Kleines Review des neuen XTAR MX4 Ladegeräts für NiMH, Li-Ion, LiFePO₄ und 1,5 V Li-Ion Akkus.
Größe: 100 × 97 × 27 mm
Gewicht: 95 g
Die Anleitung umfasst 11 Sprachen (CN, DE, IT, EL, EN, FR, TR, PL, RU, SP, JA).
Es können bis zu vier Akkus gleichzeitig geladen werden. Die Schächte nehmen Akkus mit eine Länge von 32 bis 71 mm auf. Ungeschützte flat-top 21700 Akkus passen, bei button-top hängt es von dem jeweiligen Modell ab, bei geschützten 21700 ist aber Schluss. Die beiden mittleren Schächte haben eine Breite von 21 mm, in die beiden äußeren passen auch 26650 Akkus.
Beide Kontaktflächen stehen leicht hervor. Für die meisten Akkus reicht das völlig aus, Probleme hatte ich nur mit einigen AAA Akkus mit hervorstehendem Wrapper und einigen flat-top Akkus mit vertieftem Pluspol.
Die Schlitten sind zwar etwas kratzig, klemmen allerdings nicht, sodass sich Akkus auch im steilen Winkel noch recht gut einlegen lassen.
Jeder Schacht hat eine Status LED:
Im Aktivierungsmodus werden die Akkus vorsichtig geladen, um eine ausgelöste Schutzschaltung zurückzusetzen oder einen tiefentladenen Akku zu „wiederzubeleben“.
Die Stromversorgung erfolgt über einen USB-C Port auf der Rückseite. Einfaches 5 V mit 2 A, also relativ anspruchslos.
Das schlichte Design wird etwas von dem hervorstehenden Schalter an der rechten Seite unterbrochen. Darüber lässt sich zwischen LiFePO₄ und 4,2 V Li-Ion wählen.
Da man diesen Schalter vermutlich nicht allzu oft umschaltet, hätte man ihn ruhig bündig mit dem Gehäuse abschließen lassen können.
NiMH Akkus werden anfangs in der Erkennungsphase langsam mit etwa 180 mA für bis zu zehn Minuten geladen. Der normale Ladestrom beträgt anschließend 500 mA und lässt sich nicht ändern. Wieder für manche Akkus etwas hoch, für andere OK.
Wie die Terminierung genau entschieden wird, konnte ich nicht herausfinden. Der Ladevorgang terminiert zwar minimal zu früh, aber der Akku wird trotzdem noch gut voll. Ist in diesem Fall aber nur eine Stichprobe und das Ergebnis kann mit anderen Akkus anders aussehen. Nach der Terminierung findet ein Erhaltungsladen mit durchschnittlich 50 mA statt (gepulst). Für moderne LSD Akkus ist das unnötig und kann im schlimmsten Fall die Lebenszeit der Akkus verkürzen. Also am besten die Akkus möglichst schnell entnehmen, nachdem die LED grün geworden ist.
Beim Laden von 1,5 V Li-Ion Akkus spielt das MX4 keine große Rolle, da es nur eine ausreichend hohe Spannung bereitstellen muss. Der Ladecontroller sitzt in den Akkus selbst. Am Ende schaltet das MX4 die Spannung ab, sodass die 1,5 V vom Akku anliegen.
Da ich keine LiFePO₄ Akkus habe, konnte ich keine Tests mit diesem Lademodus machen. Ich gehe jedoch davon aus, dass dabei lediglich die Endspannung von 4,2 V auf etwa 3,6 V abgesenkt wird. Vielleicht interessant, um es als eine Art Storage Mode zu nutzen?
Trennt man das MX4 von der Stromversorgung, werden eingelegte Li-Ion mit etwa 4 mA entladen (bei NiMH findet keine Entladung statt). Akkus sollten daher besser nicht im Ladegerät gelagert werden.
Ein ausführlicheres Review mit ein paar mehr Begleitworten findet ihr auf meiner Webseite. Hier im TLF fasse ich die entscheidenden Punkte kurz zusammen, um euch lange Texte zu ersparen.
Review des XTAR MX4 auf sammyshp.de
Mit meiner Seite verdiene ich kein Geld, es ist keine Werbung eingebunden und Affiliate-Links nutze ich auch nicht. Es gibt dort aber teilweise etwas ausführlichere Beschreibungen zu den Lampen sowie Reviews, die hier nicht zu finden sind.
Das Ladegerät wurde mir vom Hersteller kostenfrei zur Verfügung gestellt, vielen Dank!
Review des XTAR MX4 auf sammyshp.de
Mit meiner Seite verdiene ich kein Geld, es ist keine Werbung eingebunden und Affiliate-Links nutze ich auch nicht. Es gibt dort aber teilweise etwas ausführlichere Beschreibungen zu den Lampen sowie Reviews, die hier nicht zu finden sind.
Das Ladegerät wurde mir vom Hersteller kostenfrei zur Verfügung gestellt, vielen Dank!
Überblick
Das MX4 lädt NiMH, Li-Ion, LiFePO₄ und 1,5 V Li-Ion Akkus.Größe: 100 × 97 × 27 mm
Gewicht: 95 g
Die Anleitung umfasst 11 Sprachen (CN, DE, IT, EL, EN, FR, TR, PL, RU, SP, JA).
Es können bis zu vier Akkus gleichzeitig geladen werden. Die Schächte nehmen Akkus mit eine Länge von 32 bis 71 mm auf. Ungeschützte flat-top 21700 Akkus passen, bei button-top hängt es von dem jeweiligen Modell ab, bei geschützten 21700 ist aber Schluss. Die beiden mittleren Schächte haben eine Breite von 21 mm, in die beiden äußeren passen auch 26650 Akkus.
Beide Kontaktflächen stehen leicht hervor. Für die meisten Akkus reicht das völlig aus, Probleme hatte ich nur mit einigen AAA Akkus mit hervorstehendem Wrapper und einigen flat-top Akkus mit vertieftem Pluspol.
Die Schlitten sind zwar etwas kratzig, klemmen allerdings nicht, sodass sich Akkus auch im steilen Winkel noch recht gut einlegen lassen.
Jeder Schacht hat eine Status LED:
| Farbe | Bedeutung |
|---|---|
| Grün: | Bereitschaft / vollständig geladen |
| Rot: | Ladevorgang Li-Ion/NiMH/1,5 V |
| Orange: | Ladevorgang LiFePO₄ |
| Rot, langsam blinkend: | Erkennung des Akku-Typs bzw. Aktivierungsmodus |
| Rot, schnell blinkend: | Fehler |
Im Aktivierungsmodus werden die Akkus vorsichtig geladen, um eine ausgelöste Schutzschaltung zurückzusetzen oder einen tiefentladenen Akku zu „wiederzubeleben“.
Die Stromversorgung erfolgt über einen USB-C Port auf der Rückseite. Einfaches 5 V mit 2 A, also relativ anspruchslos.
Das schlichte Design wird etwas von dem hervorstehenden Schalter an der rechten Seite unterbrochen. Darüber lässt sich zwischen LiFePO₄ und 4,2 V Li-Ion wählen.
Da man diesen Schalter vermutlich nicht allzu oft umschaltet, hätte man ihn ruhig bündig mit dem Gehäuse abschließen lassen können.
Ladevorgang
Li-Ion Akkus werden entweder mit 1 A (zwei Akkus) oder 0,5 A (vier Akkus) geladen. Der Ladestrom lässt sich nicht manuell einstellen. Für manch kleine Akkus ist er vielleicht etwas hoch, für die meisten Akkus allerdings schonend gering – nur dauert der Ladevorgang entsprechend lange. Der Terminierungsstrom wurde sehr niedrig angesetzt, sodass die Status-LED erst sehr spät auf grün schaltet. Energie wird von den Akkus in dieser Zeit kaum noch aufgenommen. Der Ladestrom ist etwas verrauscht bzw. ist ständig am schwanken, allerdings sollte das keine negativen Auswirkungen auf den Ladevorgang haben. Nach Abschluss des Ladens werden die Akkus langsam mit einem kurzen 3 mA Puls alle zwei Sekunden entladen.
NiMH Akkus werden anfangs in der Erkennungsphase langsam mit etwa 180 mA für bis zu zehn Minuten geladen. Der normale Ladestrom beträgt anschließend 500 mA und lässt sich nicht ändern. Wieder für manche Akkus etwas hoch, für andere OK.
Wie die Terminierung genau entschieden wird, konnte ich nicht herausfinden. Der Ladevorgang terminiert zwar minimal zu früh, aber der Akku wird trotzdem noch gut voll. Ist in diesem Fall aber nur eine Stichprobe und das Ergebnis kann mit anderen Akkus anders aussehen. Nach der Terminierung findet ein Erhaltungsladen mit durchschnittlich 50 mA statt (gepulst). Für moderne LSD Akkus ist das unnötig und kann im schlimmsten Fall die Lebenszeit der Akkus verkürzen. Also am besten die Akkus möglichst schnell entnehmen, nachdem die LED grün geworden ist.
Beim Laden von 1,5 V Li-Ion Akkus spielt das MX4 keine große Rolle, da es nur eine ausreichend hohe Spannung bereitstellen muss. Der Ladecontroller sitzt in den Akkus selbst. Am Ende schaltet das MX4 die Spannung ab, sodass die 1,5 V vom Akku anliegen.
Da ich keine LiFePO₄ Akkus habe, konnte ich keine Tests mit diesem Lademodus machen. Ich gehe jedoch davon aus, dass dabei lediglich die Endspannung von 4,2 V auf etwa 3,6 V abgesenkt wird. Vielleicht interessant, um es als eine Art Storage Mode zu nutzen?
Trennt man das MX4 von der Stromversorgung, werden eingelegte Li-Ion mit etwa 4 mA entladen (bei NiMH findet keine Entladung statt). Akkus sollten daher besser nicht im Ladegerät gelagert werden.

