Inzwischen gibt es einen
Test von HKJ.
Das Ergebnis ist durchwachsen.
Der Lader tut den Akkus nichts arg Böses, hat aber ein sehr eigenwilliges Ladeverfahren:
Unter 4V lädt er mit 800-500mA, abnehmend.
Zwischen 4V und 4,13V lädt er mit ca. 300-200mA, abnehmend.
Bei 4,13V signalisiert er "Grün" (=voll), (bei ca 90% Ladung, also bevor der Akku wirklich voll ist), und lädt dann auch noch eine ganze Weile mit 70mA Strom weiter bis 4,20V (das kann 3-4 Stunden dauern).
Bei Erreichen von 4,20V geht er über in CV über, ohne wirklich je ganz abzuschalten. D.h. er hält den Akku mit sehr geringem Strom auf der Ladeschluss-Spannung, was man bei Li-Ion aber NICHT machen soll.
Interessant, dass HKJ nicht darauf eingeht, dass der Lader nie ganz abschaltet. Aber seine Ladekurven zeigen es eindeutig: wenn die 4,20V endlich erreicht sind, geht der Strom von 70mA langsam zurück, wird aber nicht Null.
Für den Anwender wird es schwierig, damit konsistente Ladeergebnisse zu erzielen. Ja nachdem, wie langer der Akku nach "grün" noch im Lader vebleibt, hat man zwischen 90 und 100% Ladung.
Hängt ganz davon ab, wie die Netztrennung aussieht.
Die scheint nicht so gut zu sein. Bei HKJs Test hat der Lader bei 5kV-Test versagt. Das darf nicht sein.
Nachtrag: Auf den
Fotos hier im BLF (genau
dieses) kommt mir die Kriechstrecke zwischen Netz- und Sekundärseite zu gering vor. Das müssten 4mm sein, sind es aber eher 2. Würde das Versagen bei 5kV erklären.