis 3,0V geht.

Die Schutzschaltungen der Akkus schalteten erst bei 2,4V ab. Der aktuelle Schutz vor Tiefentladung ist ähnlich wie damals. Ich denke, es wurde einfach kaum etwas geändert bzw. angepasst und liegt nicht darin begründet, dass die 2,5V der aktuellen Zellen nicht erreicht werden sollen.
Genau, die Schutzschaltungen schalten unverändert bei 2,4V ab. Was bei aktuellen Zellen bedeutet, dass man sie viel weniger stresst als frühere Zellen (mit höherer Spannungslage), wenn man sie voll in die Schutzabschaltung rauschen lässt.
 

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Flashaholic**
2 Dezember 2012
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Berlin
ich bin kein fan von diesen protection auf akkus und greif darum im zweifelsfall lieber zu ner lampe mit sinvoller schutzschaltung.

Offen gesagt, ich verlasse mich auch bei einigen Lampen auf die eingebauten Sicherungen. Jedoch sind Lampen komplexer als Schutzschaltungen an den Akkus direkt. Deshalb kann man nie ganz sicher sein.

Auch Lampen von großen renommierten Marken hatten schon Fehler im Schutz z.B. bei einzelnen Helligkeitsstufen.

Darüber hinaus schützen die PCBs die Akkus auch beim Laden und unvorsichtigen Hantieren.

BTW: Texte ohne Groß- und Kleinschreibung lesen sich für mich deutlich schlechter. Umschalttaste defekt oder Absicht?

Gruß Jörg
 

kirschm

Flashaholic***
13 April 2017
5.384
2.611
113
entlädt (Spannung unter Last)

wenn man (unter Last)


Wie siehst du denn die - weiss nicht wie ich es besser ausdrücken soll - 'Dauer der Last'? Beispiel:
  • Fall 1: Hoher Strom liegt an... die Spannung 'berührt' kurz z.B. die 3V Marke... Lampe schaltet ab... Leerlaufspannung pendelt sich aber wieder auf recht hohes Niveau ein
  • Fall 2: sehr sehr niedriger Strom liegt an... die Spannung tastet sich ganz langsam an die 3V Marke... Lampe schaltet sich ab... Leerlaufspannung geht kaum hoch wg. sehr niedrigem 'D.Reduce-Strom'

Sind beide Fälle für die Akkugesundheit vergleichbar? Intuitiv würde ich sagen, dass der zweite Fall vielleicht kritischer ist (jetzt nicht bei 3V, aber generell als Cut-Off Scenario).
 

LED

Flashaholic**
19 März 2011
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alle fertig-endverbraucher geräte haben das natürlich auch drin, ohne das es aufgeführt ist. "smartphone,tablet,smartwatch,....."
wie gesagt ohne diese überwachung darf man nen li-ion akku garnicht entladen.

nun haben 95% aller taschenlampen die es so gibt genau das drin und darum packst da auch jeden akku da rein den du willst.

Ich bezog mich auf das oben nochmals eingefügte Zitat, und da sprachs du von 95% aller Taschenlampen und nicht derer, die du besizt.
Und wer mir jetzt verbietet einen ungeschützten Akku in eine Lampe ohne Akkuschutz zu packen, hast du mir auch noch nicht verraten. Funktioniert seit Jahren problemlos;)
 
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Banane

Flashaholic**
3 August 2016
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Sind beide Fälle für die Akkugesundheit vergleichbar? Intuitiv würde ich sagen, dass der zweite Fall vielleicht kritischer ist (jetzt nicht bei 3V, aber generell als Cut-Off Scenario).
...kritisch ist eine Entladung bis 3V bei den Rundzellen, welche bis 2.5V spezifiziert sind, generell nicht. Wenn man davon ausgeht, dass eine Lagerung abseits der Nennspannung von 3.7V mehr Verschleiß bedeutet, dann ist natürlich Dein Fall zwei mit einem höheren Verschleiß verbunden. Mehr passiert nicht.
"Spannung unter Last (das heißt wenn ein Verbraucher versorgt wird)" und "Ruhespannung (ohne Verbraucher)" sind dabei natürlich nicht zu verwechseln.

BTW: Ein Strom liegt nicht an, er fließt. Eine Spannung liegt hingegen an...
 
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User02

Flashaholic*
16 September 2015
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Ich bezog mich auf das oben nochmals eingefügte Zitat, und da sprachs du von 95% aller Taschenlampen und nicht derer, die du besizt.
Und wer mir jetzt verbietet einen ungeschützten Akku in eine Lampe ohne Akkuschutz zu packen, hast du mir auch noch nicht verraten.

du kannst reinpacken was auch immer du willst.

es gibt keine li-ion nutzungsgesetzte und genauso wenig muss man nen schein dafür machen.
lithium akkus sind frei verkäuflich, frei nutzbar, frei misshandelbar.

nur es gibt halt kleinigkeiten die man wissen sollte und eigentlich beachtet.
genauso wenig wie du nen akku nicht vorsätzlich kurzschließen würdest, ich geh zumindest davon aus.:vorsichtig:
aus selben grund betreibe ich li-ion nicht ungeschützt.


die 95% beziehen sich auf:
ich hab von verschiedenen labels die hier üblich sind lampen und selbst das billigste 10€ produkt hat ne schutzschaltung.
wenn du wirklich so viele lampen hast die allesammt keine haben würd ich mir eher über diese "labels" gedanken machen.

mal grob von welchen herstellern ich hab und da schutzschaltungen selbstverständlich sind:
Astrolux
Zebralight
Armytek
Haikelite
noctigon
thrunite
Manker
Amutorch
KDlitker
BLF"thorfire"


ich hatte auch mal ne uraltlampe von trustfire"ist das überhaupst ein label?" mit XP-G und ohne schutzschaltung, nur war das ein 5€ produkt und eben ein einzelfall.

ich bin mittlerweile von den allerbilligsten markenlabels ne serienmässige schutzschaltung schon gewöhnt darum meine einschätzung 95%.;)

gehören tut sowas eh in jede lampe egal ob hohstromakku der mehr strom abgeben kann oder das gegenteil.

im richtigen moment muss ein akku runtergeregelt werden wenn er an seine grenzen kommt immer, und das kann nur ne schutzschaltung zuverlässig.
 
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light-wolff

Flashaholic***²
14 September 2011
16.304
12.438
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im Süden
mal grob von welchen herstellern ich hab und da schutzschaltungen selbstverständlich sind:
Astrolux
Zebralight
Armytek
Haikelite
noctigon
thrunite
Manker
Amutorch
KDlitker
BLF"thorfire"
Ich glaube, das Problem liegt einfach darin, dass Du "Schutzschaltung" zu etwas sagst, was der Rest der Welt "Unterspannungabschaltung" nennt.
Eine Unterspannungsabschaltung ist etwas anderes als das, was man gemeinhin beim Akku unter einer Schutzschaltung versteht.
Wenn eine echte Schutzschaltung in der Lampe integriert ist, bedeutet das, dass es eine separate Überwachungsinstanz gibt, die Unterspannung, Überstrom und (beim integriertem Lader) auch Überspannung verhindert. So eine Schutzschaltung soll im Falle eines Elektronikdefektes Unheil verhindern. Das würde ich bei keinem der o.g. Herstellern erwarten.

im richtigen moment muss ein akku runtergeregelt werden wenn er an seine grenzen kommt immer, und das kann nur ne schutzschaltung zuverlässig.
Die am Akku oder eine in die Lampe eingebaute?
 

User02

Flashaholic*
16 September 2015
264
89
28
Ich glaube, das Problem liegt einfach darin, dass Du "Schutzschaltung" zu etwas sagst, was der Rest der Welt "Unterspannungabschaltung" nennt.

ne ist kein problem.

ne schutzschaltung hat die aufgabe dem einfachen konsumenten der noch nie von foren gehört hat und auch mit li-ion nix anzufangen weiß,
aber sich einfach irgend eine taschenlampe kauft und irgend einen 18650er nimmt vom grabbeltisch, ne falschnutzung unmöglich zu machen.
und genau das tun sie.

und zu den elektronikausfällen, von ner lampeninternen schutzschaltung die einzig ausfallen sollte aber die lampe selber danach noch normal gehen soll hab ich noch nie gehört.
wenn dann geht eh nix mehr, da alles zusammenhängt.

von nicht funktionierenden PCBs auf akkus drauf dagegen schon häufig.
 

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Flashaholic**
2 Dezember 2012
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Viele falsche Behauptungen von @moonstone wurden ja schon kritisiert und korrigiert, insbesondere von @light-wolff, besten Dank dafür.

Noch ein paar Anmerkungen.

darum ist man als anwender eben dazu verpflichten li-ion akkus immer mit schutzschaltung zu betreiben.

Nein. Es gibt einige Anwendungen, bei denen man notfalls den Akku riskiert, weil man keinesfalls schlagartig im Dunkeln stehen will. Der Akku wird ja nicht bei der Entladung gefährlich, sondern erst bei den nachfolgenden Aufladungen. Man muss nur dann so verantwortungsvoll sein, den Akku in diesen Fällen bei begründeten Zweifeln zu entsorgen.

in der theorie passiert das erreichen von 2,5 Volt bei hochstromakkus erst bei deutlich grösseren strömen.

Das ist gefährlicher Unsinn. Ein leerer Akku kann auch mit kleinsten Strömen in eine gefährliche Tiefentladung getrieben werden.

und zu den elektronikausfällen, von ner lampeninternen schutzschaltung die einzig ausfallen sollte aber die lampe selber danach noch normal gehen soll hab ich noch nie gehört.
wenn dann geht eh nix mehr, da alles zusammenhängt.

Ich habe u.a. mehrere Zebras SC52, bei denen die Schutzschaltung in der untersten Stufe nicht greift. Es gab auch mal eine Version SC600(?) bei der die Schutzschaltung in einer höcheren Stufe nicht griff, zumindest bei einem Exemplar. Ob das ein Fehler bei allen Lampen dieser Serie war, weiß ich nicht mehr.

Gruß Jörg
 

light-wolff

Flashaholic***²
14 September 2011
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Es gab auch mal eine Version SC600(?) bei der die Schutzschaltung in einer höcheren Stufe nicht griff, zumindest bei einem Exemplar. Ob das ein Fehler bei allen Lampen dieser Serie war, weiß ich nicht mehr.
Frühe SC600. War ein Serienfehler. Meine hatte das auch. Details sind mir entfallen, ist ewig her...

und zu den elektronikausfällen, von ner lampeninternen schutzschaltung die einzig ausfallen sollte aber die lampe selber danach noch normal gehen soll hab ich noch nie gehört.
Ich bin nicht sicher, ob ich deinen Satz richtig verstanden habe.
Eine Schutzschaltung ist eine zusätzliche Sicherheitsmaßnahme, die z.B folgendes verhindert:
1. Eine neue Olight hatte einen Elektronikdefekt, der den Akku glatt kurzgeschlossen hat, und zwar sehr niederohmig und mit hoher Stromtragfähigkeit. Der geschützte Akku hat einfach abgeschaltet, nix passiert. Eine ungeschützte Hochstromzelle hätte locker 20-30A reingepumpt und es wäre mindestens irgendwas unangenehm heiß geworden.
Diese Lampe hatte ganz offensichtlich keine Schutzschaltung integriert, sonst hätte der Elektronikdefekt des LED-Reglers den Akku nicht kurzschließen können. Natürlich hätte die Lampe dann trotzdem nicht mehr funktioniert.
Eine Unterspannungabschaltung hatte sie - jedenfalls bis zum dem Zeitpunkt, als die Elektronik ohne Anlass durchgeschmort ist.

ne schutzschaltung hat die aufgabe dem einfachen konsumenten der noch nie von foren gehört hat und auch mit li-ion nix anzufangen weiß,
aber sich einfach irgend eine taschenlampe kauft und irgend einen 18650er nimmt vom grabbeltisch, ne falschnutzung unmöglich zu machen.
und genau das tun sie.
Von welcher Schutzschaltung redest du jetzt? Von der am Akku oder der in der Lampe? Ich habe wohl den Überblick verloren.

In Diskussionen ist es immer gut, genauer gesagt sogar unerlässlich, sich über Begriffe einig zu sein. Damit man weiß, dass man überhaupt vom gleichen Thema redet. Sonst redet man aneinander vorbei. Das passiert hier die ganze Zeit schon. Ich hab's mit Erklärungen in hoffentlich verständlichem und lesbar geschriebenem Deutsch versucht. Hat nicht funktioniert. Um Frust zu vermeiden -> Ignore. Ich bin hier raus.
 
  • Danke
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User02

Flashaholic*
16 September 2015
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Das ist gefährlicher Unsinn. Ein leerer Akku kann auch mit kleinsten Strömen in eine gefährliche Tiefentladung getrieben werden.

1. sagte ich es nicht ganz klar das li-ion akkus bei unterschreiten von 2,5 Volt geschädigt werden."egal ob voll oder leer"
wozu du jetzt von leeren akkus redest?
ein akku darf niemals 2,5Volt unterschreiten.

2. sagte ich das hochstromakkus"volle sind natürlich gemeint" deutlich mehr last in der praxis vertragen bis sie runtergeregelt werden durch die schutzschaltungen.

wenns noch nicht klar ist entlade mal nen neuwertigen vollen Samsung 30Q mit 40 Ampere und dann nen pana 18650B und schau dir den unterschied an wann ne taschenlampen schutzschaltung den einen und dann den anderen im turbo abwürgt.

mit dem samsung 30Q wird der turbo paar sekunden nutzbar sein wärend beim pana der turbo eben nicht nutzbar sein wird.
das ist die aufgabe ner schutzschaltung, dann ne step-down zu machen wenn er notwendig ist und natürlich auch nen akku abzuschalten wenn er nix mehr abgeben kann, also leer ist.

pack ich jetzt als unwissender konsument nen akku unbekannter herkunft"bsp:amazon" in ne lampe mit schutzschaltung und kann den turbo in dieser lampe mit diesem akku komischerweise nicht nutzen oder nur kurz, fang ich an mich zu informieren was da los ist.

dann weiß ich das der akku eben strom x nicht abgeben kann und darum ich mir als unwissender"amazon" konsument nen leistungsstärkeren akku für besagte lampe suchen muss.

das ist die aufgabe einer schutzschaltung, akkufalschnutzung zu verhindern!!!!

hatte ich selber erst mit dem Dolidada 26650"aliexpress", welcher für den turbo der SC02 nicht genug strom liefern kann und die schutzschalrung der lampe ne falschnutzung verhindert.

und natürlich hast recht,
leere akkus geben nix ab, schutzschaltungen schalten sofort abschaltet, da ne schutzschaltung das unterschreiten von 2,5V immer verhindern soll.
 
Zuletzt bearbeitet:

LED

Flashaholic**
19 März 2011
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wenn du wirklich so viele lampen hast die allesammt keine haben würd ich mir eher über diese "labels" gedanken machen.
Habe ich getan, wobei die einzige Lampe, die explizit für Li-Ion ausgelegt ist, keine Unterspannungsabschaltung hat und auch noch mit einem ungeschützten Akku augeliefert wurde. Es handelt sich dabei um eine Barbolight U-04. Und auch wenn der Hersteller vermutlich den meisten Usern hier nichts sagt, hat dieser einen absolut vertrauenerweckenden Ruf;)
Im übrigen weiß ich, was ich da tue, ich habe mich hinreichend mit der Materie beschäftigt;)
Ich weiß nämlich, das mein Arsch mir im Zweifellsfall wichtiger ist als ein Akku (schon mal mit geschützt abgeschaltetem Akku im Lostplace/Bunker/tiefster Wald bei bewölkter Nacht gestanden?)
 

9x6

Flashaholic**
2 Dezember 2012
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Ich hatte zitiert:
in der theorie passiert das erreichen von 2,5 Volt bei hochstromakkus erst bei deutlich grösseren strömen.

Und geantwortet:
Das ist gefährlicher Unsinn. Ein leerer Akku kann auch mit kleinsten Strömen in eine gefährliche Tiefentladung getrieben werden.

Was für eine "theorie" soll das sein? In deiner Antwort wird das wieder nicht erklärt.

Du vermengst vielleicht "hochstromakkus" mit hoher Belastung, das muss aber nicht sein.

1. sagte ich es nicht ganz klar das li-ion akkus bei unterschreiten von 2,5 Volt geschädigt werden."egal ob voll oder leer"
wozu du jetzt von leeren akkus redest?
ein akku darf niemals 2,5Volt unterschreiten.

Diese generalisierende Aussage "niemals" ist so falsch. Insbesondere einige Hochstromakkus dürfen unter hoher Last sehr wohl deutlich unter 2,5V kommen. Sie verlieren dadurch nur ein paar Zyklen. Deshalb sollte man das möglichst vermeiden, wenn die Anwendung das zulässt.

2. sagte ich das hochstromakkus"volle sind natürlich gemeint" deutlich mehr last in der praxis vertragen bis sie runtergeregelt werden durch die schutzschaltungen.

das ist die aufgabe ner schutzschaltung, dann ne step-down zu machen wenn er notwendig ist und natürlich auch nen akku abzuschalten wenn er nix mehr abgeben kann, also leer ist.

das ist die aufgabe einer schutzschaltung, akkufalschnutzung zu verhindern!!!!

Jetzt sind deine "schutzschaltungen" auch noch für das Step-Down und "akkufalschnutzung" verantwortlich. Ich ging bis jetzt davon aus das du eine Abschaltung bei Unterspannung meintest.

und natürlich hast recht,
leere akkus geben nix ab, schutzschaltungen schalten sofort abschaltet, da ne schutzschaltung das unterschreiten von 2,5V immer verhindern soll.

Soll, aber das ist leider wieder falsch, denn einige "schutzschaltungen" in Lampen ohne mechanische Schalter lassen je nach Modell mehr oder weniger "parasitic drain" zu und das kann über einen etwas längeren Zeitraum, das könnten wenigen Monate sein, die Akkus in wirklich gefährliche Bereiche entladen. Ich habe solche Lampen und in diesen Akkus mit PCBs. Wenn ich nach der Nutzung das mechanische Lockout durch Lösen der Endkappe vergesse, treiben diese Lampen gnadenlos die Akkus in die Unterspannungsabschaltung durch die PCBs.

Wenn man die Schutzwirkung der PCBs an Akkus mit der Unterspannungsabschaltung in Lampen vergleicht, muss man neben dem Fehlen der anderen Schutzzwecke (Kurzschluß, Überspannung) auch eventuell "parasitic drain" berücksichtigen.

Gruß Jörg
 

User02

Flashaholic*
16 September 2015
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Diese generalisierende Aussage "niemals" ist so falsch. Insbesondere einige Hochstromakkus dürfen unter hoher Last sehr wohl deutlich unter 2,5V kommen. Sie verlieren dadurch nur ein paar Zyklen. Deshalb sollte man das möglichst vermeiden, wenn die Anwendung das zulässt.

diese aussage ist falsch.
kein regulärer 3,7 Volt akku darf unter 2,5 Volt gebracht werden!!

und nur weil ein akku paar zyklen verliert müsste man beim besten willen nicht akribisch genau schutzschaltung verbauen oder den anwendern Geschützte akkus nahe legen.

jeglich art von nutzung kostet ladezyklen das allein hat mal nichts mit der spannung zu tun.
entlade und lade ich nen akku mit deftigen strömen kostet das nicht paar ladezyklen sondern massenhaft.

lade und entlade ich nen akku mit kleinstströmen gewinne ich unzählige zyklen.

lade und entlade ich nen akku bei hohen temperaturen kostet das ebenfalls massenhaft zyklen.

zyklen verluste sind einfach nur ne verschleißerscheinung die von unzähligen faktoren abhängt aber am wenigsten von der spannung.


ne schutzschaltung hat ne ganz andere aufgabe, und überhaubt nichts mit zyklen zu tun.
bringst beim entladen nee li-ion akku an die 2,5 Volt kommt es zu brückenbildung/microkurzschlüssen die bis hin zum thermalen runaway bei ausreichend schädigung"summe aller schäden" führen können.

das ist das einzige echte problem beim diesem akkutypen, und einzig dafür sind die besagten schutzschaltung auch notwendig und meiner erfahrung nach zum glück in den meisten markenprodukten immer drin.

würden dieses permanente problem was im grunde li-ion akkus so gefährlich macht nicht existieren würden schutzschaltungen wie sie in lampen drin sind auch keinen nutzen haben.
 

9x6

Flashaholic**
2 Dezember 2012
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Berlin
diese aussage ist falsch.
kein regulärer 3,7 Volt akku darf unter 2,5 Volt gebracht werden!!

Ich dachte, wir diskutieren hier insbesondere über Hochstromakkus. Der 30Q ist nach deiner Ansicht kein regulärer Akku?

bringst beim entladen nee li-ion akku an die 2,5 Volt kommt es zu brückenbildung/microkurzschlüssen die bis hin zum thermalen runaway bei ausreichend schädigung"summe aller schäden" führen können.

Deine generelle 2,5V Grenze ist und bleibt Unsinn. Penetranz ersetzt kein Fachwissen. Die Brückenbildungen würden erst beim Aufladen passieren.

Samsung schreibt zum 30Q, dass man ihn nicht mehr aufladen sollten wenn er unter 1V war. Im Bereich 1-3V sollte er langsam geladen werden.

Gute Zusammenfassung:
http://budgetlightforum.com/comment/1341175#comment-1341175

und auch passend:
http://budgetlightforum.com/comment/1341431#comment-1341431

Gruß Jörg
 
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