Das Problem habe ich regelmäßig bei Fotos im Labor: Beleuchtung mit Leuchtstoffröhren und KVG, d.h. das Licht flimmert mit 100Hz.
Vernünftige Bilder gibt das nur, wenn man die Belichtungszeit fest auf Vielfache von 10ms einstellt, besser noch Vielfache von 20ms (volle Netzperiode).
Generell gilt: die Belichtungszeit muss ein ganzzahliges Vielfaches der PWM-Frequenz sein. Dann ist sichergestellt, dass man immer eine volle PWM-Periode belichtet (oder mehrere volle Perioden).
Die Phasenlage spielt dann keine Rolle, d.h. Synchronisation ist nicht erforderlich.
Funktioniert aber nur bei vollflächiger Belichtung des gesamten Bildes. Mit Rolling Shutter (Smartphone-Kameras) geht es nicht - wobei sich hier die Frage stellt, wie man "Belichtungszeit" überhaupt definiert.
(Rolling Shutter macht z.B. die lustigen verbogenen Propeller).
Leider ist es schwierig, den LED-Konstantstrom sauber über einen weiten Bereich bis auf ganz kleine Werte zu regeln.
Z.B. 5000 mA für Vollgas und 5mA für Firefly, ein Bereich von 1:1000, für den Schaltungsentwickler schon eine Herausforderung, wenn es kostengünstig und kompakt bleiben soll.
Dewegen gibt es Lampen, die auf den untersten Stufen mit dem hochfrequenten Schaltregler auf den kleinsten noch gut regelbaren LED-Strom regeln (z.B. 50mA) und diesen dann per PWM nochmal runtertakten (mit 1:10 auf effektiv 5mA).
Damit umgeht man auch gleich das Problem, dass manche LED-Chips bei sehr wenig Strom gar nicht leuchten.