Welches Multimeter habt ihr?

Taschenlampenfan

Flashaholic*
7 Dezember 2012
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Land Brandenburg
HoldPeak HP-760E Digitalmultimeter

Seit gestern mein neues Digitalmultimeter, ein HoldPeak HP-760E.
Da konnte ik ja mal gleich meine kleinen ZBV LED`s messen.
Jetzt wird`s erst mal getestet. :)

edit: || Mal noch ne Frage an die Multimeterexperten hier:
Bei einer Amperemessung, mißt das Multimeter da die Stromstärke was die LED verbraucht oder was der Akku maximal abgeben kann ?? (bin noch ein totaler Neuling auf dem Gebiet)
Und noch ne Frage an die Profis hier:
Wenn ich die Milliamperemessung an normale AA oder AAA Akkus (1,5 Volt) mache, spielt es da eine Rolle ob die zwischengeschaltete Glühbine 6, 12 oder 24 Volt hat / haben muß ? Und da natürlich auch wieder dann die selbe Frage wie oben die erste Frage.
Ik hoffe das mir da mal einer hier "Licht ins Dunkle" bringt
 
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balloonix

Flashaholic**
18 Juli 2012
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Waldachtal im Schwarzwald
Sage es mir, und ich werde es vergessen.
Zeige es mir, und ich werde mich erinnern
Laß es mich machen, und ich werde es verstehen.

Du bist experimentierfreudig, du wirst die da selber viel Licht ins Dunkel bringen wenn du dich damit beschäftigst. Du machst und du wirst verstehen.

Zu deinen konkreten Fragen: Das Multimeter mißt den Strom, der hindurch fließt. Mißt du bei einer TaLA an der Tailcap, dann fließtder Akkustrom durch das Multimeter. Um den LED STrom zu messen, müßtest du die LED abklemmen und dort messen. Zwischen Akku und LED sitzt dann noch der Treiber.

Zum allgemeinen Verständnis: Der Strom ergibt sich aus Spannung und Widerstand. Wenn du wissen willst, was der Akku maximal her gibt, mußt du ihn mit einem möglichst geringen Widerstand belasten. Das wäre ein Kurzschluss. Ein Amperemeter kommt dem Kurzschluss schon recht nahe. Wenn du also Messen willst, was dein 9V Block kann, kannst du das mit dem Amperemeter machen. Einfach auf AMpere stellen, die Messkabel in die 10A Buchse stecken und das rote Kabel an den Plus- und das schware an den Minuspol. Dann ist die Zelle fast kurz geschlossen und es fließt fast der maximale Strom. Wenn du das bei einer geschützten LiIon Zelle machst, wird der Schutz auslösen und dein Amperemeter nicht viel anzeigen. Und wenn du das mit einer ungeschützten LiIon Zelle machst, fliegt dir irgendwas um die Ohren. Mit etwas Glück brent eine Sicherung durch, mit weniger Glück ist deim Multimeter hin und mit etwas Pecg verbrennst du dir an glühenden Kabeln die Finger und mit viel Pech fackelt dir alles ab.

Mal so ein paar Größenordungen: Eine eneloop bringt bei einem echten Kurzschluss ca. 30Ampere, bei einer 18650er sind wirgerade in demThread bei "Ladegeräten, HET20" über Ströme größer als 100Ampere am Messen.
 
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balloonix

Flashaholic**
18 Juli 2012
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Waldachtal im Schwarzwald
@balloonix: Da hab ich mich wohl ezwas ungenau ausgedrückt :peinlich:. Man kann aber sagen, dass eine Firma, welche Messgeräte für Kalibrierlabore herstellt, wohl auch bei den anderen Produkten weiß, was sie tut.

Ich gehe davon aus, dass alle 113, welche man kauft auch tatsächlich innerhalb dieser 2%-Spezifikation liegen. Bei einem 5-10€ Billig-Ding würde ich dem Hersteller nicht unbedingt so stark vertrauen...

Da hast du meine volle Zustimmung. Die 113 werden nicht nur alle in dem Bereich liegen, sondern auch unter allen zulässigen Bedingungen. Das tun billige Geräte oft auch, aber eben nur oft und nicht immer.
 

Taschenlampenfan

Flashaholic*
7 Dezember 2012
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Land Brandenburg
Multimeter

Sage es mir, und ich werde es vergessen.
Du bist experimentierfreudig, du wirst die da selber viel Licht ins Dunkel bringen
@balloonix : Hab erst mal sehr vielen Dank für deine rasche Antwort, es war für mich eine große Hilfe. Tja das muß man alles erst mal wissen, grad was du da sagtest mit den ungeschützten LiIon Zellen bei einer direkten Amperemessung. Hab ja keine ungeschützten aber was da alles passieren kann, das muß man wirklich erst mal wissen. Du hast recht mit dem 9 Volt Block. Habe mir grad auch im Thread durchgelesen bei :Ladegeräten, HET20.... ist ja mal unglaublich was da für Ströme fließen. Das muß man mit Vorsicht genießen. Bei den starken LiIon Zellen bin ich erst mal als Laie sehr vorsichtig. Beim Volt messen kann ja (fast) nichts schief gehen. (siehe Foto). Bin wirklich froh das es hier im Taschenlampen Forum solche Experten wie dich gibt. Will garnicht dran denken was hätte passieren können bei einer direkten Amperemessung bei einem ungeschützten LiIon Zelle.:eek:
Fazit: Lieber hier im Board mal öffters fragen als das mir ne Zelle um die Ohren fliegt:thumbup:
 

Lumenratte

Flashaholic
9 September 2012
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Schlangen
Ich habe 2 günstige Multimeter,links das TopCraft TDM 600,rechts der AK ETU 5001.Ab und zu vergleiche ich die Meßwerte bei nem Freund der besseres Meßequip hat.Bisher gehen meine Multimeter noch korrekt:
 
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Blade

Erleuchteter
10 August 2011
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Das TopCraft TDM 600 hab ich u.a. auch, das gab's bei unserem Aldi mal für 3 Euro auf dem Wühltisch. Für Spannungsmessungen reicht das vollkommen aus, aber für Strommessungen ist der Innenwiderstand ziemlich hoch und die Kabel sehr dünn.
 
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Lumenratte

Flashaholic
9 September 2012
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Schlangen
Das TopCraft TDM 600 hab ich u.a. auch, das gab's bei unserem Aldi mal für 3 Euro auf dem Wühltisch. Für Spannungsmessungen reicht das vollkommen aus, aber für Strommessungen ist der Innenwiderstand ziemlich hoch und die Kabel sehr dünn.

Danke für den Hinweis-ich wußte echt nicht mehr wo ich das Ding herhatte.
Ich habe aber eh vor demnächst aufzurüsten da ich nicht beim reinen "konsumieren"von Taschenlampen bleiben möchte.Vom Netzteil bist zum anständigen Meßgerät ist erstmal alles fällig damit ich im HID-Bereich mal was wüstes stricken kann.
 
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Nierotter

Flashaholic*
30 April 2013
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Nähe KIEL
Also ich habe mir gestern das kleine "orange" von Hama gekauft.
Via Amazon für 13,95 Euro.
Soll eigentlich ausreichen....macht auf jeden Fall keinen schlechten Eindruck.

Gruß

Nierotter
 

blue_balu

Erleuchteter
20 Mai 2012
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8
2x Mastech & Aldi

Hallo, jetzt will ich mich auch mal outen.

Ich verwende zwei Mastech und zwar das
Mastech 8229 5in1 von Pollin, das ich über das Forum kennengelernt habe.
Und ein uraltes Mastech M92A, das damals Standart bei uns an der FH im Maschinenbau war (günstig und genau).
Der Hauptunterschied sind die Stromstärken (MS8229 = 10A & M92A = 20A), und das M92A wird mit einer 9V Block betrieben.

Zufrieden bin ich mit beiden, vor allem weil ich in der Vergleichsmessung (Kurzschlußmessung Ampere NiMH/Alkaline, diverse Wiederstände, Spannung, etc.) festgestellt habe, das mein M92A noch 100% (Messungenauigkeit inkl.) die gleichen Ergebnisse zeigt wie das MS8229.
Bei knapp 20 Jahren Differenz ohne kalibrierung (M92A Frühjahr 1992 - MS8229 Weihnachten 2012) kein schlechtes Ergebniss.

Für unterwegs hab ich den Batterietester von Aldi, bei dem ich am überlegen bin, ob ich zwei Mess-Strippen mit Neodym-Magneten versehe, gedacht war da an einen alten Blockbatterieanschluß. Für grobe Messungen unterwegs sollte das ausreichen.

MfG Sven
 

amaretto

Moderator
Teammitglied
12 August 2010
22.112
27.472
113
NRW
Ein 5€ Multimeter für die Strommessungen, bisher ein 25€-Teil für den Rest, neu angeschafft: ein Fluke 85.
 

Heinrich

Flashaholic**
28 Juni 2013
2.059
848
113
Ruhrpott
Meine Meinung als gelernter Elektroniker:
Wenn Du ein Multimeter nicht selbst nach gegebenen kriterien auswählen kannst, haste mit einem solchen auch nix an 230v verloren.

Ohnne Dir zu widersprechen, würde ich eher sagen das ein hochohmiges Digitalmultimeter nichts an Netzspannung verloren hat.

Dafür gibt es extra Prüfer mit Belastungswiderstand(oder Tauchspule), die Dir ein sehr viel verlässlicheres Ergebnis liefern.

mfg
 

Simon

Flashaholic**
25 Dezember 2011
2.087
561
113
Karlsruhe
Ohnne Dir zu widersprechen, würde ich eher sagen das ein hochohmiges Digitalmultimeter nichts an Netzspannung verloren hat.

Dafür gibt es extra Prüfer mit Belastungswiderstand(oder Tauchspule), die Dir ein sehr viel verlässlicheres Ergebnis liefern.

mfg

Und wieso ist das so? Ich hätte jetzt keine bedenken mit einem Fluke an Netzspannung zu gehen, aber 200€ sind mir dann doch etwas zu viel. ;)

Darüber dass das Mannesmann DMM nicht dafür taugt herrscht ja Einigkeit, wenn ich jetzt aber wissen will ob auf einer Lampenfassung noch Strom ist, womit teste ich das, ohne ein Vermögen los zu werden?
 

Heinrich

Flashaholic**
28 Juni 2013
2.059
848
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Ruhrpott
Und wieso ist das so?
Darüber dass das Mannesmann DMM nicht dafür taugt herrscht ja Einigkeit, wenn ich jetzt aber wissen will ob auf einer Lampenfassung noch Strom ist, womit teste ich das, ohne ein Vermögen los zu werden?

Mit einen normalen 2-poligen Spannungsprüfer die gibt es auch schon für Kleingeld im Baumarkt. Bevorzugt mit echter Spule, mit Led und Glimmlampen geht es aber auch wenn ein Belastungswiderstand eingebaut ist.

Ein DMM hat einen sehr hochohmigen Einganswiderstand, eine gute Sache wird so das Messergebnis in elektronischen Schaltungen nicht so stark verfälscht wie mit analogen Geräten.

In der Energietechnik ist das aber ein Nachteil, durch parallel liegende Kabel, einstreuende Induktivitäten und (unrelevanten geringen ) Isolationsfehlern kannst Du mit einen hochohmigen Gerät oft noch 230V oder 200V oder 100V messen, sie aber bei geringster Belastung(mA) verschwunden sind.

Nachtrag
Ich hätte jetzt keine bedenken mit einem Fluke an Netzspannung zu gehen, aber 200€ sind mir dann doch etwas zu viel. ;)

Es geht nicht um die Bedienersicherheit, sondern nur um die Verwertbarkeit der Messergebnisse.

mfg
 
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Simon

Flashaholic**
25 Dezember 2011
2.087
561
113
Karlsruhe
Laut dem von mir oben verlinkten Test geht es (auch) um Bediensicherheit. Mit 230V ist eben nicht zu spaßen.

Danke für die Erklärung und den Link. :)
 

The_Driver

Flashaholic***
22 März 2012
7.453
5.284
113
Essen
Im Gegensatz zu manchen Billigmultimetern fliegt einem ein Fluke bei falscher Handhabung mit ziemlicher Sicherheit nicht um die Ohren. Im schlimmsten Fall geht was kaputt oder ne Sicherung brennt durch.
 

Heinrich

Flashaholic**
28 Juni 2013
2.059
848
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Ruhrpott
Laut dem von mir oben verlinkten Test geht es (auch) um Bediensicherheit. Mit 230V ist eben nicht zu spaßen.

Ja ich habe mir das mal durchgelesen, ich kann das kaum etwas von Nachvollziehen.

Gut völlig außer jeder Diskussion sind Messtrippen die schon defekt ausgeliefert werden und blanke Teile an der Außenseite haben.

Aber sonst lese ich alles Dinge die der Gesunde Menschenverstand schon unmöglich macht.

Mit einen Multimeter misst man kurzfristig, wenn die Kreichstrecken da nicht vernünftig bemessen sind knistern und brutzelt es, na und? Strom aus und gut. Wenn das Ding bei einer Messung um 10A heiß wird, ist doch logisch das das anfangen kann zu brennen, wenn ein Transistor noch eingesteckt ist und ich messe Netzspannug kann ich am Transistor einen Schlag bekommen, auch versteht sich zumindest für mich von selbst. Systembedingt hat man bei einer Stromessunf auch immer volle Messspannung an der 2. Prüfspitze, auch die darf man sich dann nicht in die Nase stecken, oder sonst wo hin.

Das die Messtrippen wenig taugen ist klar, andererseits sind die auch nicht schlechter als "Profimesskabel" die seit 10 Jahren im Werkzeugkasten verknoten.

Im Gegensatz zu manchen Billigmultimetern fliegt einem ein Fluke bei falscher Handhabung mit ziemlicher Sicherheit nicht um die Ohren. Im schlimmsten Fall geht was kaputt oder ne Sicherung brennt durch.

Ja die Markenhersteller sind da hochwertiger und auch einen bisschen sicherer. Trotzdem ich vermute das mehr Fluke-, Beha-, Gossen-Messgeräte abgeraucht sind als Billigdinger, die werden auch mehr gefordert. Die echte Sicherheit muss da vom Anwender kommen.

mfg
 

t-soung

Flashaholic*
8 Februar 2012
799
451
63
echtes MULTIMETER

Ich nutze ein VOLTCRAFT MT-52. Ein echtes Multimeter! Neben den üblichen Spannung und Strommessungen kann es auch die Helligkeit messen. Damit kann ich in einem einfachen ceeling bounce test die Helligkeit zwischen zwei Lampen bzw. die Helligkeit einer Lampe bei unterschiedlicher Bestromung ausreichen beurteilen. Außerdem zeigt es noch Temperatur und Luftfeuchtigkeit mit hinreichender Genauigkeit an und über die dB Anzeige kann ich auch meine Surroundanlage einpegeln. Für mich ein ultimatives MULTIMETER.
 

The_Driver

Flashaholic***
22 März 2012
7.453
5.284
113
Essen
Ja die Markenhersteller sind da hochwertiger und auch einen bisschen sicherer. Trotzdem ich vermute das mehr Fluke-, Beha-, Gossen-Messgeräte abgeraucht sind als Billigdinger, die werden auch mehr gefordert. Die echte Sicherheit muss da vom Anwender kommen.

Abrauchen ist was anders als explodieren. Wenn das Multimeter nur kaputt geht ist das ja erst mal nicht so tragisch. Wenn es einen verletzt schon. Das meinte ich damit ;).
 

7355

Flashaholic*
17 Oktober 2012
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Ich habe das Fluke heute mal aus Spaß auseinandergenommen. Auf den Bildern kann man viele Merkmale eines hochwertigen Multimeters entdecken (bedenkt aber, dass mein Modell von 1993 ist und schon seit '89 auf dem Markt war, die heutigen sind ne ganze Ecke besser).

Das kann man so nicht sagen, bei "heutigen" Geräten versucht man noch billiger zu produzieren (Auch in der Premium-Klasse), das geht oft in die Hose, muss es aber nicht.

Man kann fast alles mit allem kalibrieren. Ob es sinnvol ist sei mal dahin gestellt.

... und spannend wird es erst wenn man im Rahmen der Kalibrierung feststellt das man auch Justieren muss. :)

Ich habe ein Fluke 289, war noch nie so zufrieden mit einem Multimeter.

Fluke 289 True-rms Industrial Logging Multimeter with TrendCapture

Einzig das Display könnte was kontrastreicher sein, da ist man heute sehr verwöhnt mit aktuellen Geräten der EDV und Unterhaltung, das Fluke hat ein Matrix LC-Display, das kann prinzipbedingt keine knackigen Kontraste anzeigen. Gut, ist ja auch kein Gerät was der Belustigung dient, von daher nicht so schlimm ...
 

buckybuck

Flashaholic*
28 November 2013
253
48
28
France
Mein Tisch-DMM ist ein ELV 72812:
23102

Mein Reise-DVM ist dieses:
23103


V27D-T1 0.56" 3-Digital LED Voltmeter - Black (DC 3.2~30V) - Free Shipping - DealExtreme

henry
 

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balloonix

Flashaholic**
18 Juli 2012
1.422
734
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Waldachtal im Schwarzwald
Ich habe ein Fluke 289, war noch nie so zufrieden mit einem Multimeter.

Fluke 289 True-rms Industrial Logging Multimeter with TrendCapture

Einzig das Display könnte was kontrastreicher sein, da ist man heute sehr verwöhnt mit aktuellen Geräten der EDV und Unterhaltung, das Fluke hat ein Matrix LC-Display, das kann prinzipbedingt keine knackigen Kontraste anzeigen. Gut, ist ja auch kein Gerät was der Belustigung dient, von daher nicht so schlimm ...

Beim Display gibt es auch noch andere Prioritäten als Kontrat und Farben: Nämlich Bruch- und Kratzfestigkeit. Bei Billiggeräten ist nach einem Sturz gerne das Display gebrochen. Ein Fluke ist zwar auch nicht unkaputtbar, steckt das schon ein wenig mehr weg.

Das Fluke 289 ist ein tolles Gerät, aber hat für den Hobbyanwender einen großen Haken: Das serielle Kabel ist teuer, für den Preis des Kabels allein bekommt man schon mehr als ein brauchbares Multimeter. Und Fluke benutzt ein recht aufwändiges eigenes Protokoll. Wer die Schnittstelle nutzen will, muß sich was einfallen lassen. LabView soll das wohl können, und die Fluke Software ViewForms ist nicht schlecht, aber teuer.

Mein Favorit ist ProfiLab. Das kann zwar viel und ist für den Leistungsumfang auch sehr günstig, aber unterstützt keine Fluke Multimeter. Mit einem Uni-T Gerät mit Schnittstelle und ProfiLab auf einen PC hat man ein Meßlabor, dessen Möglichekeiten der Hobbyanwender kaum ausnutzten kann.
 

Solid

Erleuchteter
27 August 2013
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Osterode am Harz
Moin Leute

Ich habe mir diesen Tread mal durchgelesen und möchte mich auch vielen Meinungen anschließen das es gefährlich sein kann mit einem günstigen Multimeter von Top Craft oder sonstigen Herstellern die man manchmal schon für 10-15 Euro bekommt an Netzspannung zu gehen.

Da ich ebenfalls ausgebildeter Elektroniker bin und nun als Prüffeldtechniker arbeite ist einem schon allerlei Kram mit diversen Messgeräten passiert.
Deshalb arbeiten wir nur mit CATIV Messgeräten bis 600V mit abgesicherten Messleitungen an Netzspannung 400V und höher (sprich für America mit 480V 60HZ und 600V 60HZ sowie DC bis 700V)
Ich benutze dazu auf der Arbeit wie auch Zuhause für Netzspannungsmessungen ein Fluke 189 mit abgesicherten Messleitungen.
Für die Messungen an den LION Akkus etc reicht mir auch ein günstiges Voltkraft. Wichtig nur das man bei einer Strommessung nicht übertreibt.
Also nicht 6-7 Ampere über 10 min messen. Das nehmen die Dinger ein dann schon übel.

Aber wie gesagt mit Netzspannung ist nicht zu Scherzen aus eigener Erfahrung

Gruß Kevin
 
12 Mai 2014
1
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Moin

Ich habe bis vor kurzem das PCE-LT1 benutzt.
Das gute Stück hat mir immer gute Dienste geleistet. Auch der integrierte LAN-Tester kam das ein oder andere Mal zum Einsatz. ;)

Allerdings kam es dann neulich zu einem kleinen Kaffee-Malheur und jetzt muss ein neues her.....
Aber zum glück gibt es hier im Thread ja genug Anregungen! :thumbup:
 
Zuletzt bearbeitet:
28 April 2014
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Nachdem mein analog/digital-Multimeter DiGiTec DF970 nach >25J. den Geist aufgegeben hat, habe ich mich, nach sorgfältiger Suche, für das von Conrad u. Völkner angebotene VC250 entschieden (um €50,-).

Gemessen werden damit überwiegend Spannungen <30V und Ströme <2A. Messungen an spannungsführenden Teilen >30V sollten möglich sein, sind aber die Ausnahme, dafür und für True-RMS-Messungen stehen andere Geräte zur Verfügung. Geschützten Buchsen/Messkabel einschl. isolierter Spitzen sind hier eher störend.

Anforderungen:
- manuelle Bereichsumschaltung (schnelleres Messergebniss)
- großes, gut ablesbares, Display
- Batteriespannungsmessung 1,5V und 9V mit Last-R
- Strommessbereich bis mindestens 5A
- leicht zugängliche Sicherungen f. die Strombereiche
- Robustes Gehäuse (meine Messgeräte werden allerdings eher wie "rohe Eier" behandelt)
- lange Batteriebetriebszeit
- handlich

Wichtig war mir ein extra EIN/AUS-Schalter - also nicht per Messbereichsumschalter.
Vorteil: der Messbereichsumschalter und die Batterie halten länger

Das VC250 erfüllt die Anforderungen gut, ist nicht so groß und ist in einem robusten, hartgummiähnlichem Gehäuse eingebaut. Per Taster lässt sich der Eingangs-R auf 400kOhm reduzieren. Der 1,5V Batteriemessbereich ist mit 18 Ohm und der 9V mit 1,4kOhm belastet.

Mit einer Li-Ion 9V-Blockbatterie kann man etwa 10.000h messen. Außerdem schaltet sich das Gerät nach ca. 30Min. ab wenn es nicht benutzt wird.

Das Gerät benutze ich seit über einem Jahr, auch auf Außenmontagen, bisher ohne Beanstandungen.

Link
http://www.conrad.de/ce/de/product/124501/VOLTCRAFT-VC250-Digital-Multimeter-VC200-Serie-GREEN-LINE-2000-Counts-CAT-III-600-V


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schopi68

Flashaholic**
1 Dezember 2011
1.265
622
113
nördlich v. München
www.salmanassar.de
Bis vor 3 Jahren durfte ich ja noch ein wunderbares HP-3440A mein eigen nennen:

HP3440A

http://www.google.de/url?sa=t&rct=j...FNZGswcC1RW_iFg&bvm=bv.66330100,d.bGQ&cad=rja

0,05% Genauigkeit und eine Schaltung, die seinesgleichen sucht. :) Dazu noch mehr als 5 Messungen/s.

Anzeige mit Nixie-Röhren... Der hierfür notwendige BCD zu Dezimal encoder war so simpel wie genial - ich habe das nie wieder in einer Nixie-Ansteuerung gesehen: Glimmlampen an den BCD-Ausgängen die Fotowiderstände in Reihe und Parallel anstrahlten um die Steuerspannung für die Anschlüsse der Nixie-Röhren einfach durchzuschalten... und das einfach im Sockel der Röhren integriert, so klein, daß ich dieses Detail erst beim Studieren der Schaltung herausfand. :rolleyes:

Leider ging das Gerät dann bei einem Firmenumzug verloren (Man sollte Geräte die man seinen Kollegen zeigt einfach nicht im Schrank liegenlassen).
 
Zuletzt bearbeitet:

mixery

Flashaholic*
1 Januar 2011
707
135
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BaWü
Traurig, das es weg ist. Ich nutze auch noch sehr gerne ein sehr altes "Multimeter" mit einem riesen Zeigerinstrument: ITT metrix MX202
 

UliBär

Flashaholic*
30 Januar 2013
540
205
43
Braunschweig

Visionär

Flashaholic*
7 Juli 2013
404
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Hamburg
Ich messe mit einem BENNING MM 1-1. An der Verarbeitung habe ich nichts auszusetzen. Um die Genauigkeit der Messergebnisse beurteilen zu können, fehlen mir allerdings Vergleichswerte.
 

Merlin131

Flashaholic
16 Februar 2014
230
45
28
Habe das Mastech 8226, aber die Luxmessungen stimmen nicht so genau wenn ich die Werte mit anderen aus dem Forum vergleiche, ist das bei euch auch so ??
 

schopi68

Flashaholic**
1 Dezember 2011
1.265
622
113
nördlich v. München
www.salmanassar.de
uuih, sieht innen aus wie ein feines hifi-gerät.
sehr schön.

Ja, wenn man mal mit den Meßgeräten von HP zu tun hatte (bevor sie begannen ihr Geld mit Tintenpatronen zu verdienen), dann kann man diese Firma in einem gänzlich anderen Licht sehen. :)

Oh, gerade sehe ich, hier hat jemand die erwähnte Dekodierung für die Nixie-Röhren beschrieben. :)
 

schopi68

Flashaholic**
1 Dezember 2011
1.265
622
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nördlich v. München
www.salmanassar.de
Nachdem ich eine neue Knipse habe, will ich natürlich auch mal eines meiner Messgeräte zeigen. Leider scheinen sich die 1,5VAA Zellen in den letzten Jahrzehnten länger geworden zu sein, so daß ich keine mehr für Ohm-Messungen einsetzen kann.

Das Gerät ist etwa von 1970 und wurde damals auch im technischen Aussendienst der drei grossen Buchstaben eingesetzt.
(Die Meßstrippen sind nicht mehr original. Passen von der Spannungsfestigkeit her aber gut zum Gerät :rolleyes:).
Was mich bis heute wundert ist das aufgedruckte Herstellungsland.
 

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pichpet

Stammgast
4 Mai 2011
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Ich benutze nun seit fast einem Jahr dieses Gerät von DX:
VC97 3.0" LCD Handheld Auto Range Multimeter (Voltage + Current + Resistance + Temperature/2*AAA) - Free Shipping - DealExtreme
Ich muß sagen, ich bin von der Verarbeitung und Genauigkeit beeindruckt. Die einzigen Negativpunkte, wenn ich denn welche suchen würde, wären, daß es relativ lange braucht, einen stabilen Wert anzuzeigen und der wackelige Ständer auf der Rückseite, welcher inzwischen von mir entfernt wurde.



Das Vichy VC97 habe ich auch.

Nachteile:

- Die Strippen die dabei waren sind ungeeignet für Ströme zu messen (viel zu dünn), es wird nur ein beliebiger wert zwischen 40-80% des tatsächlichen Stroms gemessen, - je nach Höhe des Stroms.

- Nach einiger zeit klappte die Strommessung überhaupt nicht mehr, Gerät ist intern defekt. Es liegt jedenfalls nicht an der Drahtsicherung, die ist noch intakt.

- Das Gerät reagiert empfindlich auf Druck: Wenn ich es zb an dem Auswahlrad andrücke, so flackert die Anzeige und auch die Messungen werden unterbrochen.