Mein helles, individuelles MTB-Licht-Set für Nachtfahrten
Ich habe nun ein ganzes Jahr gebraucht um mir meine einfache, aber fast perfekte Lösung für Nachtfahrten mit dem MTB im Wald zusammen zu stellen. Hier stelle ich die günstige (da individuell) Alternative zu Komplett-Sets einmal vor.
Mein Set besteht aus folgendem:
Das Set trägt nicht dick auf:
Auf dem Helm ebenfalls kaum zu spüren:
Kosten:
Statt "teuren" L2X und L2P kann man auch normale L2s benutzen.
Für Anfänger:
4x 18650er LiIon mit Aufladegerät = ~26€
Achtung: Alle Fotos wurden lediglich mit dem IPhone geschossen. In der Realität ist es wesentlich heller (siehe Beschreibungen der Bilder). Allerdings erkennt man hier schon ausreichend gut die Unterschiede der Situationen und Kontraste.
Wir fangen auf Asphalt mit der L2X XML an. Sie macht sehr viel Licht.
Sie ist so hell, das man schon jede Unebenheit rechtzeitg erkennt. Allerdings nur vor dem Lenker, dafür weit. In den Kurzen auf den Trails ist es dagegen Stockfinster.
Problem: Abgrenzung des Lichtes nach rechts und links
Zur L2X kommt nun die China Kopflampe, halb gezoomt.
Nun kann man auch vor Kurven diese bereits genügend einschauen und den Untergrund erkennen.
Problem: Auch hier eine scharfe Abgrenzung. Der Kopf muss immer unnatürlich bewegt werden, die Augen springen immer nur von Spot zu Spot.
Lösung: Eine weitere L2P mit XML und Streuscheibe. Diese Scheibe ermöglicht nun Einsicht rund um den Fahrbereich - besonders direkt vor dem Rad und wenige Meter nach rechts und links. Eine perfekte Ergänzung zu den bereits vorhandenen Lampen.
Jetzt gehts bergab, was beim Mountainbiken öfters vorkommt:
Der Spot wird weit nach unten geworfen - Man kann weit schauen, doch was ist vor dem Lenker?
Mit Kopflampe:
Nun wieder die Lösung:
Streuscheibe
Nun sind wir im Wald, rechts geht ein Weg ab - im Wald schon selbst im Hellen schlecht sichtbar.
Durch die lediglich eine Lampe fährt man an dem Weg einfach vorbei:
Mit Kopflampe haben wir bereits bessere Chancen:
Mit Streuscheibe kann man nun eindeutig den Weg erkennen (nicht vergessen: In echt ist es heller)
Vorteil des Sets:
Nachteile:
Fazit:
Vorher bin ich mit XPG und XML am Lenker gefahren, allerdings ohne Streuscheibe. Das war schon ganz okay. Trotzdem fehlte immer ein vernünftiges Kurvenlicht. Die schwache Kopflampe kann dies nur mäßig erfüllen!
Nachdem ich nun die Sreuscheibe und die zweite XML installiert habe, ist alles wunderbar. Auf geraden schnellen Strecken kann man dank XML ohne Streuscheibe richtig Gas geben. Mit Streuscheibe sind dann auch langsame und kurvenreiche Passagen kein Problem mehr.
Die Kopflampe ist trotzdem noch zu empfehlen, da man gerne auch mal zur Seite in den dunklen Wald reinschauen kann oder in etwas weitere Kurven. Die Kopflampe sollte auf jeden Fall einen weiter reichenden Spot haben und über 150 Lumen - also besser XPG als XRE. Zebras oder Sparks ohne Reflektor sind hier meines Erachtens fehl am Platze.
Ich habe nun ein ganzes Jahr gebraucht um mir meine einfache, aber fast perfekte Lösung für Nachtfahrten mit dem MTB im Wald zusammen zu stellen. Hier stelle ich die günstige (da individuell) Alternative zu Komplett-Sets einmal vor.
Mein Set besteht aus folgendem:
- Solarforce L2X mit Ultrafire 3 Mode XML T6 Dropin
- Solarforce L2P mit Kaidoman XML Dropin und Streuscheibe
- China-Kopflampe mit XRE
Das Set trägt nicht dick auf:
Auf dem Helm ebenfalls kaum zu spüren:
Kosten:
Statt "teuren" L2X und L2P kann man auch normale L2s benutzen.
- L2 x 2 = ~19€
- Streuscheibe = ~6€
- Dropins: Kaidoman und UF = ~23€
- Fahrradhalterungen x 2= ~2-5€ (gibt es in vielen verschiedenen Ausführungen und Preisen)
- Kopflampe (auch als AAA-Version) = 8-10€
Für Anfänger:
4x 18650er LiIon mit Aufladegerät = ~26€
Achtung: Alle Fotos wurden lediglich mit dem IPhone geschossen. In der Realität ist es wesentlich heller (siehe Beschreibungen der Bilder). Allerdings erkennt man hier schon ausreichend gut die Unterschiede der Situationen und Kontraste.
Wir fangen auf Asphalt mit der L2X XML an. Sie macht sehr viel Licht.
Sie ist so hell, das man schon jede Unebenheit rechtzeitg erkennt. Allerdings nur vor dem Lenker, dafür weit. In den Kurzen auf den Trails ist es dagegen Stockfinster.
Problem: Abgrenzung des Lichtes nach rechts und links
Zur L2X kommt nun die China Kopflampe, halb gezoomt.
Nun kann man auch vor Kurven diese bereits genügend einschauen und den Untergrund erkennen.
Problem: Auch hier eine scharfe Abgrenzung. Der Kopf muss immer unnatürlich bewegt werden, die Augen springen immer nur von Spot zu Spot.
Lösung: Eine weitere L2P mit XML und Streuscheibe. Diese Scheibe ermöglicht nun Einsicht rund um den Fahrbereich - besonders direkt vor dem Rad und wenige Meter nach rechts und links. Eine perfekte Ergänzung zu den bereits vorhandenen Lampen.
Jetzt gehts bergab, was beim Mountainbiken öfters vorkommt:
Der Spot wird weit nach unten geworfen - Man kann weit schauen, doch was ist vor dem Lenker?
Mit Kopflampe:
Nun wieder die Lösung:
Streuscheibe
Nun sind wir im Wald, rechts geht ein Weg ab - im Wald schon selbst im Hellen schlecht sichtbar.
Durch die lediglich eine Lampe fährt man an dem Weg einfach vorbei:
Mit Kopflampe haben wir bereits bessere Chancen:
Mit Streuscheibe kann man nun eindeutig den Weg erkennen (nicht vergessen: In echt ist es heller)
Vorteil des Sets:
- Individell einsetzbar (MTB-Sets sind sonst unhandlich)
- Kleine Lampen mit ungeheurer Leuchtkraft für fast jede Situation
- Keinerlei Kabelgewirrwarr
- Relativ leicht
Nachteile:
- Nach einer Stunde Vollgas sind die Akkus erschöpft - Akkuwechsel. Allerdings kann man immer zwischendurch in niedrigere Modis wechseln und sich dadurch längere Laufzeit erkaufen.
- Aufbau dauert jedes mal 5-10 Minuten
Fazit:
Vorher bin ich mit XPG und XML am Lenker gefahren, allerdings ohne Streuscheibe. Das war schon ganz okay. Trotzdem fehlte immer ein vernünftiges Kurvenlicht. Die schwache Kopflampe kann dies nur mäßig erfüllen!
Nachdem ich nun die Sreuscheibe und die zweite XML installiert habe, ist alles wunderbar. Auf geraden schnellen Strecken kann man dank XML ohne Streuscheibe richtig Gas geben. Mit Streuscheibe sind dann auch langsame und kurvenreiche Passagen kein Problem mehr.
Die Kopflampe ist trotzdem noch zu empfehlen, da man gerne auch mal zur Seite in den dunklen Wald reinschauen kann oder in etwas weitere Kurven. Die Kopflampe sollte auf jeden Fall einen weiter reichenden Spot haben und über 150 Lumen - also besser XPG als XRE. Zebras oder Sparks ohne Reflektor sind hier meines Erachtens fehl am Platze.
Anhänge
-
Foto 1 Strasse (1).jpg38,9 KB · Aufrufe: 317 -
Foto 1 Strasse (2).jpg29 KB · Aufrufe: 317 -
Foto 1 Strasse (3).JPG65,4 KB · Aufrufe: 14 -
Foto 1 Trail (1).JPG96 KB · Aufrufe: 323 -
Foto 1 Trail (2).JPG99,1 KB · Aufrufe: 321 -
Foto 1 Trail (3).jpg43,3 KB · Aufrufe: 316 -
Foto 1 Trail rechts (1).JPG94,6 KB · Aufrufe: 320 -
Foto 1 Trail rechts (2).jpg31,6 KB · Aufrufe: 319 -
Foto 1 Trail rechts (3).jpg51,3 KB · Aufrufe: 315 -
Foto 1 Set (1).jpg56,2 KB · Aufrufe: 332 -
Foto 1 Set (2).jpg44 KB · Aufrufe: 326 -
Foto 1 Strasse (4).JPG89,6 KB · Aufrufe: 323
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
