Das Schema bei Canon ist relativ einfach:
Die Profireihe ist einstellig, Hauptvertreter sind die 1D und 5D, die es jeweisl un verschiedenen Versionen gab
Die halbprofessionellen fingen mit der D30 an, Nachfolger war die D60, davon der NAchfolger die 10D, dann wurde in 10er Schritten hoch gezählt: 20D, 30D, 40D, 50D, 60D. Da kamen jedesmal Verbesserungen und Neuerungen. Die ersten hatten noch CF Karten. Vor der 60D hatte ich die 40D, die hatte noch kein Klappdisplay und keine Videoaufzeichnung.
Die Hobbykameras sind dann 3-stellig. Die 300D war in den Anfangszeiten weit verbreitet. Die großen Schritte gingen dann 100er Weise, aber es gab auch zwischendurch eine 350D und eine 450D. Diese Kameras sind wesentlich leichter als die Halbprofessionellen.
Die vierstelligen sind dann sehr preisgünstige Versionen.
Eines sollte man bei den Objektiven noch wissen: Die EF-S OBjektive sind für die kleineren Sensoren gemacht, wie sie in den 2-, 3-, und vierstelligen Kameras verbaut wurden. Die kann man nicht mehr verwenden, wenn man später auf eine Kamera mit einem Sensor im Kleinbildformat umsteigen möchte. Die Objektive für vollen KB-Format sind aber i.d.R. auch deutlich teuerer. Die alten Objektive mit Autofokus aus der Zeit der KB-Filme lassen sich an den digitalen Kameras weiter benutzen. Weil es Objektive fürs vole KB-Format waren, kann man sie auch an den "Vollformatkameras" wie der EOS 1 verwenden. Diese Objektive sind gebraucht sehr billig zu haben, die meisten, speziell die Zooms, überzeugen aber in Sachen Abbildungsleistung nicht. Es hat sich da halt einiges getan.
Und wenn du mal einen gebrauchten Blitz kaufen willst: Die Blitze mit dem "EZ" hinter der Zahl, wie z.B. Speedlite 430EZ sind sehr billig zu haben. Die blitzen auch an einer digitalen Kamera, aber unterstützen die TTL Messung nur bei den analogen Kameras. Bei digitalen Kameras wird keine TTL-Belichtungsmessung unterstützt. Damit kann man nur Blitzen, wenn man manuell einstellt.