Welches Ladegerät für 32650-Lithiumakkus?

Profi58

Flashaholic**
29 Mai 2011
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1.681
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Erzgebirge
Da es einige Lampen gibt, die 32650er-Lithium-Akkus verlangen, werde ich mir bald auch so einen Akku zulegen. Aber wie soll ich ihn laden? Für Akkus bis zum 26650er habe ich das Xtar SP2. Für die dicken Knubbel gibt es wohl Ladegeräte bei FourSevens, aber die sind so weit weg.
Also - wo bekomme ich ein qualitativ gutes Ladegerät für 32650er Akkus her?
 

Heinrich

Flashaholic**
28 Juni 2013
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848
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Ruhrpott
Da es einige Lampen gibt, die 32650er-Lithium-Akkus verlangen, werde ich mir bald auch so einen Akku zulegen. Aber wie soll ich ihn laden? Für Akkus bis zum 26650er habe ich das Xtar SP2. Für die dicken Knubbel gibt es wohl Ladegeräte bei FourSevens, aber die sind so weit weg.
Also - wo bekomme ich ein qualitativ gutes Ladegerät für 32650er Akkus her?

Ein Modellbaulader, wie z.B. Skyray Imax B6 ist da natürlich flexibel, Da zu Magnete ans Kabel gelötet, selbst gebaute Ladeschalen, oder eine Ladezange (für Werkzeugakkus).

Aber die Frage die ich mir stelle ist: Warum 32650 Li-Ion-Akkus? Von xxx-Fire und Konsorten? Wenn von den nominellen 6000 mAh 5000-5500 übrig bleiben, und gute 26650 4500mAh relale Kapazität haben.
 

lightbeam

Flashaholic**
22 Dezember 2010
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Ich sah mich kürzlich mit genau derselben Frage nach Ladung von 32650ern konfrontiert und habe meinen Ladegerätepark vor einer Woche um dieses hier erweitert.

In meiner X-21 RC-D verrichten 3 32650er ihren Dienst, von daher sind für mich die 3 Ladeschächte interessant.

Praktischerweise kann das Gerät mittels Seitenschalter auf Lithiumeisenphosphatladung (3,0V) umgeschaltet werden. In dieser Einstellung lassen sich neben diesen auch NiMh-Akkus laden. (Habe ich bisher noch nicht benutzt)

Zum Laden der 3,7V 32650er stellt das Gerät einen Ladestrom von ca. 1,3 A bereit, die Abschaltung bei Volladung hat bisher m.E. tadellos funktioniert, ich habe jedesmal Werte zwischen 4,12V und 4,19V gemessen.
Insgesamt habe ich mit diesem Gerät bisher 18 Zellen aufgeladen.
(Feilong 6000mAh, Trustfire / Eneride 5500mAh KD 5000mAh)

Das Gerät erwärmt sich im Betrieb unter den Akkus leicht und heizt diese mit, das ist vergleichbar dem Pila bei 18650ern.

Im Betrieb erzeugt es leicht zirpende Geräusche, in etwa so wie ein Ansmann Energy 8, nur etwas lauter.

Den USB - Port habe ich noch nicht benutzt.

Insgesamt bin ich mit dem Teil sehr zufrieden.

Anzumerken bliebe noch, dass ein durch seine Protection abgeschalteter Akku erst von einem anderen Gerät resettet werden muß, da das Gerät diesen lt. beiliegender BA nicht erkennt.

Gruß
Roland :)
 
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light-wolff

Flashaholic***²
14 September 2011
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im Süden
Aber die Frage die ich mir stelle ist: Warum 32650 Li-Ion-Akkus? Von xxx-Fire und Konsorten? Wenn von den nominellen 6000 mAh 5000-5500 übrig bleiben, und gute 26650 4500mAh relale Kapazität haben.
Das sehe ich auch so.
Beim XxxxFire würde ich mit nicht mal 5000mAh rechnen.

Zum Laden der 3,7V 32650er stellt das Gerät einen Ladestrom von ca. 1,3 A bereit, die Abschaltung bei Volladung hat bisher m.E. tadellos funktioniert, ich habe jedesmal Werte zwischen 4,12V und 4,19V gemessen.
Wenn das kein Tippfehler ist, dann ist der Lader nicht so der Hit, oder am Akku stimmt was nicht. Bei C/4 Ladestrom sollte die Endspannung stabiler sein, da würde ich maximal 0,02V Schwankungsbreite erwarten.

Insgesamt habe ich mit diesem Gerät bisher 18 Zellen aufgeladen.
(Feilong 6000mAh, Trustfire / Eneride 5500mAh KD 5000mAh)
Der Feilong soll tatsächlich ganz gut sein (irgendwo im CPF mal getestet, IIRC).
 
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lightbeam

Flashaholic**
22 Dezember 2010
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Wenn das kein Tippfehler ist, dann ist der Lader nicht so der Hit, oder am Akku stimmt was nicht. Bei C/4 Ladestrom sollte die Endspannung stabiler sein, da würde ich maximal 0,2V Schwankungsbreite erwarten.


Der Feilong soll tatsächlich ganz gut sein (irgendwo im CPF mal getestet, IIRC).

Ich denke mal, Du wolltest 0,02V schreiben. ;)

Wobei es sich da um gesammelte Werte von ganz verschiedenen Akkus handelt, die besten Erfahrungen habe ich bislang mit diesen hier gemacht.

Nach ca. 5-6 Ladezyklen, selbst mit meinem UF-WF 188, erreichten diese ihre volle Stabilität.
Das sind somit bisher die einzigen meiner 32650er, die die geforderten 6A+ über 40min. am Stück an meine X-21 RC-D liefern können.
Da bin ich wirklich zufrieden mit und habe mir noch einige nachgeordert.

Die Feilong kann ich noch nicht wirklich beurteilen, da von den bestellten Akkus wohl einer defekt ist, jedenfalls bricht seine Spannung unter Last sofort komplett zusammen. Im Lader ist er zwar schnell wieder auf Ladeschlußspannung, aber in der Lampe funktioniert er eben nur für max. eine Sekunde.
Mal sehen, was Fastech mir da für eine Lösung anbietet.

Gruß
Roland :)
 

light-wolff

Flashaholic***²
14 September 2011
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im Süden
...die besten Erfahrungen habe ich bislang mit diesen hier gemacht...
Das sind eigentlich die aus dem CPF, die ich mit Feilong meinte. Entweder hab' ich das falsch in Erinnerung, oder es gibt mehrere Feilong.

Ich hatte bei FT mal einen blauen Feilong 26650 4Ah gekauft (u.a. weil die 32650er im CPF gelobt wurden): 2500mAh und kaum belastbar. Taugen gar nix.

Edir: hier der CPF-Thread, den ich meinte. Die Zellen sehen anscheinend so aus. Nicht wie die von KD.
Die von FT so. Anderer Aufdruck, anderer Pluspol.

Edit 2: Thread im BLF
 
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lightbeam

Flashaholic**
22 Dezember 2010
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Danke für die links. :thumbup:


Von diesen Feilong 6000mAh ist ein Akku defekt bei mir angekommen, die anderen 2 arbeiten einwandfrei.

Da ich von den schwarzen KD 5000mAh einen über habe, habe ich diesen mit den 2 intakten Feilong kombiniert.
(Mit den schwarzen Akkus leuchtet die Lampe auf max. am längsten.
Das mache ich aber nur deshalb, weil die Elektronik der Lampe offenbar jede einzelne Zelle in Bezug auf deren Spannung überwachen kann.)

Daher weiß ich, dass die silbernen Feilong stabil arbeiten können.


Die Spannung dieser blauenTrustfire 5500mAh bricht bei höherer Stromentnahme schnell stark ein. Bei moderater Belastung arbeiten sie allerdings zuverlässig und mit langer Laufzeit.

Ach so, man braucht für den von mir erwähnten Trustfire TR 008 Lader noch ein Netzkabel zusätzlich, da kein auf unsere Dosen passendes beigelegt ist.

Die von mir gemessenen Spannungswerte von 4,12V - 4,19V nach Volladung stammen von verschiedenen Akkusätzen, innerhalb eines Satzes sind die Abweichungen bedeutend kleiner, bei den schwarzen Akkus von KD habe ich z.B. mal 4,18V, 4,17V und 4,16V gemessen, bei den blauen Trustfire waren es 4,20V, 4,17V und 4,19V, die silbernen Feilong lagen bei 4,14V und 4,12V.

Gruß
Roland :)
 

lightbeam

Flashaholic**
22 Dezember 2010
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Links im Display erscheinen Symbole der eingelegten Zellen, sowie ganz grob deren "Füllstand" ('ne Batterie für jede im Gerät befindliche Zelle halt mit max.3 = voll u. minimal keinem schwarzen Rechteck = leer drin )

Während der Ladung blinkt je ein Rechteck pro Zelle, wenn die Zellen voll sind, hört das Blinken auf.

Rechts im Display erscheint die Art der eingelegten Zellen, also entweder 3,7V LiIon, 3,0V LiFePo oder 1,2V NiMh.

Gruß
Roland :)
 
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Wetterleuchte

Flashaholic
6 Oktober 2012
134
20
18
kein GPS-Signal
Da bin ich Euch voll dankbar. Sobald ich mich traue, mit 32650ern zu planen, habt Ihr schon brauchbare Akkus und Ladegeräte experimentell herausgefunden. :p Dass das Trustfire-Ladegerät einwandfrei sein sollte, kann ich allerdings kaum glauben. Ich lese aber einfach mal weiter mit, momentan reichen mir noch 26650er zum Frustaufbau. :D
 

Profi58

Flashaholic**
29 Mai 2011
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Erzgebirge
Wenn es funktioniert, warum nicht? Viele Wege führen nach Rom. Ich habe seit Jahren ein TR-001 für 14500er und 16340er in Betrieb, überladen wurde bisher keiner.
 

light-wolff

Flashaholic***²
14 September 2011
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im Süden
Es ist nur eben nicht das von allen Zellenherstellern vorgeschriebene Ladeverfahren.
Die Zellenspannung kann da während des Stromflusses leicht auf 4,25V oder mehr steigen, je nach Innenwiderstand.
Schonend ist das nicht, aber schnell. Und manchmal kann es die Protection des Akkus ansprechen lassen. Der wird dann zwar nicht voll, aber wenigstens auch nicht überladen.

Aber ob der TR-008 überhaupt dieses Ladeverfahren verwendet, ist Spekulation.
 

lightbeam

Flashaholic**
22 Dezember 2010
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Ich bin jedenfalls bislang mit dem Teil zufrieden, es hat noch keinen meiner 32650er überladen, direkt nach Vollladung lag die höchste, von mir je gemessene Spannung bei 4,2V.

Akkuprotection ist auch noch nie angesprungen.

Mittlerweile habe ich alle meine vier 3er Sätze 32650er ungefähr 12x geladen, da ich die Lampe andauernd im Einsatz habe, das hat bisher immer störungsfrei geklappt.

Ich hoffe, das bleibt so, falls nicht, werd' ich's hier posten. :)

Gruß
Roland :)
 

light-wolff

Flashaholic***²
14 September 2011
16.304
12.438
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im Süden
Negative Punkte aus HKJs Test zusammengefasst:
1. Ladeverfahren genau wie vermutet. Gar nicht gut bei schwachen Zellen: bis 4,4V Ladespannung und am Ende doch nicht voll.
2. NiMH-Lader unbrauchbar.
3. USB-Ausgang hat keine Unterspannungsabschaltung.
4. Fällt beim Isolationstest mit 5kV durch.

Gibt aber sicher eine gute Ladeschale ab.
 
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tbyte

Flashaholic**
2 Januar 2012
1.008
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Lübeck
Schwache Zellen = Zellen geringer Kapazität? :confused:

Schwache Zellen = hoher Innenwiderstand
=> Spannung steigt bei Ladestrom stark an
=> Spannung fällt bei Entladestrom stark ab

Da der Lader die Spannung für die Vollerkennung in Ladepausen misst wird der Akku noch nicht als voll erkannt, obwohl die Spannung während der Ladestrom fließt schon viel zu hoch ist.
 

lightbeam

Flashaholic**
22 Dezember 2010
2.323
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Ich habe beim Laden mit dem TR-008 gestern mal ein paar Spannungsmessungen durchgeführt.
In der Tat wird der Ladestrom alle paar Sekunden unterbrochen.

Geladen wurden:

3x 3,7V 32650 Trustfire 5500mAh

Spannung ohne/bei Stromfluß direkt nach dem Einlegen:

1. 3,7V/max.3,78V
2. 3,72V/max.3,80V
3. 3,73V/max.3,81V

nach 2 Stunden:

1. 4,05V/max. 4,13V
2. 4,07V/max. 4,15V
3. 4,08V/max. 4,16V

nach einer weiteren Stunde:

1. 4,15V/max. 4,23V
2. 4,18V/max. 4,26V
3. 4,19V/max. 4,27V

Der Akku in Schacht 3. wurde unmittelbar nach der Messung bei 4,20V/max. 4,28V als voll gewertet und das Laden beendet (4,19V andauernd)

Die anderen 2 Akkus erreichten innerhalb von 4 Minuten die Werte des 3. und die Ladung wurde ebenfalls gestoppt.

Zeitlich gesehen erreichte die Zellenspannung bei Stromfluss maximal 10Min.
lang Werte über 4,2V, eben unmittelbar vor Beendigung des Ladevorgangs.

Aus dem Gerät herausgenommen, pendelten sich die Werte der Zellen innerhalb kurzer Zeit bei 4,15V - 4,17V ein.

Bei meinem danach geladenen schwarzen Zellensatz von KD mit 5000mAh betrug die maximale Spannungsdifferenz beim Laden in Phasen ohne und mit Stromfluss 0,07V.

Ansonsten hat sich deren Aufladung ähnlich abgespielt.

Ich kann leider nicht beurteilen, ob und inwieweit die 10min mit kurzen Spannungsspitzen von max. 4,28V für die Akkus schädlich sind.

Gruß
Roland :)
 
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Heinrich

Flashaholic**
28 Juni 2013
2.059
848
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Ruhrpott
Ich kann leider nicht beurteilen, ob und inwieweit die 10min mit kurzen Spannungsspitzen von max. 4,28V für die Akkus schädlich sind.

Gute Frage da die Hersteller dieses Ladeverfahren nicht empfehlen wird da niemand einen Langzeittest gemacht haben.
Interessant wäre es zu wissen wie hoch die Spannung bei Zellen mit höheren Innenwiderstand geht.

mfg
 

lightbeam

Flashaholic**
22 Dezember 2010
2.323
988
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Von all meinen 32650ern sind die kürzlich gemessenen blauen trustfire mit 5500mAh die Schwächsten.
Bei Stromentnahme > 6A sackt bei denen die Zellspannung innerhalb von 5 Min. von 4,17V auf 2,8V ab, d.h., meine X-21 RC-D schaltet ab.
Die Leerlaufspannung der Zellen liegt dann aber immer noch bei ca. 3,8V je Zelle.

Bei den schwarzen KD-Zellen mit 5000mAh dauert dies weit über 30Min.

Wenn die Lampe abschaltet, weisen diese Zellen eine Leerlaufspannung von ca. 3,2V auf.

Daraus schließe ich, dass diese Zellen wesentlich spannugsstabiler arbeiten.
Sie müssten vermutlich einen deutlich geringeren Innenwiederstand haben, als die trustfires.

Trotzdem liegt die Spannungsdifferenz beider Akkusätze beim Laden im TR-008 nur um 0,01V auseinander, bei den blauen trustfires eben 0,08V und bei den schwarzen KDs 0,07V.

Ich hätte da einen größeren Unterschied erwartet.

Gruß
Roland :)
 

Heinrich

Flashaholic**
28 Juni 2013
2.059
848
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Ruhrpott
Daraus schließe ich, dass diese Zellen wesentlich spannugsstabiler arbeiten.
Sie müssten vermutlich einen deutlich geringeren Innenwiederstand haben, als die trustfires.

Ja das ist eine gute Vermutung die auch zutreffen kann, aber nicht muss. Beim Thema Innenwiderstand und Stromlieferfähigkeit geht es wirklich ans eingemachte, die 2 Größen hängen zwar (gegenläufig) zusammen aber nur bis zu einen gewissen Punkt. im groben ist der Innenwiderstand eine rein elektrische Konstante, die Stromlieferfähigkeit eine chemische (aber eben nicht völlig).
Hier kann man das sehr schön sehen:

Test of King Kong INR26650E 4000mAh (Gold)

Bis 7A läuft alles gut und die Spannungsunterschiede bei der Entladung sind durch den elektrischen Innenwiderstand begründet.
Ab 10A knicken die Zellen ein, der elektrische Innenwiderstand ist gleich geblieben, aber die Akkus können den chemischen Prozess nicht so schnell bewerkstelligen, schön zu sehen die Serienstreuung bei 10A (Akku A und B).

Besser als wie mit den dicken Dingern könnte man vermutlich mit alten 18650ern sehen. HKJ hat bei den Lader bis 4,4V gemessen, das finde ich schon happig, für mich wäre das ein Grund das Ding in die Tonne zu treten.


mfg
 

lightbeam

Flashaholic**
22 Dezember 2010
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...wird da niemand einen Langzeittest gemacht haben...

'Habe mir überlegt, dass ich den mit einem Akkusatz durchführen werde:
Den Satz werde ich nur in diesem Gerät laden, mal sehen, ob und wie sich die Akkus verändern.
Dazu nehme ich die blauen Trustfire 32650er mit 5500mAh her, die machen mir in der Lampe sowieso nicht soviel Spaß.
Kleinere Akkus lade ich eh' nicht in dem TR-008.

Wenn sie sich verschlechtern sollten (Laufzeit, Spannungslage), werd' ich's posten.

Gruß
Roland :)
 
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light-wolff

Flashaholic***²
14 September 2011
16.304
12.438
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im Süden
'Habe mir überlegt, dass ich den mit einem Akkusatz durchführen werde:
Den Satz werde ich nur in diesem Gerät laden, mal sehen, ob und wie sich die Akkus verändern.
Damit sich daraus eine Aussage ableiten lässt, muss mindestens ein Akku gleich häufig wie die andern in einem CC/CV-Lader geladen werden.
Wenn die Akkus sich verschlechtern (und das tun alle Akkus mit der Zeit), lässt sich sonst nicht sagen, ob es am Lader lag oder ob es auch mit dem richtigen CC/CV-Ladeverfahren passiert wäre.
Kontrollgruppe nennt sich das.

Kannst Du Entladekurven aufnehmen oder die Kapazität reproduzierbar messen?
 
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lightbeam

Flashaholic**
22 Dezember 2010
2.323
988
113
...Kannst Du Entladekurven aufnehmen oder die Kapazität reproduzierbar messen?

Für beides fehlt mir leider das Equipment, 'habe nur ein Multimeter.

Auch zum parallelen Laden einer Zelle aus dem Testsatz mit einem anderen Lader steht mir lediglich noch einen Ultrafire WF 188 zur Verfügung, von dem ich weiß, dass er hier im Forum einen sehr schlechten Ruf hat.

Allerdings heizt er die eingelegten Akkus überhaupt nicht auf, und über 4,21V Zellspannung gegen Ladeennde konnte ich bei diesem - im Gegensatz zum TR-008 - auch noch nie messen.

Mit diesem Lader geladen, haben sich meine schwarzen 32650er Zellen von KD mit 5000mAh über ca. 10 Ladezyklen meiner Meinung nach recht gut entwickelt:
Konnten sie im Neuzustand nach der ersten Aufladung max. 3Min. lang Ströme >6A abgeben, klappt das jetzt bis zu einer Dauer von 40Min.
(Sinkt die Spannung der Zellen in der Lampe zuweit ab, schaltet diese eine Stufe herunter, oder sogar ganz ab.)

Aufgrund der fehlenden Erwärmung der eingelegten Zellen, dem für die Zellkapazität sehr niedrigen Ladestrom und dem spannungstechnisch gesehenen rechtzeitigen Beenden des Ladevorgangs vermute ich, dass der Ultrafire schonender lädt, als der TR-008.

Von daher könnte er - wenn auch keine ideale Wahl - zur Not vielleicht zum Vergleich herhalten.

Testen könnte ich die Akkus momentan nur durch den Betrieb in meiner X-21RC-D, indem ich die Zeit messe, die sie auf Maximum durchhalten, und dies mit Werten vergleiche, die ich einige Ladezyklen später messen werde, z.B. alle 10 Zyklen.
Mit durchgängiger Dokumentation der jeweiligen Zellspannung vor und nach jedem Einsatz.

So wäre zumindest meine Idee....

Gruß
Roland :)
 

Profi58

Flashaholic**
29 Mai 2011
3.378
1.681
113
Erzgebirge
Mein TR-008 lag schon ein paar Wochen noch originalverpackt rum, ehe er gestern zum Einsatz kam. In Ermangelung von 32650ern habe ich drei neue Keeppower 18650 2900 mA in das Gerät gepackt. Bei Ladeende hatten alle drei Akkus eine Spannung von 4,15 V. Anschließend waren drei weißblaue Solarforce 2400 mA dran, die nach Ladeende noch 90 min im Gerät verblieben. Zwei Akkus hatten dann 4,2 V, einer hatte 4,18 V. In der Bedienungsanleitung steht ausdrücklich, daß die Akkus nach Ladeende aus dem Gerät genommen werden sollen. Somit dürfte keine Gefahr der Überladung bestehen.

Der TR-008 wird erst mal auf die Reservebank geschickt. 32650er habe ich (noch) nicht, alles andere bis 26650 (außer den kurzen 16340ern) wandert in den Xtar SP2.
 

lightbeam

Flashaholic**
22 Dezember 2010
2.323
988
113
Ja, es stimmt, in der BA ist die rechtzeitige Entnahme der Akkus nach Ladeschluß ausdrücklich vermerkt.

Meiner Meinung nach braucht man sich darum bei diesem Lader allerdings keinen großen Kopf machen, ich hatte meine 32650er nach Ladeende schon öfters fast 'nen ganzen Tag lang dringelassen, die Spannung der Akkus ist nicht weiter angestiegen.
Werte, so ähnlich wie bei Dir.

Seit dem 04.12. lade ich von meinem blauen Trustfire 5500mAh - Satz 2 Akkus in dem TR-008, und einen in meinem Ultrafire WF-!88.

Die maximale Laufzeit meiner X-21 RC-D von ca. einer Stunde auf Max / 2 (Verwendung als Arbeitslampe mit Stativadapter) hat sich nach 11 Ladezyklen noch nicht wesentlich verändert, ebenso kann ich bisher an den Messwerten noch keine unterschiedliche Entwicklung der Zellen ablesen.

Dazu habe ich die Akkus mit 1,2 und 3 nummeriert.

1 und 2 werden im Trustfire geladen, Nr. 3 im Ultrafire.

am 04.12. hatten die Zellen vor / nach der Aufladung folgende Spannungswerte:
1. 3,59V / 4,13V
2. 3,34V / 4,115V
3. 3,39V / 4,15V

Am 05.01. habe ich vorerst zum letzten Mal aufgeladen, dazwischen liegen 10 Ladezyklen:

1. 3,59V / 4,13V
2. 3,40V / 4,12V
3. 3,475V / 4,14V

Insgesamt dürfte dies für die Zellen der ca. 30. Ladezyklus gewesen sein.

Wie schon geschrieben, kann ich da bislang noch keine Veränderung feststellen.

Es muß sicherlich auch bedacht werden, dass das derzeitige Angebot an 32650ern nicht besonders groß ist, außerdem habe ich den Eindruck, dass die derzeitigen Hersteller fertigungstechnisch noch einiges von dem Stand einer qualitativ stabilen Serienfertigung entfernt zu sein scheinen.

Gruß
Roland :)