Woran erkennt man geschützte und ungeschützte 18650 Akkus?

10 November 2013
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Hallo Leute,

da ich mich noch so sehr mit 18650 Akkus auskenne, wollte ich gerne wissen woran man geschützte und ungeschützte 18650 Akkus erkennt?

es handelt sich um:

Samsung ICR 18650 26F (2600Ah / 3,7 V)
Wolf Eyes LRB168A Akku LRB 168 A (2.600 mAh)
 

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KakophonieInMoll

Flashaholic**
27 Mai 2013
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Nun wenn man Akkus in einer vertrauenswürdigen Quelle (z.B. hier die ganzen foren Händler) kauft, und man dort einen geschützten Akku kaufe wird man auch einen bekommen. So einige eBay Anbieter verkaufen einem irgendwas, und das ist auch bei so machner anderen Chinashop im Netz. Ich weise nur darauf hin ich habe geschrieben so einige, das heißt nicht es sind alle. Auch eBay / China bietet eine Menge ehrlicher Shops!

Bei Deinen Akkus würde ich sagen, es sind alle geschützt. Das Indiz, dass die geschützt sind ist die leichte Eindellung an der (in Deinem Fall) Minusseite der Akkus.

Vielleicht hat ja ein anderer ein Foto von einem entkernten geschützten Akku zur Hand ich hätte jetzt auf die schnelle keins zur verdeutlichung.
 

Lichtinsdunkel

Flashaholic**
2 Juni 2010
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Witten
taschenlampen-tests.de
Bei einem geschützten Akku führt ein Metallstreifen vom Pluspol zum Minuspol. Den kann man auch sehen und ertasten (nicht zu verwechseln mit der Überlappung der schützenden Folienummantelung bei manchen Akkus.
Unten am Minuspol ist ein kleines Plättchen angebracht, das das PCB (die Schutzschaltung) beherbergt. Aus diesem Grund sind geschützte Akkus auch etwas länger als ungeschützte.
Auf den ersten beiden Bildern kann man den Metallstreifen beim zweiten Akku von rechts gut erkennen.
 

buwuve

Flashaholic**
14 Dezember 2010
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Umkreis Heidelberg
Hier noch mal ein Bild, was das verdeutlicht.

full


Links zwei Samsung unprotected 18650 (dabei auch der 2600mAh, den Talamann als protected Version hat). Daneben ein XTAR 2900mAh unprotected (IMR, 10A), ein Trustfire 3000mAh, wo man den Streifen unter dem Mantel sehen kann und daneben ein protected Panasonic NCR18650B mit 3400mAh. Hier sieht man den Streifen sehr gut und auch unten die schwarze Schutzschaltung. Diese sieht oft (wie oben erwähnt) aus wie eine kleine "Eindellung" am Schrumpfschlauch.
Nahezu alle Akkus haben ihre Schutzschaltung unten am Minuspol. Bisher habe ich nur zwei oder drei Modelle gesehen, wo sie oben angebracht ist und ich beschäftige mich schon seit etlichen Jahren mit Li-Ionen Akkus. Die Schutzschaltung am Pluspol ist also extrem selten.
 
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light-wolff

Flashaholic***²
14 September 2011
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im Süden
Nahezu alle Akkus haben ihre Schutzschaltung unten am Minuspol. Bisher habe ich nur zwei oder drei Modelle gesehen, wo sie oben angebracht ist und ich beschäftige mich schon seit etlichen Jahren mit Li-Ionen Akkus. Die Schutzschaltung am Pluspol ist also extrem selten.
Die Soshine 3400mAh haben die Schutzschaltung am Pluspol. Entsprechend fehlt auch der Metallstreifen.
 
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Jerry66

Flashaholic*
30 September 2013
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Die Soshine 3400mAh haben die Schutzschaltung am Pluspol. Entsprechend fehlt auch der Metallstreifen.
Gleicher Gedanke ;)

Auf der Homepage von Soshine ist das veranschaulicht. Leider lässt sich die entsprechende Seite nicht "direkt" verlinken, man muss sich also durchklicken:

Products >> Battery (18650) >> 3400er und hier ein wenig nach unten scrollen.

Und hier die Website: www.soshine.com
 

light-wolff

Flashaholic***²
14 September 2011
16.304
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28 März 2017
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Ich habe da eine grundsätzliche Frage zu den Akkus, da ich mich nicht auskenne. Ich benutze seit 4 Jahren Ezigaretten Akkuträger mit ungeschützten Akkus. Ich nehme zumindest an, dass sie ungeschützt sind. Habe noch nie irgendwelche Probleme gehabt. Was ist der Unterschied zwischen Ezigaretten und Taschenlampen, dass man hier so sehr drauf achten muss?
 

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casi290665

Flashaholic***²
31 Mai 2016
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Hannover
Was ist der Unterschied zwischen Ezigaretten und Taschenlampen, dass man hier so sehr drauf achten muss?
Hallo Bonner75,

der Unterschied ist der, daß den E-Smokern kaum etwas über die Gefahren die beim Umgang mit ungeschützten Li-Ion Akkus existieren, gesagt wird. Und dann können unschöne Dinge passieren.
Habe bei einem Bekannten Handyfotos seines Kumpels gesehen. Der ist E-Smoker und hat sich einen solchen, ungeschützten 18650 zum Schlüsselbund in die Hosentasche gesteckt...
Das war keine gute Idee, man konnte auch nach 2 Wochen KKH noch fast bis auf die Knochen in der Handfläche gucken...

Wäre der Kumpel von Irgendjemandem informiert worden, wäre er nicht so leichtsinnig gewesen und hätte z.B. eine 18650 Silikonhülle für wenige Cent verwendet. Dann wäre es zu keinem Kurzschluß gekommen. Hätte er sich einen protected Akku in die Tasche gesteckt, hätte die Schutzschaltung reagiert und es wäre auch nichts passiert...

Gruß
Carsten
 
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Unheard

Flashaholic**
6 November 2017
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Raffnixhausen
Die Standardkonstruktion ist schon bedenklich. Der schwächste Teil des Assemblys ist gegen den Kopf gerichtet. Es sind potentielle Bolzenschussgeräte. Wohl nicht umsonst ist bei einigen Händlern der Hinweis gegeben, dass ungeschützte Akkus nicht in E-Zigaretten gehören.
 

light-wolff

Flashaholic***²
14 September 2011
16.304
12.438
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Ich habe da eine grundsätzliche Frage zu den Akkus, da ich mich nicht auskenne. Ich benutze seit 4 Jahren Ezigaretten Akkuträger mit ungeschützten Akkus. Ich nehme zumindest an, dass sie ungeschützt sind. Habe noch nie irgendwelche Probleme gehabt. Was ist der Unterschied zwischen Ezigaretten und Taschenlampen, dass man hier so sehr drauf achten muss?
Der Akku auf dem Foto ist ungeschützt, d.h. hat keine Schutzelektronik (PCB) angebaut, die ihn vor Kurzschluss, Tiefentladung und Überladung schützt.

Der Unterschied bei E-Zigaretten zu Taschenlampen ist der, dass viele sehr viel mehr Leistung (kurzzeitig) vom Akku fordern. Und dass es für so hohe Leistung kaum Akkus mit PCB gibt. Und dass die Akkufächer oft gar keinen Platz für geschützte Akkus bieten, denn die sind wegen der angeflanschten Elektronik 3-5mm länger. Und dass man sich die Dinger direkt vors Gesicht hält und genau in diesem Moment dem Akku alles abverlangt.

Der ist E-Smoker und hat sich einen solchen, ungeschützten 18650 zum Schlüsselbund in die Hosentasche gesteckt...
Das war keine gute Idee, man konnte auch nach 2 Wochen KKH noch fast bis auf die Knochen in der Handfläche gucken...
Wäre der Kumpel von Irgendjemandem informiert worden, wäre er nicht so leichtsinnig gewesen
Jeder in der Zivilisation aufgewachsene Mensch sollte wissen, dass Metall leitet und dass man bei allem was Strom liefert Kurzschlüsse tunlichst vermeiden sollte.
Völlig klar ist auch, dass alles, was mit Schlüsseln in der Tasche ist, sehr schnell verschlissen wird und dass so eine dünne Kunststofffolie da nicht lange halten kann.
Das sagt einem der gesunde Menschenverstand. Der scheint aber immer mehr Menschen zu fehlen...
 
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28 März 2017
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Nichts für ungut Leute, aber wenn man euch so liest dann könnte man meinen, dass die ungeschützten Akkus dafür entwickelt wurden, um Menschen zu töten. Dass man einen Akku nicht lose mit Metall in die Tasche steckt sollte jedem klar sein, aber wenn ein Akku in einem dafür gebauten Gerät steckt, ganz normal geladen und benutzt wird, dann kann das doch so gefährlich gar nicht sein.
Meine Frage hat leider noch keiner beantwortet. Was genau ist bei SACHGEMÄßER Nutzung ist gefährlich bei den ungeschützten Akkus?
 

autobraker

Flashaholic*
4 August 2017
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Hier muß man sich die Frage stellen, was ist sachgemäße Nutzung? Bloß weil der Akku in eine E-Zigarette oder Taschenlampe rein gesteckt wird und Energie liefert, ist das allein noch keine sachgemäße Nutzung.
Ein ungeschützter Akku schützt sich nicht vor Verlassen seines unteren Spannungsbereiches. Da bedarf es eines anderen Schutzes im verwendeten Gerät.
 
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Unheard

Flashaholic**
6 November 2017
4.011
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Raffnixhausen
Die Verwendung eines ungeschützten Li-Ion Akkus in einem Gerät, das ihn entleeren kann, ist eine Fehlanwendung. Für den Nutzer ist das leider nicht offensichtlich. Eine sachgemäße Nutzung entsteht also nicht alleine deshalb, weil ein physisch und elektrisch passender Akku benutzt wird, sondern es gehören Kenntnisse dazu, die ein Konsument normalerweise nicht hat. Wäre eine solche E-Zigarette rechtlich eine Maschine, wäre die CE-Kennzeichnung illegal, weil eine ordnungsgemäße Risikobeurteilung diesen Sicherheitsmangel hätte aufdecken müssen. Sie hätte damit nicht in Verkehr gebracht werden dürfen.

Man kann darüber diskutieren, wieviel Eigenverantwortung man dem Konsumentn lässt und wieviel Gängelei zu dulden ist. Ebenfalls nichts für ungut, aber eine solche Aussage...
Habe noch nie irgendwelche Probleme gehabt.

...lässt mich glauben, dass es noch nicht genug EU-Richtlinien gibt.
 

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Flashaholic**
2 Dezember 2012
3.860
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Berlin
Jeder in der Zivilisation aufgewachsene Mensch sollte wissen, dass Metall leitet und dass man bei allem was Strom liefert Kurzschlüsse tunlichst vermeiden sollte.

Sollte wissen, aber ist es so? Da bist Du vielleicht zu optimistisch. In einer Quizshow fragt doch ein sonst offensichtlich nicht auf den Kopf gefallener Ratender seinen Mitspieler, ob Aluminium Strom leitet. Es treten immer wieder für mich unbegreifliche Lücken im technischen Verständnis auf von Dingen, die die Leute doch selbst benutzen.

Gruß Jörg
 
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Uwe-D

Flashaholic**
19 Dezember 2015
2.176
2.386
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Ojen / Spanien
Das Problem ist aber auch, dass in die EU immer öfter von privat, elektronische Geräte importiert werden. Diese Geräte entsprechen sehr oft nicht den europäischen Vorschriften. Ein CE Zeichen kann jeder nicht EU Hersteller/Händler auf ein Gerät drucken. Dies ist kein „Freifahrschein“, dass das Gerät den europäischen Vorschriften entspricht. Auch wenn man glaubt, dass man mit Zahlung der Zollgebühren, nun ein EU konformes Gerät in der Hand hält, irrt sich gewaltig. Ganz im Gegenteil, nun ist man selbst als „Inverkehrsbringer“ der Ware in die EU, für das Einhalten der Vorschriften verantwortlich. Dies kann insbesondere bei einem Weiterverkauf, sehr unangenehme Konsequenzen (Haftung) nach sich ziehen. (Wenn mit dem Gerät etwas passiert)
Kaufe ich in Europa, bei einer „ordentlichen/seriösen“ Firma (damit meine ich z.B.nicht Amazon) ein, kann man aber davon ausgehen, dass diese Firma sich an die hiesigen Gesetze hält. Wenn nicht, steht der Geschäftsführer, unter Umständen mit einem (oder beiden) Bein(en) im Gefängnis.
Ob ein Produkt von einem seriösen Händler geliefert wird, erkennt man schon an der „obligatorisch“ vorhandenen Bedienungsanleitung. So muss ein Händler der z.B. aus Spanien oder den Niederlanden nach Deutschland liefert, auch eine deutsche Gebrauchsanweisung mitliefern. Dies ist wohl vielen EU weit liefernden Händlern überhaupt nicht bewusst!
Die Eigenverantwortung eines Kunden, diese Gebrauchsanweisung durchzulesen, und sich damit mit den darin befindlichen Gefahrenhinweisen (z.B. zum Thema LiIon Akkus) zu beschäftigen, kann jedoch auch ein seriöser Händler dem Konsumenten nicht abnehmen.
 
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Unheard

Flashaholic**
6 November 2017
4.011
2.570
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Raffnixhausen
Die Eigenverantwortung eines Kunden, diese Gebrauchsanweisung durchzulesen, und sich damit mit den darin befindlichen Gefahrenhinweisen (z.B. zum Thema LiIon Akkus) zu beschäftigen, kann jedoch auch ein seriöser Händler dem Konsumenten nicht abnehmen.
Völlig richtig. Allerdings ist ein Warnhinweis auf eine erhebliche Gefahr in der BA oft nicht ausreichend, was das ProdSG angeht (das EU-Richtlinien umsetzen muss). Ich hab's nur oberflächlich betrachtet: Problem ist augenscheinlich die Einordnung der Hardware in 2014/04/EU. Da geht's um den Gesundheitsschutz, was die Substanzen angeht. Wenn ich nichts übersehe, gibt es mMn Handlungsbedarf.
 
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casi290665

Flashaholic***²
31 Mai 2016
12.949
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Hannover
Was genau ist bei SACHGEMÄßER Nutzung ist gefährlich bei den ungeschützten Akkus?
Moin Bonner,

die Unterschiede zwischen protected Akkus und unprotected Akkus im groben:
Kommt es zu einem Kurzschluß innerhalb oder außerhalb eines Gerätes, geht der geschützte Akku in die Schutzschaltung und es passiert nicht viel. Akku kann reaktiviert und weiter verwendet werden. Passiert das mit einem ungeschützten Akku, sieht das anders aus, da können dann erhebliche Schäden verursacht werden (siehe mein Beispiel).

Wird ein ungeschützter Akku tiefentladen (Lampe zieht Parasitic Drain und wird für längere Zeit zur Seite gelegt, dann ist der Akku hin (wenn das nicht erkannt wird, kann es beim nächsten Ladeversuch Probleme geben...).
Wird ein geschützter Akku tiefentladen, muß er nur wieder reaktiviert werden und kann weiter benutzt werden.
In mehrzelligen Lampen können die Akkus ungleichmäßig entladen werden, das kann, je nach Verschaltung auch ungünstig sein. Was genau dort passieren kann, können unsere Elektronik Profis erklären, ich bin nur Taschenlampennutzer.

Ähnliches gilt bei Überladung durch z.B. ein billiges oder defektes Ladegerät.

Es braucht nur ein wenig Wissen und deutlich mehr Vorsicht und Aufmerksamkeit beim Umgang mit ungeschützten Akkus, dann ist die Nutzung ziemlich problemlos möglich !

Gruß
Carsten
 
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tdmtreiber11

Flashaholic**
6 Juli 2015
3.969
2.452
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Meine Frage hat leider noch keiner beantwortet. Was genau ist bei SACHGEMÄßER Nutzung ist gefährlich bei den ungeschützten Akkus?

Meiner Meinung nach nix. Ich bin hier seit bald vier Jahren dabei und besitze nur ungeschützte High Drain Akkus wie Sony Konion VTC6 und 5A, Samsung 30Q und LG HG 2. Wie von dir gesagt, bei sachgemäßer Benutzung und Pflege.
 
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Uwe-D

Flashaholic**
19 Dezember 2015
2.176
2.386
113
Ojen / Spanien
Die Gefahr, dass ein Akku von einem schlechten Gerät tiefentladen wird, besteht aber. Dies ist z.B. ein Grund, warum eine Schutzschaltung Sinn macht. Man kann ja, von keinem Anwender verlangen, dass er nach jedem Ent- oder Aufladen den Akku durchmisst.
 

9x6

Flashaholic**
2 Dezember 2012
3.860
1.633
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Berlin
Meine Frage hat leider noch keiner beantwortet. Was genau ist bei SACHGEMÄßER Nutzung ist gefährlich bei den ungeschützten Akkus?

Eine sachgerechte Nutzung von Lithium-Akkus ist nur mit einer Schutzschaltung möglich. Eine Schutzschaltung kann auch in den benutzten Geräten einschließlich Ladegerät sein. Darauf muss man sich dann verlassen können, aber leider gibt es immer wieder mal Fälle, in denen das nicht gewährleistet ist, z.B Kurzschluss in einer Lampe bei einem Konstruktionsfehler oder defekten Treiber. Solche Lampe will ich dann nicht in der Hosentasche haben oder als Kopflampe tragen.

Soweit die Theorie, in der Praxis benutze ich auch z,B, einige einzellige Lampen mit ungeschützten Akkus.

Gruß Jörg
 

joechina

Flashaholic*
20 Mai 2017
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Also eine sachgerechte Nutzung von LiIon ist auch ohne Schutzschaltung möglich.
Allerdings muss der Nutzer dann seine Akkus etwas mehr babysitten.
- Vor und nach dem Laden die Spannung prüfen
- evtl. mal eine Kapazitätsprüfung oder Ri messen

Um den Tiefentladeschutz muss sich der Nutzer per Hirn einschalten selbst kümmern.

Qualitätsakkus wie etwa von Samsung sind relativ kursschlusssicher. Laut Datenblatt dürfen sie nicht explodieren oder brennen, ausgasen ist aber zulässig.
Ein massiver Dauerkurzschluss ist aber nicht lustig!
Viele Markenzellen haben auch noch Elemente in der Zelle die als Schmelzsicherung funktionieren. Das steht in der Regel in den Datenblättern der Akkus.
Verlassen würde ich mich aber darauf nicht. In eine Stirnlampe kommen bei mir geschützte Akkus. Handgehalten gerne auch ungeschützte.

Bei sachgemäßer Benutzung sind ungeschützte Akkus nicht gefährlicher als der Benzintank im Auto.

Allerdings sollte man auch seine eigene potentielle Blödheit nicht unterschätzen.
Schlüssel und nackte Akkus vertragen sich nicht. Antiparallel eingelegte Akkus sind schlecht. Im angetrunkene Zustand Akku wechseln ist oft ne schlechte Idee.
Der Akku hat eingedrückte Enden, ich möchte ihn aber nicht entsorgen der war teuer. DMM Messgeräte sind teuer. Ein Analyselader ist teuer. Ich schalte irgendwelche nicht gematchte Akkus in Serie.
...
 
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9x6

Flashaholic**
2 Dezember 2012
3.860
1.633
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Berlin
Viele Markenzellen haben auch noch Elemente in der Zelle die als Schmelzsicherung funktionieren. Das steht in der Regel in den Datenblättern der Akkus.

Hochstromzellen haben ab ca. 10A Dauerbelastungslimit keinen PTC mehr und der CID spricht eher spät an.

https://lygte-info.dk/info/battery protection UK.html

Verlassen würde ich mich aber darauf nicht. In eine Stirnlampe kommen bei mir geschützte Akkus. Handgehalten gerne auch ungeschützte.

Und in der Hosentasche?

Gruß Jörg
 
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light-wolff

Flashaholic***²
14 September 2011
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im Süden
Was genau ist bei SACHGEMÄßER Nutzung ist gefährlich bei den ungeschützten Akkus?
Wenn wir es GANZ genau nehmen, ist die einzig sachgemäße Nutzung eines 18650ers die, in einem Akkupack samt Schutzelektronik verbaut zu werden. Alles andere schließen die Hersteller dieser Zellen kategorisch aus. Für ungeschützten Betrieb oder gar Endverbraucher sind diese Zellen nicht gebaut. Das steht in allen Datenblättern und inzwischen sogar direkt auf den Zellen (LG, Sony).
Das gilt jedenfalls für die Markenhersteller wie Panasonic/Sanyo, LG, Samsung, Sony/Murata. Unbekannte chinesische Hersteller sehen das wohl etwas anders. Die haben auch keinen Regress zu fürchten, wenn etwas schiefgeht.
 
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light-wolff

Flashaholic***²
14 September 2011
16.304
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Meine Frage hat leider noch keiner beantwortet. Was genau ist bei SACHGEMÄßER Nutzung ist gefährlich bei den ungeschützten Akkus?
Deine Frage lautete anders, nämlich:
Was ist der Unterschied zwischen Ezigaretten und Taschenlampen, dass man hier so sehr drauf achten muss?
Und eine Antwort darauf:
Der Unterschied bei E-Zigaretten zu Taschenlampen ist der, dass viele sehr viel mehr Leistung (kurzzeitig) vom Akku fordern. Und dass es für so hohe Leistung kaum Akkus mit PCB gibt. Und dass die Akkufächer oft gar keinen Platz für geschützte Akkus bieten, denn die sind wegen der angeflanschten Elektronik 3-5mm länger. Und dass man sich die Dinger direkt vors Gesicht hält und genau in diesem Moment dem Akku alles abverlangt.
 

Uwe-D

Flashaholic**
19 Dezember 2015
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Ojen / Spanien
Wenn wir es GANZ genau nehmen, ist die einzig sachgemäße Nutzung einen 18650ers die, in einem Akkupack samt Schutzelektronik verbaut zu werden. Alles andere schließen die Hersteller dieser Zellen kategorisch aus. Für ungeschützten Betrieb oder gar Endverbraucher sind diese Zellen nicht gebaut. Das steht in allen Datenblättern und inzwischen sogar direkt auf den Zellen (LG, Sony).
Das gilt jedenfalls für die Markenhersteller wie Panasonic/Sanyo, LG, Samsung, Sony/Murata). Unbekannte chinesische Hersteller sehen das wohl etwas anders. Die haben auch keinen Regress zu fürchten, wenn etwas schiefgeht.

Das sehe ich genau so wie Du. Insbesondere mehrzellige Geräte, sind eigentlich für einen Hersteller unverantwortlich, und haftungstechnisch in meinen Augen mehr als bedenklich. Da frage ich mich, wie so ein Gerät ein CE Zeichen bekommen kann.
Wenn dann ein Gerät nur mit ungeschützten LiIon funktioniert, kann sich der Hersteller eigentlich kaum noch herausreden.
Das Risiko einen nicht geladenen Akku, mit einem geladenen Akku in ein Gerät zu stecken, ist viel zu hoch. Man kann von einem Verbraucher auch nicht erwarten, dass er elektrotechnische Kenntnisse besitz. Daher dürften mehrzellige Geräte mit LiIon Akkus, eigentlich nur mit Akkupacks betrieben werden.

P.S.
Eine Ausnahme machen da eigentlich nur mehrzellige Lampen, bei denen die LiIons parallel geschaltet sind. Bei Lampen mit in Reihe geschalteten LiIons könnte ich mir eine intelligente Spannungskontrolle der einzelnen Zellen vorstellen. So könnte die ganze Lampe, bei dem unterschreiten der Mindestspannung einer Zelle abschalten. Gibt es das schon?
 
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steidlmick

Flashaholic***
15 August 2012
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Bielefeld, NRW
Da frage ich mich, wie so ein Gerät ein CE Zeichen bekommen kann.
Nichts ist einfacher ist das.
Irrsinnigerweise werden CE-Zeichen ja nicht verliehen oder nach Prüfung von einer Institution erteilt, nein, man lässt die Hersteller sich selbst die CE-Konformität bestätigen. Schwachsinn in Vollendung, so etwas kann nur Politiker-Hirnen entspringen... :facepalm:

Daher sagt ein CE-Zeichen oder des Fehlen eines solchen erst einmal gar nichts aus.
Was genau ist bei SACHGEMÄßER Nutzung ist gefährlich bei den ungeschützten Akkus?
Es wurde schon geschrieben: Eine sachgemäße Nutzung ist die Verwendung ungeschützter Zellen per se nicht. Keiner der vier großen Markenhersteller sieht so eine Art der Verwendung vor, sie untersagen sie sogar ausdrücklich.
Sachgemäße Nutzung und ungeschützte Zelle schließen sich damit aus.

Und ungeschützte Zellen sind eben deshalb gefährlich, weil die vom Hersteller obligatorisch vorgesehene Schutzelektronik fehlt, kein Kurzschlussschutz, kein Tiefentladeschutz, kein Überladeschutz.
Man kann auf den ganzen Kram verzichten, aber das ist dann eben automatisch unsachgemäße Verwendung.
Das wird sicher auch mal im Versicherungsfall interessant! Eine Versicherung wird kaum beim Hersteller der Zelle Regress nehmen, sondern bei der Person, die die Zelle unsachgemäß benutzt hat...
 

Flummi

Moderator
Teammitglied
26 Oktober 2015
6.570
8.313
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Nähe Hannover
Insbesondere mehrzellige Geräte, sind eigentlich für einen Hersteller unverantwortlich, und haftungstechnisch in meinen Augen mehr als bedenklich. Da frage ich mich, wie so ein Gerät ein CE Zeichen bekommen kann.
Wenn dann ein Gerät nur mit ungeschützten LiIon funktioniert, kann sich der Hersteller eigentlich kaum noch herausreden.

Ja, da fragt man sich ernsthaft, wie Edelstahl-Wasserkocher auf den Markt kommen dürfen, deren Gehäuse im Betrieb siedend heiß werden. Und den Kauf und Nutzung von Rasenmähern sollte man dem Laien, der doch ohnehin keine Bedienungsanleitung liest, ohnehin verbieten. ;)

Irrsinnigerweise werden CE-Zeichen ja nicht verliehen oder nach Prüfung von einer Institution erteilt, nein, man lässt die Hersteller sich selbst die CE-Konformität bestätigen. Schwachsinn in Vollendung, so etwas kann nur Politiker-Hirnen entspringen... :facepalm:

In der CE-Konformitätserklärung bestätigt der Hersteller, dass er bei der Entwicklung und Fertigung des jeweiligen Produkts all jene Normen berücksichtigt und eingehalten hat, die in der Erklärung genannt werden. Nicht mehr, nicht weniger. Wenn manche Leute glauben, daraus ein Qualitätsnachweis ableiten zu müssen, ist das nicht das Problem der CE-Erklärung.
 

steidlmick

Flashaholic***
15 August 2012
6.316
5.439
113
Bielefeld, NRW
Wenn manche Leute glauben, daraus ein Qualitätsnachweis ableiten zu müssen, ist das nicht das Problem der CE-Erklärung.
Schon, aber wenn man als Politiker so einen Unsinn einführt, dann sollte man seiner Verantwortung vielleicht auch mal gerecht werden und dem Wahlvolk nahebringen, was es mit CE eigentlich auf sich hat.

Dem Verbraucher wird statt dessen ganz vereinfacht stets und ständig eingehämmert, es möge doch bitte auf ein CE-Zeichen achten und bloß nichts ohne CE kaufen. Dass da ggf. eine Qualitätserwartung abgeleitet wird, finde ich zumindest verständlich...
 
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Unheard

Flashaholic**
6 November 2017
4.011
2.570
113
Raffnixhausen
Schon, aber wenn man als Politiker so einen Unsinn einführt, dann sollte man seiner Verantwortung vielleicht auch mal gerecht werden und dem Wahlvolk nahebringen, was es mit CE eigentlich auf sich hat.

Dem Verbraucher wird statt dessen ganz vereinfacht stets und ständig eingehämmert, es möge doch bitte auf ein CE-Zeichen achten und bloß nichts ohne CE kaufen. Dass da ggf. eine Qualitätserwartung abgeleitet wird, finde ich zumindest verständlich...
Von wem wird das "eingehämmert"? Ernsthafte Frage, ich hab' davon noch nichts gehört oder gelesen.

Die CE-Erklärung enthält erstmalig die Nennung der Richtlinien, unter die das Produkt fällt, eine Liste der harmonisierten und nationalen Normen, die eingehalten wurden und die Unterschrift eines persönlich haftbaren Verantwortlichen sowie die Nennung des Dokumentationsbevollmächtigten. Das ist ein sehr wichtiger Schritt zur Offenlegung gewesen.

Dass es keinen Zwang gibt, externe Gutachter heranzuziehen, wird man kaum kritisieren können. Niemand würde sich trauen, besser als dem Stand der Technik entsprechend (also u.U. nicht normgerecht) zu bauen, um keine teuren Diskussionen mit einem branchenfremden Gutachter haben zu müssen. Überhaupt ist vieles im Konformitätsbewertungsverfahren Auslegungssache. Im Zweifel greift hier die Rechtsprechung nach aufwändigen Verfahren.

Keine sinnlose, kontraproduktive Gängelei, bitte.
 

light-wolff

Flashaholic***²
14 September 2011
16.304
12.438
113
im Süden
Bei Lampen mit in Reihe geschalteten LiIons könnte ich mir eine intelligente Spannungskontrolle der einzelnen Zellen vorstellen. So könnte die ganze Lampe, bei dem Unterschreiten der Mindestspannung einer Zelle abschalten. Gibt es das schon?
Gibt es m.W. nicht. Ist mir völlig unverständlich. Lampen mit zigtausend Lumen für hunderte von € bauen, aber keine Einzelzellenüberwachung.
Persönlich nutze ich nur einzellige Lampen. Mehrzellige habe ich in der Vergangenheit für Bekannte besorgt, aber immer mit geschützten Zellen.
 
25 Februar 2021
19
0
1
Meine Frage falls noch nicht beantwortet ist?
Zum Beispiel eine Acebeam X80 mit ungeschützten Akkus zu betreiben?
Auf was muss ich da als Neuling achten?
Die gleiche Frage noch mit der Haikelite MT40 wo ja der Lader integriert ist?
Auf was muss man da achten.
Speziell nur wegen Tiefentladung und Überladung.
Zeigen es die Lampen jeweils an oder nicht?
Und würden sich die Akkus in der MT40 "zu Tode" laden?

Wenn es irgendwo beantwortet ist bitte einen link. Gefunden habe ich nur hier das allgemeine Thema?