Ich finde den Test gar nicht schlecht.
Und ich glaube bei Flugzeugen oder auch bei Passivhäusern wird am Ende die Dichtigkeitsprüfung genau so gemacht: alle Luken zu und Druck draufgeben udn schauen, ob und wo es raus pfeift und/oder der Druck für eine gewisse Zeitspanne innen gehalten wird.
So ähnlich hab ich den "UF-Test" beim T55 auch in Erinnerung.

Und ja, mit T55 ist der Panzer gemeint, und "UF" bedeutet "Unterwasserfahrt".
Der Test lief so ab: Der Motor wurde auf Innenluft umgestellt, alle Luken bekamen Gummidichtungen, auf den Auspuff wurde eine Klappenblende gesetzt, und schließlich ein Manometer aufgeschraubt. Dann startete man den Motor, der Fahrer stieg aus und schloß die Luke von außen.
Gedanke dahinter: Der Motor saugte seine Luft aus dem Innern des Panzers, bis dort nicht mehr genug rauskam, und der Motor abstarb. Der bei dieser Aktion entstandene Unterdruck wurde am Manometer abgelesen, und ein bestimmter Wert mußte dann für eine bestimmte Zeit eingehalten werden, dann galt der Rüssel als dicht genug für die Unterwasserfahrt.
Soweit die Theorie. Bei dem Test, den ich erleben mußte, ging nicht mal der Motor aus! Der Panzer zischte lustig vor sich hin....



Da war ich dann sehr froh, daß ich nie wirklich durch einen Fluß mit dieser Kiste fahren mußte!
