Verständnisfrage: Akkus mit 4,25 Volt Ladeschlussspannung

Glühwurm

Flashaholic
29 November 2010
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Helft bitte mal einem Laien beim Verständnis:
Hier hat @The_Driver neue Keeppower Akkus mit einer Ladeschlusspannung von 4,25 Volt vorgestellt.
Wenn ich die Dinger jetzt mit einem Ladegerät lade, dass bei 4,18 oder 4,2 Volt abschaltet, nutze ich also nicht die gesamte Kapazität der Zellen aus, weil Keeppower sich die höhere Kapazität durch eine höhere Ladeschlussspannung "erkauft" hat?

Schadet das den Zellen auf Dauer, wenn sie nie ganz voll geladen sind? Macht es überhaupt Sinn diese Zelle zu nehmen im Vergleich mit z.B. einer Keeppower 26650 - 5200 mAh?

Würde ein Miboxer C4-12 / XTAR VC4 / XTAR VP2 Plus automatisch korrekt bis zur vom Hersteller angegebenen Ladeschlussspannung von 4,25 Volt laden oder haben die automatischen Lader alle eine Abschaltung bei max. 4,2 Volt. Braucht man also ein Ladegerät, bei dem man die Schlusspannung der Akkus selber einstellen kann? Ich durchdringe irgendwie nicht so ganz, wie das funktioniert.

Und zu guter letzt. Vertragen das die Lampen, die oft ja nur mit Spannungsbereichen bis 4,2 Volt angegeben sind (einzellig).

Danke schonmal.

PS: Habe ein neues Thema aufgemacht, weil die Frage ja etwas über das spezielle Produkt hinaus geht, hoffe das passt so.

Grüße,
Dirk
 

steidlmick

Flashaholic***
15 August 2012
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Wenn ich die Dinger jetzt mit einem Ladegerät lade, dass bei 4,18 oder 4,2 Volt abschaltet, nutze ich also nicht die gesamte Kapazität der Zellen aus, weil Keeppower sich die höhere Kapazität durch eine höhere Ladeschlussspannung "erkauft" hat?
Ja, so ist es.
Letztlich ist es ein alberner Trick, um eben auf dem Markt angeben zu können.
Schadet das den Zellen auf Dauer, wenn sie nie ganz voll geladen sind? Macht es überhaupt Sinn diese Zelle zu nehmen im Vergleich mit z.B. einer Keeppower 26650 - 5200 mAh?
Nein, den Zellen schadet das definitiv nicht, im Gegenteil, es schon sie.
Würde ein Miboxer C4-12 / XTAR VC4 / XTAR VP2 Plus automatisch korrekt bis zur vom Hersteller angegebenen Ladeschlussspannung von 4,25 Volt laden oder haben die automatischen Lader alle eine Abschaltung bei max. 4,2 Volt.
Die Ladegeräte habe fest einprogrammierte Ladeschlussspannungen, die laden bis 4.20 V auf und fertig.
Braucht man also ein Ladegerät, bei dem man die Schlusspannung der Akkus selber einstellen kann?
Ja, manche Modellbauladegeräte können z.B. in Schritten von 10 mV eingestellt werden.
Und zu guter letzt. Vertragen das die Lampen, die oft ja nur mit Spannungsbereichen bis 4,2 Volt angegeben sind (einzellig).
Es geht hier um 50 mV, in Worten fünfzig tausendstel Volt, das ist so lächerlich wenig, dass es die Elektronik in der Lampe nicht einmal bemerkt.
Zumal die Spannung im Betrieb ja auch sofort deutlich einbricht...

Die Zelle an sich ist aber durchaus gut und liefert ihren Strom ordentlich und zuverlässig, aber die unsinnige Sache mit den 4.25 V hätte man mal sein lassen sollen, das führt zu Kapazitätszuwächsen im niedrigen einstelligen Prozentbereich, also kaum der Rede wert und fast schon im Rahmen der üblichen Fertigungstoleranzen.
 
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Flummi

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26 Oktober 2015
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Auf der Seite von Keeppower steht "Maximum Voltage 4,25V". Das sind genau die 4,2V Ladespannung + 0,05V Toleranz.
Also alles ganz gewöhnlich.
 
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light-wolff

Flashaholic***²
14 September 2011
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Die gängige Angabe für die Toleranz ist 4.20V +/-0.05V.
Hier wird albernerweise die obere Toleranzgrenze mit einbezogen und das ganze als 4.25 V angegeben.
Eben. Das sind ganz normale 4,20V-Zellen, und die 50mV mehr sind nur die übliche Toleranz wie sie alle anderen Zellen auch in ihren Datenblättern stehen haben.

Bei Keeppower auf der HP steht ja auch "4.25V maximum voltage" und nicht "charging voltage".
 
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