Thrunite hat dem Forum die Saber kostenfrei zur Verfügung gestellt und um eine Vorstellung gebeten. Meine Eindrücke habe ich hier in knapper Form zusammengefasst, Interessierte können die Lampe gern für eigene Tests von mir ausleihen.
Bei der "Saber" handelt es sich um eine kleine und noch preiswerte EDC (Alltagslampe für die Hosentasche), die mit 1x AA (Li-Ionen, NiMH oder Batterie) betrieben werden kann. Laut der Thrunite-Homepage ist sie mit neutral- oder kaltweißer Lichtfarbe und in verschiedenen Gehäusefarben erhältlich. Hierzulande kostet sie momentan ca. 22,90€
Lieferumfang:
Thrunite Saber Lampe, 14500 Li-Io Akku mit USB-C Buchse, Ladekabel, vormontierter Trageclip, Bedienungsanleitung
Technische Informationen
Das Gehäusedesign gefällt mir für den angedachten Zweck (EDC), da es ohne überflüssige Schnörkel auskommt.
Vormontiert ist ein abnehmbarer Zwei-Wege-Trageclip. Soll heißen, dass man die Lampe damit z.B. gleichermaßen außen an die Hosentasche (Licht nach unten) oder eine Baseballcap (wie eine Helmlampe) clipsen könnte. Der Clip ist auch stramm und stabil genug, um nicht bei der erstbesten Belastung zu verbiegen.
Optimal und paniksicher plazierter Schalter am Heck. Es ist ein Forward-Clicky, mit dem eine der beiden Leuchtstufen vor dem Einrasten durch halben Druck angewählt werden kann. Etwaige Sorge wegen unbeabsichtigtem Einschalten ist m.M. unbegründet, da der Schalter schon stärkeren Druck benötigt. Ein Lockout ist zudem über leichtes Aufdrehen des Lampenkopfes möglich.
Die Luminus SST20-LED ist im Zusammenspiel mit einer TIR-Linse bei der Saber leider keine harmonische Paarung.
Im Akkurohr sieht man hinten die vergoldete Kontaktfeder, die eine gewisse Toleranz bei der Länge der AA-Zelle ermöglicht.
Gut für Leute, die mit externen Ladegeräten nicht viel am Hut haben: Thrunite legt einen 14500er Li-Io mit integrierter USB-C Ladebuchse bei.
Größenvergleich
Bedienung
Je nach Präferenz kann man eine bliebige AA-Zelle (Batterie, NiMH, Li-Io) zum Betrieb der Saber verwenden, wobei man den höchsten Output mit Li-Io erhält. Der Pluspol muss zum Lampenkopf hin zeigen.
Das User-Interface ist sehr simpel gehalten und auch für Laien ohne das Studium der Bedienungsanleitung schnell verinnerlicht.
Drückt man den sehr knackigen Metallschalter nur halb, kann man Low oder High auswählen. Erst wenn der Schalter ganz durchgedrückt wird und einrastet, hat man Dauerlicht.
Eine Moonlight-Stufe oder Blinkmodi (Strobe usw.) gibt es nicht.
Akku-Leer-Warnung
Bei fast leerem Akku blinkt die Lampe in regelmäßigem Intervall von einigen Sekunden und schaltet bei zu geringer Spannung zur Akkuschonung ganz ab.
Bedienungsanleitung auf der Herstellerseite:
ThruNite Saber Manual
Eigene Messungen
PWM: unkritisch, da hochfrequent (> 1kHz)
Laufzeittest auf High mit Thrunite-14500 Li-Io
Laufzeittest auf High mit NiMH
Lichtfarbe/Farbwiedergabeindex und PWM
Leuchtergebnis
Tja, da hat man schon gleichmäßigere und schönere Lichtkegel gesehen, kam es mir spontan in den Sinn. Wobei dies an einer weißen Wand und vor allem aus kurzer Distanz weit dramatischer aussieht als draußen in der Natur. Die Kamera sieht insofern auch mehr, als es dem menschlichen Auge in der Realität auffällt.
Vergleich mit der Archer Pro, die anstelle einer TIR-Linse einen Reflektor nutzt. Die Archer leuchtet in der Verteilung gleichmäßiger, leidet aber dafür an einem Tintshift (grüner Spot und violetter Spill).
Fazit
pro
+ gute Verarbeitungsqualität
+ flexible Energieversorgung
+ einfache und sichere Bedienung
+ Akku-Leer-Warnung
contra
- keine konstante Leistungsregelung
- unschöner Lichtkegel
Für den waschechten Flashie dürfte die Saber eher weniger interessant sein, vor allem da die Lichtqualität etwas zu wünschen übrig lässt. Otto-Normalbürger erhalten dagegen eine sehr einfach zu bedienende Lampe, die nicht nur mit Li-Io sondern auch mit herkömmlichen Batterien und NiMH läuft und immer noch weitaus qualitativer als jede Baumarktfunzel sein dürfte.
Und wieder eine Lampe, bei der ich mit Wehmut in Gedanken an frühere Thrunite-Zeiten wünsche, dass der Hersteller endlich mal wieder mit etwas wirklich Neuem und Begeisterndem rüberkommt.
Bei der "Saber" handelt es sich um eine kleine und noch preiswerte EDC (Alltagslampe für die Hosentasche), die mit 1x AA (Li-Ionen, NiMH oder Batterie) betrieben werden kann. Laut der Thrunite-Homepage ist sie mit neutral- oder kaltweißer Lichtfarbe und in verschiedenen Gehäusefarben erhältlich. Hierzulande kostet sie momentan ca. 22,90€
Lieferumfang:
Thrunite Saber Lampe, 14500 Li-Io Akku mit USB-C Buchse, Ladekabel, vormontierter Trageclip, Bedienungsanleitung
Technische Informationen
- Lichtstrom: max. 659 lm
- Lichtintensität/Leuchtweite: 5000 cd/ 141 m
- Emitter: Luminus SST20 LED mit kaltweißer Lichtfarbe und TIR-Linse
- Energieversorgung: 0,9-4,2 V / 1x AA (14500 Li-Io, NiMH, Batterie)
- 2 Helligkeitsstufen (Low, High)
- Akkuwarnung
- Bedienung über Vorwärts-Heckschalter
- Gehäuse: hart anodisiertes Aluminium
- Abmessungen: 96,5*19 mm, Gewicht 56 g
Das Gehäusedesign gefällt mir für den angedachten Zweck (EDC), da es ohne überflüssige Schnörkel auskommt.
Vormontiert ist ein abnehmbarer Zwei-Wege-Trageclip. Soll heißen, dass man die Lampe damit z.B. gleichermaßen außen an die Hosentasche (Licht nach unten) oder eine Baseballcap (wie eine Helmlampe) clipsen könnte. Der Clip ist auch stramm und stabil genug, um nicht bei der erstbesten Belastung zu verbiegen.
Optimal und paniksicher plazierter Schalter am Heck. Es ist ein Forward-Clicky, mit dem eine der beiden Leuchtstufen vor dem Einrasten durch halben Druck angewählt werden kann. Etwaige Sorge wegen unbeabsichtigtem Einschalten ist m.M. unbegründet, da der Schalter schon stärkeren Druck benötigt. Ein Lockout ist zudem über leichtes Aufdrehen des Lampenkopfes möglich.
Die Luminus SST20-LED ist im Zusammenspiel mit einer TIR-Linse bei der Saber leider keine harmonische Paarung.
Im Akkurohr sieht man hinten die vergoldete Kontaktfeder, die eine gewisse Toleranz bei der Länge der AA-Zelle ermöglicht.
Gut für Leute, die mit externen Ladegeräten nicht viel am Hut haben: Thrunite legt einen 14500er Li-Io mit integrierter USB-C Ladebuchse bei.
Größenvergleich
Bedienung
Je nach Präferenz kann man eine bliebige AA-Zelle (Batterie, NiMH, Li-Io) zum Betrieb der Saber verwenden, wobei man den höchsten Output mit Li-Io erhält. Der Pluspol muss zum Lampenkopf hin zeigen.
Das User-Interface ist sehr simpel gehalten und auch für Laien ohne das Studium der Bedienungsanleitung schnell verinnerlicht.
Drückt man den sehr knackigen Metallschalter nur halb, kann man Low oder High auswählen. Erst wenn der Schalter ganz durchgedrückt wird und einrastet, hat man Dauerlicht.
Eine Moonlight-Stufe oder Blinkmodi (Strobe usw.) gibt es nicht.
Akku-Leer-Warnung
Bei fast leerem Akku blinkt die Lampe in regelmäßigem Intervall von einigen Sekunden und schaltet bei zu geringer Spannung zur Akkuschonung ganz ab.
Bedienungsanleitung auf der Herstellerseite:
ThruNite Saber Manual
Eigene Messungen
Ich bin Laie mit Hobbyequipment, alle Messungen stellen nur Näherungswerte dar ohne Gewähr oder Anspruch auf Einhaltung irgendwelcher Messnormen.
Alle Messwerte sofort nach dem Einschalten abgelesen.

Alle Messwerte sofort nach dem Einschalten abgelesen.
- Lumenmessungen: Ceiling Bounce, mögliche Abweichung bei Flutern i.d.R. bis zu +/- 5-10%
- Luxmessungen: Messdistanz 5 m mit entsprechender Umrechung auf 1 m
- Laufzeitmessungen: mit Ventilatorkühlung
- Strommessungen: Kleinströme mit DMM, höhere Ströme mit Zangenampèremeter
- Farbtemperatur, Farbwiedergabeindex und PWM mit Opple Lightmaster Pro

| Leuchtstufe | Low mit NiMH | Low mit Li-Io | High mit NiMH | High mit Li-Io |
| Lichtstrom in Lumen | 26 | 67 | 259 | 650 |
| Lichtintensität in Lux | 342 | 825 | 3.350 | 8.625 |
PWM: unkritisch, da hochfrequent (> 1kHz)
Laufzeittest auf High mit Thrunite-14500 Li-Io
Laufzeittest auf High mit NiMH
Lichtfarbe/Farbwiedergabeindex und PWM
Leuchtergebnis
Tja, da hat man schon gleichmäßigere und schönere Lichtkegel gesehen, kam es mir spontan in den Sinn. Wobei dies an einer weißen Wand und vor allem aus kurzer Distanz weit dramatischer aussieht als draußen in der Natur. Die Kamera sieht insofern auch mehr, als es dem menschlichen Auge in der Realität auffällt.
Vergleich mit der Archer Pro, die anstelle einer TIR-Linse einen Reflektor nutzt. Die Archer leuchtet in der Verteilung gleichmäßiger, leidet aber dafür an einem Tintshift (grüner Spot und violetter Spill).
Fazit
pro
+ gute Verarbeitungsqualität
+ flexible Energieversorgung
+ einfache und sichere Bedienung
+ Akku-Leer-Warnung
contra
- keine konstante Leistungsregelung
- unschöner Lichtkegel
Für den waschechten Flashie dürfte die Saber eher weniger interessant sein, vor allem da die Lichtqualität etwas zu wünschen übrig lässt. Otto-Normalbürger erhalten dagegen eine sehr einfach zu bedienende Lampe, die nicht nur mit Li-Io sondern auch mit herkömmlichen Batterien und NiMH läuft und immer noch weitaus qualitativer als jede Baumarktfunzel sein dürfte.
Und wieder eine Lampe, bei der ich mit Wehmut in Gedanken an frühere Thrunite-Zeiten wünsche, dass der Hersteller endlich mal wieder mit etwas wirklich Neuem und Begeisterndem rüberkommt.
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