Hallo 
es ist ein wenig ruhig geworden in letzter Zeit - bis auf einige nette ThruNite-Modelle gab es in den vergangenen Wochen kaum neuen Taschenlampen.
Wenn es schon nichts neues gibt, so kann ich euch wenigstens eine bisher hier noch unbekannte Lampe vorstellen.
Der chinesische Hersteller Crelant (Welcome to CRELANT!, Website under contruction) hat vor einigen Monaten die neue 7G5-V2 auf den Markt gebracht.
Die Lampe ist ein Thrower mit einer XM-L, hat einen großen und breiten Reflektor und ist dank dem mitgelieferten Battery Extender sowohl mit einem, als auch mit zwei 18650er-Akkus oder 16340-Zellen zu betreiben.
Für knapp 90 Dollar (Intl-Outdoor-Price) bekommt man als Käufer einen potenten Thrower, der dennoch kompakt ist. Einen deutschen Händler habe ich bisweilen nicht gefunden.
Wer weniger auf dickbauchige Lampen mit mehreren Akkus nebeneinander steht, der ist mit der Crelant wirklich gut bedient.

Die relativ große Verpackung wurde bei mir kurzerhand durch eine kompaktere Tiablo-Packung aus stabilem Karton ersetzt, um Versandkosten zu sparen. Mir macht das nichts aus, da die Lampe ansonsten in einer Plastik-Packung versendet wird (Bild von selfbuilt).
Im Lieferumfang befinden sich folgende Dinge:
- Crelant 7G5-V2
- Verlängerungsrohr
- Anleitung
- Lanyard
- sieben (!) O-Ringe

Die kurz gehaltene, englisch/chinesische Anleitung umfasst eine kurze Betriebsanweisung und einige Spezifikationen.
Das Trageband wird mit einem kleinen Karabiner befestigt - dazu wurde am Gehäuse zwischen Tailcap und Batterierohr ein kleiner Ring mit Loch eingelegt, den man jedoch auf Wunsch problemlos entfernen kann. Die Dichtigkeit leidet darunter nicht.
Ich persönlich bin kein Fan dieser Lanyards. Wer die Tragebändchen mag, der wird sich aber bestimmt darüber freuen, dass so ein Ding im Lieferumfang enthalten ist. Die Befestigung mit dem kleinen Karabiner ist auf jeden Fall recht praktisch, so kann man das Band mit einem Handgriff anbringen oder lösen.


Des Weiteren befindet sich ein kleines Verlängerungsrohr für das Gehäuse im Lieferumfang, wodurch sich die Lampe wahlweise mit einem oder zwei 18650-Akkus betreiben lässt. Sehr praktisch, finde ich. Wer etwas mehr Licht braucht (volle Leistung gibt's nur mit 8,4 Volt), muss zwei Akkus verwenden.
Die 74 Millimeter lange Verlängerung wird einfach zwischen den Kopf und das normale Batterierohr geschraubt und schafft so Platz für einen zweiten 18650er-Akku.
Insgesamt wurden fünf grüne GITD-O-Ringe angebracht. Wer diese "peppigen" Farbkleckse nicht mag, kann die Gummiringe gegen die schwarzen Ringe aus dem Lieferumfang austauschen.


Neben dem Zubehör möchte ich natürlich auch auf die Lampe selbst eingehen.
Das rund 18,5 Zentimeter lange Gehäuse wird durch das Extender-Rohr auf insgesamt 24,5 Zentimeter verlängert.
Es ist nach HA-III Standard anodisiert und ist schwarz-glänzend.
Am Griffstück befindet sich auf einer Seite ein Aufdruck mit Typenkennzeichnung und Seriennummer, auf der anderen Seite steht der Herstellername.
Knapp dahinter Richtung Tailcap befindet sich ein Gummiring, der es dem Benutzer ermöglicht, die Lampe im Zigarrengriff zu halten. Augenscheinlich ist der Gummi nicht entfernbar, er stört aber auch nicht.
Hinten an der Tailcap befindet sich ein Gummi-Clicky, der sowohl Moment-, als auch Dauerlicht geben kann.





Interessant sind auch die vorderen Bereiche der Lampe: Richtung Kopf hin befinden sich fünf Kühlrippen zur Wärmeableitung. Anschließend fängt der Kopfbereich an.
Ein 55 Millimeter tiefer und ebenso breiter Smooth-Reflektor sorgt bei der 7G5-V2 für wirklich gute Luxwerte und macht die Lampe zum starken Thrower!
Messergebnisse gibt es weiter unten.

Der Reflektor wird durch eine zwei Millimeter dicke Glasscheibe vor Staub geschützt.
Ein grüner GITD-O-Ring und ein Edelstahl-Bezel mit sanften Zacken runden den Gesamteindruck ab.
Übrigens - das Gehäuse aus T6061-T6 Flugzeugaluminium schützt, zusammen mit O-Ringen an allen Gewinden, das Innenleben gemäß IPX-8 Standard vor Feuchtigkeit.


Insgesamt betrachtet ist das Gehäuse fehlerfrei verarbeitet und lässt keine Wünsche offen. Auch der Battery Extender ist gut verarbeitet.
Hinter dem tiefen Smooth-Reflektor befindet sich eine Cree XM-L U2 LED, die in der Crelant 7G5-V2 laut Hersteller bis zu 850 Lumen liefert.
Messungen mit meinem Multimeter ergaben folgende Ströme:
2x 18650:
High: 1,86A
Low: 0,39A
1x 18650
high 1,85A
Low 0,83A
2x 16340
High 1,91A
Low 0,39A
Demnach ist anzunehmen, dass die Lampe mit zwei 16340er-Akkus am meisten Licht liefert.
Mit dem Luxmeter habe ich entsprechende Messungen durchgeführt und ein Diagramm erstellt.
Zur genaueren Angabe gibt es die Werte auch schriftlich:
2x 16340:
High: 51.500 Lux
Low: 18.200 Lux
2x 18650:
High: 49.700 Lux
Low: 18.300 Lux
1x 18650:
High: 38.500 Lux
Low: 18.300 Lux

Entsprechend Herstellerangaben liefert sie mit einem 18650er-Akku nur 650 Lumen. Das ist meiner Meinung nach ein bisschen zu gering geschätzt. Anhand der Luxwerte sieht man aber klar, dass die 7G5-V2 nur mit 8,4 Volt richtig viele Licht liefert.
Im Low-Mode sollen übrigens 240 Lumen Leistung erreicht werden.
Ich persönlich bevorzuge die kurze Variante mit zwei 16340er-Akkus.
Für den Test wurden Akkus von TrustFire, AW und Spark verwendet.
Laut Datenblatt verträgt die Crelant eine Spannung zwischen 2,7 und 12 Volt.
Laut Hersteller beträgt die Laufzeit rund 90 Minuten mit einem 18650er Akku und 110 Minuten mit zwei Akkus.
Die Bedienung der Taschenlampe ist sehr simpel. Mit dem Forward Clicky an der Tailcap kann man wahlweise Moment- oder Dauerlicht geben.
Zur Auswahl stehen drei Betriebsmodi, die der Reihe nach durchgeschaltet werden: High, Low und Strobo.
Anhand des tiefen und breiten Reflektors ist schon auf den ersten Blick zu erahnen, wohin die Reise gehen wird: Die 7G5-V2 ist ein reinrassiger Thrower!
Mit Luxwerten von bis zu 51500 Lux im Spot ist sie geradezu dafür prädestiniert, hohe Reichweiten zu erreichen.
Im Gegensatz zu Lichtschwerten wie der Dereelight DBS-T gibt es bei der hier getesteten Crelant zum Glück einen Spill, der den Weg vor dem Benutzer gut genug ausleuchtet. Somit hat man nicht nur in der Ferne Licht, sondern auch vor den Füßen.
Ich schätze die effektive Reichweite auf etwa 350 bis 400 Meter.
Oben die H8-2, unten die Crelant


Alles in allem ist die neue Crelant 7G5-V2 ein wirklich potenter Thrower, der gerade im Betrieb mit zwei 16340er-Akkus äußerst kompakt ist und dennoch eine hohe Reichweite erzielt. Dennoch ist die Lampe auch für Spaziergänge etc. verwendbar, da der Spill hell genug ist und man daher nicht im Dunkeln steht.
Die Verarbeitung lässt keine Wünsche offen und auch der Lieferumfang ist, dem Batterierohr sei Dank, ausreichend groß.
Alles in allem habe ich diese nette Lampe wirklich gern - ein Vorzeigestück meiner Sammlung, trotz des geringen Preises! Das Preis/Leistungsverhältnis ist meiner Meinung nach wirklich gut.
Einziger Kritikpunkt ist der Strobo-Modus, den viele Benutzer nicht mögen. Ich habe kein Problem damit.
Mehr Testberichte, Verlosungen, Beamshots und Informationen gibt es immer aktuell auf Flashlight Reviews | Facebook

es ist ein wenig ruhig geworden in letzter Zeit - bis auf einige nette ThruNite-Modelle gab es in den vergangenen Wochen kaum neuen Taschenlampen.
Wenn es schon nichts neues gibt, so kann ich euch wenigstens eine bisher hier noch unbekannte Lampe vorstellen.
Der chinesische Hersteller Crelant (Welcome to CRELANT!, Website under contruction) hat vor einigen Monaten die neue 7G5-V2 auf den Markt gebracht.
Die Lampe ist ein Thrower mit einer XM-L, hat einen großen und breiten Reflektor und ist dank dem mitgelieferten Battery Extender sowohl mit einem, als auch mit zwei 18650er-Akkus oder 16340-Zellen zu betreiben.
Für knapp 90 Dollar (Intl-Outdoor-Price) bekommt man als Käufer einen potenten Thrower, der dennoch kompakt ist. Einen deutschen Händler habe ich bisweilen nicht gefunden.
Wer weniger auf dickbauchige Lampen mit mehreren Akkus nebeneinander steht, der ist mit der Crelant wirklich gut bedient.

Die relativ große Verpackung wurde bei mir kurzerhand durch eine kompaktere Tiablo-Packung aus stabilem Karton ersetzt, um Versandkosten zu sparen. Mir macht das nichts aus, da die Lampe ansonsten in einer Plastik-Packung versendet wird (Bild von selfbuilt).
Im Lieferumfang befinden sich folgende Dinge:
- Crelant 7G5-V2
- Verlängerungsrohr
- Anleitung
- Lanyard
- sieben (!) O-Ringe

Die kurz gehaltene, englisch/chinesische Anleitung umfasst eine kurze Betriebsanweisung und einige Spezifikationen.
Das Trageband wird mit einem kleinen Karabiner befestigt - dazu wurde am Gehäuse zwischen Tailcap und Batterierohr ein kleiner Ring mit Loch eingelegt, den man jedoch auf Wunsch problemlos entfernen kann. Die Dichtigkeit leidet darunter nicht.
Ich persönlich bin kein Fan dieser Lanyards. Wer die Tragebändchen mag, der wird sich aber bestimmt darüber freuen, dass so ein Ding im Lieferumfang enthalten ist. Die Befestigung mit dem kleinen Karabiner ist auf jeden Fall recht praktisch, so kann man das Band mit einem Handgriff anbringen oder lösen.


Des Weiteren befindet sich ein kleines Verlängerungsrohr für das Gehäuse im Lieferumfang, wodurch sich die Lampe wahlweise mit einem oder zwei 18650-Akkus betreiben lässt. Sehr praktisch, finde ich. Wer etwas mehr Licht braucht (volle Leistung gibt's nur mit 8,4 Volt), muss zwei Akkus verwenden.
Die 74 Millimeter lange Verlängerung wird einfach zwischen den Kopf und das normale Batterierohr geschraubt und schafft so Platz für einen zweiten 18650er-Akku.
Insgesamt wurden fünf grüne GITD-O-Ringe angebracht. Wer diese "peppigen" Farbkleckse nicht mag, kann die Gummiringe gegen die schwarzen Ringe aus dem Lieferumfang austauschen.


Neben dem Zubehör möchte ich natürlich auch auf die Lampe selbst eingehen.
Das rund 18,5 Zentimeter lange Gehäuse wird durch das Extender-Rohr auf insgesamt 24,5 Zentimeter verlängert.
Es ist nach HA-III Standard anodisiert und ist schwarz-glänzend.
Am Griffstück befindet sich auf einer Seite ein Aufdruck mit Typenkennzeichnung und Seriennummer, auf der anderen Seite steht der Herstellername.
Knapp dahinter Richtung Tailcap befindet sich ein Gummiring, der es dem Benutzer ermöglicht, die Lampe im Zigarrengriff zu halten. Augenscheinlich ist der Gummi nicht entfernbar, er stört aber auch nicht.
Hinten an der Tailcap befindet sich ein Gummi-Clicky, der sowohl Moment-, als auch Dauerlicht geben kann.





Interessant sind auch die vorderen Bereiche der Lampe: Richtung Kopf hin befinden sich fünf Kühlrippen zur Wärmeableitung. Anschließend fängt der Kopfbereich an.
Ein 55 Millimeter tiefer und ebenso breiter Smooth-Reflektor sorgt bei der 7G5-V2 für wirklich gute Luxwerte und macht die Lampe zum starken Thrower!
Messergebnisse gibt es weiter unten.

Der Reflektor wird durch eine zwei Millimeter dicke Glasscheibe vor Staub geschützt.
Ein grüner GITD-O-Ring und ein Edelstahl-Bezel mit sanften Zacken runden den Gesamteindruck ab.
Übrigens - das Gehäuse aus T6061-T6 Flugzeugaluminium schützt, zusammen mit O-Ringen an allen Gewinden, das Innenleben gemäß IPX-8 Standard vor Feuchtigkeit.


Insgesamt betrachtet ist das Gehäuse fehlerfrei verarbeitet und lässt keine Wünsche offen. Auch der Battery Extender ist gut verarbeitet.
Hinter dem tiefen Smooth-Reflektor befindet sich eine Cree XM-L U2 LED, die in der Crelant 7G5-V2 laut Hersteller bis zu 850 Lumen liefert.
Messungen mit meinem Multimeter ergaben folgende Ströme:
2x 18650:
High: 1,86A
Low: 0,39A
1x 18650
high 1,85A
Low 0,83A
2x 16340
High 1,91A
Low 0,39A
Demnach ist anzunehmen, dass die Lampe mit zwei 16340er-Akkus am meisten Licht liefert.
Mit dem Luxmeter habe ich entsprechende Messungen durchgeführt und ein Diagramm erstellt.
Zur genaueren Angabe gibt es die Werte auch schriftlich:
2x 16340:
High: 51.500 Lux
Low: 18.200 Lux
2x 18650:
High: 49.700 Lux
Low: 18.300 Lux
1x 18650:
High: 38.500 Lux
Low: 18.300 Lux

Entsprechend Herstellerangaben liefert sie mit einem 18650er-Akku nur 650 Lumen. Das ist meiner Meinung nach ein bisschen zu gering geschätzt. Anhand der Luxwerte sieht man aber klar, dass die 7G5-V2 nur mit 8,4 Volt richtig viele Licht liefert.
Im Low-Mode sollen übrigens 240 Lumen Leistung erreicht werden.
Ich persönlich bevorzuge die kurze Variante mit zwei 16340er-Akkus.
Für den Test wurden Akkus von TrustFire, AW und Spark verwendet.
Laut Datenblatt verträgt die Crelant eine Spannung zwischen 2,7 und 12 Volt.
Laut Hersteller beträgt die Laufzeit rund 90 Minuten mit einem 18650er Akku und 110 Minuten mit zwei Akkus.
Die Bedienung der Taschenlampe ist sehr simpel. Mit dem Forward Clicky an der Tailcap kann man wahlweise Moment- oder Dauerlicht geben.
Zur Auswahl stehen drei Betriebsmodi, die der Reihe nach durchgeschaltet werden: High, Low und Strobo.
Anhand des tiefen und breiten Reflektors ist schon auf den ersten Blick zu erahnen, wohin die Reise gehen wird: Die 7G5-V2 ist ein reinrassiger Thrower!
Mit Luxwerten von bis zu 51500 Lux im Spot ist sie geradezu dafür prädestiniert, hohe Reichweiten zu erreichen.
Im Gegensatz zu Lichtschwerten wie der Dereelight DBS-T gibt es bei der hier getesteten Crelant zum Glück einen Spill, der den Weg vor dem Benutzer gut genug ausleuchtet. Somit hat man nicht nur in der Ferne Licht, sondern auch vor den Füßen.
Ich schätze die effektive Reichweite auf etwa 350 bis 400 Meter.
Oben die H8-2, unten die Crelant


Alles in allem ist die neue Crelant 7G5-V2 ein wirklich potenter Thrower, der gerade im Betrieb mit zwei 16340er-Akkus äußerst kompakt ist und dennoch eine hohe Reichweite erzielt. Dennoch ist die Lampe auch für Spaziergänge etc. verwendbar, da der Spill hell genug ist und man daher nicht im Dunkeln steht.
Die Verarbeitung lässt keine Wünsche offen und auch der Lieferumfang ist, dem Batterierohr sei Dank, ausreichend groß.
Alles in allem habe ich diese nette Lampe wirklich gern - ein Vorzeigestück meiner Sammlung, trotz des geringen Preises! Das Preis/Leistungsverhältnis ist meiner Meinung nach wirklich gut.
Einziger Kritikpunkt ist der Strobo-Modus, den viele Benutzer nicht mögen. Ich habe kein Problem damit.
Mehr Testberichte, Verlosungen, Beamshots und Informationen gibt es immer aktuell auf Flashlight Reviews | Facebook



Das ist aber für einen ordentlich Kontakt von Tailcap und Schalterplatine unbedingt notwendig, da hier der elektrische Kontakt über den Schraubring entsteht. Also vorher noch etwas Schalterpflege betrieben, alles wieder rein und diesmal gut festgeschraubt - läuft seitdem ohne Probleme
Ich konnte also auch die Treiberplatine relativ einfach lösen, was mir nicht gefiel. Also habe ich hier erstmal provisorisch mit etwas Cyanacrylat und Lötzinn etwas nachgeholfen - alles zusammengebaut - und war nun erstmal zufrieden
Ich bin bei sowas immer sehr kritisch, da ich beruflich auch Geräte testen muss, wo weitaus mehr Umsatz hinter steckt.