Ein Erfahrungsbericht über die ThruNite T10S, eine kleine EDC für 1x Batterie oder NiMH-Akku im AA-Format.
Ein bissel wenig beachtet ist sie ja im Forum, wie ich finde zu Unrecht. Vermutlich liegt es daran, dass sie mit fast 40€ nicht ganz billig ist. Dabei hat die kleine ThruNite vielversprechende Anlagen wie etwa ein Gehäuse komplett aus Edelstahl und eine Lichtleistung von etwa 170 Lumen aus einer herkömmlichen AA-Batterie.
Die T10S wird statt in Pappe in einer Metallbox mit Schaumstoffeinlage ausgeliefert und ist mit kaltweißer oder schöner Lichtfarbe (nw) erhältlich.
Metall-Box als (Geschenk-)Verpackung


leicht strukturierter Reflektor


messerscharf 
Kein Gummi = kein Verschleiß 

sauber gefrästes Gewinde
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Rückseite Lampenkopf
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Tailstand-fähig
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Technische Daten (Herstellerangaben):
▪ CREE XP-G2 R5 LED mit kaltweißer/reinweißer Lichtfarbe
▪ Spannungsbereich: 0,9 - 3 V (1x AA Alkali-/Lithium-Batterie oder NiMH-Akku)
▪ 3 Helligkeitsstufen
▪ Lichtleistung 169 Lumen
▪ Endschalter (Reverse-Clicky)
▪ Memory (zuletzt benutzte Leuchtstufe wird gespeichert)
▪ sturzsicher bis 1,50 m, wasserdicht bis 2 Meter (IPX-8)
▪ Gehäuse aus rostfreiem Edelstahl
▪ gehärtetes + beschichtetes Frontglas
▪ leicht strukturierter Alu-Reflektor
▪ Maße ca: 93,5 x 19 mm (Länge x Durchmesser), Gewicht: 63 g ohne Batterie
▪ tailstand-fähig
Lieferumfang:
▪ ThruNite T10S Lampe
▪ Metall-Aufbewahrungsbox
▪ Diffusor aus Kunststoff
▪ Ersatzdichtungsring
▪ Inbusschlüssel für Clipmontage
▪ Bedienungsanleitung

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Aufbau / Qualitätseindruck:
Die Verarbeitung ist bezogen auf den Preis mehr als angemessen. Man findet keine Verarbeitungsfehler, die LED ist exakt zentriert, das Gewinde läuft (nachgefettet) kratzfrei und sanft, die Gehäuseoberfläche ist sauber gefräst, die Schrift ohne Ausfransung, der Schalter mit straffem satten Druckpunkt und auch der abschraubbare Trageclip wirkt ziemlich stabil. Insgesamt macht die Lampe einen schier unverwüstlichen Eindruck.
Handhabung/User-Interface
Die T10S ist klein genug, dass sie in (m)einer Faust verschwinden kann. Durch ihr Gewicht liegt sie satt in der Hand, der etwas größere Kopfdurchmesser mit den Einkerbungen verbessert die Griffigkeit. Wegen des anschraubbaren Trageclip liebäugelte ich erst mit einer Aufbewahrung in der Hemdtasche, allerdings bedeutet viel Edelstahl auch höheres Gewicht. Die Hosen- oder Jackentasche wird daher eher als Aufbewahrungsort geeignet sein.
Die Bedienung ist einfach, die T10S ist uneingeschränkt auch für Laien geeignet. Zum Einlegen des Akkus/der Batterie (Pluspol Richtung Lampenkopf) den Kopf der Lampe abschrauben. Ein-/Ausschalten über den Endschalter.
Für den Wechsel der Leuchtstufen (Reihenfolge low - mid - high) gibt es drei Möglichkeiten:
- Bei eingeschalteter Lampe Schalter leicht niederdrücken ohne einzurasten oder
- Schalter innerhalb von 2 Sekunden erneut ganz durchdrücken oder
- Lampenkopf innerhalb von 2 Sekunden lösen und wieder festziehen.
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Größenvergleich, v.l.n.r.: ThruNite T10S, Solarforce Z2, Zebralight H52, AA-Akku

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Regelungsverhalten
Testlauf auf höchster Leuchtstufe mit Ventilatorkühlung, bestückt mit weißem Sanyo Eneloop NiMH-Akku mit Ladespannung von 1,4 Volt. Nach dem Ende des Testdurchlaufs nach ~50 Minuten las ich noch 0,9V. Die Lampe verfügt also über keine Akku-Warnfunktion oder Schutzabschaltung. Ansonsten kann sich das Ergebnis m.M. durchaus sehen lassen.

eigene Messergebnisse (ohne Gewähr):
- 160 Lumen max. nach dem Einschalten mit Eneloop
- 1530 Lux (ermittelt aus 5 m)
Auch wenn der Hersteller die Verwendung von 14500er Li-Io Akkus (mit 3,6-4,2V) offiziell nicht unterstützt, ist ein kurzzeitiger Betrieb offenbar doch möglich.
Die T10S erreicht mit einem 14500 Li-Io-Akku bei 4,15V maximal 370 Lumen, bei fast leerem Akku noch ~300 Lumen.
Stromverbrauch (an Sanyo Eneloop AA):
low - mid - high: 27 / 108 / 1700 mA
Für gleichbleibende Helligkeit und häufige Verwendung sollte ein NiMH-Akku (Eneloop, Aldi u.a.) verwendet werden. Eine Alkali-Batterie baut schneller ab.
PWM
ist egal in welcher Leuchtstufe nicht feststellbar, die T10S liefert flackerfreies Licht.

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nützlich: mitgelieferter Diffusor
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Leucht-Ergebnis:
Die Lampe bietet eine gleichmäßige Ausleuchtung. Störende Ringe oder Artefakte gibt es nicht einmal ansatzweise. Die Lichtfarbe ist zwar kaltweiß, aber noch angenehm und ohne jede störende Verfärbung. Die Lichtverteilung ist homogen, hier gibt es nichts zu meckern. Offenbar ist der leicht strukturierte Reflektor optimal auf die LED abgestimmt.

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Fazit:
+ gute Verarbeitung und Qualität
+ robust
+ ordentliche Lichtleistung
+ sehr gleichmäßige Lichtverteilung
+ Lichtfarbe (reinweiß ohne Farbtendenzen)
+ kein PWM
+ praxisgerechte Helligkeitsabstufungen
+ keine Hitzeprobleme (dauerbetriebsfest)
+ niedriges Low (Firefly/Moonlight)
+ kein störendes Geblinke in der Schaltreihenfolge (Strobe/Disco)
+ gleichbleibende Helligkeit
+ einfache Bedienung, für Einsteiger geeignet
- keine Akku-Leer-Warnung
- etwas hohes Gewicht
Die T10S gibt es nicht zum Ramschpreis. Dennoch sind die knapp 40 € gut angelegtes Geld, ich kann bei der Lampe kein Haar in der Suppe finden. Der aufsteckbare Diffusor ist eine nette Sache, wenn man es braucht. Ein Holster ist leider nicht im Lieferumfang. Das kleine Edelstahlteil ist nicht die hellste Taschenrakete, dafür glänzt sie bei der Licht- und Materialqualität und bietet eine akzeptable Leistung.
Ein bissel wenig beachtet ist sie ja im Forum, wie ich finde zu Unrecht. Vermutlich liegt es daran, dass sie mit fast 40€ nicht ganz billig ist. Dabei hat die kleine ThruNite vielversprechende Anlagen wie etwa ein Gehäuse komplett aus Edelstahl und eine Lichtleistung von etwa 170 Lumen aus einer herkömmlichen AA-Batterie.
Die T10S wird statt in Pappe in einer Metallbox mit Schaumstoffeinlage ausgeliefert und ist mit kaltweißer oder schöner Lichtfarbe (nw) erhältlich.
Metall-Box als (Geschenk-)Verpackung

leicht strukturierter Reflektor

messerscharf
Kein Gummi = kein Verschleiß 
sauber gefrästes Gewinde------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
Rückseite Lampenkopf------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
Tailstand-fähig------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
Technische Daten (Herstellerangaben):
▪ CREE XP-G2 R5 LED mit kaltweißer/reinweißer Lichtfarbe
▪ Spannungsbereich: 0,9 - 3 V (1x AA Alkali-/Lithium-Batterie oder NiMH-Akku)
▪ 3 Helligkeitsstufen
▪ Lichtleistung 169 Lumen
▪ Endschalter (Reverse-Clicky)
▪ Memory (zuletzt benutzte Leuchtstufe wird gespeichert)
▪ sturzsicher bis 1,50 m, wasserdicht bis 2 Meter (IPX-8)
▪ Gehäuse aus rostfreiem Edelstahl
▪ gehärtetes + beschichtetes Frontglas
▪ leicht strukturierter Alu-Reflektor
▪ Maße ca: 93,5 x 19 mm (Länge x Durchmesser), Gewicht: 63 g ohne Batterie
▪ tailstand-fähig
Lieferumfang:
▪ ThruNite T10S Lampe
▪ Metall-Aufbewahrungsbox
▪ Diffusor aus Kunststoff
▪ Ersatzdichtungsring
▪ Inbusschlüssel für Clipmontage
▪ Bedienungsanleitung

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Aufbau / Qualitätseindruck:
Die Verarbeitung ist bezogen auf den Preis mehr als angemessen. Man findet keine Verarbeitungsfehler, die LED ist exakt zentriert, das Gewinde läuft (nachgefettet) kratzfrei und sanft, die Gehäuseoberfläche ist sauber gefräst, die Schrift ohne Ausfransung, der Schalter mit straffem satten Druckpunkt und auch der abschraubbare Trageclip wirkt ziemlich stabil. Insgesamt macht die Lampe einen schier unverwüstlichen Eindruck.
Handhabung/User-Interface
Die T10S ist klein genug, dass sie in (m)einer Faust verschwinden kann. Durch ihr Gewicht liegt sie satt in der Hand, der etwas größere Kopfdurchmesser mit den Einkerbungen verbessert die Griffigkeit. Wegen des anschraubbaren Trageclip liebäugelte ich erst mit einer Aufbewahrung in der Hemdtasche, allerdings bedeutet viel Edelstahl auch höheres Gewicht. Die Hosen- oder Jackentasche wird daher eher als Aufbewahrungsort geeignet sein.
Die Bedienung ist einfach, die T10S ist uneingeschränkt auch für Laien geeignet. Zum Einlegen des Akkus/der Batterie (Pluspol Richtung Lampenkopf) den Kopf der Lampe abschrauben. Ein-/Ausschalten über den Endschalter.
Für den Wechsel der Leuchtstufen (Reihenfolge low - mid - high) gibt es drei Möglichkeiten:
- Bei eingeschalteter Lampe Schalter leicht niederdrücken ohne einzurasten oder
- Schalter innerhalb von 2 Sekunden erneut ganz durchdrücken oder
- Lampenkopf innerhalb von 2 Sekunden lösen und wieder festziehen.
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Größenvergleich, v.l.n.r.: ThruNite T10S, Solarforce Z2, Zebralight H52, AA-Akku

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Regelungsverhalten
Testlauf auf höchster Leuchtstufe mit Ventilatorkühlung, bestückt mit weißem Sanyo Eneloop NiMH-Akku mit Ladespannung von 1,4 Volt. Nach dem Ende des Testdurchlaufs nach ~50 Minuten las ich noch 0,9V. Die Lampe verfügt also über keine Akku-Warnfunktion oder Schutzabschaltung. Ansonsten kann sich das Ergebnis m.M. durchaus sehen lassen.

eigene Messergebnisse (ohne Gewähr):
- 160 Lumen max. nach dem Einschalten mit Eneloop
- 1530 Lux (ermittelt aus 5 m)
Auch wenn der Hersteller die Verwendung von 14500er Li-Io Akkus (mit 3,6-4,2V) offiziell nicht unterstützt, ist ein kurzzeitiger Betrieb offenbar doch möglich.
Die T10S erreicht mit einem 14500 Li-Io-Akku bei 4,15V maximal 370 Lumen, bei fast leerem Akku noch ~300 Lumen.
Stromverbrauch (an Sanyo Eneloop AA):
low - mid - high: 27 / 108 / 1700 mA
Für gleichbleibende Helligkeit und häufige Verwendung sollte ein NiMH-Akku (Eneloop, Aldi u.a.) verwendet werden. Eine Alkali-Batterie baut schneller ab.
PWM
ist egal in welcher Leuchtstufe nicht feststellbar, die T10S liefert flackerfreies Licht.

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nützlich: mitgelieferter Diffusor------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
Leucht-Ergebnis:
Die Lampe bietet eine gleichmäßige Ausleuchtung. Störende Ringe oder Artefakte gibt es nicht einmal ansatzweise. Die Lichtfarbe ist zwar kaltweiß, aber noch angenehm und ohne jede störende Verfärbung. Die Lichtverteilung ist homogen, hier gibt es nichts zu meckern. Offenbar ist der leicht strukturierte Reflektor optimal auf die LED abgestimmt.

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Fazit:
+ gute Verarbeitung und Qualität
+ robust
+ ordentliche Lichtleistung
+ sehr gleichmäßige Lichtverteilung
+ Lichtfarbe (reinweiß ohne Farbtendenzen)
+ kein PWM
+ praxisgerechte Helligkeitsabstufungen
+ keine Hitzeprobleme (dauerbetriebsfest)
+ niedriges Low (Firefly/Moonlight)
+ kein störendes Geblinke in der Schaltreihenfolge (Strobe/Disco)
+ gleichbleibende Helligkeit
+ einfache Bedienung, für Einsteiger geeignet
- keine Akku-Leer-Warnung
- etwas hohes Gewicht
Die T10S gibt es nicht zum Ramschpreis. Dennoch sind die knapp 40 € gut angelegtes Geld, ich kann bei der Lampe kein Haar in der Suppe finden. Der aufsteckbare Diffusor ist eine nette Sache, wenn man es braucht. Ein Holster ist leider nicht im Lieferumfang. Das kleine Edelstahlteil ist nicht die hellste Taschenrakete, dafür glänzt sie bei der Licht- und Materialqualität und bietet eine akzeptable Leistung.
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Richtig, die Lampe wird auf High mit einem 14500er zügig warm aber es hält sich in Grenzen. Im Low und Mid ist die Erwärmung deutlich geringer und nach meiner Meinung unproblematisch. Für eine EDC ist sie damit perfekt für mich. Ich habe ein schön dunkles Low und ein helles Mid das mehr als ausreicht. Aber der Bonbon ist, ich habe noch einen kleinen Turbo in Reserve 
