Hier mal die ersten Eindrücke zum Ultrafire WF-200.
Hier im Forum angekündigt.
Hier gekauft.
Der Lader wird mit einem externen 12V-Steckernetzteil versorgt (mitgeliefert, gewünschten Netzstecker angeben, dann spart man sich Adapter).
Anleitung war keine dabei, auch kein sonstiges Zubehör.
Herstellerangaben:
Input:
AC 100v-240v 50-60Hz (World voltage, Adaptor included)
DC 12V 650mA
Output:
DC 4.2V x2 600mA for charging or DC 5V 1A for USB
Mode " . " for battery recharge and Mode " . . " for USB output
Compatible with 14500, 17500, 17670, 18500, 18650 batteries.
Das Ladeverfahren ist Ultrafire-typisch kein echtes CC/CV.
Ladestrom ist 650mA bei ganz leeren Akku bis 420mA bei fast vollem Akku. Bei meinem Gerät liefert der rechte Kanal 50mA weniger als der linke (600mA).
Nach jeweils 1s wird der Ladestrom für 100ms unterbrochen, vermutlich zur Spannungsmessung.
Der Ladestrom wird zusätzlich noch im 6kHz-Raster für 5µs unterbrochen, ist also eigentlich ein Rechteck mit 97% Tastverhältnis (unabhängig vom Ladestrom). Diese 6kHz hört man (sehr leise).
Der Lader schaltet komplett ab, wenn die Ladeschluss-Spannung erreicht ist, es gibt kein "Trickle-Charge".
Im ersten Versuch war das auf beiden Kanälen bei Akku-Leelaufspannung 4,208V der Fall.
Ob er wieder einschaltet, wenn die Spannung unter einen gewissen Wert sinkt, kann ich noch nicht sagen.
Der oben verlinkte Verkäufer schreibt: "Built-in Auto Cutoff protection with timer". Das interpretiere ich als Timeout, d.h. der Lader schaltet irgendwann zeitgesteuert ab, auch wenn die Ladeendespannung noch nicht erreicht wurde. Das wäre gut, und es wäre der erste "Billiglader", den ich kenne, der das macht. Ob es stimmt, bliebe allerdings noch zu testen - momentan bezweifle ich es eher.
Das LCD visualisiert NICHT den Akkufüllstand. Die 3 Segmente laufen während des Ladens einfach permanent als durch und bleiben dauernd an, wenn der Akku voll ist. Es ist also ein reine Ladeanzeige. Schade eigentlich. Ohne Akkus wird nur "Standby" angezeigt.
Ladespannung oder -strom sind NICHT einstellbar. Für LiFePO4-Zellen ist der WF-200 damit nicht geegnet.
Der Schalter rechts schaltet um zwischen Laden (nach vorne, ein Punkt) und USB-Ausgang (nach hinten, 2 Punkte). Er ist außer mit den Punkten nicht beschriftet.
Den USB-Ausgang (Herstellerangabe 5,0V 1A) habe ich noch nicht getestet, aber eines ist mir beim Zerlegen des Laders aufgefallen: in der "Output"-Stellung des Schalters werden beide Akkus in Reihe geschaltet. Es werden also beide entleert und mit nur einem Akku hat man am USB keinen Strom. Vermutlich ist da ein Step-Down-Regler drin von 2x Akku auf 5,0V USB.
Mit 1A kann man schon ganz gut Handys laden.
Flattop-Akkus bekommen keinen Kontakt zum Pluspol. Ich habe die Kontaktbleche nach außen gebogen, dann geht es, dazu muss man den Lader aber auseinanderbauen (5 Schräubchen, eine davon unterm Etikett).
Alternativ kann man mit einem Magneten den Akku-Pluspol verlängern.
Es passen auch sehr lange 18650er problemlos, z.B. XTAR 18700, da ist sogar noch 3-4mm Luft.
26650er passen nicht direkt, aber mit einem Magneten am Minuspol (und dem manipulierten Pluspol) ging es gerade noch. Es passt nur EIN 26650er in den Lader, ein 18650er geht jedoch noch parallel dazu.
Auch hier besteht vermutlich Tuning-Potential durch Brücken der Kontaktfedern (0,4 Ohm), habe ich aber noch nicht probiert.
Innen ist er ordentlich aufgebeut und gut gelötet. Das LCD sitzt auf einer separaten Platine, die mit der Hauptplatine mit 2 eingelöteten Flachbandkabeln verbunden ist.
Vorläufiges Fazit: abgesehen vom nicht lehrbuchmäßigen Ladeverfahren ist der Lader in Ordnung. Der rel. hohe Ladestrom noch am Ladeende kann geschützte Akkus durch den Akku-Innenwiderstand in die Überspannungsabschaltung treiben - was nicht so schlimm wäre, denn der Lader schaltet dann ab und zeigt "voll" an.
Das LCD bringt nicht wirklich etwas, da es auch nicht mehr anzeigt, als es 2 rot/grüne LEDs tun könnten.
Hier im Forum angekündigt.
Hier gekauft.
Der Lader wird mit einem externen 12V-Steckernetzteil versorgt (mitgeliefert, gewünschten Netzstecker angeben, dann spart man sich Adapter).
Anleitung war keine dabei, auch kein sonstiges Zubehör.
Herstellerangaben:
Input:
AC 100v-240v 50-60Hz (World voltage, Adaptor included)
DC 12V 650mA
Output:
DC 4.2V x2 600mA for charging or DC 5V 1A for USB
Mode " . " for battery recharge and Mode " . . " for USB output
Compatible with 14500, 17500, 17670, 18500, 18650 batteries.
Das Ladeverfahren ist Ultrafire-typisch kein echtes CC/CV.
Ladestrom ist 650mA bei ganz leeren Akku bis 420mA bei fast vollem Akku. Bei meinem Gerät liefert der rechte Kanal 50mA weniger als der linke (600mA).
Nach jeweils 1s wird der Ladestrom für 100ms unterbrochen, vermutlich zur Spannungsmessung.
Der Ladestrom wird zusätzlich noch im 6kHz-Raster für 5µs unterbrochen, ist also eigentlich ein Rechteck mit 97% Tastverhältnis (unabhängig vom Ladestrom). Diese 6kHz hört man (sehr leise).
Der Lader schaltet komplett ab, wenn die Ladeschluss-Spannung erreicht ist, es gibt kein "Trickle-Charge".
Im ersten Versuch war das auf beiden Kanälen bei Akku-Leelaufspannung 4,208V der Fall.
Ob er wieder einschaltet, wenn die Spannung unter einen gewissen Wert sinkt, kann ich noch nicht sagen.
Der oben verlinkte Verkäufer schreibt: "Built-in Auto Cutoff protection with timer". Das interpretiere ich als Timeout, d.h. der Lader schaltet irgendwann zeitgesteuert ab, auch wenn die Ladeendespannung noch nicht erreicht wurde. Das wäre gut, und es wäre der erste "Billiglader", den ich kenne, der das macht. Ob es stimmt, bliebe allerdings noch zu testen - momentan bezweifle ich es eher.
Das LCD visualisiert NICHT den Akkufüllstand. Die 3 Segmente laufen während des Ladens einfach permanent als durch und bleiben dauernd an, wenn der Akku voll ist. Es ist also ein reine Ladeanzeige. Schade eigentlich. Ohne Akkus wird nur "Standby" angezeigt.
Ladespannung oder -strom sind NICHT einstellbar. Für LiFePO4-Zellen ist der WF-200 damit nicht geegnet.
Der Schalter rechts schaltet um zwischen Laden (nach vorne, ein Punkt) und USB-Ausgang (nach hinten, 2 Punkte). Er ist außer mit den Punkten nicht beschriftet.
Den USB-Ausgang (Herstellerangabe 5,0V 1A) habe ich noch nicht getestet, aber eines ist mir beim Zerlegen des Laders aufgefallen: in der "Output"-Stellung des Schalters werden beide Akkus in Reihe geschaltet. Es werden also beide entleert und mit nur einem Akku hat man am USB keinen Strom. Vermutlich ist da ein Step-Down-Regler drin von 2x Akku auf 5,0V USB.
Mit 1A kann man schon ganz gut Handys laden.
Flattop-Akkus bekommen keinen Kontakt zum Pluspol. Ich habe die Kontaktbleche nach außen gebogen, dann geht es, dazu muss man den Lader aber auseinanderbauen (5 Schräubchen, eine davon unterm Etikett).
Alternativ kann man mit einem Magneten den Akku-Pluspol verlängern.
Es passen auch sehr lange 18650er problemlos, z.B. XTAR 18700, da ist sogar noch 3-4mm Luft.
26650er passen nicht direkt, aber mit einem Magneten am Minuspol (und dem manipulierten Pluspol) ging es gerade noch. Es passt nur EIN 26650er in den Lader, ein 18650er geht jedoch noch parallel dazu.
Auch hier besteht vermutlich Tuning-Potential durch Brücken der Kontaktfedern (0,4 Ohm), habe ich aber noch nicht probiert.
Innen ist er ordentlich aufgebeut und gut gelötet. Das LCD sitzt auf einer separaten Platine, die mit der Hauptplatine mit 2 eingelöteten Flachbandkabeln verbunden ist.
Vorläufiges Fazit: abgesehen vom nicht lehrbuchmäßigen Ladeverfahren ist der Lader in Ordnung. Der rel. hohe Ladestrom noch am Ladeende kann geschützte Akkus durch den Akku-Innenwiderstand in die Überspannungsabschaltung treiben - was nicht so schlimm wäre, denn der Lader schaltet dann ab und zeigt "voll" an.
Das LCD bringt nicht wirklich etwas, da es auch nicht mehr anzeigt, als es 2 rot/grüne LEDs tun könnten.