Navigationsgerät für Seat Ibiza

Profi58

Flashaholic**
29 Mai 2011
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Erzgebirge
Meine Tochter wünscht sich zu Weihnachten ein transportables Navigationsgerät für ihren Ibiza. Da ich keinerlei Erfahrung mit diesen Geräten habe und die üblichen Verdächtigen TomTom, Garmin, Becker & Co.nur dem Namen nach kenne, bitte ich um Hilfe bei der Auswahl. Das Gerät soll Karten für Europa haben. Nimmt man 5" oder lieber 6"? Braucht man eine Bluetooth-Anbindung ans ´s Smartphone?

Bitte gebt mir ein paar Tipps!
 

windei

Flashaholic
18 November 2012
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Rheinland Pfalz, kurz vor der Grenze zu NRW
Auch wenn ich jetzt versuche Dir Dein Weihnachtsgeschenk schlecht zu machen...;)

Wenn das Handy ja eh dabei ist, warum dann nicht ne ordentliche Navi-App draufmachen?
Es gibt Navi-Apps mit denen man offline navigieren kann, also Karten zu Hause im W-Lan runterladen und dann als Navi nutzen, ohne Kosten für Internet (im Ausland wichtig!).

Mir hat da OsmAnd+ gut gefallen, kostete im Google Play Sore ca.5€.

Die Gefahr bei den Navigeräten sehe ich darin, daß sie gerne mal im Auto gelassen werden, und schon ist die Scheibe eingeschlagen und das Navi ist futsch. Von dem Ärger mit der Versicherung müssen wir ja nicht reden.

Ansonsten laufen diese Geräte, beim navigieren, meistens bis auf den Strom autark, das bedeutet Karten herunterladen oder aktualisieren vor der Reise zu Hause am PC.
Manche Hersteller lassen sich auch gerne die Kartendownloads seperat bezahlen, also beim Kauf nachfragen.

Viel Erfolg bei der Suche wünscht

windei
 

schopi68

Flashaholic**
1 Dezember 2011
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nördlich v. München
www.salmanassar.de
Ich habe jetzt schon ein paar Jahre lang das Handy als Navi eingesetzt. Einziger Vorteil: man kann die kostenlose google App einsetzen.

Nachteile: jeden Sommer komme ich regelmäßig in die Situation, daß mein Handy während der Navigation wegen Überhitzung des Akkus abschaltet. Ich konnte mir nur damit behelfen, daß ich einen anderen Halter gekauft habe, der das Handy in eine Position direkt über den Lüftungsschlitzen hält.

Diese regelmäßige Überhitzung hat meinem Akku schon mehr als deutlich spürbar zugesetzt...

Google Maps versagt dann aber auch, sobald die Verbindung weg ist. Von daher habe ich auch Navigon und TomTom (plus ein paar andere) auf dem Handy ausprobiert. Ein paar dieser Apps ziehen so viel Strom, daß sogar bei eingestecktem Ladeadapter der Akku entladen wird (Galaxy S4).

Von daher mein klarer Rat: kein Handy wenn das Navi öfter mal eingesetzt werden soll.

Bei den echten Navis ist dann für mich ein relevanter Faktor, wie gut soll die Navigation funktionieren, speziell das Umfahren von Staus und Verkehrsverstopfungen. Hier zeigen die unterschiedlichen Tests eigentlich immer auf TomTom. Ist auch kein Wunder, die Güte der Verkehrsinformationen ist abhängig davon, wie viele Autos mit einem Navi die Strecken fahren und den Servern Informationen liefern. Da gewinnt dann verständlicherweise der Marktführer.

Hier habe ich auch schon zwischen Garmin (Navigon-App) und TomTom verglichen, TomTom hat gewonnen. Google wäre zwar noch ein bischen besser, aber das gibt es nicht als Navi und der Unterschied ist auch nicht so groß.
Hauptproblem bei allen ist, daß sie einzelne Fahrspuren auf einer Autobahn nicht unterscheiden, d.h. wenn mal wieder 1 km Rückstau von einer Ausfahrt auf die Standspur ist, wird das nicht erfasst, weil die meisten Autos ja links mit vollem Tempo vorbeifahren.

Beim Navi mit Bluetooth habe ich nur mäßig gute Erfahrungen. Auch mir als erfahrenem Benutzer gelang die Anbindung via Bluetooth-Tethering erst nach ein paar Minuten, dazu kommt, daß nach jedem Handy-Neustart oder wenn man das Bluetooth am Handy mal aus- und einschschaltet, das Tethering erstmal wieder im entsprechenden Untermenü aktiviert werden muß.
Von daher würde ich nur noch ein Navi mit eingebauter SIM-Karte nehmen.

Das Bluetooth wird benötigt um die aktuellen Verkehrsinformationen zu erhalten. Bei ausgeschalteter Bluetooth-Verbindung wird der (bei einigen Modellen) im Zigarettenanzünderladekabel integrierte RDS-TMC Empfänger genutzt (der aber nur wirklich große Autobahnstaus kennt).

Was die Größe angeht, ist das Geschmackssache. Hängt auch stark davon ab, wie weit entfernt das Navi angebracht wird. Wir haben bei uns im Meriva (1) auf dem Armaturenbrett eine der käuflich erhältlichen "selbstklebenden Platten" (leicht entfernbar) angebracht, damit muß der Saugnapf des Navis nicht mehr an die Scheibe geklebt werden, das Gerät ist viel näher am Fahrer und kann damit besser bedient werden.

Wenn ich die Bilder im Web vom Ibiza so betrachte, könnte es dort allerdings schwierig werden, so eine Platte anzubringen (der Meriva hat in der Mitte über den Lüftungsöffnungen eine waagerechte Ablage... da ist es einfach, die Platte anzukleben) - hier würde ich ggf. mal im Fachhandel fragen, was sie an Anbringungsmöglichkeiten so empfehlen. Gerade bei den heutigen stark geneigten Frontscheiben ist die Entfernung zum Navi bei der Montage via Saugnapf an der Scheibe eine Qual.

Doch nah angebracht genügt für uns ein 5"-Gerät. So viele Informationen werden im Display auch nicht dargestellt, daß da auf die kurze Entfernung mehr nötig wäre.

Bei TomTom würde ich die Finger von den Go 51/61 Geräten lassen, die sind "untermotorisiert", die Bedienung ist eine Qual. Das 510 - welches wir haben - ist okay (aber nicht so flott wie die Smartphone-App).
 

Milex

Flashaholic
28 Juni 2011
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28
was ich mittlerweile äußerst wichtig finde, sind aktuelle Karten.
Manche Hersteller bieten sog. Lifetimeupdates an, manche beim Kauf eines Gerätes nur 5 Updates, alle weiteren müssen nachgekauft werden. Ich würde schauen, dass es ein Gerät ist, wo ein Lifetimeupdate dabei ist. Unser Garmin ist mittlerweile 5 Jahre alt und dank Lifetimeupdate immer aktuell.
 

andreas0401

Flashaholic**
20 September 2010
2.640
8.871
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Dorsten
Hi Profi
Ich habe mir letztens noch ein TomTom Go 510 gekauft. Also das 5 Zoll Modell.
Das Gerät hat die Europa Karte vorinstalliert.

Über TomTom my Drive kann ich auch die Nordamerika Karte installieren.
Beide Karten kann ich ein Geräte Leben lang aktualisieren. Dazu sollte man aber ein wenig Zeit einplanen. Sind ca. 5-6 Gigabyte Daten die pro Karte runtergeladen werden. Auch das installieren dauert ziemlich lange.
Wer beide Karten gleichzeitig drauf haben möchte, der muss dann eine
micro SD Karte einlegen (min 8gb).

Für Traffic muss ich das Gerät über Bluetooth mit meinem Smartphone verbinden. Das Smartphone muss aber in der Einstellung die Verbindung freigeben. Zumindest bei meinem Galaxy S6.

Das TomTom GO 5100 kostet einen hunderter mehr. Dafür hat es einen integrierte SIM für Traffic. Man braucht das Gerät also nicht mehr mit dem Smartphone verbinden. Soll angeblich auch im Ausland kostenlos sein. Und das auch ein Geräte Leben lang.

Beide Geräte gibt es auch mit 6 Zoll Display. Also GO610 (249 Euro) oder
GO6100 (349 Euro)
Die Geräte mit 6 Zoll sind deutlich größer. Zum Navigieren also auch deutlich besser. Dafür hat man aber auch nen Riesen Bildschirm in der Windschutzscheibe (außer man kann es auch irgendwo am Armaturenbrett befestigen).

Mir hat das 5 Zoll Modell gereicht. Bin auf jedem Fall mit dem Gerät zufrieden.

Preislich dürfte ein TomTom Navi ohne Nordamerika Karte günstiger sein.
Aber wer mal drüben Urlaub machen möchte, der sollte das Gerät mit der Nordamerika Karte nehmen. Navis ausleihen ist dort deutlich teurer.

Gruß
Andreas
 

RS.FREAK

Flashaholic***
24 Dezember 2014
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6.132
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In der oberen Hälfte des Landes
Ich nutze auch desöfteren die Handynavigation und habe schon desöfteren sehr nervige abrisse des GPS Signals erlebt, erst mit meinem Samsung Galaxy S4 und jetzt mit meinem Note 4. Der GPS Empfang vom Handy versagt viel schneller wie von einem vernünftigen Navigationsgerät.
 

Profi58

Flashaholic**
29 Mai 2011
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Erzgebirge
Meine Tochter ist gerade zu Besuch und wir haben uns noch mal über die Größe unterhalten. Die Entscheidung ist auf ein 6"-Gerät gefallen. Da wird es wohl ein TomTom Go6100 werden (ist bei Amazon etwas günstiger). Allerdings habe ich dort Beurteilungen von "Prima Gerät" bis "absoluter Mist" gelesen :S.
Kann jemand was zu Garmin und Becker sagen? Gibt es von diesen Firmen Geräte mit eingebauter SIM-Karte oder haben die nur GPS? Die Homepages sind da nicht sehr hilfreich.
 

Lumenhunter

Genialer TLF-Header-Designer
12 Januar 2011
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Basel / Schweiz
Ich habe mit TomTom (den Geräten) und mit deren Kundenservice schlechte Erfahrungen gemacht. Bei Garmin kann ich den Kundenservice nicht beurteilen, weil ich den noch nie brauchte. Ich hatte schon mehrere Garmin Geräte und bin damit äusserst zufrieden. Das TomTom hatte ich mir damals auch nur gekauft, weil es das einzige Gerät war, dass einen eingebauten Handy-Chip hatte und somit viele Zusatzdaten aufs Gerät laden konnte (es war damals auch das teuerste Gerät von TomTom). Bei den Garmin-Geräten musste man das Navi per Bluetooth mit dem Handy verbinden um zusätzliche Daten runterzuladen. Das bedeutet einsteigen, Navi mit Handy koppeln und dann losfahren. Mit eingebautem Chip fährt man einfach los.

Was mich beim TomTom am meisten gestört hatte, war, dass es die Abbiegungen immer viel zu spät angesagt hat. Quasi dann erst, wenn man schon auf der Höhe der Abzweigung war. Freunde haben mir das gleiche Problem bestätigt. Das ist nun aber auch schon ein paar Jahre her. Daher gehe ich davon aus, dass da TomTom sicher nachgebessert hat.

Ich würde beim Gerät schauen, dass
-es eine guten Kartenabdeckung hat (ganz Europa)
-lebenslange Kartenupdates
-Verkehrsfunk zur Vermeidung von Staus
-Zusätzliche Angaben bei Abbiegungen (bei meinem Gerät werden mit Pfeilen die Anzahl Spuren angezeigt und farblich markiert, welche ich davon benutzen muss, um richtig abzuzweigen. Bei grösseren Verzweigungen wird mir mit einem recht realistischen Bild sogar angezeigt, wie die Verzweigung aussieht und wo ich durchfahren muss)

Mein Gerät kann ich zusätzlich per Bluetooth mit dem Handy verbinden und kann so zusätzliche Infos runterladen und freisprechen.

Zusätzlich kann ich bei meinem Gerät das Ziel auch per Sprache eingeben. Das sorgt aber oft für sehr viel Spass im Auto, weil das Gerät alles mögliche versteht, nur nicht das Richtige. Bei Zielen, die aber ausgesprochen klar sind, funktioniert das doch noch recht gut. Und es ist auf jeden Fall sicherer, das Ziel per Sprache einzugeben, als während der Fahrt auf dem Navi rumzutippen.

Ich weiss jetzt grad gar nicht auswendig, welches Model ich habe. Es ist glaub ich das nüvi® 2589LMT.
Und das Gerät verträgt sich sehr gut mit meinem Seat Ibiza. ;)

Ob es jetzt unbedingt 6 Zoll sein müssen, kann ich nicht sagen. Mir reichen 5 Zoll. Ich habe das Gerät auch schon einige male Benutzt, nach der Ankunft mit dem Auto das Gerät als Fussgänger-Navi zu verwenden um eine bestimmte Adresse zu finden. Da ist kleiner dann sicher wieder besser.
 
Zuletzt bearbeitet:

schopi68

Flashaholic**
1 Dezember 2011
1.265
622
113
nördlich v. München
www.salmanassar.de
Was mich beim TomTom am meisten gestört hatte, war, dass es die Abbiegungen immer viel zu spät angesagt hat. Quasi dann erst, wenn man schon auf der Höhe der Abzweigung war. Freunde haben mir das gleiche Problem bestätigt. Das ist nun aber auch schon ein paar Jahre her. Daher gehe ich davon aus, dass da TomTom sicher nachgebessert hat.

Beim TomTom kann ich über solche Effekte nicht klagen. Es kommen auch mehrere Vorwarnungen, daß man gleich abbiegen soll. Wirklich schlimm habe ich ein solches Verhalten bei der Handyapp Waze erlebt - dort kamen die Ansagen für die Autobahnausfahrten genau dann, wenn der Verzögerungsstreifen begann - ohne Vorwarnung.

Allerdings muß man sich bei TomTom an eines gewöhnen: Wenn man eine Ausfahrt von der Autobahn nehmen soll, wird oft angesagt "bleiben sie rechts". Und wenn man an einer Gabelung geradeaus weiterfahren soll, bekommt man bisweilen zu hören "biegen sie links ab".

Navigon war früher schon in ein paar Punkten besser - aber die wurden leider von Garmin gekauft und werden nur noch als Handy-App weitergepflegt.
 

Profi58

Flashaholic**
29 Mai 2011
3.378
1.681
113
Erzgebirge
Nachdem ich mir das TomTom Go6100 angeschaut habe, habe ich auch zu Garmin geschaut und bin auf das nüviCam LMT-D gestoßen. Preislich liegt es in der gleichen Liga wie das Go6100, hat aber die Dash-Cam und kann das Bild auch für die Navigation nutzen.

Hat jemand das Gerät?
 
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Heiopei

Flashaholic*
4 März 2011
849
226
43
also ich habe ein Tomtom Via135 und finde es sehr gut. Die Bedienung ist simpel und die Navigationsführung funktioniert übersichtlich und tadellos. Einzig wenn man nach Zielkoordinaten fährt, die in der Nähe von Autobahnen liegen,kommt es gelegentlich zu abenteuerlichen Routen.

https://www.youtube.com/watch?v=iRhigYO6_SY
 

LaLeLu

Flashaholic**
24 Januar 2012
1.881
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Willich
Früher galt : TomTom ist intuitiver zu bedienen als Garmin, dafür hat Garmin die besseren Karten (TomTom = Teleatlas, Garmin = Navtec). In Zeiten "lebenslanger Kartenupdates ist das womöglich obsolet, wenn beide gleich häufig aktualisieren.

Entscheidender ist da schon, daß der Service von TomTom einen unverändert bodenlos schlechten Ruf hat, der von Garmin einen umgekehrt proportionalen guten. Falls mal etwas dran ist ...

Ich persönlich nutze die Navigon-Smartphone-Software (gehört zu Garmin) auf einem iphone mit Ladehalterung von Brodit, und bin mehr als zufrieden damit.

Ich würde nicht mehr wechseln !

Gruß,

Joachim.