Stromversorgung für (analoge) Kamera Motor

8 Juni 2024
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Ich habe eine alte Kamera Nikon F3 mit Motor MD4 erworben.

Den Motor hätte ich nicht gebraucht, aber was solls, nice to have. Nun quält mich die Frage, wie soll ich das Batteriefach bestücken. Nikon schreibt 8 AA Batterien. Alternativ wären sicher auch Akkus verwendbar in eben der Größe AA.

Allerdings,
8 x 1,5 Volt bei Batterien = 12 Volt
8 x 1,2 Volt bei Akkus = 9,6 Volt

Der von Nikon früher angebotene Akkupack ist mit 14 Akkus bestückt,
d.h. 14 x 1,2 Volt = 16,8 Volt

Das erklärt auch dann nur mit dem Original Akkupack (14 Akku Zellen) die volle Geschwindigkeit von 6 Bildern/sek erreicht wird.
Mit 8 AA Primärzellen erreicht der Motor eine Geschwindigkeit von "nur" 4 Bildern.
Ob der Motor mit den 8 AA Akkus zuverlässig funktioniert ist wohl auch die Frage.

Nun gibt es aber solche Lithium Akkus sowie auch Primärzellen, ich glaube 1450 nennen sie sich, mit ca. 3,6 Volt Spannung. Da ist mein Gedanke 5 solche plus 3 Dummies in AA Größe einzubauen.
5 x 3,6 Volt = 18 Volt, bzw bei 3,2 Volt je Zelle 16 Volt

Was haltet ihr davon? Wäre diese Lösung praktikabel und machbar?
Oder lieber nach dem Original Nikon Akku Ausschau halten? Dieser ist aber 30 - 40 Jahre alt und wohl eher nicht mehr richtig funktionsfähig. Neue Zellen ein löten wäre eine Alternative. Aber das Original Ladegerät zu finden ist auch eine Herausforderung.
 

singlecell

Flashaholic**
15 Dezember 2022
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Sollte schon möglich sein, sofern der Innenwiderstand der Batterien/Akkus nicht den Strom begrenzen sollte. Der ist bei Lithiumionen deutlich niedriger und es fließen viel größere Ströme. Die Spannung einer MNC-Zelle variiert je nach Ladung von voll 4,2V zu leer <3.0V. Bei fünf Zellen hast du also einen Spannungsbereich von 21V voll bis 15V leer. Nimm am Besten nur geschützte Zellen, dann kann keine Tiefentladung stattfinden. Ich würde mit 3 Zellen anfangen und nach Trial and Error noch eine dazu usw...
 
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pho

Moderator
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29 Oktober 2019
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Bei so vielen Batterien könnte ich mir auch gut vorstellen, dass die nicht alle in Reihe sind.

Gibt es Bilder vom Batteriefach? Viellecht kann man etwas erkennen.

Edit:
Werden alle in Reihe sein, denn das Ladegerät MH-2 für den Akku arbeitet mit 20V und das Netzteil MA-4 für den Motor hat 15V Ausgangsspannung.

Für so Anwendungen würde ich die noch recht seltenen 1,5V Li-ion Akkus nehmen. Wie diese hier.
Die liefern konstant 1,5V und weder nicht immer schwächer wie die Batterien. Und bevor die leer sind machen die ein Spannungssprung von 1,5V auf 1,2V damit die Batteriestandskontrolle noch einigermaßen funktioniert. Natürlich ist sie dann nicht mehr so genau, weil es eigentlich nur zwei Zustände gibt.
 
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angerdan

Flashaholic**
30 Dezember 2011
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Ob der Motor mit den 8 AA Akkus zuverlässig funktioniert ist wohl auch die Frage.

Nun gibt es aber solche Lithium Akkus sowie auch Primärzellen, ich glaube 1450 nennen sie sich, mit ca. 3,6 Volt Spannung. Da ist mein Gedanke 5 solche plus 3 Dummies in AA Größe einzubauen.
5 x 3,6 Volt = 18 Volt, bzw bei 3,2 Volt je Zelle 16 Volt
Da gute LSD-NiMH AA-Zellen eine flachere Spannungskurve als halb entladene Batterien haben, würde ich es einfach mit 1,2V Akkus ausprobieren.
lygte-info.dk/review/batteries2012/CommonAAcomparator.php

Wie pho empfohlen hat, auf einzelne Dummys verzichten.

Entweder auf AA 1,5V Lithiun-Ionen Akkus gehen, wenn du die maximale Bildfolge benötigst.
taschenlampen-forum.de/threads/review-xtar-vx4-„visible-mixer“.93613/
taschenlampen-forum.de/threads/sammelthread-li-io-mit-usb-anschluss.86003/#post-1220450

Der Xtar L8 kann im Gegensatz zum Xtar LC8 1,2V NiMH und 1,5V LiIo aufladen.
akkuteile.de/ladegeraete/xtar/xtar-l8-ladegeraet-fuer-li-ion-1-5v-und-ni-mh-1-2v-akkus-aa-aaa_500238_3019
taschenlampen-forum.de/threads/xtar-l4-und-l8-vereinheitlichte-ladegeräte-für-alle-xtar-1-5-volt-li-ion-mit-anderen-marken-kompatibel.90691/

Oder wenn die Bildfolge weniger wichtig ist, einfach NiMH eneloop Akkus nutzen. Gibt es auch bei Ikea als Ladda, 4 Stück für 5€.
taschenlampen-forum.de/threads/ikea-ladda-entsprechen-der-ersten-eneloop-generation-von-bisher-5.93077/#post-1238216
 
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8 Juni 2024
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Bei so vielen Batterien könnte ich mir auch gut vorstellen, dass die nicht alle in Reihe sind.
Doch, die sind alle in Reihe. Der Motor arbeitet damit mit 16,8 Volt. Deshalb ist auch nur dann die schnellste Bildfolge mit 6 Bildern/sek möglich. Mit dem Mignon/AA Zellen Einschub, 8 x 1,5 Volt = 12 Volt, ist die volle Geschwindigkeit nicht möglich.

Problem dabei, der Akkupack wird selten angeboten, und wenn, dann sind die Akkus nicht mehr so taufrisch, bzw down. Also müsste man selbst 14 1,2 Volt Akkus ein löten. Den Pack gibt es einzeln zu kaufen, siehe hier:

https://akkuplus.de/Akkupack-fuer-N...Volt-zum-Selbsteinbau?utm_source=pocket_saves

Hier noch ein Bericht von einem Fotofreund der neue Akkus eingebaut hat

https://www.digicamclub.de/showthread.php?t=25871

Aber das andere Problem ist halt einen Original Nikon Akkupack zu bekommen, in diesen könnten man denn den oben gezeigten Block ein löten. So weit so gut, dann bräuchte man auch das passende Ladegerät dafür, gibbet auch nicht mehr an jeder Ecke zu kaufen.

Deshalb meine Idee, mit Lithium Akkus oder Primärzellen den Nikon Batteriehalter für 8 AA, bzw Mignon Zellen so zu bestücken dass er die ca. 17 Volt Spannung liefern kann.
Hat auch den Vorteil, ich bin nicht auf das Original Nikon Ladegerät angewiesen. Dieses müsste ich mir auch mühsam auf dem Second Hand Markt suchen.

Mein Gedanke
 
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Flummi

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26 Oktober 2015
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Etwas OT:
- Bei 6 Bildern pro Sekunde ist ein Analogfilm in 6 Sekunden verschossen.
- 14 Akkus haben ihr Gewicht

Ich würde wohl bei Batterien bleiben...
 
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8 Juni 2024
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Das ist richtig. Ein Päckchen AA Batterien kostet nicht viel. 8 Eneloops sind auch kein Betrag um den man sich einen Kopf machen muss.

Aber manchmal geht es auch ums haben wollen.
Deshalb war ja mein Gedanke, 4 oder 5 MNC-Zellen würden den gleichen Zweck erfüllen wie dieser spezielle Pack, wären leichter und wesentlich günstiger. Ladegerät ist vorhanden.

Der Nikon Akku Pack ist teuer, die Zellen auch, das Ladegerät natürlich ebenfalls. Das ist mir den Preis eben nicht wert.
 

Flummi

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26 Oktober 2015
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Ich betreibe im Haus einige Geräte mit LiIon (LiFePO4) + Dummy. Das funktioniert einwandfrei.
Man muss aber wissen, was man tut. Speziell: Ich betreibe keine LiIon in Reihenschaltung. Denn in Reihenschaltung ist eine ungesunde Tiefentladung einzelner Zellen schnell passiert. Und bei der Spannung sollte man von 4,2V pro Zelle ausgehen, nicht von 3,6V. Hält das das Gerät noch aus?

Beispiel: Gerät mit 2AA in Reihe (2x 1,6V knackevolle Alkaline = 3,2V). Ich ersetze es durch 1x LiFePO4 + Dummy. 3,3V Nennspannung, aber 3,65V Ladeendspannung. Von dem Gerät weiß ich, dass ab 3,6V eine Schutzdiode stirbt... (also entlade ich den Akku wieder auf ca. 3,4V).
 
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8 Juni 2024
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Und bei der Spannung sollte man von 4,2V pro Zelle ausgehen, nicht von 3,6V. Hält das das Gerät noch aus?
Die Kamera sollte 17,5 Volt aushalten, höchstens 18 Volt. Ich würde ich die Zellen nach dem Laden ausmessen und dann davon abhängig 4 oder 5 einsetzen.
Bei 4 Zellen à 4,2 kämen wir ja auf 16,8, also der Nennspannung des Original Akkupacks mit 14 Ni-CD oder Ni-MH Zellen.

5 Zellen á 3,65 Volt würden 18,25 Volt ergeben. Also das wäre wohl noch wahrscheinlich noch möglich. Wie schnell baut denn die Spannung bei diesen Zellen ab?
 

Flummi

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26 Oktober 2015
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Wie schnell baut denn die Spannung bei diesen Zellen ab?
Sehr schnell. Nach einer Woche lagern sind sie gewöhnlich schon bei 3,4V. Eine kurze Belastung reicht, dass sie schnell in Richtung Nennspannung laufen. Dort bleiben sie dann recht beharrlich.

Beim Entladen dann ein ähnliches Bild: Lange bleiben sie auf der Nennspannung +/-, um dann recht abrupt abzufallen. Daher ist Reihenschaltung nicht gut, wenn man nicht recht-/früh- zeitig nachlädt.

Hier ein Beispiel.
 
8 Juni 2024
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Vielleicht sollte ich doch nach dem Original Pack Ausschau halten. Mit den Lithium Akkus scheint ja nicht ganz so ungefährlich zu sein. Nicht dass ich die Kamera Elektronik noch zerstöre. Das wäre nämlich mehr als Schade.
 

schmadde

Flashaholic
14 September 2015
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Frage mich auch, was soll bezweckt werden? Ich habe auch noch einen Winder für meine alte Yashica FR hier. Tatsächlich habe ich den noch nie benutzt, das war ein Erbstück von meinem Vater, den ich das Ding aber auch noch nie benutzen gesehen habe. Sport fotografiert man sinnvollerweise heute mit DSLRs oder besser noch den neuesten spiegellosen mit Motiv/Augenerkennungs AF und nicht mit analogen Kameras mit Uralt-Objektiven, manuellem Fokus und schlechter Bildqualität sowie teuren Filmen. Analog fotografiert man heute eigentlich nur noch zur Entschleunigung und da psst ein Winder nicht wirklich dazu.
 
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8 Juni 2024
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Frage mich auch, was soll bezweckt werden?

"...nicht mit analogen Kameras mit Uralt-Objektiven, manuellem Fokus und schlechter Bildqualität..."


Ja, und ich frage mich, warum schreibst du hier wenn du es für Blödsinn hältst was ich tue?



Schlechte Bildqualität, acha, was du so alles zu wissen glaubst. Nikon F3, sagt dir das etwas? Nikkor Objektive, sagt dir das auch etwas?
 

Flummi

Moderator
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26 Oktober 2015
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Schlechte Bildqualität, acha, was du so alles zu wissen glaubst. Nikon F3, sagt dir das etwas? Nikkor Objektive, sagt dir das auch etwas?
Immer ganz ruhig, wir sind hier ja im Freizeitbereich :grinsen:.

OT
Also, ich habe einen Nikon Diascanner, der seinerzeit etwas Gutes war. Der konnte etwa 6 Megapixel vom Dia scannen, was absolut ausreichend war, denn da lief das Filmkorn schon über einige benachbarte Bildpunkte.
Die Objektive - auch die Nikkor ;) - wurden dem begrenzten Auflösungsvermögen der Analogfilme entsprechend entwickelt.

In der digitalen Fotowelt machen die alten Objektive (objektiv betrachtet) keinen Stich. Das Auflösungsvermögen der neuen Objektive ist bei weitem höher. Natürlich kann man mit den alten Objektiven noch (technisch) ansehnliche Fotos machen. Aber im Pixel-Peeping-Modus sieht man vor allem eins: Unschärfe.

Das heißt aber nicht, dass die alten Objektive nicht auch Spaß machen können. Ich nutze meine alten Objektive via Adapter an der digitalen Vollformat. Da kommen Erinnerungen auf :). Ich habe sogar einen Lochkamera-Vorsatz gebastelt. Macht auch Spaß.

Und genau das, so meine ich, meint auch @schmadde. Spaß haben: Ja (dafür braucht man aber nicht unbedingt einen schnellen Winder). In der Profiliga -> Sportfotos wirst du mit der F4 nicht ernst genommen. Da hilft auch nicht, dass man für das Schmuckstück seinerzeit ordentlich Geld auf den Tisch gelegt hatte.

Edit: Kleine Recherche: Das Filmkorn eines hochauflösenden SW-Films beträgt ca. 10-30 Mikrometer. Die Pixel einer Vollformatkamera liegen bei etwa 4 Mikrometer Kantenlänge.
 
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8 Juni 2024
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Ich weiß, mein Arbeitstier ist eine D850, ebenfalls von Nikon.. Es geht hier um den Spaß. Die Kamera habe ich gekauft weil sie mir Freude bereitet. Der Motor war halt dabei. Vorteil ist, wenn er montiert ist versorgt er ebenfalls die Kamera mit Strom. Gerade die 6 Bilder/sek waren damals ein Highlight. Da ich nun den Motor besitze, warum soll ich dann nicht dieses Feature nutzen, also den Motor. Mit dem Wissen, wenn ich denn wollte, dann zieht er den Film in 6 Sekunden durch.
 

Elektroheizer

Flashaholic
21 April 2023
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Tief im Westen
Allerdings,
8 x 1,5 Volt bei Batterien = 12 Volt
8 x 1,2 Volt bei Akkus = 9,6 Volt
Diese Rechnung stimmt aber nur, wenn man die Zellen nicht bzw nur mit minimalem Strom belastet (Fernbedienung, Uhr oder Thermometer). Je höher der Strom, desto eher schwächeln AlkaliMangan Batterien. Der Innenwiderstand nimmt bei denen dann rapide zu und die Kapazität sinkt deutlich. Ich hab mal die Blitzladezeiten mit Duracells an einem Blitzgerät in Folge bestimmt, die waren schon beim ersten Blitz mit 5,6s doppelt so lang wie bei eneloops und es wurde dann bei jedem Auslösen länger, beim 8. mit 10 Sekunden hab ich dann abgebrochen. Blitzladezeiten mit leicht gebrauchten eneloops 4. Generation und neuen 5. Generation 2,8 Sekunden; mit etwa gleich alten Ladda 3,6s und neu gekauften 3,1s.

Bei Deinem Winder dürften Batterien auch schnell schwächeln, weil ein Elektromotor durch den hohen Anlaufstrom die ähnlich belastet wie ein Blitzgerät (da anfangs ca. 10 Ampere, im Mittel schätze ich 2, irnkwas). Wenn der Winder weniger Strom zieht schwächeln Batterien weniger stark, trotzdedm erwarte ich mit NiMH Akkus bessere Leistungen in Bezug auf Bildfolge und Lebensdauer.
Oder wenn die Bildfolge weniger wichtig ist, einfach NiMH eneloop Akkus nutzen. Gibt es auch bei Ikea als Ladda, 4 Stück für 5€.
taschenlampen-forum.de/threads/ikea-ladda-entsprechen-der-ersten-eneloop-generation-von-bisher-5.93077/#post-1238216
Die Laddas sind aber eneloops der ersten Generation. Die aktuellen eneloops sind bei der Zyklenzahl deutlich besser und können höhere Ströme liefern; 100 mAh mehr sind marginal und die geringere Selbstentladung braucht nur wer's braucht.

Ich betreibe im Haus einige Geräte mit LiIon (LiFePO4) + Dummy. Das funktioniert einwandfrei.
Man muss aber wissen, was man tut. Speziell: Ich betreibe keine LiIon in Reihenschaltung. Denn in Reihenschaltung ist eine ungesunde Tiefentladung einzelner Zellen schnell passiert.
Genau das ist mir auch durch den Kopf gegangen. Eine Akkustandswarnung würde da viel zu spät anschlagen, wobei ich nicht weiss wie der Winder sich hier verhält. Mit LiFePO4 in Reihenschaltung würde ich es aber versuchen, wird ja auch viel gemacht zB als Ersatz für Blei Starterbatterien und die Zellen sind ja auch unkritischer als Lithiumionenakkus. Allerdings weiss ich nicht, ob die eine so hohe Stromstärke liefern können (hab mal über LiFePO4 & Dummy für das Blitzgerät nachgedacht).

Apropos Stromstärke: ich konnte mal AA 1,5V Lithium-Ionen Akkus im Blitz (Godox TT350) antesten: bei zweien hat die Schutzschaltung abgeschaltet, bei einem dritten Typ dauerte die Blitzladezeit über 3 mal so lange wie mit eneloops. Ist also nur was für Geräte mit nicht so hohem Strombedarf.
 
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8 Juni 2024
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Alles klar, die Lithium Idee ist wohl nicht so der Bringer. Deshalb habe ich mich auch an euch gewandt. Nun habe ich meine Frage mal im Kameraforum gestellt. Speziell in einen Nikon F3 Motor MD4 Thread. Ich halte euch mal auf dem Laufenden.

Danke euch für eure Inputs.
 

Vophatech

Flashaholic**
6 Dezember 2019
1.526
1.044
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Metrolpolregion Nürnberg
o weit so gut, dann bräuchte man auch das passende Ladegerät dafür, gibbet auch nicht mehr an jeder Ecke zu kaufen.

Der Nikon Akku Pack ist teuer, die Zellen auch, das Ladegerät natürlich ebenfalls

https://nikonclassics-michalke.de/de/Nikon-Ladeger-t-MH-2-mit-2x-MN-2-Akkus-f-r--MD-4-324-2309.html

39EUR "teuer" ?

Hm. Unabhängig davon dürfte es wirklich am sinnvollsten sein beim "Original" zu bleiben.
Exklusivität hat ihren Preis ;)


und nicht mit analogen Kameras mit Uralt-Objektiven, manuellem Fokus und schlechter Bildqualität sowie teuren Filmen. Analog fotografiert man heute eigentlich nur noch zur Entschleunigung und da psst ein Winder nicht wirklich dazu.

Enmtschleunigung täte vielen gut heute. Wenigstens muss man sich beim richtig Analog Fotografieren noch Gedanken um das Motiv, dessen Komposition etc. machen und nicht wild drauf los knipsen.

Abgesehen davon bin ich der Meinung das auch jener welcher der schon länger mit DSLR/DSLM und Co hantiert, mit Sicherheit noch einiges "lernt" wenn er mal wirklich ernsthaft Analog fotografiert.


Und unabhängig davon:

Mit nem alten Horch fährt man heute auch nicht mehr täglich durch die Gegend, aber könnte ich mir einen leisten, wärs mein Daily Driver... weils einfach genial ist ...
 
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8 Juni 2024
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So gesehen nicht, aber....

...dazu gesellen sich der eigentliche Akkupack und die neuen Zellen zum Einbau, zuzüg. Versand bei den verschiedenen Anbietern. Das summiert sich dann doch auf ein schönes Sümmchen.
Alternativ, eben dort den MD4 mit Akkupack komplett + Ladegerät kaufen und den Motor mal beiseite legen oder an einen Fotofreund verkaufen und hoffen dass der Pack noch was taugt.

https://nikonclassics-michalke.de/d...tand-A--mit-MH-2-Ladeger-t-und-MN-2-Akku.html

Wie verhält es sich mit der Hochstromfähigkeit von NiCa vs NiMh vs LiFePO4 Akkus?
 

Flummi

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26 Oktober 2015
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Oha.
Die ersten beiden Werte sind Entladeströme für Kapazitätsmessungen. Dann wird AA mit 18650 gegenüber gestellt...
Das taugt nicht zum Vergleich.

Wie immer kann man nicht verallgemeinern. Es gibt Hochlastzellen und schwächere Zellen. Die A123 LiFePO4 Zelle (26650er Format) kann mit bis zu 70A entladen werden. Typische Standard LiFePO4 Zellen im 14500er Format (Soshine) mit 3-5A. LiIon Hochlastzellen (14500) bis etwa 10A. Die weißen Eneloop AA sind durchaus für 10A zu haben, natürlich bei reduzierter nutzbarer Kapazität.
NiCd muss man nicht mehr betrachten, da sie seit über 10 Jahren in der EU verboten sind. Man kann sie nicht mehr ohne weiteres erwerben und ihre Kapazität ist gering. Sie waren bzgl. der Hochlastfähigkeit den NiMH eher überlegen - aber wiederum nicht im AA-Format.

Man muss also immer ins Datenblatt blicken. Es hilft ja nicht, wenn LiFePO4 von der Zellenchemie potenziell sehr hohe Entladeraten ermöglicht - aber nicht die verwendete Zelle.

Ein Akkupack mit 8 Eneloop weiß kann überschlägig etwa 100W liefern. Den Winder-Motor, der das benötigt, möchte ich sehen (zum Vergleich: ein Pürierstab liegt bei 80W). :)
 
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Flashaholic
21 April 2023
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Tief im Westen
NiCd muss man nicht mehr betrachten, da sie seit über 10 Jahren in der EU verboten sind. Man kann sie nicht mehr ohne weiteres erwerben und ihre Kapazität ist gering.
Bei der Frage ist der Hintergrund wohl die Weiterverwendung des Winders, und da ist der Vergleich mit NiCd schon ein Thema. Wenn auch nur theoretisch, weil praktisch für solche Bildfolgen Digitalkameras einfach die bessere Wahl sind (geringere Kosten, deutlich mehr Bilder möglich). Selbst wenn NiMH etwas langsamer knipsen sollte, entschädigt das durch sofortige Verfügbarkeit und längere Laufzeit. Also weiße eneloops rein und gut ist, die kriegt man an jeder zweiten Ecke. Wenn das tatsächlich zu lahm ist, kann man immer noch mühsam hochstromfähige Alternativen suchen (LiFePO4 oder NiMH aus dem Modellbaubereich)

Ein Akkupack mit 8 Eneloop weiß kann überschlägig etwa 100W liefern. Den Winder-Motor, der das benötigt, möchte ich sehen.
Anders als bei LED-Lampen ist der Anlaufstrom von Elektromotoren ist schon heftig höher als wenn die dann mit Nennleistung drehen. Merkt man beim Staubsaugen wenn Beleuchtung und Steckdosen an derselben Sicherung hängen und das Licht bein Einschalten kurz dunkler wird.

Nach meinen Erfahrungen mit Blitzgeräten macht der Unterschied zwischen neuen guten und mittelmäßigen Akkus etwa 10 % aus. Mit 100-200 % wird der Unterschied dann deutlich heftiger, wenn die Akkus gealtert sind.
 
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8 Juni 2024
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Ja gar nicht so einfach das ganze. Mit 8 Eneloop erreiche ich aber nicht die angestrebte Spannung von ca. 16 Volt.
Da hatte ich die Idee 14 Stück 1/2 AA Zellen zu verbauen, wegen dem Platz, + 1 Stück Dummy.

Andere Möglichkeit, die ich mittlerweile favorisiere, 4 x LiFePO4 oder 4 x LiIon Akkus + 4 Dummies.
 

angerdan

Flashaholic**
30 Dezember 2011
3.685
1.549
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Ich habe eine alte Kamera Nikon F3 mit Motor MD4 erworben.

Den Motor hätte ich nicht gebraucht, aber was solls, nice to have. Nun quält mich die Frage, wie soll ich das Batteriefach bestücken. Nikon schreibt 8 AA Batterien. Alternativ wären sicher auch Akkus verwendbar in eben der Größe AA.

Allerdings,
8 x 1,5 Volt bei Batterien = 12 Volt
8 x 1,2 Volt bei Akkus = 9,6 Volt
Mit 8 Eneloop erreiche ich aber nicht die angestrebte Spannung von ca. 16 Volt.
Was jetzt, hast du den Motor MD4 für 12V oder das Akkupack mit 16V?
Oder reichen dir die 4B/s nicht aus?

Wie bereits geschrieben kannst du einfach 8x AA eneloop nutzen, die liefern im Schnitt die gleiche Spannung.
Oder wenn die neloops zu teuer sind die Ikea Ladda 2000mAh.
ikea.com/de/de/p/ladda-akku-aufladbar-hr06-aa-1-2-v-50504692/
taschenlampen-forum.de/threads/ikea-ladda-entsprechen-der-ersten-eneloop-generation-von-bisher-5.93077/


Der Motor arbeitet damit mit 16,8 Volt. Deshalb ist auch nur dann die schnellste Bildfolge mit 6 Bildern/sek möglich.
Mit dem Mignon/AA Zellen Einschub, 8 x 1,5 Volt = 12 Volt, ist die volle Geschwindigkeit nicht möglich.
Welchen Sinn hat es, bei einem Film mit 36 Aufnahmen 6B/s aufzunehmen?
Dafür scheint mir technisch und wirtschaftlich eine digitale Systemkamera besser geeignet.


Da hatte ich die Idee 14 Stück 1/2 AA Zellen zu verbauen, wegen dem Platz, + 1 Stück Dummy.
Was sind "1/2 AA Zellen?


Weshalb so kompliziert und nicht wie bereits mehrmals vorgeschlagen 1,5V Li-Ion AA-Zellen?
https://www.taschenlampen-forum.de/threads/sammelthread-1-5v-li-ion-aa-aaa-c-d-zellen.93733/
 
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8 Juni 2024
17
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Was jetzt, hast du den Motor MD4 für 12V oder das Akkupack mit 16V?
Ich habe den Batterieeinschub für 8 AA Zellen.

Oder reichen dir die 4B/s nicht aus?
Natürlich reicht das. Vor allem bei den Filmpreisen heutzutage.

Wie bereits geschrieben kannst du einfach 8x AA eneloop nutzen, die liefern im Schnitt die gleiche Spannung.
Ich glaub das werde ich tun. Alles andere sind Experimente welche nicht unbedingt ungefährlich für die Kamera und den Motor sind.

Welchen Sinn hat es, bei einem Film mit 36 Aufnahmen 6B/s aufzunehmen?
Dafür scheint mir technisch und wirtschaftlich eine digitale Systemkamera besser geeignet.
Es macht keinen Sinn, wäre nur gut fürs Ego. Und ja eine Digi Cam ist dafür besser geeignet. Die 200 unnötigen Fotos lösche ich einfach wieder und gut ist es.

Was sind "1/2 AA Zellen?
Das sind Zellen in halber AA Zellen Länge. Im Modellbau u.ä. werden solche Akkus verwendet.

So gesehen würden es auch 8 Primärzellen tun. Einmal im Jahr wechseln und gut wäre es. Keinen Stress mit nach und aufladen. Die F3 ist ja eigentlich nur just for fun. Habe mir damit einen Jugendtraum erfüllt.

Diese 1,5V Li-Ion AA-Zellen kenne ich nicht. Wie ich sehe gibt es davon Modelle die via USB geladen werden. Das bedeutet dass ich dafür kein seperates Ladegerät benötige?
 

angerdan

Flashaholic**
30 Dezember 2011
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Ich glaub das werde ich tun. Alles andere sind Experimente welche nicht unbedingt ungefährlich für die Kamera und den Motor sind.
Es macht keinen Sinn, wäre nur gut fürs Ego. Und ja eine Digi Cam ist dafür besser geeignet. Die 200 unnötigen Fotos lösche ich einfach wieder und gut ist es.
:thumbup:


Das sind Zellen in halber AA Zellen Länge. Im Modellbau u.ä. werden solche Akkus verwendet.
Es gibt 14250 als Li-Ion in halber AA-Länge (14 × 25mm).
https://de.wikipedia.org/wiki/Lithium-Ionen-Akkumulator#Bauformen


So gesehen würden es auch 8 Primärzellen tun. Einmal im Jahr wechseln und gut wäre es. Keinen Stress mit nach und aufladen. Die F3 ist ja eigentlich nur just for fun. Habe mir damit einen Jugendtraum erfüllt.
Primärzellen würde ich nicht nutzen, da sie auslaufen können. Wäre schade um den Winder.
NiMH-LSD Akkus kannst du bedenkenlos 1 Jahr im Batteriefach lassen. Und bei Bedarf einfach wieder aufladen.


Diese 1,5V Li-Ion AA-Zellen kenne ich nicht. Wie ich sehe gibt es davon Modelle die via USB geladen werden. Das bedeutet dass ich dafür kein seperates Ladegerät benötige?
Ja, so ist es.
Meine Meinung ist jedoch, dass ein dediziertes Universalladegerät immer die optimale Lösung ist. Du hast auch mehr Kontrolle/Infos zum Ladevorgang.
Es gibt einige Universalladegeräte, welche AA Li-Ion mit 1,5V, NiMH mit 1,2V und 3,7V Li-Ion laden können.
 
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Elektroheizer

Flashaholic
21 April 2023
199
88
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Tief im Westen
Andere Möglichkeit, die ich mittlerweile favorisiere, 4 x LiFePO4 oder 4 x LiIon Akkus + 4 Dummies.
Für's Protokoll: Li + Dummy geht nur mit LiFePO4. Mit Lithiumionenakkus wird das ein Ritt auf der Rasierklinge, da kommt man schon in den Bereich der Tiefentladung und das Gerät meint immer noch gut Spannung zu haben.
Ich glaub das werde ich tun. Alles andere sind Experimente welche nicht unbedingt ungefährlich für die Kamera und den Motor sind.
:thumbup:
Oder ein teures Experiment mit den 1,5V Li-Akkus, wenn die beim hohen Anlaufstrom abschalten.
 
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Buteo

Flashaholic***
25 März 2015
8.484
5.178
113
@angerdan Du hast diese Sachen schonmal verlinkt... ;)
So gesehen würden es auch 8 Primärzellen tun. Einmal im Jahr wechseln und gut wäre es. Keinen Stress mit nach und aufladen. Die F3 ist ja eigentlich nur just for fun. Habe mir damit einen Jugendtraum erfüllt.

Diese 1,5V Li-Ion AA-Zellen kenne ich nicht. Wie ich sehe gibt es davon Modelle die via USB geladen werden. Das bedeutet dass ich dafür kein seperates Ladegerät benötige?
Ich würde es tatsächlich an Deiner Stelle bei 8 2000mAh - Eneloops belassen (nicht die Eneloop Pro, die altern schneller). :)

So bist Du zwar bei weniger Bildern / Sekunde, aber dafür auf der sicheren Seite und musst nicht herumexperimentieren.
Zudem kannst Du die Eneloop in den gängigen Universalladegeräten laden. :)
 
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8 Juni 2024
17
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So mache ich es auch. Wenn ich mal einen Original Akku Pack angeboten bekomme, so kann ich den mit neuen Zellen bestücken und alles hat seine Richtigkeit. Es wäre wirklich schade wenn ich den Motor oder/und die Kamera mit Experimenten zerstören würde.
 
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