Parameter auf die man, wenn möglich, bei Beamshots achten sollte:
- Wahl eines geeigneten Standortes (z.B. mit wenig Störlicht, Fußgängern, Autos)
- Umgebung (z.B. Wetter, Mitmenschen, Insekten und Haustiere nehmen nicht immer Rücksicht auf die Bedürfnisse eine Flashies)
- Kameraposition und -ausrichtung (Stativ, sollte das weniger stabil sein, den Selbstauslöser mit ein paar Sekunden Vorlauf verwenden)
- Lampenposition und -ausrichtung stabil halten in einer Serie (z.B. zweites Stativ mit Klemme oder in einer geeigneten Mulde)
- Aufnahmeparameter in einer Serie konstant halten:
Fokus: bei Kompaktkameras wenn möglich fest eingestellt auf unendlich fokussieren, der Autofokus hat im Dunkeln häufiger mal Probleme
Brennweite: Im Weitwinkelbereich lassen sich Spot und Spill einfangen, Telebereich ggf. für Thrower interessant
Blende: Bei Kompaktkameras empfiehlt es sich mit offener Blende zu arbeiten
Belichtungszeit: hängt von den anderen Parametern ab
Empfindlichkeit: Bei Kompaktkameras niedrig wählen, um das Rauschen klein zu halten, z.B. mit ISO100
Weißabgleich: Tageslicht kann z.B. geeignet sein
- Bedingungen mit zu hoher Luftfeuchtigkeit meiden (70-80% gehen glaube ich ganz gut)
- Kontrollaufnahme ohne Lampe nicht vergessen
- Akkus von Lampen und Kameras vorher laden
- Sichersstellen, dass bei den abzulichtenden Lampen auch wirklich der Modus eingestellt ist, den man ablichten will
- Die Reihenfolge der aufgenommenen Lampen vorher festlegen und notieren
- ggf. die Lampe am unteren Bildrand des Beamshots im Bild lassen, kann im Zweifelsfall auch helfen die Lampe anhand der Bilder zu identifizieren, falls mal eine Reihenfolge durcheinander kommt
Beim ersten Anlauf klappt vermutlich ohnehin nicht gleich alles so wie gewünscht, aber davon sollte man sich nicht entmutigen lassen.
MfG Frederick