Hallo,
heute erreichte mich die neue Fenix TK20R:
Es handelt sich um eine Lampe mit interner Lademöglichkeit. Ein Akku und ein USB-Kabel zum Aufladen werden mitgeliefert. Es ist also ein Komplettpaket - selbst Einsteiger in die LiIO-Akku-Technik benötigen kein weiteres Zubehör wie seperate Akkus oder Ladegeräte.
Die Leistungsdaten sind wie folgt:
1000 ANSI-Lumen, dank XP-L Hi v3 LED.
Laut Herstellerangabe 24.500 Lux, was für eine Reichweite nach ANSI-Norm (in welcher Entfernung kommen noch 0,25 Lux an) von 310 Metern sorgt.
Ein- und ausgeschaltet wird die Lampe über den mechanischen Tail-Clicky. Die Lampe besitzt 4 Leuchtstufen. Diese werden durch Drücken des seitlichen Schalters am Lampenkopf durchgeschaltet, und zwar:
10 Lumen
150 Lumen
350 Lumen
sowie 1000 Lumen.
Die Schaltreihenfolge ist immer von Low nach High. Die Lampe besitzt Mode-Memory; das bedeutet, sie schaltet sich immer in der zuletzt benutzten Leuchstufe ein.
Ein Doppelklick auf den Seitenschalter aktiviert den Strobo-Mode. Dieser fließt jedoch nicht in das Mode Memory der Lampe ein. Man kann die Lampe also nicht so voreinstellen, dass sie beim Einschalten in Strobo startet.
Bei dem Clicky handelt es sich um einen Forward-Clicky, so dass Momentlicht (durch Antippen und Gedrückt halten des Clicky) sowie Morsen möglich ist.
Die Lampe besitzt eine digitale Regelung für annähernd gleichbleibende Lichtleistung, selbst mit leer werdenden Akkus. In einem von mir durchgeführten Test schafft die Lampe mit einem relativ leeren Akku, welcher noch 3,65V hatte, beim Einschalten noch 82% der maximalen Helligkeit, die sie mit vollem Akku schafft. (Im Vergleich; eine Thrunite TN12 schafft mit diesem Akku noch 70% der Maximalhelligkeit. Eine Armytek Predator Pro mit Konstantregelung schafft mit diesem Akku noch 94% der Maximalhelligkeit.)
Außerdem hat die Lampe eine echte temperaturabhängige Regelung. Bei Erreichen von Temperaturen über 65 Grad Celsius regelt die Lampe die Leistung stufenweise in kleinen Schritten herunter. Eine weitere Neuerung bei Fenix ist, dass die Lampe die Leistung dann auch von alleine wieder hochregelt, sobald die Temperatur wieder unter 65 Grad gesunken ist. Dies kennt man bisher eigentlich nur von Zebralight-Lampen.
Trotz der Temperatursteuerung hat die Lampe zusätzlich einen timergesteuerten Step-Down. Dies dient wahrscheinlich einer möglichst langen Laufzeit mit einer Akkkuladung.
Auf flashlightshop.de (von dort habe ich mir die Lampe gekauft) steht, dass die Leistung nach 20 Minuten herabregelt. Meiner Beobachtung erfolgt dieser Step-Down jedoch schon früher, und zwar irgendwo zwischen 7 und 10 Minuten. Genaue Laufzeittests mit Ventilatorkühlung stehen noch aus (diese reiche ich noch nach).
Der Lieferumfang ist wie folgt:
Neben der Lampe befindet sich im Lieferumfang ein Holster, die Anleitung und Garantiekarte, ein Aufsteck-Clip, ein Lanyard, sowie Ersatz-Oringe und ein USB-Kabel. Ein Netzteil befindet sich nicht im Lieferumfang. Man benötigt also entweder einen PC mit USB-Anschluß, oder einen beliebigen Handy-USB-Ladeadapter für die Steckdose.
Außerdem dabei ist ein geschützter Fenix-Akku im 18650-Format, mit einer Kapazität von 2900mAh. Der Akku befindet sich bereits in der Lampe. Aufgeschraubt und Bilder von den Innereien habe ich nicht gemacht; dies überlasse ich wiestom98 in seinem Review.
Der Akku ist aber ein Button-Top Akku. Da in der Lampe jedoch Federn sind, und zwar sowohl vorne am Kopf als auch im Tailclicky, funktionieren auch Flattop-Akkus in der Lampe problemlos.
Der Zigarrengriff ist aus Metall, und ist abschraubbar, falls man den Zigarrengriff nicht wünscht. Im aufgeschraubten Zustand ist er fest, und bewegt sich nicht (anders als bei Klarus). Der aufgeschraubte Zigarrengriff fixiert außerdem den Aufsteck-Clip etwas, so dass ein versehentliches Lösen des Clips nicht vorkommen sollte.
Noch ein genauerer Blick auf die LED:
Und auf das Heck der Lampe, mit dem Ladeanschluß, welcher sich unter einem Gumminippel verbirgt:
Die Lampe ist nicht tailstandfähig.
Der Gumminippel für den Ladeanschluß ragt etwas über die Ränder der Tailcap hinaus. Das führt bei mir dazu, dass ich beim Abschrauben der Tailcap ungewollt immer auch den USB-Ladeanschluss offen lege.
In der Praxis dürfte das jedoch kein Problem sein, da man die Tailcap ja nie abschrauben muss, da der Akku in der Lampe geladen werden kann.
Um den vorderen Seitenschalter herum befindet sich eine Kontroll-Lampe:
Beim Laden leuchtet sie rot, und beim Ladeende grün:
Außerdem leuchtet diese Kontrollanzeige auch beim Einschalten der Lampe für ein paar Sekunden, um Informationen über den Zustand des Akkus zu liefern. Diese Kontrollanzeige kann drei Zustände annehmen:
Grün (alles in Ordnung; Akku noch voll)
Rot (Akku fast leer), sowie
Rot blinkend (Alarmstufe rot; gleich geht das Licht aus).
Eine angenehme und durchdachte Besonderheit ist außerdem, dass man zum Aufladen des Akkus die Lampe nicht einschalten muss (wie dies z.B. bei der Thrunite TC10 und TC12 der Fall ist).
Bei dem mitgelieferten Fenix-Akku handelt es sich um einen ganz normalen Standard-18650-Standard-Akku; also kein Spezialformat. Es können in der Lampe also beliebige andere 18650-Akkus verwendet und geladen werden.
Noch ein Gruppenbild mit anderen, vergleichbaren Lampen:
Das sind von links nach rechts:
Fenix TK16, TK15UE, TK20R, Klarus XT11S, sowie EagTac T200C2.
Lichtbild und Lichtfarbe ist ganz ähnlich wie die Klarus XT11S:
Klarus XT11S:
Fenix TK20R:
Ein genauerer Blick auf den Spot der beiden Lampen (links die XT11S, rechts die TK20R) ...
... zeigt, dass der Spot der TK20R etwas größer ist als der der Klarus XT11S. Tatsache ist, dass der Spot der TK20R schon außergewöhnlich groß ist für eine Lampe mit XP-L Hi LED. Man vermutet fast, es handele sich um eine XM-L2 LED. Dadurch ist die TK20R vielleicht sogar noch etwas alltagstauglicher als die XT11S. In Sachen Reichweite steht die TK20R der XT11S jedoch in nichts nach.
Mein persönliches Fazit: Ein bis in die Details durchdachtes (Temperatursteuerung mit Auf- und Abwärtsregelung, Laden von beliebigen Standard-18650-Akkus, und zwar ohne, dass die Lampe zum Laden eingeschaltet werden muss) Lampen-Komplettpaket, mit ordentlich Helligkeit und Reichweite, bei einem alltagstauglichen Lichtbild. Eine Lampe, die man auch Taschenlampen-Anfängern empfehlen kann. Der Akku-Ladestop der Lampe ist auch entsprechend konservativ gestaltet. Je nach Akku kam ich beim Beenden des Ladevorgangs in der Lampe auf 4,16 bis 4,18V.
Viele Grüße,
Markus
heute erreichte mich die neue Fenix TK20R:
Es handelt sich um eine Lampe mit interner Lademöglichkeit. Ein Akku und ein USB-Kabel zum Aufladen werden mitgeliefert. Es ist also ein Komplettpaket - selbst Einsteiger in die LiIO-Akku-Technik benötigen kein weiteres Zubehör wie seperate Akkus oder Ladegeräte.
Die Leistungsdaten sind wie folgt:
1000 ANSI-Lumen, dank XP-L Hi v3 LED.
Laut Herstellerangabe 24.500 Lux, was für eine Reichweite nach ANSI-Norm (in welcher Entfernung kommen noch 0,25 Lux an) von 310 Metern sorgt.
Ein- und ausgeschaltet wird die Lampe über den mechanischen Tail-Clicky. Die Lampe besitzt 4 Leuchtstufen. Diese werden durch Drücken des seitlichen Schalters am Lampenkopf durchgeschaltet, und zwar:
10 Lumen
150 Lumen
350 Lumen
sowie 1000 Lumen.
Die Schaltreihenfolge ist immer von Low nach High. Die Lampe besitzt Mode-Memory; das bedeutet, sie schaltet sich immer in der zuletzt benutzten Leuchstufe ein.
Ein Doppelklick auf den Seitenschalter aktiviert den Strobo-Mode. Dieser fließt jedoch nicht in das Mode Memory der Lampe ein. Man kann die Lampe also nicht so voreinstellen, dass sie beim Einschalten in Strobo startet.
Bei dem Clicky handelt es sich um einen Forward-Clicky, so dass Momentlicht (durch Antippen und Gedrückt halten des Clicky) sowie Morsen möglich ist.
Die Lampe besitzt eine digitale Regelung für annähernd gleichbleibende Lichtleistung, selbst mit leer werdenden Akkus. In einem von mir durchgeführten Test schafft die Lampe mit einem relativ leeren Akku, welcher noch 3,65V hatte, beim Einschalten noch 82% der maximalen Helligkeit, die sie mit vollem Akku schafft. (Im Vergleich; eine Thrunite TN12 schafft mit diesem Akku noch 70% der Maximalhelligkeit. Eine Armytek Predator Pro mit Konstantregelung schafft mit diesem Akku noch 94% der Maximalhelligkeit.)
Außerdem hat die Lampe eine echte temperaturabhängige Regelung. Bei Erreichen von Temperaturen über 65 Grad Celsius regelt die Lampe die Leistung stufenweise in kleinen Schritten herunter. Eine weitere Neuerung bei Fenix ist, dass die Lampe die Leistung dann auch von alleine wieder hochregelt, sobald die Temperatur wieder unter 65 Grad gesunken ist. Dies kennt man bisher eigentlich nur von Zebralight-Lampen.
Trotz der Temperatursteuerung hat die Lampe zusätzlich einen timergesteuerten Step-Down. Dies dient wahrscheinlich einer möglichst langen Laufzeit mit einer Akkkuladung.
Auf flashlightshop.de (von dort habe ich mir die Lampe gekauft) steht, dass die Leistung nach 20 Minuten herabregelt. Meiner Beobachtung erfolgt dieser Step-Down jedoch schon früher, und zwar irgendwo zwischen 7 und 10 Minuten. Genaue Laufzeittests mit Ventilatorkühlung stehen noch aus (diese reiche ich noch nach).
Der Lieferumfang ist wie folgt:
Neben der Lampe befindet sich im Lieferumfang ein Holster, die Anleitung und Garantiekarte, ein Aufsteck-Clip, ein Lanyard, sowie Ersatz-Oringe und ein USB-Kabel. Ein Netzteil befindet sich nicht im Lieferumfang. Man benötigt also entweder einen PC mit USB-Anschluß, oder einen beliebigen Handy-USB-Ladeadapter für die Steckdose.
Außerdem dabei ist ein geschützter Fenix-Akku im 18650-Format, mit einer Kapazität von 2900mAh. Der Akku befindet sich bereits in der Lampe. Aufgeschraubt und Bilder von den Innereien habe ich nicht gemacht; dies überlasse ich wiestom98 in seinem Review.
Der Akku ist aber ein Button-Top Akku. Da in der Lampe jedoch Federn sind, und zwar sowohl vorne am Kopf als auch im Tailclicky, funktionieren auch Flattop-Akkus in der Lampe problemlos.
Der Zigarrengriff ist aus Metall, und ist abschraubbar, falls man den Zigarrengriff nicht wünscht. Im aufgeschraubten Zustand ist er fest, und bewegt sich nicht (anders als bei Klarus). Der aufgeschraubte Zigarrengriff fixiert außerdem den Aufsteck-Clip etwas, so dass ein versehentliches Lösen des Clips nicht vorkommen sollte.
Noch ein genauerer Blick auf die LED:
Und auf das Heck der Lampe, mit dem Ladeanschluß, welcher sich unter einem Gumminippel verbirgt:
Die Lampe ist nicht tailstandfähig.
Der Gumminippel für den Ladeanschluß ragt etwas über die Ränder der Tailcap hinaus. Das führt bei mir dazu, dass ich beim Abschrauben der Tailcap ungewollt immer auch den USB-Ladeanschluss offen lege.
In der Praxis dürfte das jedoch kein Problem sein, da man die Tailcap ja nie abschrauben muss, da der Akku in der Lampe geladen werden kann.
Um den vorderen Seitenschalter herum befindet sich eine Kontroll-Lampe:
Beim Laden leuchtet sie rot, und beim Ladeende grün:
Außerdem leuchtet diese Kontrollanzeige auch beim Einschalten der Lampe für ein paar Sekunden, um Informationen über den Zustand des Akkus zu liefern. Diese Kontrollanzeige kann drei Zustände annehmen:
Grün (alles in Ordnung; Akku noch voll)
Rot (Akku fast leer), sowie
Rot blinkend (Alarmstufe rot; gleich geht das Licht aus).
Eine angenehme und durchdachte Besonderheit ist außerdem, dass man zum Aufladen des Akkus die Lampe nicht einschalten muss (wie dies z.B. bei der Thrunite TC10 und TC12 der Fall ist).
Bei dem mitgelieferten Fenix-Akku handelt es sich um einen ganz normalen Standard-18650-Standard-Akku; also kein Spezialformat. Es können in der Lampe also beliebige andere 18650-Akkus verwendet und geladen werden.
Noch ein Gruppenbild mit anderen, vergleichbaren Lampen:
Das sind von links nach rechts:
Fenix TK16, TK15UE, TK20R, Klarus XT11S, sowie EagTac T200C2.
Lichtbild und Lichtfarbe ist ganz ähnlich wie die Klarus XT11S:
Klarus XT11S:
Fenix TK20R:
Ein genauerer Blick auf den Spot der beiden Lampen (links die XT11S, rechts die TK20R) ...
... zeigt, dass der Spot der TK20R etwas größer ist als der der Klarus XT11S. Tatsache ist, dass der Spot der TK20R schon außergewöhnlich groß ist für eine Lampe mit XP-L Hi LED. Man vermutet fast, es handele sich um eine XM-L2 LED. Dadurch ist die TK20R vielleicht sogar noch etwas alltagstauglicher als die XT11S. In Sachen Reichweite steht die TK20R der XT11S jedoch in nichts nach.
Mein persönliches Fazit: Ein bis in die Details durchdachtes (Temperatursteuerung mit Auf- und Abwärtsregelung, Laden von beliebigen Standard-18650-Akkus, und zwar ohne, dass die Lampe zum Laden eingeschaltet werden muss) Lampen-Komplettpaket, mit ordentlich Helligkeit und Reichweite, bei einem alltagstauglichen Lichtbild. Eine Lampe, die man auch Taschenlampen-Anfängern empfehlen kann. Der Akku-Ladestop der Lampe ist auch entsprechend konservativ gestaltet. Je nach Akku kam ich beim Beenden des Ladevorgangs in der Lampe auf 4,16 bis 4,18V.
Viele Grüße,
Markus
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, jetzt habe ich es verstanden, sorry 

