Taschenlampe als Aufhelllicht für Fotografie

madno

Stammgast
1 Juli 2018
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Moin,

ich überlege, ob eine Taschenlampe als Aufhelllicht für Fotografie geeignet sein könnte. Fallls das eher nicht möglich ist, lasst es mich gerne wissen.

Ziel ist, den Nahbereich oder kleinere Gruppen von Personen aufzuhellen.

Fragenkatalog
:

Dürfen dich auch Händler beraten?
[x] ja, aber bitte nur ein oder zwei passende Lampen empfehlen

Wozu wird die Lampe gebraucht?
Breit gestreutes weiches Aufhelllicht als Alternative zu "offiziellen" Fotoleuchten

Welches Format wird bevorzugt?
[x] Stablampe

Welches Leuchtverhalten wird (schwerpunktmäßig) bevorzugt?
[x] Nahbereich ("flood", breite Ausleuchtung, Flutlicht)

Welche Lichtfarbe?
[x] normal (neutral white, kann u.U. Farbstich zeigen zu gelb/gelb-grün/gelb-rötlich)
[x] warm (warm white, ähnlich Glühbirne/Halogenlicht, kann u.U. Farbstich zeigen zu orange, rot)
[x] hoher CRI Wert

Am besten ca. 5000 - 5500 Kelvin
Oder falls meine genannten Werte nicht zur Anforderung passen. Kein "blau-kaltes" Licht. Und kein Licht, das den Farbumfang stark vermindert. Soweit ich es verstanden habe, sind dafür high CRI Dioden nötig. Korrigiert mich aber gerne, wenn ich das falsch verstanden habe.

Wie häufig wird die Lampe genutzt?
[x] wenige Male im Jahr

Wie groß darf die Lampe höchstens sein?
Hand held

Welches Leuchtmittel soll die Lampe verwenden
[x] LED (Leuchtdiode)

Wie hell soll die Lampe leuchten?
[x] 600-1500 Lumen (vgl. 75-100W Glühbirne, größere Entfernungen, Polizei, Sicherheit, Suche)

oder wird mehr für Ausleuchtung von 35 - 70 mm Objektivbrennweite im Nach- bis mittleren Bereich benötigt (ca 50 cm bis 3 m)?

Wie viele Helligkeitsabstufungen soll die Lampe haben?
[x] 2-3
mindestens

Wie soll die Lampe zu schalten sein?
[x] egal

Welche Stromversorgung wird bevorzugt?
Aufladbare Akkus

Wie lange soll die Lampe auf höchster Stufe leuchten?
10 Minuten am Stück oder mehr wäre schön.

Wie teuer darf die Lampe sein?
[x] egal


Welche Bedingungen muss die Lampe erfüllen?
[x] Wasserdicht (falls ja, bis zu welcher Tiefe?)
[x] Schlag/Stossfest
 

kirschm

Flashaholic***
13 April 2017
5.384
2.611
113
Macht aus meiner Sicht wenig Sinn...

Ein indirekter Blitz (ich benutze in der Regel hierzu mehrere) ist hierzu immer noch die 'sauberste und einfachste Sache'... er ist kurz und schmerzlos (z.B. für die Personen, die sich von einer dauerhaft strahlenden Tala ziemlich irritiert fühlen). Auch stimmt das Farbspektrum und der Weissabgleich.

Einziger Nachteil für Dich bei einem Blitz: kein 'Whatyouseeiswhatyouget'...
 

hellerter

Erleuchteter
12 Oktober 2015
81
44
18
Ich würde auch den Blitz bevorzugen, in Zeiten analoger Fotografie hatte der Blitz den Nachteil dass das Ergebnis halt erst nach der Entwicklung zu sehen war. Heutzutage lässt sich das Erbebnis ja sofort an der Kamera kontrollieren, daher halte ich den Blitz für wesentlich einfacher und effektiver. Lediglich bei "Stilleben" im Nahbereich halte ich eine Tala zum aufhellen für geeignet.
 

kirschm

Flashaholic***
13 April 2017
5.384
2.611
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in Zeiten analoger Fotografie hatte der Blitz den Nachteil dass das Ergebnis halt erst nach der Entwicklung zu sehen war
... ha, ha, kann mich noch gut erinnern... da ich damals SW-Negativ-Filme praktisch kostenlos bekommen habe, war mein damaliges Hobby 'Blitzbelichtungen- und ausleuchtungen testen'... habe hunderte Test-Blitz-Filme verpulvert und alleine anhand des Negativs (was man ja selbst schnell mal entwickeln konnte) versucht, die Blitzausleuchtung zu beurteilen... Zurückblickend waren wir damals arme Foto-Schweine...
 

hellerter

Erleuchteter
12 Oktober 2015
81
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... ha, ha, kann mich noch gut erinnern... da ich damals SW-Negativ-Filme praktisch kostenlos bekommen habe, war mein damaliges Hobby 'Blitzbelichtungen- und ausleuchtungen testen'... habe hunderte Test-Blitz-Filme verpulvert und alleine anhand des Negativs (was man ja selbst schnell mal entwickeln konnte) versucht, die Blitzausleuchtung zu beurteilen... Zurückblickend waren wir damals arme Foto-Schweine...

Gehört zwar nicht hierher, aber wir hatten schon Polaroids, damit gings eigenlich ganz gut. Aber heutzutage halt deutlich bequemer und günstiger....
 

superbirne

Flashaholic*
14 April 2018
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www.thephotos.de
Ich würde dir auch einen Blitz empfehlen. Insbesondere für Personen ist es doch besser geeignet und schneller/einfacher handhabbar. Und mit den modernen Fernsteuersystemen ist auch der Einsatz mehrer Blitze kein Problem mehr. Ich selber nutze zwar gerne und oft Taschenlampen zum fotografieren. Jedoch ausschließlich nachts im Wald, wo ich in aller Ruhe verschiedene Beleuchtungssituationen ausprobieren kann. Außerdem macht mir das Rumhantieren mit meinen Lampen auch einfach Spaß :forentreffen:.
Hierfür kommen meist eine Acebeam X80, Thrunite V6, Wuben LT35 und Olight S1R zum Einsatz. Je nach Lust, Laune und Einsatzzweck auch andere Lampen. Allerdings zeichnen sich genannte Lampen weder durch einen besonders hohen CRI noch durch ein warmes oder neutrales Licht aus. Für meine Zwecke ist das egal. Wenn du also fotografisch Experimentieren möchtest und dich gerne mit Taschenlampen beschäftigst, nur zu. Vielleicht wäre da die Acebeam EC65 mit Nichia LED etwas für dich. Diese Lampe erfüllt eigentlich alle deine Bedingungen und wird von Acebeam sogar als "ideal for photography and video" beworben. Selber habe ich aber keine Erfahrungen mit dem guten Stück. Für Personenfotos würde ich aber auf jeden Fall auf Taschenlampen verzichten und zum Blitz greifen.