@AIX:
AIX bietet Dank Allocation Groups zwar eine Methode um Fragmentierungen zu reduzieren, aber nicht völlig zu vermeiden. Jedes Betriebssystem stößt leider irgendwann an die mechanischen Grenzen einer Festplatte.
@Schreib/Lesekopf-Positionierung
Das Ablegen des Swapfiles in der Mitte macht im Sinne der Latenz nur dann Sinn, wenn die Festplatte bereits relativ voll ist. Dann hat man aber sowieso schon verloren.
Optimal wäre es das Swapfile in der äußersten Spur - unfragementiert - zu haben. Noch besser wäre es, wenn das Swapfile komplett auf einer SSD oder im Cache liegt. Optimal wäre es, wenn man kein Swapfile bräuchte und das Betriebsystem von diesem Vorteil auch Gebrauch macht.
@moderne Betriebssystem
Nenne mir doch bitte mal ein "modernes Betriebssystem" ohne Altlasten? Das optimale Filesystem gibt es leider auch nicht. Auch die besten Caching-Algorithmen können sich nunmal nicht über die Physik hinwegsetzen. Angenommen die Fragmentierung würde vernachlässigt werden, dann bedeutet das immer noch, dass die äußeren Spuren einer Festplatte ungefähr doppelt so flott sind wie die Inneren. Ergo leidet schon alleine aus diesem Grund die Performance bei neuen Lese- und Schreibvorgängen um 50%!!! Falls alte Daten gelesen werden bleibt diese natürlich konstant, vorausgesetzt, die Daten wurden nicht fragmentiert. Der Haken ist jedoch auch, dass das Swapfile, wenn es nicht in einer separaten Partition liegt, nach und nach, in die inneren Bereiche der Festplatte rückt. Wenn dann schon das Swapfile 50% der Performance einbüßt.... das bremst den Rechner dann schon merklich ab!
@Hauptspeicher
Egal wie viel Hauptspeicher du hast, "moderne Betriebssysteme" legen eigentlich immer eine Swapdatei an. Je nach Anwendung macht es durchaus Sinn diese abzustellen. Außerdem bläht sich, bei mehr Hauptspeicher, die Swap-Datei auch wieder auf, weswegen der Vorteil durch den zusätzlichen Hauptspeicher teilweise verloren geht. Das soll jetzt aber nicht heißen, dass ich mehr Hauptspeicher verteufele
. Hier kommt es dann sehr stark auf das Betriebssystem an, wie gut es den zusätzlichen Hauptspeicher nutzt. Generell ist aber Hauptspeicher immer gut (auch wenn ich unter Windows nur ein festes Swapfile verwenden würde, ansonsten wächst das meistens ins Unermessliche).
@Plattenperfomance
50% Geschwindigkeitseinbußen wären mir bei einem Swapfile nicht egal. Wenn man jedoch eine Systempartition hat, dann lässt sich der Performanceverlust - je nach Anwendung - verkraften.
AIX bietet Dank Allocation Groups zwar eine Methode um Fragmentierungen zu reduzieren, aber nicht völlig zu vermeiden. Jedes Betriebssystem stößt leider irgendwann an die mechanischen Grenzen einer Festplatte.
@Schreib/Lesekopf-Positionierung
Das Ablegen des Swapfiles in der Mitte macht im Sinne der Latenz nur dann Sinn, wenn die Festplatte bereits relativ voll ist. Dann hat man aber sowieso schon verloren.
Optimal wäre es das Swapfile in der äußersten Spur - unfragementiert - zu haben. Noch besser wäre es, wenn das Swapfile komplett auf einer SSD oder im Cache liegt. Optimal wäre es, wenn man kein Swapfile bräuchte und das Betriebsystem von diesem Vorteil auch Gebrauch macht.
@moderne Betriebssystem
Nenne mir doch bitte mal ein "modernes Betriebssystem" ohne Altlasten? Das optimale Filesystem gibt es leider auch nicht. Auch die besten Caching-Algorithmen können sich nunmal nicht über die Physik hinwegsetzen. Angenommen die Fragmentierung würde vernachlässigt werden, dann bedeutet das immer noch, dass die äußeren Spuren einer Festplatte ungefähr doppelt so flott sind wie die Inneren. Ergo leidet schon alleine aus diesem Grund die Performance bei neuen Lese- und Schreibvorgängen um 50%!!! Falls alte Daten gelesen werden bleibt diese natürlich konstant, vorausgesetzt, die Daten wurden nicht fragmentiert. Der Haken ist jedoch auch, dass das Swapfile, wenn es nicht in einer separaten Partition liegt, nach und nach, in die inneren Bereiche der Festplatte rückt. Wenn dann schon das Swapfile 50% der Performance einbüßt.... das bremst den Rechner dann schon merklich ab!
@Hauptspeicher
Egal wie viel Hauptspeicher du hast, "moderne Betriebssysteme" legen eigentlich immer eine Swapdatei an. Je nach Anwendung macht es durchaus Sinn diese abzustellen. Außerdem bläht sich, bei mehr Hauptspeicher, die Swap-Datei auch wieder auf, weswegen der Vorteil durch den zusätzlichen Hauptspeicher teilweise verloren geht. Das soll jetzt aber nicht heißen, dass ich mehr Hauptspeicher verteufele
@Plattenperfomance
50% Geschwindigkeitseinbußen wären mir bei einem Swapfile nicht egal. Wenn man jedoch eine Systempartition hat, dann lässt sich der Performanceverlust - je nach Anwendung - verkraften.

Angeschnitten hatte ich das Thema ja auch nur in der irrigen Annahme, dass das dann eh entsorgt wird. 