30-40 Jahre alte Duracell funktioniert

Dan95

Erleuchteter
26 Oktober 2022
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Ich habe hier unlängst von alten Geräten die Primärzellen rausgenommen, dabei waren:

  • Vier Stück Monozellen mit Ablaufdatum 1995 aus einer Taschenlampe die noch schwach, aber doch geleuchtet hat.
    Die waren optisch in guten Zustand und wenn man von durchschnittlich 10 Jahren zulässiger Lagerzeit ausgeht waren die Zellen vielleicht sogar 40 Jahre alt.
  • Vier Stück Mignon Zellen mit Ablaufdatum 2019 mit starken Ablagerungen (was ist das eigentlich für Zeug?) also vielleicht 15 Jahre jung.
    Die Ablagerungen sind offenbar immer am Minuspol. Das Gerät konnte damit nicht mehr betrieben werden.

Gibt es hier eigentlich einen Zusammenhang zwischen Batterie-Kapazität und der Haltbarkeit von (Primär-)Zellen?
Wenn ja, warum? Oder ist das hier nur Zufall?duracell1.gif
 

Vophatech

Flashaholic**
6 Dezember 2019
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Metrolpolregion Nürnberg
Vier Stück Mignon Zellen mit Ablaufdatum 2019 mit starken Ablagerungen (was ist das eigentlich für Zeug?)

Ausgehend davon das es vermutlich Alkali-Mangan Batterien waren, wird es Kaliumkarbonat sein.
Der (chemische) Hintergrund wird auf Wikipedia ganz gut erklärt.

Bedingt dadurch dass das zunächst austretende Kaliumhydroxid korrosiv wirkt, sollte man tunlichst alle Flächen die damit benetzt waren, reinigen, wenn es nicht eh schon zu spät ist.
Mir hat der Sabber mal den Tailcapschalter einer Fenix LD20 zerlegt.

Die Ablagerungen sind offenbar immer am Minuspol.

Prinzipbedingt, siehe Wikipedia.

Das Gerät konnte damit nicht mehr betrieben werden.

Ebenfalls Prinzipbedingt...
 
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Rodge

Flashaholic*
2 September 2019
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Alte Batterien - Also da hab ich auch noch Einen, seht selbst:

IMG_20230403_080644_resized.jpgIMG_20230403_080919_resized.jpg

Wenig benutzter Casio Taschenrechner mit funktionstüchtugen Originalbatterien, Datum 85-08!
Hierbei wird es sich allerdings um das Produktionsdatum handeln. Tatsächlich hat noch jemand handschriftlich 30.12.85 auf den Batterien notiert.
Leerlaufspannung 1,52V, bei beiden.

Diesen Style mit Papieretikett unter Schrumpfschlauch gab es bei Batterien 'Japanischer Geräte' ja früher öfter. Z.B. mitgelieferte Batterien von Fernbedienungen. Elektronikartikel war ja das was früher aus Japan kam. Als Kind dachte ich ja das wäre totaler Schrott. Aber anscheinend hatten die die Fertigungsqualität damals durchaus schon in Ordnung.

Bei Batterien allgemein finde ich immer wieder erstaunlich, dass viele zum Auslaufen neigen. Einige aber auch über viele, viele Jahre dicht bleiben.
Früher wurden Batterien auch mal mit "auslaufsicher" beworben. Das gibt es irgendwie auch gar nicht mehr.
 

KakophonieInMoll

Flashaholic**
27 Mai 2013
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Also ich persönlich habe mit Duracell durchweg schlechte Erfahrungen gemacht. Keine Zelle läuft bei mir besser aus. Sind auch Geräte dadurch Kaputt gegangen, weil der Siff dann Schaden angerichtet hat.
Wenn ich bei einem Neukauf Duracells als Mitgabe dabei hab, dann entsorge ich die Zellen.... und zwar sofort!
 

Rafunzel

Flashaholic***
10 Oktober 2010
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Hamm, NRW
Das denke ich auch - zumindest kann ich mich noch dunkel an deren Anfänge erinnern. Und da waren sie das Maß der Dinge.
 

KakophonieInMoll

Flashaholic**
27 Mai 2013
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Vielleicht

Vielleicht waren sie früher einfach besser.
Nun mag sein, das früher alles besser war. Ich meine sogar Taschenlampen waren früher heller... :p

Die Trommelhäschen Energie ist zumindest für mich schon seit sicher 20 Jahren "nicht gut". Daher habe ich sehr früh NiMH Zellen benutzt. Das war sicher vor 2005, weil es noch keine Eneloop gab.
 

helge-seins

Flashaholic*
5 Juli 2010
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45481 Mülheim/Ruhr
Ich habe hier unlängst von alten Geräten die Primärzellen rausgenommen, dabei waren:

  • Vier Stück Monozellen mit Ablaufdatum 1995 aus einer Taschenlampe die noch schwach, aber doch geleuchtet hat.
    Die waren optisch in guten Zustand und wenn man von durchschnittlich 10 Jahren zulässiger Lagerzeit ausgeht waren die Zellen vielleicht sogar 40 Jahre alt.
  • Vier Stück Mignon Zellen mit Ablaufdatum 2019 mit starken Ablagerungen (was ist das eigentlich für Zeug?) also vielleicht 15 Jahre jung.
    Die Ablagerungen sind offenbar immer am Minuspol. Das Gerät konnte damit nicht mehr betrieben werden.

Gibt es hier eigentlich einen Zusammenhang zwischen Batterie-Kapazität und der Haltbarkeit von (Primär-)Zellen?
Wenn ja, warum? Oder ist das hier nur Zufall?Anhang anzeigen 154427
Ts… Ich habe noch genau eine mit Ablaufdatum 1990 und hat immer noch Spannung ! ✌️ Original BW
 
  • Danke
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FSt

Flashaholic*
10 Januar 2010
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zumindest kann ich mich noch dunkel an deren Anfänge erinnern. Und da waren sie das Maß der Dinge.
Ich kannte einen Radio-Fernseh-Techniker, Jahrgang 1925, der eigentlich mal ursprünglich Elektrotechnik studiert hatte, sich dann aber als RFT in die Handwerksrolle hatte eintragen lassen und ein Geschäft nebst Werkstatt eröffnete. Der hatte wirklich unglaublich viel Ahnung und war auch überall wegen seiner Expertise angesehen, war als Ausbilder, im Prüfungsausschuss, als ö.b.u.v. Gutachter tätig usw. usf. Der jedenfalls schwor damals auch auf Duracell und kaufte selbst nichts anderes, weder für den Laden noch für sich selbst. Es muss also am früheren Mythos etwas dran gewesen sein und tatsächlich erinnere ich mich aus der Zeit, in der ich viel mit ihm zu tun hatte und auch nebenbei bei ihm arbeitete, an keinerlei Schadensfälle. Ich vermute, irgendwann in den späten 90er Jahren muss es dann mit Qualität und Auslaufsicherheit steil bergab gegangen sein.