Das Problem ist aber auch, dass in die EU immer öfter von privat, elektronische Geräte importiert werden. Diese Geräte entsprechen sehr oft nicht den europäischen Vorschriften. Ein CE Zeichen kann jeder nicht EU Hersteller/Händler auf ein Gerät drucken. Dies ist kein „Freifahrschein“, dass das Gerät den europäischen Vorschriften entspricht. Auch wenn man glaubt, dass man mit Zahlung der Zollgebühren, nun ein EU konformes Gerät in der Hand hält, irrt sich gewaltig. Ganz im Gegenteil, nun ist man selbst als „Inverkehrsbringer“ der Ware in die EU, für das Einhalten der Vorschriften verantwortlich. Dies kann insbesondere bei einem Weiterverkauf, sehr unangenehme Konsequenzen (Haftung) nach sich ziehen. (Wenn mit dem Gerät etwas passiert)
Kaufe ich in Europa, bei einer „ordentlichen/seriösen“ Firma (damit meine ich z.B.nicht Amazon) ein, kann man aber davon ausgehen, dass diese Firma sich an die hiesigen Gesetze hält. Wenn nicht, steht der Geschäftsführer, unter Umständen mit einem (oder beiden) Bein(en) im Gefängnis.
Ob ein Produkt von einem seriösen Händler geliefert wird, erkennt man schon an der „obligatorisch“ vorhandenen Bedienungsanleitung. So muss ein Händler der z.B. aus Spanien oder den Niederlanden nach Deutschland liefert, auch eine deutsche Gebrauchsanweisung mitliefern. Dies ist wohl vielen EU weit liefernden Händlern überhaupt nicht bewusst!
Die Eigenverantwortung eines Kunden, diese Gebrauchsanweisung durchzulesen, und sich damit mit den darin befindlichen Gefahrenhinweisen (z.B. zum Thema LiIon Akkus) zu beschäftigen, kann jedoch auch ein seriöser Händler dem Konsumenten nicht abnehmen.