Maglite ML300L 2D - Wie sind die Geräte (aktuell)

Jetfink

Flashaholic*
4 Januar 2024
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Emsland
Bei uns stellte sich kürzlich die Frage Maglite!? Wie sind die eigentlich aktuell!?
Früher war stets irgendwo eine zur Hand - oder zumindest irgendwo im Familien-, Berufs oder Bekanntenkreis

Ich persönlich habe lange keine zur Hand gehabt. In Erinnerung waren sie mir persönlich als robust, einfach zu bedienen, nicht besonders hell, groß, lang, und die Fokussiermöglichkeit.

Schaute mich im Sortiment um und stieß auf die ML300L Baureihe die es wahlweise für verschiedene Anzahl an D-Mono-Batterien gibt. Dementsprechend auch verschiedene Lumenangaben. Angefangen mit der ML300L 2D mit ca. 500LM; die 3D mit ca. 750LM und die 4D mit etwas über 1000LM. Dann gab oder gibt es auch wohl noch eine 6D bei der die Leistungsangabe aber deutlich geringer ist - da bin ich aber nicht korrekt im Bilde ob das ein aktuelles Modell ist!?

Dann gibt es noch jedes dieser Modelle in der LX Variante. Unterscheidet sich eigentlich nur in der groberen Griffstruktur und der matten Lackierung

Ich entschied mich für das klassische Design und der 2D Ausführung

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optisch für mich eigentlich wie früher- oder so wie ich sie mir auch garnicht anders vorstellen kann


Je nachdem welche Batterien/Akkus man verwendet wiegt sie zwischen 465g und 566g

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Maglite hielt lange an Glühbirnen fest und es gab unzählige Umrüstmöglichkeiten auf LED´s
Heute steckt eine gedomte LED von Hause aus drin. Welche es genau ist kann ich nicht sagen

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Der reflektor ist spiegelglatt und der LED Sitz ist passgenau - auch sonst passt alles.
Die Schwarz-glänzende Oberfläche wirkt anfälliger als sie dann in der Praxis ist. Der Schalter ist ein leicht versenkter Tastschalter - von früher kenne ich noch die groben Klick-Klack-Schalter.

Man kann die Lampe in verschiedene Modi programmieren. Damit kann man entscheiden in welcher Reihenfolge welche Leuchtstufe steckt. Das funktioniert indem man den Deckel abschraubt bis sie stromlos ist, min. 2 Sekunden wartet, den Schalter gedrückt hält, den Deckel wieder anschraubt und wartet bis sie einmal, zweimal, dreimal oder viermal aufblinkt. Je nachdem welchen Mode man sich wünscht lässt man nach der Anzahl des blinkens den Schalter los.

Durchgeschaltet werden die Leuchtstufen in dem man den Taster beim einschalten entweder einmal, zweimal schnell oder dreimal schnell anklickt.


Beim ersten einschalten überlappten 2 Gedanken

Oh... die ist ja hell

Oh... sieht das ja schei... aus (Praxis Outdoor siehts aber anders aus)

Sie macht wirklich kräftiges Licht - überraschend wenn man sie so in Erinnerung hatte wie ich

Der Spill wirkt edel und sieht gut aufgeräumt aus - der Spot und der kleine Tintbereich sind für mich an der Wand einfach nur unästhetisch
Das relativiert sich Outdoor sehr sehr kräftig - der Nachbereich schaut nicht schlecht aus und der Spot macht entweder mächtig Leuchtweite oder blendet wenn man ihn im Nahbereich nutzt. Das ein solcher (Indoor) Farbstich draußen quasi kompl. verschwindet habe ich so noch nie gehabt.

Bei dem Fokus kann man keine anderen Fokuslampen vergleichen die ich sonst so kenne. Der Verstellbereich ist minimalst, der Spillbereich bleibt gleich und es ändert sich lediglich ob der Spot voll konzentriert ist oder etwas mehr "verläuft" Auf den Bildern kann man es fast nicht auseinanderhalten - Live hat das schon einen gewissen Effekt - aber nicht wie gewohnt. Die fokussierte Stellung ist für mich die beste und bietet neben der Leuchtweite gute Allroundbeleuchtung.

Hier mit "scharfem" Spot

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Hier mit etwas weniger Kraft im Spot und "weicher"

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In der etwas defokussierten Stellung entsteht im Nahbereich ein "Loch" in der Mitte - das ist aber nach ca. einem Meter verschwunden. Wenn man bis zum Anschlag defokussiert tritt das "Loch" auch wieder in der Ferne auf - habe das Gefühl das man den Mechanismus 1mm zu weit bedienen kann.

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Der leichte Ring um den Spill herum ist übrigens genau in der Farbe des Spills und schwächer als die Bilder es vermuten lassen - Live stößt das in keinster Weise auf.


Die Lichtqualität ist unspektakulär und hat wie zu sehen im Spotbereich einen Grünstich

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Das Licht insgesamt ist Kaltweiß und einen "mäßigen" CRI Wert

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Ich Messe beim einschalten +- 550LM. Kurze Zeit danach geht der Wert auf ca. 650LM hoch - also deutlich über die Angabe
Nach 90 Sekunden fängt sie leicht und fast unsichtbar an etwas zu senken und endet nach 2 Minuten bei ca. 500 LM
Dabei scheint es zu bleiben

Also durchaus vernünftig und in Verbindung mit dem großen Reflektor echt kräftiges Licht

Insgesamt ist es eine solide Lampe die durch Qualität, Kult und Lichtleistung überzeugt. Wer allerdings ein Problem damit hat wenn man sie an eine Wand strahlen lässt und Angst hat das einem der grüne Teufel entgegen springen könnte der wird wohl besser die Finger davon lassen. Ich persönlich finde es sehr schade - wird aber genügend Nutzer geben die das überhaupt nicht interessiert und sich über die tolle Lampe freuen.

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Da ich die 3D und 4D ebenfalls in der Hand hatte kann ich dazu noch sagen das man zwar jeweils einen Leistungszuwachs feststellt - dazu aber wohl stets den direkten Vergleich bräuchte.

Und damit das Beste zum Schluss kommt noch ein (leider unscharfes) Bild aus der Praxis - Outdoor ist das wirklich hervorragend!!!

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Zuletzt bearbeitet:

aggerflash

Flashaholic*
30 November 2022
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Ortenaukreis
Cooler Bericht, vielen Dank dafür. Der Outdoorbeamshot zeigt, dass man mehr Lampe wohl wirklich nicht braucht.

Und aus Nostalgiegründen sollte man so eine wohl haben.
 

Nightscorpion

Flashaholic***
26 Dezember 2014
6.516
4.885
113
Overath
Schöner Bericht und guter Vergleich für mich. Hab eine ML300L 3D mit Dedomter LED.
Die Macht max. 88 Klux.
Ist an sich auch eine gute Lampe, jedoch hat die einen recht hohen parasitären Strom und zieht die Batterien oder Akkus ( Mit Adapter ) recht flott leer, man muss also immer die Tailcap lösen und bei der ML300L ist das quasi das fast komplette abschrauben der Tailcap.

Ich weiss nicht ob das allgemein so ist bei den ML300L Modellen oder nur bei meiner?!
Sonst kenne Ich das nicht von den alten Maglites. Das einzige was da passierte durch längere Liege oder Standzeiten, das die Batterien ausgelaufen sind.

Sonst hab Ich nur noch eine sehr alten Maglite Solitaire mit Glühobst drinn.
Alles andere an Maglites ging entweder mit den Jahren kaputt oder wurde verkauft, verschenkt, vertauscht.
 

Klaus7

Erleuchteter
3 März 2012
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Toller Bericht !
Die Maglite Lampen sind zwar wegen ihrer Größe und Lichtleistung nicht von allen beliebt, haben jedoch auch einige Vorteile. Für jedermann einfach zu bedienen, egal ob Kinder oder der Opa mit 90 Jahren. Das kann ich von meiner Fenix TK35 nicht behaupten. Weiter ist die Maglite ML300L eine echte Notfalllampe. Sind die Batterien leer, die Alten raus und Neue rein. Bei Lampen die nur mit Akkus betrieben werden sieht es im Notfall schlecht mit aufladen aus. Ich wohne auf dem Land und da kommt es immer wieder mal vor, dass es zu einem Stromausfall kommt. Ich habe deshalb verschiedene Lampen im Haus. Da wird in erster Linie auf die Maglite ML300L 3D zugegriffen. Die Maglite ist keine Lampe für die Hosentasche und hat sicher auch ihre Nachteile, aber sie ist sicher besser als ihr Ruf hier im Forum.
 
  • Danke
Reaktionen: maxum

slowmo

Flashaholic*
21 Februar 2010
421
82
28
Rhein-Main /Hessen
Toller Bericht !
Die Maglite Lampen sind zwar wegen ihrer Größe und Lichtleistung nicht von allen beliebt, haben jedoch auch einige Vorteile. [...]
Natürlich hatte ich als eine der ersten Lampe eine Maglite, ein Jugendtraum sozusagen.
Übrig blieben 2 D Modelle (2D und 3D), dafür habe ich ein LED Upgrade geholt und anstatt D Batterien sind darin AAzuD Adapter mit Eneloops,
"Keine" Selbstentladung, kein auslaufen, Seitenschalter, klick an. Jeder Nutzer weiß im Prinzip wo der Taster ist.
 
16 Oktober 2013
19
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3
Hallo,
die Adapter mit den AA Eneloop nutze ich auch, und damit ist die Maglite nicht so Sackschwer. Ich hab die 4D.
Grüße Sven