habe vor einiger zeit mal ein paar XM-Ls vermessen und dieses diagramm erstellt.
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Die schwarze linie sind "normale" LEDs in der grauen umrandung sind die "ausreisser" drin.
Im
Datenblatt auf S. 4 sieht bis 3A exakt gleich aus wie die oben abgebildete, von der ich jetzt mal frech behaupte, dass da gar nichts gemessen ist, sondern bis 3A direkt aus dem Datenblatt kopiert und bis 6A extrapoliert. Und dann bei "Line properties" noch eine graue Umrandung für die "Ausreißer" hinzugefügt

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Die einzige Angabe im Datenblatt zur "Streubreite" ist bei 700mA: typ. 2,9V, max. 3,5V. Das wäre aber schon extrem.
Lt- Datenblatt ist die Vf bei 2,7A typ. 3,3V. Dazu muss man wissen, dass das bei einer Sperschichttemperatur von 25°C gilt - die man aber niemals hat bei dem Strom.
Nehmen wir mal 85°C an, also 60K mehr.
Der Temperaturkoeffizient lt. Datenblatt ist -2,1mV/K, macht -126mV/60K, also typ. Vf=3,174V bei 85°C. Schon mal ein Stü+ck weniger als 3,35V.
Das ist aber nicht alles.
Ich nehme an, gemessen hat Adenin das im DC-Bereich seines Messgerätes, nicht AC.
Dann haben wir es also mit einem Mittelwert zu tun.
Das macht die Sache schwierig, weil die Lampe die LED per PWM steuert und die LED sehr nichtlinear ist (Diodenkennlinie), denn der mittlere LED-Strom verhält sich bei PWM zur mittleren Vf nicht gemäß LED-Kennlinie.
Beispiel: 3A 100% und 6A 50% ergeben zwar den gleichen mittleren Strom (3A), aber nicht die gleiche mittlere Vf (3,35V bzw. 3,5V*50%=1,75V).
Die Mittelung lässt Vf zu niedrig aussehen, weil Vf weit unterproportional (ca. logarithmisch) mit dem Strom ansteigt.
Man müsste Spitzenstrom und Spitzenspannung messen, um die tatsächliche Vf vs. I der LED zu bestimmen.
Echteffektivwert ist hier auch wenig hilfreich, denn der geht von ohmscher Last aus.