Von JetBeam erreichte mich eine T6, die ich heute kurz vorstellen möchte. Sie ist ein mit 4.350 Lumen extrem leistungsfähiger Suchscheinwerfer, der große Flächen ausleuchten kann und mit rund 750 m gleichzeitig extrem weitreichend ist. Die T6 spielt damit in der gleichen Liga wie die AceBeam K60 oder Lumintop SD75. Allerdings bietet die JetBeam T6 gegenüber diesen Lampen den Vorteil deutlich kompakterer Abmessungen und eines geringeren Gewichts.
► Verpackung und Lieferumfang:
Die JetBeam T6 wird in einer attraktiven Geschenkverpackung geliefert, die neben der Lampe selbst ein Lanyard, Ersatzdichtungsringe und eine Anleitung in englischer Sprache enthält. Ein Holster gehört leider nicht zum Lieferumfang, was etwas schade ist, denn jackentaschentauglich ist die T6 keineswegs.

► Ersteindruck und Verarbeitungsqualität:
Im Gegensatz zu sonstigen JetBeam Taschenlampen, die über eine charakteristische, metallisch rotbraun schimmernde Hartanodisierung des Aluminiumgehäuses verfügen, kommt die T6 im ganz normalen, schwarzen Gehäusefinish daher. Die Verarbeitung ist dabei auf einem sehr hohen Niveau und ich habe trotz intensiver Suche keinen Makel finden können. Dass die T6 deutlich kompakter ist als ihre Mitbewerber hatte ich schon erwähnt. Dennoch war ich nach dem ersten Auspacken überrascht, weil ich mir die Lampe größer vorgestellt hatte.


Die T6 verfügt über zwei Seitenschalter, einen für die Auswahl der Leuchtstufen und einen weiteren für die Sondermodi. Doch dazu später mehr. Ein Wegrollschutz ist nur andeutungsweise vorhanden, Kerzenstand ist problemlos möglich. Eine Besonderheit stellt das gut nutzbare Stativgewinde dar. Dadurch ist die T6 auch für Fotografen oder Videofilmer gut nutzbar.




► Stromversorgung:
Die JetBeam T6 wird mit 4 Stück 18650er Li-Ion-Akkus betrieben. Die Akkus werden paarweise mit wechselseitiger Polung direkt ins Batterierohr eingelegt.
Schön ist die in der T6 enthaltene Akkuwarnfunktion. Bei Unterschreitung einer Ladekapazität von 20% beginnt eine im Schalter befindliche blaue LED langsam zu blinken. Sinkt die Kapazität auf 10%, blinkt die LED schnell.

► Lichtleistung:
Aus 4 Cree XPL LEDs generiert die JetBeam T6 bis zu 4.350 Lumen. Die Leuchtcharakteristik ist sowohl auf Reichweite (Throw), als auch auf eine breite Flächenausleuchtung (Flood) ausgelegt. Als maximale Reichweite gibt der Hersteller 750 m an. Insgesamt sind die Unterschiede zu den beiden in meinem Besitz befindlichen Vergleichslampen Acebeam K60 und Lumintop SD75 eher marginal. Für sich gesehen sind die Leistungen aber selbst für einen Flashaholic überaus beeindruckend.

Das Lichtbild ist flutig und weist gleichzeitig einen sehr intensiven konzentrierten Spot auf, der wie gesagt sehr weitreichend ist. Der Beam hat im Randbereich leichte Eselsohren, was typisch ist, für eine Lampe mit 4 gebündelten LEDs. Manche finden dies vorteilhaft, weil es auf die Nähe unbestreitbar Vorteile in der Breite der Ausleuchtung mit sich bringt. Andere finden dies höchst unästhetisch. Wer nicht damit leben kann, sollte zu einer Lampe mit einer Einzel LED, wie z.B. Cree XHP70 greifen. Ansonsten kann ich noch die Lichtfarbe lobend erwähnen, es handelt sich auch hier um ein schönes Kaltweiß ohne Farbstich. PWM Flimmern tritt bei keiner Leuchtstufe auf.

► Regelung:
Hochleistungs-LEDs werden in den hohen Leuchtstufen extrem heiß und die Wärme muss über das Gehäuse abgeführt werden. Deswegen verfügen die meisten Taschenlampen über ein entsprechendes Kühlrippendesign. Da aber die meisten Lampen verhältnismäßig klein sind, kann die Wärme nur für relativ kurze Zeit effektiv abgeführt werden. Im Anschluss muss die Lampe die Lichtleistung reduzieren um einer Überhitzung vorzubeugen. Die JetBeam T6 reduziert die Lichtleistung bei aktivierter Turbostufe von Beginn an. Binnen der ersten 15 Minuten wird die Lichtleistung kontinuierlich und unmerklich für das Auge stetig bis auf ca. 80% (ca. 3.400 Lumen) reduziert. Danach wird automatisch auf Stufe High (1.500 Lumen) heruntergeregelt. Diese Leuchtstufe wird dann für ca. 2 h ohne weitere Absenkung durchgehalten. Erst kurz vor der Erschöpfungsgrenze der Akkus erfolgt nochmals eine Absenkung.


► Bedienung:
Ein- und Ausgeschaltet wird die Lampe durch Gedrückthalten des oberen Schalters. Kurzes Drücken des Schalters wechselt durch die vier Leuchtstufen in der folgenden Schaltfolge: Turbo > High > Mid > Low bzw. 4.350 > 1.500 > 350 > 30 Lumen. Eine Memoryfunktion sorgt dafür, dass die Lampe immer in der zuletzt genutzten Leuchtstufe startet. Für die Sondermodi Strobe > SOS > Bakensignal steht der untere Schalter zur Verfügung. Auch dieser wird durch Gedrückthalten aktiviert. Diese Sondermodi sind von der Memoryfunktion ausgenommen. Etwas unergonomisch und wenig intuitiv empfinde ich, dass die Sondermodi nicht durch Gedrückthalten des unteren Schalters beendet werden. Man muss erst umständlich mit dem oberen Schalter in eine reguläre Leuchtstufe umschalten und dann durch Gedrückthalten dieses Schalters ausschalten.
Die Turbostufe ist auch direkt aktivierbar, indem bei ausgeschalteter Lampe ein Doppelklick mit dem oberen Schalter ausgeführt wird. Ebenso kann durch Doppelklick auf den unteren Schalter direkt in die niedrigste Leuchtstufe geschaltet werden.
Eine elektronische Transportsicherung gegen versehentliches Einschalten gibt es nicht. Hier muss man sich durch Lösen der Tailcap um mindestens zwei volle Umdrehungen behelfen. Einen Moonlightmodus gibt es leider auch nicht, was ich aber bei einer so großen Lampe eher verschmerzen kann als bei deren kleineren Pendants.
Insgesamt bin ich mit den zur Verfügung stehenden Leuchtstufen zufrieden. Eine zusätzliche Leuchtstufe zwischen Turbo und High wäre aber noch schöner gewesen. Die Möglichkeiten des Direktzugriffs auf Turbo und Low gefallen mir sehr gut, das Verlassen der Blinkmodi ist hingegen furchtbar umständlich.





► Fazit:
Im Großen und Ganzen gefällt mir die JetBeam T6 sehr gut. Es handelt sich gemessen an der Leistung und Reichweite um eine der kompaktesten und leichtesten Lampen, die ich bisher kennengelernt habe. Doch das Bessere ist des Guten Feind. Die AceBeam K60 ist mit 5.000 Lumen noch ein wenig heller und verfügt mit ihrem stufenlos regelbaren Helligkeitsschalter über das bessere Bedienkonzept. Die Lumintop SD75 bietet vergleichbare Leistungen zur T6, verfügt aber auch noch über ein integriertes Ladefeature und ist als Bundle mit 4 geschützten Akkus recht günstig zu haben. Wer aber einen leistungsfähigen Suchscheinwerfer braucht und Wert auf relative Kompaktheit und geringeres Gewicht legt, dürfte wohl in dieser Leistungsklasse ohnehin keine leistungsfähigere Alternative zur T6 finden.
Viele Grüße
T-Freak
► Verpackung und Lieferumfang:
Die JetBeam T6 wird in einer attraktiven Geschenkverpackung geliefert, die neben der Lampe selbst ein Lanyard, Ersatzdichtungsringe und eine Anleitung in englischer Sprache enthält. Ein Holster gehört leider nicht zum Lieferumfang, was etwas schade ist, denn jackentaschentauglich ist die T6 keineswegs.

► Ersteindruck und Verarbeitungsqualität:
Im Gegensatz zu sonstigen JetBeam Taschenlampen, die über eine charakteristische, metallisch rotbraun schimmernde Hartanodisierung des Aluminiumgehäuses verfügen, kommt die T6 im ganz normalen, schwarzen Gehäusefinish daher. Die Verarbeitung ist dabei auf einem sehr hohen Niveau und ich habe trotz intensiver Suche keinen Makel finden können. Dass die T6 deutlich kompakter ist als ihre Mitbewerber hatte ich schon erwähnt. Dennoch war ich nach dem ersten Auspacken überrascht, weil ich mir die Lampe größer vorgestellt hatte.


Die T6 verfügt über zwei Seitenschalter, einen für die Auswahl der Leuchtstufen und einen weiteren für die Sondermodi. Doch dazu später mehr. Ein Wegrollschutz ist nur andeutungsweise vorhanden, Kerzenstand ist problemlos möglich. Eine Besonderheit stellt das gut nutzbare Stativgewinde dar. Dadurch ist die T6 auch für Fotografen oder Videofilmer gut nutzbar.




► Stromversorgung:
Die JetBeam T6 wird mit 4 Stück 18650er Li-Ion-Akkus betrieben. Die Akkus werden paarweise mit wechselseitiger Polung direkt ins Batterierohr eingelegt.
Schön ist die in der T6 enthaltene Akkuwarnfunktion. Bei Unterschreitung einer Ladekapazität von 20% beginnt eine im Schalter befindliche blaue LED langsam zu blinken. Sinkt die Kapazität auf 10%, blinkt die LED schnell.

► Lichtleistung:
Aus 4 Cree XPL LEDs generiert die JetBeam T6 bis zu 4.350 Lumen. Die Leuchtcharakteristik ist sowohl auf Reichweite (Throw), als auch auf eine breite Flächenausleuchtung (Flood) ausgelegt. Als maximale Reichweite gibt der Hersteller 750 m an. Insgesamt sind die Unterschiede zu den beiden in meinem Besitz befindlichen Vergleichslampen Acebeam K60 und Lumintop SD75 eher marginal. Für sich gesehen sind die Leistungen aber selbst für einen Flashaholic überaus beeindruckend.

Das Lichtbild ist flutig und weist gleichzeitig einen sehr intensiven konzentrierten Spot auf, der wie gesagt sehr weitreichend ist. Der Beam hat im Randbereich leichte Eselsohren, was typisch ist, für eine Lampe mit 4 gebündelten LEDs. Manche finden dies vorteilhaft, weil es auf die Nähe unbestreitbar Vorteile in der Breite der Ausleuchtung mit sich bringt. Andere finden dies höchst unästhetisch. Wer nicht damit leben kann, sollte zu einer Lampe mit einer Einzel LED, wie z.B. Cree XHP70 greifen. Ansonsten kann ich noch die Lichtfarbe lobend erwähnen, es handelt sich auch hier um ein schönes Kaltweiß ohne Farbstich. PWM Flimmern tritt bei keiner Leuchtstufe auf.

► Regelung:
Hochleistungs-LEDs werden in den hohen Leuchtstufen extrem heiß und die Wärme muss über das Gehäuse abgeführt werden. Deswegen verfügen die meisten Taschenlampen über ein entsprechendes Kühlrippendesign. Da aber die meisten Lampen verhältnismäßig klein sind, kann die Wärme nur für relativ kurze Zeit effektiv abgeführt werden. Im Anschluss muss die Lampe die Lichtleistung reduzieren um einer Überhitzung vorzubeugen. Die JetBeam T6 reduziert die Lichtleistung bei aktivierter Turbostufe von Beginn an. Binnen der ersten 15 Minuten wird die Lichtleistung kontinuierlich und unmerklich für das Auge stetig bis auf ca. 80% (ca. 3.400 Lumen) reduziert. Danach wird automatisch auf Stufe High (1.500 Lumen) heruntergeregelt. Diese Leuchtstufe wird dann für ca. 2 h ohne weitere Absenkung durchgehalten. Erst kurz vor der Erschöpfungsgrenze der Akkus erfolgt nochmals eine Absenkung.


► Bedienung:
Ein- und Ausgeschaltet wird die Lampe durch Gedrückthalten des oberen Schalters. Kurzes Drücken des Schalters wechselt durch die vier Leuchtstufen in der folgenden Schaltfolge: Turbo > High > Mid > Low bzw. 4.350 > 1.500 > 350 > 30 Lumen. Eine Memoryfunktion sorgt dafür, dass die Lampe immer in der zuletzt genutzten Leuchtstufe startet. Für die Sondermodi Strobe > SOS > Bakensignal steht der untere Schalter zur Verfügung. Auch dieser wird durch Gedrückthalten aktiviert. Diese Sondermodi sind von der Memoryfunktion ausgenommen. Etwas unergonomisch und wenig intuitiv empfinde ich, dass die Sondermodi nicht durch Gedrückthalten des unteren Schalters beendet werden. Man muss erst umständlich mit dem oberen Schalter in eine reguläre Leuchtstufe umschalten und dann durch Gedrückthalten dieses Schalters ausschalten.
Die Turbostufe ist auch direkt aktivierbar, indem bei ausgeschalteter Lampe ein Doppelklick mit dem oberen Schalter ausgeführt wird. Ebenso kann durch Doppelklick auf den unteren Schalter direkt in die niedrigste Leuchtstufe geschaltet werden.
Eine elektronische Transportsicherung gegen versehentliches Einschalten gibt es nicht. Hier muss man sich durch Lösen der Tailcap um mindestens zwei volle Umdrehungen behelfen. Einen Moonlightmodus gibt es leider auch nicht, was ich aber bei einer so großen Lampe eher verschmerzen kann als bei deren kleineren Pendants.
Insgesamt bin ich mit den zur Verfügung stehenden Leuchtstufen zufrieden. Eine zusätzliche Leuchtstufe zwischen Turbo und High wäre aber noch schöner gewesen. Die Möglichkeiten des Direktzugriffs auf Turbo und Low gefallen mir sehr gut, das Verlassen der Blinkmodi ist hingegen furchtbar umständlich.





► Fazit:
Im Großen und Ganzen gefällt mir die JetBeam T6 sehr gut. Es handelt sich gemessen an der Leistung und Reichweite um eine der kompaktesten und leichtesten Lampen, die ich bisher kennengelernt habe. Doch das Bessere ist des Guten Feind. Die AceBeam K60 ist mit 5.000 Lumen noch ein wenig heller und verfügt mit ihrem stufenlos regelbaren Helligkeitsschalter über das bessere Bedienkonzept. Die Lumintop SD75 bietet vergleichbare Leistungen zur T6, verfügt aber auch noch über ein integriertes Ladefeature und ist als Bundle mit 4 geschützten Akkus recht günstig zu haben. Wer aber einen leistungsfähigen Suchscheinwerfer braucht und Wert auf relative Kompaktheit und geringeres Gewicht legt, dürfte wohl in dieser Leistungsklasse ohnehin keine leistungsfähigere Alternative zur T6 finden.
Viele Grüße
T-Freak

Dann werden ja die Augen quasi immer sofort mit dem Turbo gequält...
(in der Annahme,dass ich die Modi weiterschalten möchte) ;-)


