Welche dieser drei Lötstationen?

schopi68

Flashaholic**
1 Dezember 2011
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nördlich v. München
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Ja, so funktioniert der Sleep Modus sobald du den Lötkolben in die Station stellst fährt er die Temperatur runter. Außerdem brauchst du das Gewicht der Station um den einhändigen Spitzenwechsel zu ermöglichen.

Ich bin im Moment noch etwas eingeschränkt, was den Platz angeht,, so habe ich an meinem derzeitigen kleinen Tisch keinen Platz um die Station hinten hinzustellen... da stehen zu viele Meßgeräte drauf und ich darf kein Regal drüber bauen.
Die Station steht derzeit ganz rechts aussen am Tisch und bei Bedarf hole ich mir den Lötkolben mit Ablage näher an den Arbeitsplatz. Ich habe die Maße noch nicht verglichen - von den Bildern/Videos her, scheint mir die JBC-Station auch noch größer als meine alte Weller zu sein.

Aber rechts muß die Station alleine wegen der Kabelführung schon stehen.

31998d1437922129-historisches-4-quadranten-netzteil-hp-6827a-2015-07-26-15.11.58s.jpg


Wie ich sehe, kriegt JBC das mit dem Sleep-Modus auch bei den teureren Stationen mit abgesetzter Ablage hin. Wird der Sleep-Modus über den Lötkolben oder den Halter aktiviert/erfasst?
In meinem Billigheißluftgebläse ist im Halter nur ein Magnet.
In so einem Fall wäre es vielleicht noch eine Idee, mal zu schauen, was der JBC-Halter einer großen Station als Einzelteil kostet.

Ja, das ist leider ein großes Minus bei den Spitzen in denen das Heizelement steckt. Die sind 3-6 mal so teuer wie Spitzen für den WS81.
Ich verwende auch noch Schwamm, aber wenn ich meinen letzten Ersatzschwamm verbraucht habe hol ich mir Messingwolle. In der Industrie ist das Standard seit bleifrei und ich bin immer gut damit zurecht gekommen.

Andererseits verzundern die Spitzen ja in erster Linie während der vielen Stunden die der Lötkolben unbenutzt vor sich herkocht. Mit der Sleep-Funktion sollten sie also deutlich länger halten, als ich es von meiner alten Weller gewohnt bin.

Ich habe ja erst vor kurzem mit bleifrei begonnen, mir extra dafür diese Wolle besorgt um von den Schwämmen wegzukommen. Das Ende vom Lied war, daß ich mir nach ein paar Wochen einen neuen Schwamm auf Ebay gekauft habe.

Immerhin hätte die JBC hinter der Wolle einen Spritzschutz. Ich habe mir schon das Display eines Meßgerätes beschädigt, als beim Abstreifen in der Wolle heißes Material hochgeflogen ist. Seither stelle ich immer ein Blatt Papier vor die Geräte, ehe gelötet wird.

Hatte nie Probleme damit und ich hab viel Zeit davor gesessen und der stand immer hinten am Tisch nie an der Kante.:D

Wird für mich eh alles eine Umstellung. Ich greife immer Blind nach dem Weller-Teil und werfe es ebenso in die Halterung zurück (ein Lob auf die Spiralfeder :D), alleine deswegen muß es in der Nähe stehen. :D

Gerade den getrennten Halter habe ich an der Weller von Anfang an immer geschätzt.
 
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StoN3D

Flashaholic*
6 März 2015
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Verdammt geiles System zum Spitzenwechseln :)

Kann man solche 80W "Boliden" eigentlich sinnvoll ausnutzen, also die vollen 80W wenn schon auf Temperatur?

Ich habe einen Versuch gemacht mit meiner RDS80, und die Lötspitze ins Wasser gehalten und aufgedreht auf 350°

Der Leistungs-Balken pendelt sich irgendwo zwischen 30 und 40% Leistung ein, dann dampft es ein klein bisschen an der Spitze, kühlt aber enorm schnell ab, lt. Anzeige wird die Temperatur aber gehalten
Ohne "Last", also Spitze wieder aus dem Wasser, wird mit minimal weniger Leistung reingefahren in den Kolben.

Bei 350° eingestellter Temperatur schaffe ich nur OHNE Lötspitze, und das Heizelement im Wasser herumwirbelnd, dass die Station permanent die volle Power hergibt und nicht über 300° kommt, ums Heizelement brodelts etwas.

Selbst die ach so tollen innenbeheizten Lötspitzen der Station haben zwischen Heizelement und Spitze einen riesigen Wärmewiderstand.
Kann man den irgendwie verbessern?
Da bringt doch der dickste Meissel + 80W nichts, wenn einem eine massivere Kupferplatte die Wärme der Spitze "absaugt", aber kein anständiger Wärmekontakt zwischen Spitze und Heizung vorhanden ist?

Übrigens, toller Arbeitsplatz schopi, mein bisschen "Bastelequipment" stopft zurzeit den Wohnzimmertisch voll kann man nebenbei auch fernsehen :)
 
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schopi68

Flashaholic**
1 Dezember 2011
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Kann man solche 80W "Boliden" eigentlich sinnvoll ausnutzen, also die vollen 80W wenn schon auf Temperatur?

Ich habe einen Versuch gemacht mit meiner RDS80, und die Lötspitze ins Wasser gehalten und aufgedreht auf 350°

Hmmm... schwer zu sagen. Wenn die Oberfläche noch über 100°C hatte, bildet sich auf jeden Fall eine isolierende Dampfschicht. Bei meiner alten Weller sehe ich jedoch gut, daß sie ihre 50W Heizleistung bei größeren Lötflächen (und großem Meißel) mehr als nötig hat. Sie beginnt da mit Vollast zu heizen.

Du musst den Versuch nochmal mit Öl machen *viel Spaß beim Putzen* :D

Selbst die ach so tollen innenbeheizten Lötspitzen der Station haben zwischen Heizelement und Spitze einen riesigen Wärmewiderstand.
Kann man den irgendwie verbessern?
Da bringt doch der dickste Meissel + 80W nichts, wenn einem eine massivere Kupferplatte die Wärme der Spitze "absaugt", aber kein anständiger Wärmekontakt zwischen Spitze und Heizung vorhanden ist?

Übrigens, toller Arbeitsplatz schopi, mein bisschen "Bastelequipment" stopft zurzeit den Wohnzimmertisch voll kann man nebenbei auch fernsehen :)

Ich denke, die Hersteller holen da schon ein Optimum raus. wenn ich es mir recht überlege, müsste man am besten induktiv von innen heizen oder so um das wirkliche Optimum zu erzielen.
 
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StoN3D

Flashaholic*
6 März 2015
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Hmm, schade.
Beim rumwedeln im Wasser war die Spitze unter 100°, die Station wollte aber dennoch nicht aufdrehen und beharrte auf ihre 350°.
Ich kann mich sowieso mit dieser Station glücklich schätzen, so schlecht isset nicht und mit 10x teureren Stationen kann die auch nicht mithalten, wie auch.

Aber die Preise für die geniale JBC Station mit den schnellwechselspitzen finde ich halb so schlimm. meine Spitzen kosten auch von 10-25€, Ersa Sondergröße eben, und da ist kein Heizelement integriert.
 

Stone

Flashaholic*
5 Oktober 2010
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Ich bin im Moment noch etwas eingeschränkt, was den Platz angeht,, so habe ich an meinem derzeitigen kleinen Tisch keinen Platz um die Station hinten hinzustellen...
Eh, ich würde dir den ganzen rechten Stapel abnehmen wenn du Platzt brauchst:D
Sehr gute Ausstattung :thumbup:

Wie ich sehe, kriegt JBC das mit dem Sleep-Modus auch bei den teureren Stationen mit abgesetzter Ablage hin. Wird der Sleep-Modus über den Lötkolben oder den Halter aktiviert/erfasst?
Das weis ich sogar sehr genau, da ich mal eine Lötabsaugung an die JBCs bauen musste und die nur laufen sollte wenn wenn der Lötkolben aus dem Halter genommen wird.
Der Metallteil des Halters liegt per Pull-Up auf High und der Metallring des Lötkolbens liegt auf Masse. Sobald du den Lötkolben in den Halter steckst geht der Pin auf Low und er geht in den Standby mode.
Bei den teureren Stationen machen sie es entweder anders oder es geht noch ein Kabel vom Halter zur Station.

Immerhin hätte die JBC hinter der Wolle einen Spritzschutz. Ich habe mir schon das Display eines Meßgerätes beschädigt, als beim Abstreifen in der Wolle heißes Material hochgeflogen ist. Seither stelle ich immer ein Blatt Papier vor die Geräte, ehe gelötet wird.
Wir hatten die immer in einem Halter und es war weniger ein abstreifen, als stochern in der Wolle, dass ging gut. Der Halter schaut aus wie ein kleiner Mülleimer, da konnte kein Zinn raus fliegen.
So in etwa

Kann man solche 80W "Boliden" eigentlich sinnvoll ausnutzen, also die vollen 80W wenn schon auf Temperatur?
Löt mal was auf solides Kupfer, da pappt dir ohne Preheating der Lötkolben schon mal für ne Minute fest und heizt auf Vollast.
Ich hab mir ne Super kurze und dicke Spitze aus Kupfer gedreht und die geht am besten wenn man schnell Hitze braucht, also würd ich sagen Kopplung an Heizelement ist gut.

Verdammt geiles System zum Spitzenwechseln
Das fand ich auch klasse. Beim Weller hab ich jetzt eine gute Lösung gefunden, einfach mehrere Hülsen(5 Stück a 5€, verschmerzbar) für die Lötspitzen, so ist Werkzeuglos die Spitze in 5s gewechselt.

Gruss Matthias
 

schopi68

Flashaholic**
1 Dezember 2011
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Eh, ich würde dir den ganzen rechten Stapel abnehmen wenn du Platzt brauchst:D
Sehr gute Ausstattung :thumbup:

das würde mir nichts nützen. So wie ich mich kenne würde ich dann den Stapel mit dem Haufen Geräte ersetzen die im Lager stehen. Die sind dann aber noch größer. *seufz...Luxusprobleme... ~~~jammer~~~*

Aber gut, das sind eh alles nur leere Gehäuse, die ich für die Fotos hier auf den Tisch stelle. :gemein:

Das weis ich sogar sehr genau, da ich mal eine Lötabsaugung an die JBCs bauen musste und die nur laufen sollte wenn wenn der Lötkolben aus dem Halter genommen wird.
Der Metallteil des Halters liegt per Pull-Up auf High und der Metallring des Lötkolbens liegt auf Masse. Sobald du den Lötkolben in den Halter steckst geht der Pin auf Low und er geht in den Standby mode.
Bei den teureren Stationen machen sie es entweder anders oder es geht noch ein Kabel vom Halter zur Station.

Huh... irgendwie sagt mir mein Bauchgefühl, daß so eine Konstruktion auf Dauer unzuverlässig ist. Auf jeden Fall ist sie nicht explosionssicher. :D

Wir hatten die immer in einem Halter und es war weniger ein abstreifen, als stochern in der Wolle, dass ging gut. Der Halter schaut aus wie ein kleiner Mülleimer, da konnte kein Zinn raus fliegen.
So in etwa

Beim reinen Stochern in der Wolle blieben mir immer vielzuviele Zunderreste an der Lötspitze. Wobei ich anfangs auch immer versucht habe nur zu stochern, um genau dieses herumspritzen zu vermeiden - leider erfolglos.

Aber jetzt stehen erstmal andere Sachen an, ich denke die Lötstation muß noch ein paar Tage warten. Da habe ich noch ein neu ersteigertes 6114a Präzisionsnetzteil zu reparieren, das Millivoltmeter links im Bild muß justiert werden, im Keller liegt noch mein altes Oszi bei dem ich vor dem Verkauf und dem Abschluß der Neujustage noch einen Tranistor der Triggerung wechseln muß, vorhin hat mir ein Kollege seine Nakamichi-Endstufe zum Elkotausch hingestellt und dann ist da noch dieser Bau des Mikrovoltvorverstärkers... *ächz*
 

Nexxos1412

Flashaholic*
10 Mai 2014
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das würde mir nichts nützen. So wie ich mich kenne würde ich dann den Stapel mit dem Haufen Geräte ersetzen die im Lager stehen. Die sind dann aber noch größer. *seufz...Luxusprobleme... ~~~jammer~~~*

Aber gut, das sind eh alles nur leere Gehäuse, die ich für die Fotos hier auf den Tisch stelle. :gemein:



Huh... irgendwie sagt mir mein Bauchgefühl, daß so eine Konstruktion auf Dauer unzuverlässig ist. Auf jeden Fall ist sie nicht explosionssicher. :D



Beim reinen Stochern in der Wolle blieben mir immer vielzuviele Zunderreste an der Lötspitze. Wobei ich anfangs auch immer versucht habe nur zu stochern, um genau dieses herumspritzen zu vermeiden - leider erfolglos.

Aber jetzt stehen erstmal andere Sachen an, ich denke die Lötstation muß noch ein paar Tage warten. Da habe ich noch ein neu ersteigertes 6114a Präzisionsnetzteil zu reparieren, das Millivoltmeter links im Bild muß justiert werden, im Keller liegt noch mein altes Oszi bei dem ich vor dem Verkauf und dem Abschluß der Neujustage noch einen Tranistor der Triggerung wechseln muß, vorhin hat mir ein Kollege seine Nakamichi-Endstufe zum Elkotausch hingestellt und dann ist da noch dieser Bau des Mikrovoltvorverstärkers... *ächz*


Also die Ausrüstung hätte ich auch gern :) *seufz*
Obwohl mir ein Oszi auch reichen würde, mhh vllt zu Weihnachten :D:D.
Die JBC BT-2BWA sieht auch sehr interessant aus, dass Spitzenwechselsystem ist ähnlich wie das meiner Aoyue. Nur das die Qualität eben um Welten besser sein wird.:thumbsup:


Mit freundlichen Grüßen
Nico
 

schopi68

Flashaholic**
1 Dezember 2011
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Also die Ausrüstung hätte ich auch gern :) *seufz*
Obwohl mir ein Oszi auch reichen würde, mhh vllt zu Weihnachten :D:D.
Die JBC BT-2BWA sieht auch sehr interessant aus, dass Spitzenwechselsystem ist ähnlich wie das meiner Aoyue. Nur das die Qualität eben um Welten besser sein wird.:thumbsup:

Täte es auch ein "etwas" älteres Oszi - Jahrgang 1968, 2/4 Kanäle 50 MHz (wenn die Reparatur des zusätzlichen Einschubs klappt auch 1 GHz)? :D

Man benötigt dafür allerdings einen etwas größeren Tisch... (Hier: Vergleich alt gegen neu wärend der Neujustage vor einem Jahr. Das ältere ist steht auf der Seite im Vordergrund...).
Ich hatte eh vor, wenn alles fertig justiert ist, das Teil auf ebay zu verhökern. Ist aber zugegebenermaßen eher was für Liebhaber. :)

32422


Von Aoyue habe ich ja eine Entlötstation. Mechanisch fühlt sie sich ein wenig an als wäre ich in der Steinzeit... das Teil ist doppelt so hoch, doppelt so tief und doppelt so breit wie meine Lötstation. Einzig der Preis hatte bei der Anschaffung eine gewisse Überredungskraft. Aber wie so oft fürchte ich, ich werde nach der ersten billiganschaffung doppelt Zahlen müssen.
 

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Freeneter

Flashaholic*
22 September 2014
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Ich habe die Hakko FX888D und bin damit sehr zufrieden.
bis 480 grad regelbar und 70W Leistung. Für 130 Euro zu haben.
Desweiteren sieht sie süß aus :D
FX888D.jpg
 
24 Juni 2015
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Waiblingen
Die Hakko FX888D mit 70 Watt ist in Deutschland für etwa 130€ zu bekommen.
Evtl. hat schon jemand direkte Erfahrungen mit Hakko?

.
Die Hakko Lötstation habe ich jetzt ein weilchen und ich bin damit echt zufrieden. In der Blau/Gelben Version sieht das Ding zwar ein bisschen nach FisherPrice Spielzeug aus, hält aber die Temperatur gut und ist schön klein. Die Lötspitzen sind auch einfach und in den verschiedensten Formen zu kriegen. Die Bedienung ist aber alles andere als Intuitiv... da muss man am Anfang öfters mal in die Bedienungsanleitung schauen.
Macht einen sehr wertigen Eindruck. Ich mag meine Hakko :thumbsup::thumbsup:
 

wobba

Flashaholic**
4 Januar 2013
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Ok, bin mal auf Deine Eindrücke gespannt. Meine gebrauchte, 11 Jahre alte JBC gibt so langsam den Geist auf. Dann muss mal eine neue her :)
 

wobba

Flashaholic**
4 Januar 2013
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Achherjee, nach 11 Jahren geht die schon kaputt?

Nee, technisch ist die noch soweit ok. Allerdings ist mir die Station beim Umzug aus der Hand "geglitscht" und da hat sie beim Aufprall etwas gelitten. Nun stört das per Panzertape zusammengeklebte Gehäuse meine empfindlichen Augen :D
 

schopi68

Flashaholic**
1 Dezember 2011
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Ochherjee. Ja, das ist ärgerlich. Für solche Fälle wünsche ich mir eigentlich, daß viel mehr gebrauchte defekte Geräte auf ebay angeboten werden - da könnte man dann eins mit defekter Elektronik und gutem Gehäuse kaufen. Meist findet sich das dann aber nicht.
 

schopi68

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TADAAAAA!!!!

Hier mein Unboxing-Foto (das macht man doch heutzutage so, selbst wenn man Klopapier kauft?) :D

Nuja, kann's erst heute Abend ausprobieren.

Was mir durch die Verpackung auffällt ist die grüne Moosgummi-Griffummantelung. Ob das 20 Jahre überlebt? Über das Griffstück meiner alten Weller konnte ich einfach mit'm Lappen drübergehen.

P.S. ah, ich sehe, die wird mit der T245-C ausgeliefert. War mir vorher gar nicht so bewusst. Die T245-A wäre mir lieber gewesen. Nuja.
 

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Stone

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5 Oktober 2010
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Toll jetzt bin ich neidisch :peinlich:.
Na wirklich ne gute Lötstation :thumbup:.
Das Griffstück kann man doch bestimmt auch tauschen wenns vergrindet.

Gruß Matthias
 

schopi68

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Jo, wie ich sehe, gibt es das Moosgummi ja auch als Ersatzteil - 4er Pack für 12 Euro.
Das Griffstück als Ersatzteil kostet mit ca. 48€ auch weniger als die Hälfte gegenüber Weller (wobei da bei Weller ja noch die Heizung drin ist. Bei JBC ist die Heizung in der Lötspitze, die kostet mit ca 15-20€ zwar mehr als bei Weller, durch die bessere Regelung hält die aber auch - angeblich - fünf mal so lange). Hat aber auch den Vorteil, daß man bei einem Heizungsdefekt nur 20€ zahlen muß. Bei Weller habe ich früher so manche Station mit kaputter Heizung gesehen. Früher heißt hier: 1989.

Jetzt würde ich mir nur wünschen, mal so wie ganz früher ein paar Wochen beruflich tagtäglich mit dem Ding arbeiten zu dürfen. Größere manuelle Platinenbestückung gibt's heutzutage selbst beim Basteln eh kaum noch (SMD sei dank), und bei Reparaturen an eigenen Geräten macht man dann wenn's hochkommt vielleicht 10 Lötstellen an einem Tag.

Ich seh schon, heute ist mein Jammertag. Ich glaub', ich sollte mal in den Jammerthread wechseln. :peinlich:

Hmmm... ich könnte dir eine alte Weller Magnastat anbieten, wenn das Deinen Neid etwas lindert? Ich hab davon noch zwei Stück die seit 25 Jahren unbenutzt im Keller liegen. :teufel:
 
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Stone

Flashaholic*
5 Oktober 2010
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ah, bei Preisen kannst du alle paar Jahre den Griffgummie wechseln. Wäre auch dreist wenn der Lötkolben ohne Heizung soviel kosten würde, das ist salopp gesagt ein Kabel mit zwei Steckverbindern dran. ;)

Ich könnte dir ein paar Platinen schicken wo ich noch nicht zum bestücken gekommen bin:D.

Danke für das Angebot mit den Magnastat, aber ich glaube die würde bei mir auch nicht an die Luft kommen. Ich leide auch auf hohem Niveau meine Ws81 ist kaum schlechter als die Jbc und bei meiner Anzahl an spitzen wäre ich bankrott bei JBC.

Gruß Matthias
 

schopi68

Flashaholic**
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Meine alte Station ist ja eine alte WECP-20, das ist im Grunde der ältere kleine 50W-Bruder der Ws81. :) Ich muß schon sagen, die JBC ist da, was das Löten angeht, schon sehr deutlich überlegen.

Mit dem Preis: der WSP-80 Lötkolben für die WS81 kostet alleine ca. 155€. Eine Lötspitze für die JBC kostet 15-20€, der Lötgriff ca. 48€.
D.h. Für den Preis des WSP-80 Lötkolbens bekomme ich bei JBC Lötgriff mit 5 Spitzen.

Dazu erhöht die automatische Sleep-Funktion der JBC die Standzeit der Lötspitze um ca. Faktor 5. Für 1/5 von 20€ bekomme ich bei Weller keine Original-Ersatzspitze.

Was mich regelmäßig geärgert hat und einer der Hauptgründe für die JBC war, ist der bei Weller vergleichsweise umständliche Spitzenwechsel.

Das alles sind so die Gedanken, die mir schon seit Monaten bei der Weller durch den Kopf gehen. :)

Bei Weller muß ich mit der Zange die Haltehülse abschrauben, kann dann mit der Zange - weil heiß - die Spitze tauschen und dann wieder mit der Zange die Hülse aufschrauben.
Bei JBC stecke ich die Spitze in den vorgesehen Halter der Station, ziehe einfach den Griff ab und stecke diesen auf die andere Spitze. Noch nachdrücken, fertig.

Das Problem überzähliger Weller-Spitzen habe ich jetzt allerdings schon....

33236


Jetzt aber zu meinen ersten Beobachtungen.
JBC wirbt damit, daß sie den kleinsten Abstand von Lötspitze zu Griff haben. Das finde ich gut, vor allem unter Berücksichtigung der nächsten 30 Jahre, wenn ich dann zittrig bin. Je näher man an der Spitze ist, desto weniger wirkt sich Zittern aus, desto präziser kann man arbeiten. Bisher habe ich den Weller LR 21 Lötkolben (bzw. seinen genausogroßen Vorgänger).
Auch das dünnere Kabel der JBC wirkt positiv - wobei das inzwischen auch bei anderen dünner als bei meiner 30 Jahren alten Station ist.

Was mich etwas stört ist die Länge des Griffstücks. Durch diese Länge wandert der Schwerpunkt weit nach hinten und man muß ständig gegen den Zug des Kabels ankämpfen. Zum Anfassen ist die Länge nicht nötig.

Gut, für feine Arbeiten gibt es bei JBC noch kleinere Griffstücke.

33237


Zur "BT-2BWA"-Station:

Bei JBC gibt es neben den Modularen Stationen mit abgesetztem Lötkolbenständer die Kompaktstationen. Zu letzteren gehört die "BT-2BWA". Dieses Modell ist das einzige hier noch leicht erhältliche Modell mit analoger Einstellung. Die digitalen Modelle kosten schnell das doppelte und sind wie ich in vielen Berichten im Netz gesehen habe einfach nicht so schnell auf eine andere Temperatur einzustellen.

Bei allen Kompaktmodellen von JBC stört mich der "Zugriff von oben". Die Systemmodelle sind hier interessanterweise anders gestaltet. Wenn die Lötstation mal an der Seite des Tisches steht, oder gar hinten, dann sind die Bedienelemente für meinen Geschmack einfach zu weit oben, gerade so, als müsse man stehen um sie zu bedienen.

Bei der alten Weller kann der Lötkolbenständer auch sehr platz sparend oben auf dem Gerät geparkt werden.

Die "BT-2BWA" Station entspricht vom Gehäuse her der älteren 2700er JBC Baureihe. Ein paar Dinge die mich hier stören: Die Station hat zwar den Kabelhalter rechts vom Lötkolben, doch das Kabel wird vorne an der Station eingesteckt. Damit steht der Stecker störend vorne raus und das Kabel wird unnötig verkürzt. Aktuelle Kompakte JBCs haben diese Verbindung auf der Rückseite.

Gegenüber Weller hat JBC in Punkte ESD-Erdung meines Erachtens nach Schwächen. Bei Weller kann an den Station ausgewählt werden, ob der Lötkolben ungeerdet, hart geerdet, oder (über einen einzulötenden Widerstand) hochohmig geerdet ist.
Die JBC kennt nur die harte Erdung und man kann das auch nicht ändern. Für den seltenen Fall, daß man an einem Gerät unter Spannung löten muß, ein kleiner GAU.

In der Beschreibung der "BT-2BWA" gibt es einen Hinweis, daß alle JBC-Stationen in der Default-Konfiguration beim Einstecken in den Halter in den Sleep Modus mit 180°C Lötspitzentemperatur schalten und nach 30 Minuten in den Hypernation-Betrieb gehen, in dem die Station ausgeschaltet wird.

Die "BT-2BWA" hat bei mir auch nach 2h nicht in den Hybernation-Betrieb geschaltet. Entweder liegt hier ein Defekt vor, oder bei diesem konstengünstigen Modell wurden ein paar Features deaktiviert.

In der Anleitung der alten 2700er Station fand ich dann z.B. auch einen Hinweis, daß die Betriebs-LED 5 Minuten nachdem der Lötkolben aus dem Halter genommen wurde zu blinken beginnt (als Hinweis, ihn wieder richtig zu parken). In der Anleitung der "BT-2BWA" ist dieser Hinweis nicht, auch gibt es diese Funktion dort nicht.

Laut Anleitung gibt es ein Zusatzmodul, mit dem sich die analogen JBC-Stationen bzgl. Ausschaltzeiten, Temperaturjustage etc. programmieren lassen. Auch können da Betriebszeiten u.ä. ausgelesen werden. Das Teil kostet allerdings über 250€ und wer weiß, möglicherweise funktioniert es an der "BT-2BWA" auch gar nicht.

Weiterhin finde ich es störend, daß sich der Netzschalter auf der Rückseite der Station befindet. Da ist es nichts mit mal eben schnell auschalten (weil ja keine Hybernation stattfindet).

Mein Fazit: wer das Geld übrig hat, soll ruhig auch mal eine der digitalen Stationen ins Auge nehmen. Bei diesen kann inzwischen z.B. auch der Winkel des Lötkolbenhalters eingestellt werden.

Was das Löten an sich angeht, dürfte es jedoch bei JBC keinen Unterschied zwischen digital und analog geben. Die Lötspitzen sind letztlich die gleichen. Einzig gibt es vielleicht noch ein paar verbesserte Parameter in der Temperaturregelung, doch das sind dann wirklich Nuancen verglichen mit dem Unterschied zwischen JBC und manch anderer Station.

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P.S. diese Messingwolle ist auch bei der JBC für mich der reinste Graus. :S Wird nicht richtig sauber, größere Lötzinnmengen lassen sich nicht abstreifen ohne daß man nachher einen Klumpen in der Wolle hat, der einem die halbe Spitze mit kleinen Zinntröpfchen einsaut. Was mache ich nur falsch? :confused:
 

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schopi68

Flashaholic**
1 Dezember 2011
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So, ich habe jetzt eine Rückmeldung vom Vertreiber erhalten. Die analoge Station hat wirklich keinen Hybernation-Modus, diesen gibt es erst bei den digitalen Stationen. Hier ist die Anleitung etwas ungenau.
Ich denke, ich kann dann auch davon ausgehen, daß diese Station über das remote-Programmiergerät auch nicht umkonfiguriert oder ausgelesen werden kann.

Ich hatte wirklich eine ganze Weile im Netz die Threads zu dieser Station durchsucht und zuhauf wird dort beschrieben, daß es abgesehen von der Programmierbarkeit eigentlich keinen nennenswerten Unterschied zwischen der analogen und digitalen Station gibt. Auf dieses - wie ich finde doch relevante - fehlende Feature ist niemand eingegangen. Bin ich wirklich der Einzige, der auf sowas achtet? :confused:

Für jemanden der wie ich nicht so viel lötet, macht das keinen großen Unterschied, doch in einem Betrieb, in dem die Station u.U. den ganzen Tag über eingeschaltet ist, halte ich das für einen relevanten Faktor.

Gut, ich war von der Webseite im Internet auch nicht davon ausgegangen, daß es die Hybernation bei diesem Modell gibt, erst die mitgelieferte Anleitung brachte mich drauf.
 

Stone

Flashaholic*
5 Oktober 2010
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Mit dem Preis: der WSP-80 Lötkolben für die WS81 kostet alleine ca. 155€. Eine Lötspitze für die JBC kostet 15-20€, der Lötgriff ca. 48€.
D.h. Für den Preis des WSP-80 Lötkolbens bekomme ich bei JBC Lötgriff mit 5 Spitzen.
Ja, nur glaub ich nicht das, dass Heizelement so schnell verrecken wird. Mit ein paar Stunden pro Monat hält das wahrscheinlich bis es Laserlötkolben gibt oder sowas:D.

Dazu erhöht die automatische Sleep-Funktion der JBC die Standzeit der Lötspitze um ca. Faktor 5. Für 1/5 von 20€ bekomme ich bei Weller keine Original-Ersatzspitze.
Für die WS 81 kosten sie ~5€ also 1/4 von 20€ :p.

Was mich regelmäßig geärgert hat und einer der Hauptgründe für die JBC war, ist der bei Weller vergleichsweise umständliche Spitzenwechsel.
Bei den Alten war das ein Krampf, die neuen Hülsen kann man dank Kunststoffschraube(PA66) auch im Betrieb mit der Hand öffnen und wenn man sich genug Hülsen kauft (je ~8€) dauert ein Wechsel ~5s.
Ich mach mal ein Foto davon.
Bei der JBC gehts noch schneller, aber der unterschied ist nicht mehr so immens gegen das alte System. Das war super nervig und hat man lieber mit ner falschen Spitze weiter gemacht als die zu tauschen.

Genug die Weller verteidigt, aktuell würde ich mir auch die JBC holen, aber erst wenn die WS81 verreckt.

Die "BT-2BWA" hat bei mir auch nach 2h nicht in den Hybernation-Betrieb geschaltet. Entweder liegt hier ein Defekt vor, oder bei diesem konstengünstigen Modell wurden ein paar Features deaktiviert.
Ja, das kann sein. Preislich müssen sie sich wohl mit Features von den Teureren unterscheiden. Damit könnte ich allerdings leben, bei mir hängt der ganze Arbeitstisch an einem An/Ausschalter wenn ich also gehen schalt ich ihn aus und Beleuchtung, Lötkolben, Messgeräte, Labornetzteil .... gehen aus.

diese Messingwolle ist auch bei der JBC für mich der reinste Graus. Wird nicht richtig sauber, größere Lötzinnmengen lassen sich nicht abstreifen ohne daß man nachher einen Klumpen in der Wolle hat, der einem die halbe Spitze mit kleinen Zinntröpfchen einsaut. Was mache ich nur falsch?
Bei größeren Lötzinnmengen hab ich es immer so gemacht, dass ich die Zinnkugel abgeklopft hab und den Rest mit der Wolle abgestriffen, ging sehr gut und z.B. Weller bietet den Abstreifer gleich mit Abklopfgefäß an.

Für jemanden der wie ich nicht so viel lötet, macht das keinen großen Unterschied, doch in einem Betrieb, in dem die Station u.U. den ganzen Tag über eingeschaltet ist, halte ich das für einen relevanten Faktor
Interessiert in der Industrie keinen, wenn die Spitzen durch sind gibts ne neue und der Strom ist noch uninteressanter.

Gruß Matthias
 

schopi68

Flashaholic**
1 Dezember 2011
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Ja, nur glaub ich nicht das, dass Heizelement so schnell verrecken wird. Mit ein paar Stunden pro Monat hält das wahrscheinlich bis es Laserlötkolben gibt oder sowas:D.

Für die WS 81 kosten sie ~5€ also 1/4 von 20€ :p.

Ich habe inzwischen noch ein paar Spitzen für die JBC gekauft. Haben 15€ gekostet. :p

Wie ich gerade in ein paar Foren lese, kommt es bei den Wellers durchaus vor, daß der Temperatursensor stirbt.

Aber Du hast natürlich insofern recht, daß das im Hobbybereich eher nicht relevant sein dürfte. Zumal es bei Weller ggf. das Heizelement für 40€ als Ersatzteil gibt.

Bei den Alten war das ein Krampf, die neuen Hülsen kann man dank Kunststoffschraube(PA66) auch im Betrieb mit der Hand öffnen und wenn man sich genug Hülsen kauft (je ~8€) dauert ein Wechsel ~5s.
Ich mach mal ein Foto davon.
Bei der JBC gehts noch schneller, aber der unterschied ist nicht mehr so immens gegen das alte System. Das war super nervig und hat man lieber mit ner falschen Spitze weiter gemacht als die zu tauschen.

Genug die Weller verteidigt, aktuell würde ich mir auch die JBC holen, aber erst wenn die WS81 verreckt.

Habe mir gerade ein Video auf youtube angeschaut, bei der der Spitzenwechsel einer Weller WD 1000 zu sehen ist. Ist wirklich deutlich einfacher als bei den alten. Wobei ich da auch den Spitzenwechsel unter 15s hinbekommen habe. War aber wirklich fummelig.

Beim Lötgriff meiner Weller habe ich ja vor ein paar Wochen einen Riß im Schaft entdeckt. Das war jetzt Grund genug für den Wechsel. :D

...bei mir hängt der ganze Arbeitstisch an einem An/Ausschalter wenn ich also gehen schalt ich ihn aus und Beleuchtung, Lötkolben, Messgeräte, Labornetzteil .... gehen aus.

So mache ich das auch. Allerdings wäre es mir noch lieber, wenn wie bei Weller, Ersa etc. der Netzschalter am Gerät gut zugänglich ist. An vielen Tagen wird zwar gemessen, aber nix gelötet...

Bei größeren Lötzinnmengen hab ich es immer so gemacht, dass ich die Zinnkugel abgeklopft hab und den Rest mit der Wolle abgestriffen, ging sehr gut und z.B. Weller bietet den Abstreifer gleich mit Abklopfgefäß an.

In den letzten Tagen habe ich ja schon ein bischen verbleit gelötet (Reparatur+Elkotausch an einer älteren Nakamichi Endstufe). Bei der Wolle habe ich interessanterweise inzwischen den Eindruck, daß die Spitze stärker verzundert, bzw. oberhalb des verzinnten Bereiches verklebt, als die Wochen vorher an der Weller mit Schwamm. Dabei sollte ja eigentlich genau das mit der Wolle besser sein.

Anekdote am Rande: Ende der 80er sah ich erstmal in den Katalogen die Weller-Schwämme mit Loch. Ich hatte seinerzeit immer einen ungelochten Schwamm und mich über diesen scheinbaren Blödsinn gewundert. Letztes Jahr brauchte ich Ersatz und habe einen Schwamm mit Loch gekauft. Und "AHHHH! JETZT VERSTEHE ICH!!" ging es mir auf. Tja. Jetzt will ich das Loch nicht mehr missen. *g
 

Stone

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5 Oktober 2010
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Beim Lötgriff meiner Weller habe ich ja vor ein paar Wochen einen Riß im Schaft entdeckt. Das war jetzt Grund genug für den Wechsel. :D
Das ist ja auch unzumutbar und ein Sicherheitsrisiko :D

bei der Wolle habe ich interessanterweise inzwischen den Eindruck, daß die Spitze stärker verzundert, bzw. oberhalb des verzinnten Bereiches verklebt, als die Wochen vorher an der Weller mit Schwamm. Dabei sollte ja eigentlich genau das mit der Wolle besser sein.
Ja wenn du mehr Putzwirkung willst gäbe es auch noch Edelstahlwolle. Einer der Gründe für die Wolle soll auch die höhere Temperatur beim bleifreien Löten sein. Das abschrecken beim reinigen soll wohl die Standzeit der Spitzen stark verkürzen. Ob das im Hobby Bereich ne Rolle spielt :confused:

Was für mich eine wichtige Erkenntnis beim bleifreien Löten war, dass man die Spitze erst vor dem Gebrauch reinigt und nicht vor dem parken im Halter. Dadurch ist noch eine dünne Zinn Schicht auf der Spitze die verhindert das diese selbst verzundert.
Aber wenns dich wirklich nervt geh doch zurück zum Schwamm.

Die mim Loch sind super sparen einem riesig Zeit :D

Gruß Matthias
 

Stone

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5 Oktober 2010
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Nochmal zum System von meiner Weller.
Die Hülse kann einfach per Hand abgeschraubt werden.
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Eine Hülse ist gut, aber mehr sind besser:D. Verhinder das man sich die Pfoten verbrennt beim Wechsel und muss nicht mit einen heißen Spitze hantieren.:thumbup:
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Alles SMD Spitzen ;).
Eigentlich ist nur die mittlere gekauft die obere ist ein Eigenbau aus Kupfer, zweiteilig und soll einfach nur brutale thermische Masse liefern, damit kann man auch mal einen 18650 in ca. 2s verlöten. Die untere ist einfach nur kurz und flach, super zum verlöten von LED Pads auch von oben oder zum verlöten von Messing-Pill.

Hier noch die Auswahl von kauf Spitzen von sehr fein zu grob, hanz rechts noch eine Reservoir-Spitze zum löten von SMD-ICs.
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Für die Hülsen hab ich mir noch nen Halter gebaut damit man direkt sieht welche Spitze in welcher Hülse steckt.
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Irgendwie ist das alles Offtopic, aber hoffentlich trotzdem informativ für manche.
Vielleicht sollten wir ein Thread aufmachen wo man nur über Lötstationen labern kann und seine eigene Station vorstellen :D.

Gruß Matthias
 
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schopi68

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Ja wenn du mehr Putzwirkung willst gäbe es auch noch Edelstahlwolle. Einer der Gründe für die Wolle soll auch die höhere Temperatur beim bleifreien Löten sein. Das abschrecken beim reinigen soll wohl die Standzeit der Spitzen stark verkürzen. Ob das im Hobby Bereich ne Rolle spielt :confused:

Was für mich eine wichtige Erkenntnis beim bleifreien Löten war, dass man die Spitze erst vor dem Gebrauch reinigt und nicht vor dem parken im Halter. Dadurch ist noch eine dünne Zinn Schicht auf der Spitze die verhindert das diese selbst verzundert.
Aber wenns dich wirklich nervt geh doch zurück zum Schwamm.

Ich hab auf ebay günstig einen alten Ablageständer AD 8250, der exakt für den Löterich passt gefunden. Eigentlich ist der Ständer für Lötkolben mit Absaugpumpe, geht aber auch hier. Nur der Wechselständer fehlt.

Der Halter hat auf der Rückseite einen kleinen Klinkenstecker. Wird dieser mit der Metallablage der eigentlichen Lötstation verbunden, funktioniert auch der Sleep-modus (Auf dem Bild zu sehen, die gelbe LED an der Station ist an).

Und sogar mit Loch. Allerdings fehlt die feste feinporöse Oberfläche, die die Schwämme von Weller haben. :D

Soweit ich das bisher interpretiere, werden die aktuellen abgesetzten Ablageständer bei JBC mit einer direkten Verlängerung des Lötkolbens ausgeliefert, d.h. der Kolben wird dort eingesteckt und die Ablage dann in die Lötstation gesteckt. Da müsste dann gar nichts mehr gebastelt werden. Ich muß mir das irgendwann mal in der Praxis ansehen, ob dies auch an meiner analogen Station funktioniert. So könnte ich die Station irgendwo ins Regal stellen und hätte den Tisch ganz frei. ;)

Damit habe ich nun auch meinen geliebten Schwamm :D

Alternativ habe ich gesehen, es gibt von JBC auch eine kleine Messingbürste, die neben dem Schwamm im Halter plaziert werden kann.

33316



Das mit dem Abschrecken habe ich auch schon gelesen. Ich bin mir allerdings nicht ganz sicher, wie realistisch das Szenario ist. In dem Moment, in dem die heiße Spitze mit dem Wasser in Berührung kommt, entsteht eine wärmeisolierende Dampfschicht die ein weiteres abkühlen der Spitze verhindert. Im Gegenzug wird der Spitze beim Löten jedesmal wenn Lötzinn zugeführt wird schlagartig eine größere Menge Energie entzogen. Bei den meisten Herstellern finde ich ich den Broschüren auch keine klaren Aussagen, ob man nun Schwamm oder Wolle nutzen soll. Ersa beispielsweise schreibt in einem Dokument zur Lötspitzenpflege, man solle die Spitze vor jedem Lötvorgang abwischen, kann sie alternativ auch mit Metallwolle trocken reinigen.

Ich hatte ja eingangs zu meinem Lötgriffel schon geschrieben, daß ich nicht ganz glücklich über den Schaumstoffüberzug dieser Variante bin. Nachdem ich letztes Wochenende ein paar Stunden an einem alten Verstärker repariert habe, bestätigen sich meine schlimmsten Befürchtungen. Der Schaumstoff hat sich leicht gelblich verfärbt. Obwohl ich mir zwischendurch sogar mehrfach gründlich die Hände gewaschen habe, um genau dieses zu vermeiden.

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Ich hatte mir eigentlich schon kurz nach meinem ersten Bilderposting der JBC überlegt, das ganze vielleicht in einen anderen Thread zu verschieben. Wie viel Aufwand ist es denn für einen Admin, das zu tun?
 

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steidlmick

Flashaholic***
15 August 2012
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Für mich als Hobbylöter Top.
Klar geht es noch besser, aber ist schon super.
Was ich bei Ersa nicht verstehe ist, wieso die immer noch an der althergebrachten Technik festhalten.

Bei Weller, JBC oder Hakko gibt es schon ewig die direkt beheizten Lötspitzen mit integriertem Heizelement, wodurch diese viel schneller aufheizen und auch viel schneller nachregeln können.
Die pfiffigen Chinesen haben das längst als Vorteil erkannt und setzen bei den vielen Nachbauten ebenfalls direkt beheizte Spitzen ein.
 

Alexander

Flashaholic**
4 Juni 2011
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D:\Hessen\Gießen\Lollar
Ja das frage ich mich auch warum Ersa daran festhält.
Direktgeheizt funktioniert nochmal um einiges besser.
Das Nonplusultra sollen wohl die induktiv geheizten Metcal Stationen sein da hier die Temperatur durch die Spitze selbst bestimmt wird.
Geht diese über die Curie Temperatur wird nicht mehr weiter geheizt, geht sie darunter heizt es wieder, ganz ohne Regelung.

Ich habe so eine JBC mit T245 Kolben und einen TS100 für mobile Anwendung und möchte beide nicht mehr gegen etwas anderes tauschen.
 

SvL

Stammgast
5 März 2021
71
21
8
Habt ihr eine Empfehlung für eine Lötstation für Gelegenheitslöter?
Mehr als 150€ würde ich ungern ausgeben.
 

steidlmick

Flashaholic***
15 August 2012
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Bielefeld, NRW
Sind die spitzen dann viel teurer?
Das kommt auf das konkrete Modell und die Ausführung an.
Die originalen C245-Spitzen von JBC liegen meistens um die 23 - 28 €, je nach Modell, die RT-Spitzen von Weller liegen im ähnlichen Bereich.

Solche Spitzen halten allerdings auch sehr lange, meine RT-Spitzen von Weller sind alle noch die Erstanschaffung und ich habe die schon einige Jahre.

Wenn man nicht so viel ausgeben möchte und seltener lötet, dann gibt es z.B. die JBC C245-Reihe auch als chinesische Nachbau-Version und dann kostet so eine Spitze nur noch ca. 8 - 10 €. Viel schlechter sind die auch nicht.
Habt ihr eine Empfehlung für eine Lötstation für Gelegenheitslöter?
Mehr als 150€ würde ich ungern ausgeben.
Wie gelegentlich sind deine Lötarbeiten denn und was konkret lötest du?
Es gibt Lötstation, die eher auf filigrane SMD-Arbeiten ausgerichtet sind und welche, die eher grobe Elektriker-Arbeiten taugen.
 

SvL

Stammgast
5 März 2021
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21
8
Wie gelegentlich sind deine Lötarbeiten denn und was konkret lötest du?
Es gibt Lötstation, die eher auf filigrane SMD-Arbeiten ausgerichtet sind und welche, die eher grobe Elektriker-Arbeiten taugen.
So ca. alle ein bis zwei Monate mal.
Eher Elekriker-Zeugs, aber manchmal auch nen kaputten Kondensator auf ner Platine tauschen. Die ganz filigranen Sachen nicht.
 

Nicobrosi

Flashaholic**
24 Oktober 2018
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Ich persönlich finde den ts100 perfekt....60w Leistung, direkt beheizte lötspitze, programmierbar und Firmware Updates möglich, extrem individuell einstellbar, weiter spannungsbereich etc.
 

Alexander

Flashaholic**
4 Juni 2011
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D:\Hessen\Gießen\Lollar
Das hier habe ich mit dem JBC Lötkolben gelötet.
Ist eine 9kW Heizung mit einer 1 1/2" Verschraubung.
Also da rechts die Erdverbindung an das massive Messing Teil.
0a7b53c1-5def-42b9-8410-fc9fcc94889e.jpg


Den TS100 habe ich auch für mobile Anwendungen am Akkupack, der funktioniert auch sehr gut.
An der Temperatur muss man eigentlich bei beiden nicht herumdrehen, einfach weil sie die Leistung auch liefern die sie haben.
Bei der Ersa I-Con Pico die ich vorher hatte konnte ich das nicht behaupten.
 

steidlmick

Flashaholic***
15 August 2012
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So ca. alle ein bis zwei Monate mal.
Eher Elekriker-Zeugs, aber manchmal auch nen kaputten Kondensator auf ner Platine tauschen. Die ganz filigranen Sachen nicht.
Ich würde an deiner Stelle überlegen, ob sich viel Geld für eine "Marken-Lötstation" wirklich lohnt, wenn man nur den Namen bezahlt.

Ja, die bekannten Marken wie JBC, Weller oder Hakko haben auch sehr gute Lötstationen, aber die sind auch sehr teuer. Es handelt sich dann in der Regel um Profi-Geräte für den täglichen Werkstatt-Einsatz.
Die günstigeren "Einsteiger-Modelle" dieser Hersteller sind jedoch nach meiner persönlichen Erfahrung ihr Geld nicht wert. Bei den günstigeren Geräten wird meiner Erfahrung nach sehr veraltete Technik mit irrem Sparzwang kombiniert, aber wegen des "Markennames" trotzdem ein happiger Preis verlangt.

Vielleicht sieht du hier mal rein, vielleicht ist das was für dich.
 
  • Danke
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