Ich entdeckte das die neue TAC 2AA schon käuflich zu erwerben ist und schlug im Netz einfach mal spontan zu.
Vor dem eigentlichen Review hier kurz eine Information vorweg - im weiteren Verlauf werde ich dann nicht mehr drauf eingehen.

Es gibt die TAC 2AA in 2 Varianten. In der Variante mit einer SFT25 LED und einer "High Density LED". Um welche es sich genau handelt wird nicht erwähnt.
Die Variante mit der SFT ist angegeben mit 1400 Lumen und ist zur Zeit hier Zulande wohl noch nicht verfügbar. Um die zweite Variante geht es hier und wird mit 1600 Lumen beworben. Da ich zwei Stück hier hatte, erschreckte ich mich wie unterschiedlich beide im Lichtbild/Lichtfarbe/Tint ausschauen. Die meines Kumpels schaut schrecklich (sorry) aus und die andere zum Glück nicht so schlecht. In dem Review nehme ich die "schönere" der beiden. Wie nun die Mehrzahl ausschaut und ob eine solche Streuung bei der Lampe grundsätzlich zu erwarten ist kann ich nicht sagen.
Hier nun also ein Review der neuen Acebeam TAC 2AA
Die Lampe kommt in kompakter Verpackung - zum Lieferumfang gehört die TAC 2AA, ein Lanyard, USB-C Ladekabel, Ersatz-Dichtungsgummis, 2x Diffusor, ein Clip und der Akku

Beim ersten handling der Lampe fühlt sich alles recht gut an. Die Oberfläche wirkt aber empfindlich und das Design finde ich persönlich fraglich. Für mich wirkt es so als ob viele verschiedene Teile aneinander gesetzt wären. Eine kleine strukturierte Fläche die nicht wirklich da sitzt wo man anfasst und insgesamt lässt es die Lampe zu lang ausschauen. Über Geschmack lässt sich aber ja bekanntlich streiten...
Die gedomte LED sitzt ordentlich zentriert im glatten Reflektor

Bedient wird sie über einen Heckschalter und einen Seitentaster. Der Hecktaster hat eigentlich einen schönen, nicht zu harten Druckpunkt - leider muss man ihn relativ weit eindrücken so das je nach Position die Lanyardhalterungen vom Akkurohr im Weg sind. Der Seitentaster hat einen recht kräftigen Klick - leider ist er sehr flach und nicht einfach zu ertasten - mit Handschuhen eher Glücksache bzw. Übungssache. Eine LED im Taster leuchtet nach dem Einschalten und zeigt damit die Akkuspannung.
Mit dem Heckschalter schalte ich sie ein- und aus. Das geschieht in Memory - also der zuvor verwendeten Leuchtstufe. Durch gedrückt halten des Seitentasters schalte ich die Leuchtstufen durch. Turbo benötigt aber Doppelklick obwohl es eigentl. ja eine normale Leuchtstufe ist. Durch Klick kann ich sie ebenfalls stets ausschalten und einschalten nur wenn sie zuvor einmal mit dem Hecktaster in Betrieb genommen wurde. Vlt. nicht so ganz optimal vorsichtig ausgedrückt.


Sie fühlt sich mit 96g inkl. Akku recht leicht an.
Das Lichtbild ist soweit nicht schlecht aber nichts für superlative. Der Spot ist recht groß - der Spill dagegen relativ klein. Der Spot hat einen leichten Gelbstich und im Übergang zum Spill ein Hauch von grünem Tint. Der Spill ist Kaltweiß mit leichtem Blau


Außerhalb des eigentlichen Lichtbildes ein bläulicher Rand und noch weiter außen ein blauer Ring der sich vor den Füßen und am Rand des Sichtfeldes aufhält. Verfolgt mich aber in letzter Zeit des öfteren - arbeite dran das es mich nicht mehr so stört

In der Praxis könnte man meinen das es sich um ein schönes Allround-Licht handelt. Es verpufft aber viel Leistung, das Licht wirkt künstlich und nicht satt. Das Lichtfeld ist insgesamt nicht sehr groß - zumindest nicht als Fluter - für alles andere fehlt ihr wiederum Leuchtweite - der Spot geht kompl. unter.
Die Messungen deuten den leichten Blauton an und ca. 6700K (in manchen Bereichen bis 7000). Die Lichtqualität ist im Mittelfeld - Live auch.


Acebeam gibt folgende Leuchtstufen an:
Moon - 1,6lm
Low - 35lm
Med - 110lm (900cd)
High - 390lm (2090cd)
Turbo - 1600-600lm (8190cd)
Strobe - 1600lm
Bei Moon und Low gehe ich mit - bei High messe ich 300lm, und in Turbo 1400lm-500lm
Die Stufen bis High-300lm sind Dauerfest. In Turbo startet man mit 1400lm die Indoor ca. 4 Minuten bis auf 1150lm halten. Dann folgt eine schnelle Regelung auf max 500lm. Outdoor kann man das lange strecken bis +- 750lm.
Die 300lm High wirken schwach - möchte ich etwas mehr Leistung muss ich die Turbo-Stufe wählen. Damit erhält man dann live aber auch kein Feuerwerk - geschweige denn die 750lm. Weis nicht wo die Leistung hingeht - eine wenigstens nutzbare Leistung kann man ihr höchstens im Nahbereich oder im Haus bescheinigen.
Betreibt man sie in der abgesenkten Stufe und schaltet ab und zu in die Turbostufe hält eine Akkuladung ca. 60 Minuten. Ebenso in der Praxis - da hält sie dann ja etwas mehr als die abgesenkte Stufe. Danach geht sie ein paar Min. ins Notlicht und schaltet ab. Die Akkusspannung kann ich im Anschluss garnicht richtig messen und der Ladevorgang geht auch über div. Minuten nicht in den normalen Ladestrom. Nach einigen Min. messe ich dann +-3V. Also besser nicht ganz leer ziehen. Der maximale Ladestrom beträgt etwas über 0,4A.


Im Gegensatz zu der sehr imposanten TAC AA hat mich die 2AA wirklich nicht abgeholt. Die SFT-Variante kann also nur besser sein. Um es nur einmal kurz zu erwähnen: Von der Performance einer MT1A- und 2A Pro ist die TAC 2AA leider weit entfernt. Kann mir nicht vorstellen das dieses Modell eine gute Markenbotschaft transportiert. Sollte die SFT Variante besser performen bleibt die Frage warum man diese "High-Density-LED" überhaupt ergänzend rausbringt!? Da wäre doch irgendwas neutralweißes mit schönem Licht eine bessere Ergänzung zur SFT.
Vor dem eigentlichen Review hier kurz eine Information vorweg - im weiteren Verlauf werde ich dann nicht mehr drauf eingehen.

Es gibt die TAC 2AA in 2 Varianten. In der Variante mit einer SFT25 LED und einer "High Density LED". Um welche es sich genau handelt wird nicht erwähnt.
Die Variante mit der SFT ist angegeben mit 1400 Lumen und ist zur Zeit hier Zulande wohl noch nicht verfügbar. Um die zweite Variante geht es hier und wird mit 1600 Lumen beworben. Da ich zwei Stück hier hatte, erschreckte ich mich wie unterschiedlich beide im Lichtbild/Lichtfarbe/Tint ausschauen. Die meines Kumpels schaut schrecklich (sorry) aus und die andere zum Glück nicht so schlecht. In dem Review nehme ich die "schönere" der beiden. Wie nun die Mehrzahl ausschaut und ob eine solche Streuung bei der Lampe grundsätzlich zu erwarten ist kann ich nicht sagen.
Hier nun also ein Review der neuen Acebeam TAC 2AA
Die Lampe kommt in kompakter Verpackung - zum Lieferumfang gehört die TAC 2AA, ein Lanyard, USB-C Ladekabel, Ersatz-Dichtungsgummis, 2x Diffusor, ein Clip und der Akku

Beim ersten handling der Lampe fühlt sich alles recht gut an. Die Oberfläche wirkt aber empfindlich und das Design finde ich persönlich fraglich. Für mich wirkt es so als ob viele verschiedene Teile aneinander gesetzt wären. Eine kleine strukturierte Fläche die nicht wirklich da sitzt wo man anfasst und insgesamt lässt es die Lampe zu lang ausschauen. Über Geschmack lässt sich aber ja bekanntlich streiten...
Die gedomte LED sitzt ordentlich zentriert im glatten Reflektor

Bedient wird sie über einen Heckschalter und einen Seitentaster. Der Hecktaster hat eigentlich einen schönen, nicht zu harten Druckpunkt - leider muss man ihn relativ weit eindrücken so das je nach Position die Lanyardhalterungen vom Akkurohr im Weg sind. Der Seitentaster hat einen recht kräftigen Klick - leider ist er sehr flach und nicht einfach zu ertasten - mit Handschuhen eher Glücksache bzw. Übungssache. Eine LED im Taster leuchtet nach dem Einschalten und zeigt damit die Akkuspannung.
Mit dem Heckschalter schalte ich sie ein- und aus. Das geschieht in Memory - also der zuvor verwendeten Leuchtstufe. Durch gedrückt halten des Seitentasters schalte ich die Leuchtstufen durch. Turbo benötigt aber Doppelklick obwohl es eigentl. ja eine normale Leuchtstufe ist. Durch Klick kann ich sie ebenfalls stets ausschalten und einschalten nur wenn sie zuvor einmal mit dem Hecktaster in Betrieb genommen wurde. Vlt. nicht so ganz optimal vorsichtig ausgedrückt.


Sie fühlt sich mit 96g inkl. Akku recht leicht an.
Das Lichtbild ist soweit nicht schlecht aber nichts für superlative. Der Spot ist recht groß - der Spill dagegen relativ klein. Der Spot hat einen leichten Gelbstich und im Übergang zum Spill ein Hauch von grünem Tint. Der Spill ist Kaltweiß mit leichtem Blau


Außerhalb des eigentlichen Lichtbildes ein bläulicher Rand und noch weiter außen ein blauer Ring der sich vor den Füßen und am Rand des Sichtfeldes aufhält. Verfolgt mich aber in letzter Zeit des öfteren - arbeite dran das es mich nicht mehr so stört

In der Praxis könnte man meinen das es sich um ein schönes Allround-Licht handelt. Es verpufft aber viel Leistung, das Licht wirkt künstlich und nicht satt. Das Lichtfeld ist insgesamt nicht sehr groß - zumindest nicht als Fluter - für alles andere fehlt ihr wiederum Leuchtweite - der Spot geht kompl. unter.
Die Messungen deuten den leichten Blauton an und ca. 6700K (in manchen Bereichen bis 7000). Die Lichtqualität ist im Mittelfeld - Live auch.


Acebeam gibt folgende Leuchtstufen an:
Moon - 1,6lm
Low - 35lm
Med - 110lm (900cd)
High - 390lm (2090cd)
Turbo - 1600-600lm (8190cd)
Strobe - 1600lm
Bei Moon und Low gehe ich mit - bei High messe ich 300lm, und in Turbo 1400lm-500lm
Die Stufen bis High-300lm sind Dauerfest. In Turbo startet man mit 1400lm die Indoor ca. 4 Minuten bis auf 1150lm halten. Dann folgt eine schnelle Regelung auf max 500lm. Outdoor kann man das lange strecken bis +- 750lm.
Die 300lm High wirken schwach - möchte ich etwas mehr Leistung muss ich die Turbo-Stufe wählen. Damit erhält man dann live aber auch kein Feuerwerk - geschweige denn die 750lm. Weis nicht wo die Leistung hingeht - eine wenigstens nutzbare Leistung kann man ihr höchstens im Nahbereich oder im Haus bescheinigen.
Betreibt man sie in der abgesenkten Stufe und schaltet ab und zu in die Turbostufe hält eine Akkuladung ca. 60 Minuten. Ebenso in der Praxis - da hält sie dann ja etwas mehr als die abgesenkte Stufe. Danach geht sie ein paar Min. ins Notlicht und schaltet ab. Die Akkusspannung kann ich im Anschluss garnicht richtig messen und der Ladevorgang geht auch über div. Minuten nicht in den normalen Ladestrom. Nach einigen Min. messe ich dann +-3V. Also besser nicht ganz leer ziehen. Der maximale Ladestrom beträgt etwas über 0,4A.


Im Gegensatz zu der sehr imposanten TAC AA hat mich die 2AA wirklich nicht abgeholt. Die SFT-Variante kann also nur besser sein. Um es nur einmal kurz zu erwähnen: Von der Performance einer MT1A- und 2A Pro ist die TAC 2AA leider weit entfernt. Kann mir nicht vorstellen das dieses Modell eine gute Markenbotschaft transportiert. Sollte die SFT Variante besser performen bleibt die Frage warum man diese "High-Density-LED" überhaupt ergänzend rausbringt!? Da wäre doch irgendwas neutralweißes mit schönem Licht eine bessere Ergänzung zur SFT.
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