Selbstbau Lampe für Lupenbrille

14 März 2017
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Hallo

Ich habe ein kleines Anliegen und Hoffnung in einem so aktiven und engagierten Forum wie hier etwas Unterstützung zu bekommen. Da ich gerade Urlaub habe und es in Spanien regnet, habe ich die letzten 2 Tage fast ausschließlich in eurem Forum verbracht um zumindest etwas vorbereitet zu sein... sehr zur Freude meiner Freundin ;-)


Beruflich komme ich aus der Zahnmedizin, bin dem 3D Druck etwas verfallen und repariere lieber, als Dinge neu anzuschaffen.

Da die Lampe (LED) meiner Lupenbrille (nach 5 Jahren und 5 gelöteten Kabelbrüchen) so langsam aber Sicher den Geist aufgibt, muss ich nach einer Alternative ausschau halten.
In der Zahnmedizin gibt es den sogenannten "Dental-Aufschlag". Bei einer LED für die Lupenbrille bedeutet das:
Kosten von über 1000€ für eine Lupenbrillen-Lampe und 2 Akkus. Es ist ein "geschlossenes System" welches einen Austausch der LED, des Kabels, des Akkus leider erschwert und bei LED und Kabel sogar ausschließt. Und das möchte ich ändern. Open source.

Hier die Daten der "alten" Lampe laut Hersteller:

Licht:
Bei 25cm Arbeitsabstand ca 5 cm Lichkegel
Bei 35cm Arbeitsabstand ca 7 cm Lichtkegel
Beleuchtungsstärke:60 000 lx

Lichfarbe: 6000 °K

Durchmesser: 26 mm

Gewicht: 12 g

Lebensdauer:50000 Stunden

Akkupack
Interne Batteriespannung:3,7V
Nennkapazität: 3,9 Ah

Ladezeit: 2,5 Stunden

Betriebsdauer: bis zu 6 Stunden

Dimmer: 16 Stufen
Abmessungen: 97x65x38mm (LxBxH)
Gewicht:152 g

Ladegerät:
100–240 V 50–60 Hz 5 V
13 W

Meine Idee:

Akku:
eine Power-Bank mit 5V oder 6V oder 9 V (aus dem Bereich Handy-/Tablet-/Notwbook-Aufladung)

Kabel:
Entweder DC (Hohlstecker) Stecker oder USB-DC Kabel.

DC-Buchse:
An LED Drop-In gelötet

Leuchtmittel:
Habe an eine Drop-In LED gedacht
Durchmesser 26,5mm (P60/D26 etc)

Optik:
Eine Sammellinse, die das Licht ggf noch mehr bündelt.

Gehäuse:
Mittels 3D Druck erstellt und passend zur Lupenbrille

Und wie ihr sicherlich merkt, bin ich wohl etwas blauäugig!? Ist sowas aus euerer Sicht möglich?
Die meisten Fragen kommen mir bei der Auswahl des Akkus bezogen auf das passende Leuchtmittel.
Zudem habe ich etwas Sorge vor der Hitzeentwicklung der LED.

Welche Kombination aus LED-Drop-In und Akku würdet ihr empfehlen?

Bin für jede Hilfe/Anregung Dankbar!:)

Euer (blutiger Anfänger) Peter!
 
14 März 2017
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@Wieselflinkpro
Danke für die Links!

Habe sie mal "durchgearbeitet".
An die Qualität des ersten Links werde ich wohl nicht rankommen. Sowohl das Drehen des Gehäuses als auch die Einarbeitung eines Treibers/Potentiometers (1. und 3. Link) ist für meine derzeitigen Fähigkeiten einfach zuviel.
Dimmen will ich meine Lampe nicht, damit könnte ich schonmal die zweite Hürde vielleicht umgehen und die erste über den 3D Druck/SLS erreichen.

Der zweite Link gefällt mir gut. Da werde ich nochmal anknüpfen, da hier nach 2 Jahren nochmal angefragt wurde.

Was mir so vorschwebt ist eine einfachere Lösung. Wenn es diese überhaupt gibt.

Drop-In, DC-Buchse ranlöten, Gehäuse mit Aufnahme einer Linse drucken/lasersintern, kabel kaufen (USB-DC), Power-Bank mit USB Anschluss und fertig ist das Licht.


Irgendwo sind jede Menge Haken. Aber ich sehe diese nicht...:(

Falls jemand sie findet, mit bitte Bescheid sagen.:)

Peter