Lithium Kurzreview: Xtar VP1-Ladegerät mit LCD-Display

msitc

Händler
14 Dezember 2009
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Heute ist eines der ersten Exemplare des neuen Ladegerätes VP1 von Xtar eingetroffen, das offiziell erst ab Ende März 2013 verfügbar sein wird. Nachdem ich heute Abend ein wenig damit herumgespielt habe, wollte ich es mir nicht nehmen lassen, ein Kurzreview über das Ladegerät zu schreiben.

Ich beschränke mich hierbei ausdrücklich auf meinen ersten Eindruck; die Elektronik sowie das Ladeverhalten hinter den Kulissen kann und will ich nicht beurteilen, da ich diesbezüglich kein Experte bin und eine derartige Einschätzung lieber den Fachleuten überlasse.



Das VP1 ist das erste Ladegerät von Xtar mit einem integrierten LCD-Display, das sowohl die aktuelle Akkuspannung als auch den Ladestand des Akkus anzeigt. Im Gegensatz zum Xtar SP2 bietet es zwar keinen Lademodus mit 2A, dafür können kleinere Akkus mit einem schonenden Ladestrom von 0,25A betankt werden.

Dies ist insofern interessant, weil viele Hersteller dafür einen Ladestrom < 0,5A vorgeben.

Erster Eindruck

Im Gegensatz zum Xtar WP2 II wird das Xtar VP1 in einer Plastikverpackung ausgeliefert. Auf den USB-Ladeanschluss hat Xtar beim VP1 verzichtet, ansonsten ist im Lieferumfang das übliche enthalten:
  • Ladegerät VP1
  • KFZ-Ladedapter
  • Netzteil
  • Bedienungsanleitung





Worin unterscheidet sich das Xtar VP1 vom WP2 II und SP2?

Das dürfte wohl die am meisten gestellte Frage sein, die sich potentielle VP1-Käufer stellen werden. Ich bringe es mal direkt auf den Punkt:

a) Im Vergleich mit dem Xtar WP2 II:
- Es gibt keinen USB-Ladeanschluss
- Die Spacer entfallen, alle unterstützten Akkuformate können direkt geladen werden, da die Schieber in den Ladeschächten größenverstellbar sind
- Ein Lademodus mit 0,25A ist hinzugekommen
- Ein LCD-Display zeigt den Ladestand sowie die Spannung des Akkus an



b) Im Vergleich mit dem Xtar SP2:
- Der Lademodus mit 2A ist nicht vorhanden
- Ein Lademodus mit 0,25A ist hinzugekommen
- Ein LCD-Display zeigt den Ladestand sowie die Spannung des Akkus an



So, das war es mal in Kürze. Was sich unter der Haube getan hat, vermag ich an dieser Stelle nicht zu sagen, und da ich weder Elektronikprofi bin noch über das notwendige Equipment verfüge, um umfangreiche Messungen durchführen zu können, überlasse ich das wie gesagt lieber den Profis, die sich damit auskennen.

Übrigens: Mir ist durchaus bekannt, dass man 18650-Akkus nicht mit 0,25A lädt – die Einstellung auf dem Foto soll lediglich den neuen Lademodus verdeutlichen.


Ladevorgang

Der Ladevorgang wird wie bereits erwähnt im LCD-Display angezeigt, was in etwa wie folgt aussieht:




Den Ladestrom kann man durch Drücken des Schalter über dem Display einstellen:



Mir persönlich gefällt das Display sehr gut, wobei sich der ein oder andere vielleicht noch etwas mehr Daten auf dem Display gewünscht hätte. Aus meiner Sicht dürften die dargestellten Informationen für die breite Masse der Anwender ausreichend sein, denn so kann man immerhin sehr gut verfolgen, welchen Ladestand ein Akku gerade hat und wie lange der Ladevorgang noch dauern wird.


Erstes Fazit

Ich schreibe hier extra “erstes Fazit”, weil ich hier nur meine ersten Eindrücke wiedergegeben habe. Das Xtar VP1-Ladegerät scheint mir zumindest rein äußerlich solide gefertigt zu sein, und auch hier überlasse ich eine Beurteilung der Innereien denjenigen, die etwas davon verstehen. Die Schieber in den Ladeschächten waren zumindest bei meinem Testgerät leichtgängig und nicht hakelig, und das Display ist unter normalen Lichtbedingungen gut ablesbar.

Ob einem das LCD-Display sowie der Lademodus mit 0,25A den Mehrpreis gegenüber dem Xtar WP2 II und/oder dem Xtar SP2 wert sind, muss jeder für sich entscheiden. Ich für meinen Teil finde die Sache mit dem Display jedenfalls klasse und werde mir auf jeden Fall ein Xtar VP1 zulegen.

Bezugsquelle

Das Xtar VP1-Ladegerät ist voraussichtlich ab Ende März 2013 im MSITC Shop erhältlich.

Gruß,
Markus
 

Xandre

Flashaholic***²
8 März 2011
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BaWü
Das Gerät gefällt mir.
Besonders weil man den kleineren Ladevorgang einstellen kann.
Wünschenswert wären die 2A für immer noch "kräftigere" Akkus.

Ladestand im unteren Teil ist unnötig,wenn Volt angezeigt werden.
Lieber eine Anzeige wieviel rein geladen wurde...
Aber nur meine Meinung !

Gruß Xandre
 

Lampion Zwo

Flashaholic*
30 November 2012
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Im schönen Bayern
Ich habe mein VP1 seit Ende letzter Woche und das Wochenende erst mal genutzt um meinen kompletten Akkubestand (18650, 14500 & 16340) wieder aufzuladen.

Endlich entfällt das Raus- und Reinfummeln zwecks Nachmessen.

Ich bin sehr zufrieden mit dem VP1 und habe meine HXY in Rente geschickt.

Minimaler Minuspunkt ist das Display. Bei eingeschalteter Zimmerbeleuchtung muss ich etwas näher ran, um das Display abzulesen.



Gruß


Michael
 

amaretto

Moderator
Teammitglied
12 August 2010
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NRW
Hallo Markus,

danke für die Vorstellung dieses interessanten Laders. Zwei Dinge würden mich noch interessieren. Hast du Lust, Folgendes nachzuprüfen?

1) Vergleichsmessung mit einem Voltmeter, inwieweit die angezeigte Spannung zutrifft

2) In den Lader mit abgezogenem Netzkabel Akkus einlegen, ob die Anzeige auch ohne Ladefunktion als Spannungsmesser missbraucht werden kann.
 
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Dr.Sentinel

Flashaholic*
11 November 2011
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Mars, hab mich verfahren...
Ich finde das Teil eigentlich auch ganz gut, Display finde ich immer gut und die Spannungsanzeige ist auch toll, so weis man wie lange die Akkus noch ungefähr brauchen werden.
Ich würde aber auch eine Anzeige toll finden die mir die geladene Kapazität anzeigt, wird aber wahrscheinlich für das Geld nicht machbar sein???
Minuspunkte für mich:
Ich hätte gerne einen vierfach Lader mit 2A Ladungsmöglichkeit.
Dafür verzichte ich auch gerne auf die 500mA/h Ladung.

Gruß
Stefan
 
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msitc

Händler
14 Dezember 2009
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Hallo Markus,

Hallo Markus,

danke für die Vorstellung dieses interessanten Laders.
Gerne doch. :)

Zwei Dinge würden mich noch interessieren. Hast du Lust, Folgendes nachzuprüfen?

1) Vergleichsmessung mit einem Voltmeter, inwieweit die angezeigte Spannung zutrifft

2) In den Lader mit abgezogenem Netzkabel Akkus einlegen, ob die Anzeige auch ohne Ladefunktion als Spannungsmesser missbraucht werden kann.

Ich würde für solche und weitere Tests den Lader gerne einem Profi in die Hand drücken. Mein bisheriger Ansprechpartner in solchen Fällen scheidet aus zeitlichen Gründen leider aus, ich bekam aber noch zwei weitere Namen aus dem Forum genannt, und die beiden würde ich gerne kontaktieren, um das Interesse an einem Test des VP1 auszuloten.

Vielleicht noch ein kurzer Hinweis an dieser Stelle: Da die Massenproduktion des VP1 erst im März anlaufen soll, würde ich gerne ein Gerät aus dieser Charge für einen Test zur Verfügung stellen, denn es könnte ja durchaus sein, dass ggf. noch Modifikationen im Vergleich zu meinem Muster in die Serienfertigung einfließen.

Gruß,
Markus
 

the_holodoc

Flashaholic***
7 August 2011
5.034
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Kann mir jemand sagen was die max. Länge für 18650er sind?
Habe da ein paar neue von Panasonic. Die sind noch länger als AW`s und passen in meinem alten Ladegerät nicht mehr rein.

Hier finden sich Längenangaben zu einer Menge 18650er Akkus:
Längen der 2012 von HKJ getesteten 18650er
Längen der 2011 von HKJ getesteten 18650er

Battery test-review 18650 summary
18650 battery test 2011
Messerforum Lampentester: Großer Akkutest 2012 - 18650er Lithium-Ionen-Akkus

MfG Frederick
 
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buwuve

Flashaholic**
14 Dezember 2010
1.462
962
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Umkreis Heidelberg
Welches Gerät für Dich in Frage kommt, ist doch recht einfach auszumachen:

Kommen 10440 Akkus für Dich in Frage? Wenn ja, ist das SP2 raus (zu hoher Ladestrom).
Wenn Du eher große Akkus bevorzugst 18650, 26650, spricht der 2A Ladestrom für das SP2, zumal es auch ca. 10€ günstiger sein wird.

Das Display finde ich zwar ganz nett, aber ein richtiger Kaufgrund wäre es für mich nicht. Akkus die aus einer Lampe kommen, messe ich ja eh mit dem Multimeter und in der Regel lade ich Akkus auch nicht, wenn ich unter Zeitdruck bin. Der aktuelle Ladezustand ist für mich daher egal und wenn es mich interessiert, messe ich halt kurz mit dem Multimeter.

Wenn es auch Infos wie die Gesamtkapazität (ich rede von Zahlen, nicht von Balken) oder die zugeführte Kapazität seit Start des Ladens messen würde, wäre das ein echter Infogewinn, aber so.
 

msitc

Händler
14 Dezember 2009
4.531
3.766
0
Er schreibt in seinem Review, dass es mit Alufolie möglich ist auch 26650er zu laden, wenn ich das richtig verstehe. Kann sich jemand vorstellen wie er das meint?

Ich halte derartige Ratschläge gelinde gesagt für etwas zweifelhaft, denn selbst wenn es rein physikalisch funktionieren sollte: Jeder Hersteller gibt an, für welche Akkus sein Ladegerät freigegeben ist, und ein 26650-Akku lässt sich mit dem Xtar VP1 offiziell nicht laden.

Ein Dauerthema hier im Forum sind ja die potentiellen Gefahren beim Umgang mit Lithium-Ionen-Akkus, und das Laden von nicht freigegebenen Akkus in einem Ladegerät gehört für mich deshalb auch ganz klar auch in diese Kategorie.

Gruß,
Markus
 

light-wolff

Flashaholic***²
14 September 2011
16.304
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im Süden
Jeder Hersteller gibt an, für welche Akkus sein Ladegerät freigegeben ist, und ein 26650-Akku lässt sich mit dem Xtar VP1 offiziell nicht laden.
Ich würde es alleine aus dem Grund nicht empfehlen, weil die Kontaktierung unzuverlässig ist.
Gefahr besteht in diesen Fall allerdings keine, schlimmstenfalls wird der Akku bei Kontaktproblemen nicht ganz voll geladen.

Klare Empfehlung für 26650er: XTAR SP2. Der XTAR VP1 ist aus o.g. Grund nicht für 26650 geeignet.
 
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chouster

Flashaholic**
22 Dezember 2010
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Ich halte derartige Ratschläge gelinde gesagt für etwas zweifelhaft, denn selbst wenn es rein physikalisch funktionieren sollte: Jeder Hersteller gibt an, für welche Akkus sein Ladegerät freigegeben ist, und ein 26650-Akku lässt sich mit dem Xtar VP1 offiziell nicht laden.

Ein Dauerthema hier im Forum sind ja die potentiellen Gefahren beim Umgang mit Lithium-Ionen-Akkus, und das Laden von nicht freigegebenen Akkus in einem Ladegerät gehört für mich deshalb auch ganz klar auch in diese Kategorie.

Gruß,
Markus

Wenn es danach geht und man es genau nimmt, dann dürfte man mit einem Pila IBC Charger nur Akkus von Pila laden, darauf weist allerdings so gut wie kein Händler hin.

Ist doch irgendwie schade, dass der Lader keine 26650 Akkus nimmt. Die haben sich dabei wohl auch gedacht, dass sonst keiner mehr den SP2 kauft. Der perfekte Lader ist das wohl nicht, er sieht aber - wenn man auf 26650er verzichten kann - meiner Meinung nach wie die derzeit beste Option für einen LiIon-Lader aus. Wenn er zusätzlich noch 26650er schlucken würde, man den Ladestrom zwischen 0,1-2A frei einstellen könnte und er eine 4,3 Volt Ladung für die Exoten bereitstellen würde, wäre ich doch sehr geneigt ihn als perfekt zu bezeichnen.
 
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Leuchtkäfer

Flashaholic*
10 Februar 2012
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Ich hab irgendwo gelesen das die Voltanzeige nur bis 4,2 Volt geht.
Dann kann man ja gar nicht wissen ob der Akku nicht drüber geladen wurde.:confused:
 

Hannoveraner

Flashaholic**
8 Dezember 2012
1.442
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Hannover
10440er stehen nicht in der Beschreibung, offiziell nicht freigegeben`?!
Durch den geringen Ladestrom ja eig. dafür prädestiniert!?

Edit: Im anderen thread ist der 10440 vermerkt!
Gruß, Andreas
 
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Lampion Zwo

Flashaholic*
30 November 2012
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331
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Im schönen Bayern
1) Vergleichsmessung mit einem Voltmeter, inwieweit die angezeigte Spannung zutrifft


Ganz vergessen.

Habe in letzter Zeit ein paar 18650er (Jetbeam, Solarforce, EagleTac & Fenix) und 16340er (EagleTac) in beiden Schächten und extern gemessen.

Ladegerät zeigte durch die Bank 0,01 Volt weniger an als mein kleines Voltmeter.

Für mich reicht das völlig.


Gruß


Michael
 
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Dr.Sentinel

Flashaholic*
11 November 2011
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Mars, hab mich verfahren...
Hi Markus,
du gibst auf deiner Homepage bei dem Xtar VP1 Lader einen Ladestrom für kleine Akkus mit 250 Ampere an.
Nun noch einen ordentlichen Reflektor um den Akku gebaut und du hast viel Licht.

Gruß
Stefan
 

msitc

Händler
14 Dezember 2009
4.531
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Hi Stefan,

Hi Markus,
du gibst auf deiner Homepage bei dem Xtar VP1 Lader einen Ladestrom für kleine Akkus mit 250 Ampere an.
Nun noch einen ordentlichen Reflektor um den Akku gebaut und du hast viel Licht.

Gruß
Stefan

danke für den Hinweis, ich habe es gerade korrigiert.

Gruß,
Markus
 

freitaler

Flashaholic
17 März 2011
101
33
28
Freital
Re:

Hallo Markus,

gibt es mittlerweile einen festen Termin der Neuerscheinung?

Habe zwar heute schon bei dir vorbestellt, bin aber trotzdem mal neugierig.

Gruß
André
 
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Rafunzel

Flashaholic***
10 Oktober 2010
9.327
5.347
113
Hamm, NRW
Hmm... mit meinem i4 bin ich erst mal zufrieden - wenn dann allerdings irgentwann das Xtar VP2 mit 4 Ladeschächten kommt, werde ich zuschlagen.
 

Hans Huckebein

Flashaholic*
18 Januar 2013
380
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Halle (Saale)
Mallo Markus,

Durch Deinen Shop und Hermes, bin auch ich nun stolzer Besitzer des VP1 und bin von dem Teil absolut begeistert
Positiv:
- absolut saubere Verarbeitung
- Fast Noob und DAU sicher durch "Ein Knopf Bedienung"
- gut ablesbares Display

Meine Kritik:
- keine deutschsprachige Bedienungsanleitung
Ist jedoch kein großes Hindernis (siehe "Ein Knopf Bedienung)

Kleine Frage noch,
Das VP1 hat den Ladevorgang (14500'er Keeppower Akkus) bei 4,2 V beendet.
Die anschließende Messung mit dem "Mastech M9501" bzw "RTO DMM-3800-21" dabei wurden "nur" 4,17V und nach 12 Stunden Lagerung, nur noch 4,12V gemessen. Ist das normal?


MfG, Hans
 

Rubbelkater

Flashaholic
25 Oktober 2011
106
65
28
Kreis Diepholz
Ist es ebenfalls normal, dass der Lader bei 4,2V abbricht und die Akkus dann Spannung verlieren, wenn man die Akkus im Lader lässt?

Bei meinen 14500er war nach einiger Zeit dann nur noch 4,14V im Display und da habe ich sie dann herausgenommen. Also erst 4,2, dann 4,19, 4,18, 4,17, usw ...

Habe den Akku bei 4,2 noch ein Mal entnommen und nur kurz zum Test reingesteckt. Er verliert die Spannung wie beim Vorposter auch außerhalb des Ladegeräts. Sind ganz neue 14500er. Woran kann das liegen?
 
Zuletzt bearbeitet:

light-wolff

Flashaholic***²
14 September 2011
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im Süden
Es ist völlig normal, dass nach Ladeende die Zellenspannung langsam zurückgeht. Das stabilisiert sich erst nach einigen Stunden.

Der Rückgang ist umso höher,
- je höher der Ladestrom,
- je kleiner der Akku,
- je höher der Terminierungsstrom (bei Unterschreiten desselben in der CV-Phase schaltet der Lader ab),
- je älter bzw. verschlissener der Akku.

Aus diesem Grund ist es auch unmöglich, dass ein korrekt CC/CV geladener LiIon-Akku 1 Stunde nach Ladeschluss genau 4,200V hat - außer, er wurde zuvor leicht überladen.

Manche Lader ziehen nach Abschaltung einen geringen Strom aus dem Akku (meist weit unter 1 mA), was zu einem zusätzlichen Rückgang führt.
 

Rubbelkater

Flashaholic
25 Oktober 2011
106
65
28
Kreis Diepholz
Aber sind denn 4,12V nach einigen Stunden dann nicht trotzdem zu wenig? Oder ist auch das noch im Rahmen? So gut kenne ich mich mit der Akkutechnik nicht aus. Entschuldigt daher die vielen Fragen.
 

Hans Huckebein

Flashaholic*
18 Januar 2013
380
93
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Halle (Saale)
Hallo light-wolff,

Für meine 14500'er Keeppower Akku's, war's hier der 1. Ladevorgang (250mA). Also fast noch Jungfräulich.
Wie sind deine Erfahrungen nach Volladung, in Bezug auf Spannungsverlust bei Lagerung z.B.: nach 12 bzw 24h / 1 bzw 2~4 Wochen?


MfG, Hans