Suche Strommesszange mit DC

eisderbaer

Flashaholic*
27 September 2017
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Uckermark
Hallo,

kann mir jemand eine Strommesszange, mit dieser auch DC A⎓ gemessen werden kann und selbige hauptsächlich für Arbeiten an KFZ vorgesehen ist, empfehlen?

Danke schon mal.
 
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steidlmick

Flashaholic***
15 August 2012
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Bielefeld, NRW
Was möchtest du denn für einen Messbereich für DC A abdecken? Gerade im KFZ-Bereich können ja z.T. sehr höhe Ströme fließen.

Das hier im TaLa-Bereich recht verbreitete Uni-T UT210E kann z.B. nur bis max. 100 A messen. Es wurde im Test bei HKJ ganz passabel gut bewertet, eignet sich allerdings nicht besonders für genaue Messungen von sehr geringen Strömen und hat auch eine insgesamt geringe Auflösung.
Dessen größerer "Bruder" wäre dann das Modell Uni-T UT216C, das bis 600 A messen kann.
Beide Uni-T-Geräte haben eine eher kleine Zange mit recht kleiner Öffnungsweite.

Eher dem Profi-Bereich zuzuordnen wäre z.B. das Brymen BM079, das mit zahlreichen Sonderfunktionen kommt und mit der groß gestalteten Messzange auch für komplexere Situationen geeignet wäre.
Es kann ebenfalls bis 600 A Strom messen (DC und AC) und kann in einem "record mode" Minimum, Maximum und Durchschnitt aufzeichnen/berechnen.
 
  • Danke
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eisderbaer

Flashaholic*
27 September 2017
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Uckermark
Na ja, eigentlich im KFZ 'nur' Kriechstrom auf die Spur zu kommen - also das man da nicht immer die Batterie abklemmen muss um dann ein MM zwischen schalten kann und da dann (mehr oder weniger hohen) Kriechstrom messen zu können...

Die Uni-T UT210E ist bei meiner Recherche von den Bewertungen her auch schon 'auffällig' geworden. Aber davon gibt es auch Nachbauten(?) wie z.B. Signstek UT210E - und das macht mich stutzig...

Es soll kein Profi-Gerät sein aber genau und zuverlässig dann doch schon (sprich gut und günstig ;)) .
 

sma

Flashaholic**
8 Januar 2011
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Aalen/Ulm, um, und herum
Das Wichtigste: Sobald man die Möglichkeit hat, die Leitung mehrfach durch die Zange zu fädeln, erhöht sich die Genauigkeit entsprechend.
Falls genau das nicht geht, dann können die genaueren Kandidaten ihre Stärke ausspielen.
Mit in diese Reihe gehört deshalb: "Benning CM3" (ziemlich schlank und Messgenauigkeit recht ok, aus eigener Erfahrung)
 

steidlmick

Flashaholic***
15 August 2012
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Bielefeld, NRW
Die Uni-T UT210E ist bei meiner Recherche von den Bewertungen her auch schon 'auffällig' geworden. Aber davon gibt es auch Nachbauten(?) wie z.B. Signstek UT210E - und das macht mich stutzig...
Das ist nicht immer ein Grund zur Beunruhigung.
Uni-T ist auch großer OEM-Hersteller, stellt also für andere Unternehmen im Auftrag Geräte her (z.B. häufig für Voltcraft, die Hausmarke von Conrad) oder verkauft eigene Designs an andere 1:1 weiter.

Allerdings kann der Auftraggeber natürlich auch Änderungen beauftragen, z.B. günstigere Bauteile oder fehlende Kalibrierung. Daher kann es durchaus sein, das die OEM-Variante eines Uni-T-Geräts - bei äußerlich scheinbarer Gleichheit - schlechter misst/funktioniert.
Es soll kein Profi-Gerät sein aber genau und zuverlässig dann doch schon (sprich gut und günstig ;)) .
Das ist bei DC-Zangenamperemetern nicht ganz einfach.
Für die Messung wird ein Hall-Effekt-Sensor benutzt, der das magnetische Feld eines stromdurchflossenen Leiters detektiert. Wenn so etwas präzise und zuverlässig arbeiten können soll, dann geht das nicht zum Sparpreis, vor allem nicht bei geringen Strömen.

Prinzipbedingt reagieren solche Geräte generell auch empfindlich auf sonstige Magnetfelder (z.B. auch das Erdmagnetfeld). Dadurch verändert sich der angezeigte Messwert schon bei jeder Gerätebewegung.

Unterhalb vom Uni-T UT210E wüsste ich nichts und ich halte dieses Gerät für die unterste Grenze, eben mit Abstrichen bei Genauigkeit und Größe der Messbereiche.
Manchmal kann es sinnvoll sein, sich statt eines mittelmäßigen Neugeräts ein gebrauchtes Profi-Gerät zu kaufen.
 
Zuletzt bearbeitet:
8 September 2020
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Das Wichtigste: Sobald man die Möglichkeit hat, die Leitung mehrfach durch die Zange zu fädeln, erhöht sich die Genauigkeit entsprechend.
Dabei sollte allerdings erwähnt werden, daß man nach der Messung den angezeigten Wert durch die Anzahl der Wicklungen dividiert.
Ist zwar logisch, sollte aber nicht vergessen werden. Denn wie überall in der Messtechnik gilt auch hier "Wer misst misst Mist" (wenn er nicht weiß, was er tut).
 

Rodge

Flashaholic*
2 September 2019
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Wenn es im Kriechströme, also offenbar um kleine Ströme geht, dann wäre sicher auch zu überlegen, ob man die nicht doch besser anders messen kann.

Ich habe auch so ein UNI-T UT210E. Finde es auch wirklich ganz gut. Nachdem man es auf DC geschaltet und genullt hat, kann man damit auch durchaus messen ob da vllt 0,1A fließen.

Zum suchen in verschieden Stromkreisläufen ist das gut, zum genauen messen Eher nicht.

Wenn ich aber gerne wüsste ob das 0,08 oder 0,11A sind, dann würde ich persönlich das lieber mit einem normalen DMM messen. Vllt kann der entsprechende Stromkreislauf an einer bestimmten Sicherung aufgetreten werden.

PS : Was mich am UT210E stört ist, dass die Zange, doch in vielen Fällen zu groß ist, um an einzelne Adern in einem Kabelbaum ran zu kommen. Also Leitungen nacheinander durchclippen um zu sehen wo der Strom fließt, ist gar nicht so einfach, wenn man die Kabel nicht freilegen kann oder möchte.
Das trifft aber wohl auf die meisten Geräte zu, nicht nur auf das UT210E.
 
  • Danke
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