Sorgt langfristig nur dafür, dass man den Gesetzgeber mit der Nase darauf stößt und bei denen das Verlangen nach Verschärfung weckt. Gerne wird dann sowas als Paradebeispiel herangezogen. Ein anderer deutscher Hersteller (if you know you know) hat auch mal versucht die Behörden mit weit herausstehender Klinge und einem riesigen "Nagelhau" zu verarschen der einfach nur eine einhändige Öffnungshilfe war. Hat dann einen negativen Feststellungsbescheid vom BKA bekommen und das Ergebnis ist, dass es jetzt Polizisten gibt, die auch andere Messer deren Klinge im geschlossenen Zustand greifbar und einhändig zu öffnen sind, als Einhänder sehen. Dagegen kann man dann zwar vorgehen, hat aber enormen Aufwand und Kosten mit u.U. zweifelhaften Erfolgschancen. Das lohnt sich nur wenn gleichzeitig die Zuverlässigkeit (Waffenbesitzkarte oder irgendwas berufliches) in Frage steht.
Ich stecke mir ein was ich will (außer natürlich komplett Illegales), verhalte mich unauffällig und im Fall der Fälle kooperativ und versuche nicht aktiv zu provozieren oder jemanden für dumm zu verkaufen. Damit komme ich bestens klar.
Das Problem in D sind in erster Linie die immer öfter geplanten Waffenverbotszonen in denen gar nichts mehr geht und in die ich ggf. unwissend reinlaufe oder reinfahre (Bahnhof) und plötzlich meine Nagelschere oder mein Schraubenzieherset verboten ist bzw. meine Lampe mit gezackter Bezel zum Diskussionsthema wird. Mit dem 42a wie er aktuell ist, kann man sich imho arrangieren, auch wenn er natürlich trotzdem sinnlos und falsch ist.
Was nichts damit zu tun hat, dass man sich ein solches Messer wie die Pocket Chete einfach kauft, weil sie einem gefällt. Dagegen ist ja nichts zu sagen. Will man bewusst damit provozieren, erweist man aber imho allen anderen einen Bärendienst. (Ja, ich weiß, dass die PC einen pos. Feststellungsbescheid hat.)
Sorry fürs OT...