Moin zusammen!
Heute möchte ich euch einen Patienten vorstellen, der aufgrund schwächelnder Leistung bei mir zu Behandlung war.
Die "Search &Rescue" von Electrolumens, ein echtes Ungetüm unter den LED-Lampen. Angegeben wird das gute Stück mit 130000 Lux, die mittels einer SST-90 mit entfernter Linse erzeugt werden sollen. Vier 18650er (parallel) im Direktbetrieb sollen dies ermöglichen. Die Lampe verfügt über keine Regelung, lediglich ein Widerstand vor dem zweiten Schalter ermöglichst einen niedrigen Modus.
In der Realität waren mit vier voll geladenen 18650er (IMR von AW) kaum mehr als 100000 Lux möglich. Die verbaute SST-90 genehmigte sich hierbei lediglich 6-7 Ampere. Tendenz: Rasch sinkend.
Schuld an der mauen Leistung, ist wohl die hohe Flussspannung der LED. Die nicht vorhandene Regelung war mir aber ebenfalls ein Dorn im Auge. Aber seht selbst...
Definitiv keine "Taschen"-Lampe mehr.
Man muss nur den Lampenkopf abschrauben und die Schaltergummis entfernen, dann lässt sich das Innenleben herausschrauben. Allerdings muss man jede Drehung die beiden Schalter einmal eindrücken...
Hier einfach zwei kleine Madenschrauben lösen, dann lässt sich das Innenleben weiter demontieren.
Leider sitzt nur ein Widerstand vor dem Schalter für den niedrigen Leuchtmodi. Der hohe Modus läuft als Direktbetrieb. Dass nur 6 Ampere bei über 4V fließen, liegt wohl an der SST-90 selbst.
Die Oberfläche der Wärmesenke war ziemlich rau und von einigen tiefen Furchen übersät. Deshalb wurde die Senke erneut abgedreht, auf einer Glasscheibe geschliffen und anschließend spiegelpoliert. Links daneben befindet sich das neue Treibergehäuse...
...im dem der Treiber mittels einer eigenen Wärmeleitmischung vollständig eingegossen wurde. Hauptbestandteil des Mineralgehalts ist hochreines SiC (Wärmeleitwert von 350) in unterschiedlicher Körnung. Der Treiber wurde zuvor selbst programmiert, verfügt nun über zwei Leuchtmodi (100% und 30%) und eine Spannungsüberwachung, die herunterregelt, sobald 4 Ampere LED-Strom unterschritten werden.
Fertig angebunden. Masse des Treibers wurde geschraubt.
Die XM-L U2 auf der Kupferplatine von LED-Tech, wurde unter leichtem druck mit Arctic Silver Wärmeleitkleber verklebt und mit Mundorf Silber/Gold Lötzinn verlötet.
Resultat: 152000 Lux, geregelt und gleichbleibend hell bis kurz vor der treiberseitigen Abschaltung.
Da der Reflektor noch ziemlich schmutzig ist, dürften nach der Reinigung gute 10% mehr Lux vorhanden sein. Ebenso bekommt die verbaute XM-L noch eine spezielle Linsen-Bahandlung, nach der die Lampe an der 200000er-Marke kratzen dürfte.
Die Aktualisierung folgt, sobald ich die Zeit dazu finde...
Heute möchte ich euch einen Patienten vorstellen, der aufgrund schwächelnder Leistung bei mir zu Behandlung war.
In der Realität waren mit vier voll geladenen 18650er (IMR von AW) kaum mehr als 100000 Lux möglich. Die verbaute SST-90 genehmigte sich hierbei lediglich 6-7 Ampere. Tendenz: Rasch sinkend.

Schuld an der mauen Leistung, ist wohl die hohe Flussspannung der LED. Die nicht vorhandene Regelung war mir aber ebenfalls ein Dorn im Auge. Aber seht selbst...
Definitiv keine "Taschen"-Lampe mehr.
Man muss nur den Lampenkopf abschrauben und die Schaltergummis entfernen, dann lässt sich das Innenleben herausschrauben. Allerdings muss man jede Drehung die beiden Schalter einmal eindrücken...

Hier einfach zwei kleine Madenschrauben lösen, dann lässt sich das Innenleben weiter demontieren.
Leider sitzt nur ein Widerstand vor dem Schalter für den niedrigen Leuchtmodi. Der hohe Modus läuft als Direktbetrieb. Dass nur 6 Ampere bei über 4V fließen, liegt wohl an der SST-90 selbst.
Die Oberfläche der Wärmesenke war ziemlich rau und von einigen tiefen Furchen übersät. Deshalb wurde die Senke erneut abgedreht, auf einer Glasscheibe geschliffen und anschließend spiegelpoliert. Links daneben befindet sich das neue Treibergehäuse...
...im dem der Treiber mittels einer eigenen Wärmeleitmischung vollständig eingegossen wurde. Hauptbestandteil des Mineralgehalts ist hochreines SiC (Wärmeleitwert von 350) in unterschiedlicher Körnung. Der Treiber wurde zuvor selbst programmiert, verfügt nun über zwei Leuchtmodi (100% und 30%) und eine Spannungsüberwachung, die herunterregelt, sobald 4 Ampere LED-Strom unterschritten werden.
Fertig angebunden. Masse des Treibers wurde geschraubt.
Die XM-L U2 auf der Kupferplatine von LED-Tech, wurde unter leichtem druck mit Arctic Silver Wärmeleitkleber verklebt und mit Mundorf Silber/Gold Lötzinn verlötet.
Resultat: 152000 Lux, geregelt und gleichbleibend hell bis kurz vor der treiberseitigen Abschaltung.
Da der Reflektor noch ziemlich schmutzig ist, dürften nach der Reinigung gute 10% mehr Lux vorhanden sein. Ebenso bekommt die verbaute XM-L noch eine spezielle Linsen-Bahandlung, nach der die Lampe an der 200000er-Marke kratzen dürfte.
Die Aktualisierung folgt, sobald ich die Zeit dazu finde...
Zuletzt bearbeitet:

